Alle Artikel in: Allgemein

Das Landauer WiPP-Team um Geschäftsführerin Frau Dr. Zaby (3.v.r.). Foto: Privat.

Weiterbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten

Die Psychotherapeutische Universitätsambulanz am Campus Landau bietet seit einiger Zeit einen Weiterbildungsstudiengang im Bereich der Psychologischen Psychotherapie (WiPP) an. Absolventen mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie haben hier die Möglichkeit, ihre Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten zu erhalten. „Ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Selbstreflexion ist unabdingbar für die Arbeit im psychotherapeutischen Bereich“, erklärt Frau Dr. Zaby, Geschäftsführerin des WiPP. Wer mit dem Gedanken spielt, sich für den Weiterbildungsstudiengang im Bereich der Verhaltenstherapie für Erwachsene zu bewerben, sollte diese persönlichen Voraussetzungen mitbringen. Es ist auch von Vorteil, wenn Interessenten über praktische Erfahrungen im klinischen Bereich verfügen, denn während des Studiums geht es schnell in die Praxis. Praktische Ausbildung und Selbsterfahrung Die Studierenden arbeiten während ihrer Studienzeit als Psychotherapeuten in Ausbildung (PiAs) in kooperierenden Kliniken und Praxen sowie in der hauseigenen Universitätsambulanz. Dort lernen sie stationäre und ambulante Umgebungen kennen und dürfen früh selbst therapeutisch tätig werden: Schon im dritten Semester führen die Studierenden selbstständig Behandlungen von Patienten durch und werden von anerkannten und erfahrenen Therapeuten unterstützt. Die geleisteten Therapiestunden werden vergütet und geben einen ersten Einblick ins …

Isabell Kroeff (r.) steht ihrem Wölfling Melanie Mannheim mit Rat und Tat zur Seite. Foto: Esther Bauer

Campus-Ranger: Hilfe für Erstis im Uni-Dschungel

Eine neue Stadt, ein neuer Lebensabschnitt, unendlich viele Informationen und jede Menge neue Eindrücke: Der Start in das Leben als Student ist nicht immer leicht. Dabei möchte das Ranger-Projekt des Lehramt e.V. helfen.  Isabell Kroeff ist 22 Jahre alt und Rangerin. Ihr Einsatzgebiet sind jedoch keine Wälder oder Gebirge, sondern der Campus Koblenz, der seit zwei Semestern Schauplatz für ein Projekt namens Ranger ist. Initiiert vom Verein Lehramt e.V. hilft es Erstsemestern beim Einstieg ins Unileben. Durch ihren Freundeskreis wurde Kroeff auf das Projekt, das von den Lehramtstudentinnen Christina Morandell (23) und Annkathrin Schmidt (23) geleitet wird, aufmerksam. Auch Kroeff studiert Lehramt mit den Fächern Ethik und Deutsch im sechsten Semester und kann sich noch gut an ihre Zeit als Erstsemester erinnern: “Die Uni kann gerade in der Anfangszeit ein undurchdringbares Dickicht sein, mit viel zu vielen Informationen, die auf einen einprasseln und möglichst schnell verarbeitet werden sollen.” Einer von von drei Schützlingen, die Kroeff im aktuellen Semester betreut, ist Melanie Mannheim. “Für mich ist das Studium ein neuer Lebensabschnitt. Da informiert man sich, so gut es …

Nadine Ketterer: Stipendiatin und Stipendiumsbotschafterin in Landau. Foto: Privat

