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Paul Bohlander und Janina Hicking studieren in Koblenz und arbeiten beim Kompetenzzentrum für Studium und Beruf, das den Career Day auf dem Campus im Oktober 2021 vorbereitet. Nicht nur die Karrieremesse findet in diesem Jahr digital statt, auch die Team-Meetings werden online abgehalten. Bild: Janina Hicking

Praktika, HIWI-Jobs und Karriereeinstieg

Die Karrieremesse der Universität Koblenz-Landau am Campus Koblenz 2021 öffnet zum neunten Mal ihre Türen – zumindest digital. Mit wenigen Klicks kann man sich über die Unternehmen und Einrichtungen informieren und in Online-Beratungsräumen in Kontakt mit ihnen treten. Janina Hicking und Paul Bohlander arbeiten für das Kompetenzzentrum für Studium und Beruf (KSB), das die Veranstaltung ausrichtet.

Im Anschreiben überzeugen ohne auszuufern - das will gelernt sein. Doch die Mühe lohnt sich, denn wer im Anschreiben enttäuscht, wird oft früh aussortiert. Foto: Christin Hume

Richtig bewerben: Das Anschreiben

Spannend soll es sein, nicht zu lang, aber trotzdem absolut überzeugend: Ein individuelles und aussagekräftiges Anschreiben zu verfassen, ist die erste große Hürde im Bewerbungsprozess. Nicht selten entscheidet sich schon auf Basis dieses Dokuments, ob ein Bewerber Chancen hat, oder aussortiert wird. In Kooperation mit dem Women Career Center haben wir die wichtigsten Tipps zum perfekten Anschreiben zusammengefasst.

Redenschreiber Ralph Schrader brachte den Bersuchern der Spring School „Verhandeln, Vermitteln und Kommunizieren" seinen Beruf näher: Foto: Philipp Mutzbauer

Wie entsteht eigentlich eine politische Rede?

Politische Reden sind alltäglich in einer Demokratie. Kaum bekannt ist aber, wie sie eigentlich entstehen. Im Rahmen der Spring School “Verhandeln, Vermitteln und Kommunizieren”, die im Mainzer Landtag stattfand, erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in den Weg vom leeren Blatt zum fertigen Redemanuskript. Der Workshop “Reden schreiben” brachte Master-Studierenden der Universität in Landau aus den Fächern Politikwissenschaft sowie Sozial- und Kommunikationswissenschaften die Praxis des Redenschreibers näher. Geleitet hat ihn Ralph Schrader, Referatsleiter in der Landtagsverwaltung und Redenschreiber beim Landtagspräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz. Mit dem Uniblog hat er über seinen Beruf gesprochen.

Jewgenia Weißhaar ermutigt Frauen, einen Schritt weiter auf dem wissenschaftlichen Karriereweg zu gehen. Foto: Jan Reutelsterz

Mentoring auf dem Weg in die Wissenschaft

Der Anteil von Frauen, die Karriere in der Wissenschaft machen, ist in Deutschland noch immer niedrig. “Studentinnen gibt es sehr viele, doch den Schritt in die Promotion wagen weniger“, weiß Jewgenia Weißhaar. Sie koordiniert das Mentoring-Programm ment², das am Interdisziplinären Promotionszentrum (IPZ) angesiedelt ist. Es unterstützt Master-Studentinnen, Doktorandinnen und Postdoktorandinnen auf ihren akademischen Karrierewegen.

Die erste Kontaktaufnahme zum Wunschunternehmen kostet oft Überwindung, zahlt sich aber meistens aus. Foto: Eduardo Sánchez/ Unsplash

Job-Tipps: Wie nehme ich Kontakt zu meinem Wunschunternehmen auf?

Die erste Bewerbung schreiben, den Lebenslauf formulieren, zum Bewerbungsgespräch gehen oder gleich am Assessment-Center teilnehmen: Wer in die Jobwelt einsteigen möchte, muss einige Hürden nehmen. Mit ein wenig Vorbereitung und Hilfe sind diese aber gar nicht so hoch. Damit auch dein erster Karriereschritt klappt, gibt dir das Women Career Center in einer neuen Serie Tipps für deine Bewerbung. In der ersten Folge geht es darum, wie du mit deinem Wunschunternehmen in Kontakt trittst.