Aufstiegsstipendium unterstützt beim Weg vom Beruf ins Studium

Wer an einem Studium interessiert ist und bereits eine Berufsausbildung und Erfahrung im Job vorweisen kann, für den könnte das Aufstiegsstipendium interessant sein. Es bietet die Möglichkeit, sich nach einer beruflichen Ausbildung akademisch weiter zu qualifizieren. UniBlog sprach mit Nadine Ketterer, Stipendiumsbotschafterin am Campus Landau, über das Angebot. Ungewöhnliche Ausbildungswege – damit kennt sich Nadine Ketterer aus: Sie ist Botschafterin des Aufstiegstipendiums und selbst Stipendiatin, studiert im sechsten Semester Psychologie und weiß, welche Chancen die Förderung bietet. Darum ermutigt sie Interessierte zu einer Bewerbung. Angeboten wird das Aufstiegsstipendium von der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB), die das Programm für das Bundesministerium für Bildung und Forschung durchführt. Seit 2008 wird das Programm konstant ausgebaut und ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung „Aufstieg durch Bildung“. Chance für Berufserfahrene mit Talent und Engagement Das Förderprogramm eignet sich für Berufserfahrene, die einen ersten akademischen Hochschulabschluss anstreben. Die Bewerbung ist schon vor Studienbeginn möglich, wer bereits studiert, kann sich bis zum Ende des zweiten Semesters bewerben. Da es Teil der Begabtenförderung ist, unterstützt es Menschen, die in Ausbildung und Beruf …

Eines der Porträts von Martin Lilkendey zeigt den zwölfjährigen Enisa aus dem Kosovo. Foto: Lilkendey

Flüchtlingsschicksale in Nahaufnahme

Martin Lilkendey ist Akademischer Oberrat für künstlerische Praxis und Didaktik am Institut für Kunstwissenschaft. Seine neuste Reihe „Where are we going“ porträtiert Flüchtlinge, die in Köln untergekommen sind. Seit September 2014 fotografiert Martin Lilkendey Personen in einem Kölner Container. Das Set ist ein ganz einfaches: ein schwarzer Hintergrund, ein Stativ mit Kamera und eine Fotoleuchte. Die Bilder sind intensiv. Vor allem wenn man weiß, welche Geschichten die Menschen haben, die der Koblenzer Dozent vor seiner Linse hat: Es sind Flüchtlinge. Seine Reihe “Where are we going” ist zur Zeit im Internet zu sehen. „Ich versuche, den Begriff Flüchtling zu personifizieren, meiner Ansicht nach ist der Begriff zu beschränkt und zu negativ behaftet für die Menschen, die damit gemeint sind“, meint Lilkendey. Seitdem die Medien verstärkt über das Thema berichteten, ist es ihm wichtig, die Problematik mit der Sprache anzugehen, die er am besten spricht. „Xenophobie, also Fremdenangst, führt zu Fremdenhass. Diese Angst verschwindet normalerweise, wenn man sich mit den Menschen beschäftigt, sie kennenlernt, sie ansehen kann“, sagt Lilkendey. Die Fotografie bietet in seinen Augen die …

Probleme und Fragen für Unternehmen lösen - das lernen Studierende bei KoUnity. Dieses Wissen dürfen sie danach auch praktisch anwenden. Foto: Fotolia/fotogestoeber

Früh übt sich: Studentische Unternehmensberatung KoUnity

Geschäftsprozesse verbessern, Businesspläne erstellen und Vertriebsstrategien optimieren: Herausforderungen aus der beruflichen Praxis schon an der Uni zu meistern, ist dank der studentischen Unternehmensberatung KoUnity e.V. möglich. In dem 2005 gegründeten Verein können Studierende verschiedener Fachrichtungen an der Universität und Hochschule in Koblenz Erfahrung im Bereich Management und IT sammeln. Schon im Studium ein Consultant sein und Geschäftsführern auf Augenhöhe begegnen: Das klingt neben dem meist theoretischen Uni-Alltag spannend und wird mithilfe von KoUnity für Studierende Realität. Die studentische Unternehmensberatung greift kleinen und mittelständischen Firmen aus der Region unter die Arme, die selbst über keine eigene Beratung verfügen. Das Kompetenzspektrum von KoUnity reicht von Marktanalysen über Prozessmanagement bis hin zu Softwareevaluation und Webentwicklung. Für die Bearbeitung der jeweiligen Projekte wird ein individuell auf den Kunden abgestimmtes Beraterteam zusammengestellt. Doch bevor Studierende in die Berufswelt eintauchen können, müssen sie sich als Anwärter intern beweisen. Aller Anfang ist schwer Die 20-jährige Jeanine Krath ist seit 2013 aktives Mitglied bei KoUnity im Bereich Marketing & PR. Sie studiert Psychologie und Management im Zwei-Fach-Bachelor im fünften Semester an der Universität …

Ein Zuhause in Trümmern: Das Erdbeben verwüstete auch im südlichen Flachland Nepals die Häuser vieler Menschen. Foto: Privat

Erdbeben in Nepal: “Alles um uns herum hat gewankt”

Milena Rabe, 22 Jahre alt, unterrichtete Englisch in Nepal, als die Erde plötzlich bebte. Die Kulturwissenschaftlerin im 6. Semester berichtet im Interview mit UniBlog über ihre Erlebnisse und Arbeit vor Ort. Wie kamen Sie darauf, nach Nepal zu reisen? Ich wollte nach der Bachelor-Arbeit etwas Sinnvolles tun, Entwicklungshilfe vielleicht. Allerdings nicht mit einer kommerziellen Organisation. Über einen Freund kam ich zu Scouting Bonn e.V., ein junger, gemeinnütziger Verein für Kinder- und Jugendarbeit in Bonn. Der Verein hat Kontakte nach Nepal, und so kam ich an die Navodaya-Schule im Terai, im südlichen Flachland von Nepal, wo ich Englischunterricht geben sollte. Die Navodaya ist eine christliche, kostenlose Schule für Kinder der Chepang, eine indigene Ethnie, die sehr arm ist. Am 10. April ging Ihr Flug. Wie waren die ersten Tage? Als ich dort ankam, waren noch Ferien. Zusammen mit den Lehrern habe ich die Schule eingerichtet, Bücher und Hefte sortiert. Nach einer Woche kamen die Kinder zurück aus ihren Heimatdörfern und wir haben uns kennengelernt. Zwei Wochen später brach das erste schwere Erdbeben aus … So etwas …

Jan Guretzke spielt und unterrichtet schottischen Dudelsack leidenschaftlich gerne. Foto: Esther Bauer

Mit Kilt und Dudelsack

Andere tragen Schürze und Tablett, Jan Guretzke trägt Kilt und Dudelsack. In diesem Teil der Serie “Studierende und ihre Nebenjobs” spricht der Koblenzer Lehramststudent über seinen Nebenjob als Dudelsack-Lehrer und Musiker. Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Wer sind Sie? Mein Name ist Jan Guretzke, ich bin 25 Jahre alt und studiere den Master of Education auf Gymnasiallehramt für Mathe und Physik. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich unterrichte schottischen Dudelsack und bin Musiker in verschiedenen Pipe-Bands. Die Bands geben Konzerte und spielen auf Wettkämpfen, sogenannten Competitions, wofür am meisten Trainingszeit verwendet wird. Wir geben natürlich auch herkömmliche Auftritte. Hauptsächlich spiele ich in einer Band in Belgien. Schüler habe ich zur Zeit nicht sehr viele, da das Erlernen des Dudelsacks viel Zeit und Disziplin erfordert. Was sind …

Seinen Traum vor Augen: Campus-Reporter Adrian Müller fühlt sich pudelwohl hinter der Kamera. Foto: Privat

“Mein Traum? Einen Oscar gewinnen”