Als Bewerber aus der Menge herausstechen - wie das gelingt, verraten Anna Schmidt vom Women Career Center und Anna Lauermann vom KSB im Interview. Foto: Unsplash/Veronica Benavides

Job Skills: Wissen, was man kann

Was kann ich besonders gut? Wie präsentiere ich meine Stärken im Bewerbungsgespräch und welche Erwartungen haben Arbeitgeber? Diese Fragen beschäftigen Studierende am Ende des Studiums, wenn es um den Start ins Berufsleben geht. Anna Schmidt vom Women Career Center und Anna Lauermann vom Kompetenzzentrum für Studium und Beruf der Universität Koblenz-Landau geben Antworten. Die Frage nach persönlichen Stärken ist ein Klassiker im Bewerbungsgespräch. Mal ehrlich: Interessiert das den Arbeitgeber wirklich? Anna Schmidt: Ja definitiv, man will ja wissen, mit wem man es zu tun hat. Aber eine Standardantwort möchte keiner hören, deshalb sollte man als Bewerber auf sein Alleinstellungsmerkmal hinweisen, also auf die Kompetenzen, die einen ausmachen. Anna Lauermann: Innovationen kommen im Bewerbungsgespräch inzwischen fast immer gut an. Da kann man als Bewerber auch mal den Spieß umdrehen und fragen, welche Werte und Kompetenzen dem Arbeitgeber wichtig sind. Stichwort Kompetenzen: Woher weiß ich, was ich kann? Die Serie Die Arbeitswelt kennenlernen und Perspektiven ausleuchten – wer hier schon im Studium aktiv wird, dem fällt der Berufseinstieg oft leichter. Unsere Serie „Karriere“ informiert zu Möglichkeiten, sich auf den …

Hilft der Karriere auf die Sprünge: Anna Schmidt vom Women Career Center. Foto: Greta Rettler

Women Career Center hilft jetzt auch in Landau beim Karrierestart

Das Women Career Center bietet seit dem Wintersemester 2016/17 auch in Landau Workshops und Veranstaltungen für Frauen an, um sie beim Karrierestart zu unterstützen und Unsicherheiten in der Phase des Berufseinstiegs zu beseitigen. Ist meine Bewerbungsmappe in Ordnung? Wie verhalte ich mich im Vorstellungsgespräch oder in einer Gehaltsverhandlung? Bei diesen Fragen hilft seit einigen Wochen das Women Career Center (WCC) am Campus Landau. Es vermittelt Wissen und Kompetenzen an der Schnittstelle zwischen Studium, Wissenschaft und Beruf und richtet sich an Studentinnen aller Fachbereiche, die ihre individuellen Fähigkeiten kennenlernen und stärken wollen und auf der Suche nach dem richtigen Handwerkszeug sind, um sich später im Beruf etablieren zu können. Die Serie Die Arbeitswelt kennenlernen und Perspektiven ausleuchten – wer hier schon im Studium aktiv wird, dem fällt der Berufseinstieg oft leichter. Unsere Serie „Karriere“ informiert zu Möglichkeiten, sich auf den Lebensweg nach der Uni vorzubereiten. Interessierte Teilnehmerinnen haben zudem die Möglichkeit, sich über Bildungsziele im wissenschaftlichen Bereich beraten lassen: “Wir unterstützen Frauen auch in der Frage, ob die Aufnahme  eines Master- oder Promotionsstudium für sie persönlich …

Dr. Sabine Bauer vom Institut für Sportwissenschaften, auch bekannt als Leiterin des allgemeinen Hochschulsportes, nahm als Mentorin bereits zweimal am mena-Programm teil. Foto: Adrian Müller

Mentoring mit mena: Als Mentorin Erfahrungen weitergeben

Dr. Sabine Bauer, Lehrbeauftragte am Koblenzer Institut für Sportwissenschaften und Leiterin des Allgemeinen Hochschulsports (AHS), begleitet als Mentorin seit zwei Jahren engagierte Frauen im Rahmen des Mentoring-Projektes mena auf ihrem Karriereweg in die Wissenschaft. Wie sind Sie Mentorin geworden? Die Serie Die Arbeitswelt kennenlernen und Perspektiven ausleuchten – wer hier schon im Studium aktiv wird, dem fällt der Berufseinstieg oft leichter. Unsere Serie „Karriere“ informiert zu Möglichkeiten, sich auf den Lebensweg nach der Uni vorzubereiten. Ich habe mich schon immer für Mentoring-Programme interessiert und wusste auch, dass es etwas derartiges an unserer Universität gibt. Vor gut zwei Jahren hat mir dann eine befreundete Professorin, die selbst Mentorin bei mena war, ganz begeistert vom Programm erzählt und meine Neugier geweckt. Lustigerweise kam genau eine Woche nach dem Gespräch die Anfrage vom mena-Team, ob ich nicht Lust hätte, eine engagierte junge Studentin für ein Jahr als Mentorin unter meine Fittiche zu nehmen. Welche Aufgaben haben Sie als Mentorin übernommen? Als Mentorin bietet man für die Mentee eine Hilfe zur Selbsthilfe an. Dabei ist es in den gemeinsamen …