Er ist Student, Uni-Blogger und Regisseur: Besonders die letztgenannte Tätigkeit erwähnt Adrian Johannes Müller gern en passant. Sein jüngstes Werk ist der Rhein-Lahn-Krimi “Bauernopfer”, der bald in den regionalen Kinos zu sehen sein wird. Für uns ein Grund, bei unserem talentierten Redaktionsmitglied, das am Campus Koblenz Englisch und Deutsch auf Gymnasiallehramt studiert, einmal nachzufragen. Filmen und Regie führen – wie kommt man zu so einem spannenden Hobby? Angefangen hat alles, als ich 16 war. Damals hab ich mir zu Weihnachten eine Kamera von meinen Eltern gewünscht. Als ich sie dann bekam, drehte ich lustige Videos mit Freunden, beim Skaten oder im Winter beim Schlittenfahren. Irgendwann habe ich damit begonnen, auf den Familienfeiern, Geburtstagen und Hochzeiten zu filmen. Nach dem Abitur wollte ich mich in dem Bereich weiterentwickeln. Wie ging es dann weiter? Nach dem Abi bin ich nach Köln gegangen und habe dort „Digitaler Film und Animation“ studiert. Dort lernt man alles über den Filmherstellungsprozess, vom Drehbuch schreiben über Licht- und Kameraeinstellung bis hin zum Regieführen. Ein sehr praktischer Studiengang, der mir Spaß gemacht hat und …

Studentin Lisa Thrun engagiert sich neben dem Studium bei der Lebenshilfe in Offenbach. Foto: Angela Gräsel

Betreuerin bei der Lebenshilfe

In diesem Teil der Serie “Studierende und ihre Nebenjobs” spricht die Landauer Studentin Lisa Thrun von ihrem Nebenjob bei der Lebenshilfe in Offenbach. In den Ferien und am Wochenende begleitet sie Menschen mit und ohne Behinderung zu Freizeiten. Unter der Woche betreut sie ein Mädchen mit Down-Syndrom. Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. UniBlog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Wer sind Sie?  Mein Name ist Lisa Thrun, ich bin 26 Jahre alt und studiere im elften Semester Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Sonderpädagogik. Was für einen Nebenjob machen Sie?  Ich arbeite bei der Lebenshilfe in Offenbach. Das ist ein gemeinnütziger Verein für Menschen, insbesondere mit geistigen Behinderungen, und deren Familien. Dort bin ich im familienentlastenden Dienst tätig, was bedeutet, dass ich die Familien in bestimmten Lebenssituationen unterstütze. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Freizeitangebote. Was …

UniBlog hat nachgefragt: Wie waren eure ersten Wochen, liebe Erstsemester? Foto: Fotolia/ Bearbeitung: Marasco

Erstsemester-Umfrage: Wie war der Unistart in Koblenz und Landau?

Audimax, AStA, KLIPS und Co.: Zu Beginn des Studiums gibt es viel Neues zu erkunden. Die Universität stellt Erstsemester vor so manche Herausforderung. In welchem Raum findet die Vorlesung statt? Wie organisiere ich meinen Stundenplan? Wo finde ich die Unterlagen für das Seminar? Uniblog hat sich bei Erstsemestern in Koblenz und Landau umgehört, wie sie ins Studium gestartet sind. #KOBLENZ Strukturierter Einstieg „Ich habe vorher schon ein Semester in Köln studiert und kann daher im Vergleich sagen, dass die Uni in Koblenz wirklich strukturiert und überschaubar ist. Man findet alles direkt. Das gefällt mir sehr gut. Auch die Erstiwoche war super. Es herrschte ein sehr gutes Gruppengefühl. Ich fühlte mich aufgehoben und habe schnell Leute kennen gelernt. Auch die Dozenten haben uns in ihren Einführungsveranstaltungen Mut gemacht, alles genau erklärt und sich Zeit genommen. Es ist alles sehr neu, da muss man sich erst einmal einfinden. Insgesamt hatte ich einen sehr guten Studienstart und freue mich auf die kommenden Semester.“ 20 Minuten im falschen Seminarraum  „Bisher gefällt es mir sehr gut hier. Der Campus ist schön übersichtlich, aber …