Alle Artikel mit dem Schlagwort: Landau

Helge Batt ist Lehrkraft für besondere Aufgaben und akademischer Oberrat. In dieser Stellung sieht er sich Vermittler zwischen Forschung und Studierenden. Foto: Philipp Sittinger

Die Leidenschaft zur Lehre

Könnte Dr. Helge Batt die Zeit zurückdrehen, würde er sich für ein Lehramtsstudium entscheiden. Stattdessen hat er in Heidelberg Politikwissenschaft, Philosophie und Soziologie studiert. Bei einem Lehrgang für Hochschuldidaktik entdeckte er seine Leidenschaft für die Lehre. Danach führte ihn sein Weg in die Politikwissenschaft am Campus Landau als Akademischer Direktor und Lehrkraft für besondere Aufgaben. Daneben leitet er die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle der Uni Koblenz-Landau. Hier ist er nun Lehrkraft für besondere Aufgaben und akademischer Oberrat. In diesen Positionen fungiert Helge Batt als Vermittler zwischen Forschung und Studierenden und bildet Lehrerinnen und Lehrer im Bereich Didaktik aus. …

Heute schreibt Campus-Reporterin Lisbeth Wolf. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Bewegungsglück

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute schwärmt Lisbeth Wolf von ihrer großen Leidenschaft: dem Laufen. Es ist Sonntagmorgen, sieben Uhr. Mein Kopf ist wach. Meine Füße kribbeln. Bevor ich beginne, mich in ins Nirgendwo führende Gedanken zu verlieren, gebe ich mir einen Ruck, setze mich auf und ziehe meine Sportsachen an. Auf Zehenspitzen schleiche ich durch den Flur, um meine Mitbewohner nicht zu wecken, schnüre meine Laufschuhe und laufe los. Die kühle Morgenluft weckt auch den Teil meines Körpers, der sich bisher noch im schlaftrunkenen Standby-Modus befunden hat. Schon nach drei Schritten weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war, die Wärme meines Betts gegen die Glücksgefühle zu tauschen, die das Laufen in mir weckt. Habe ich die Wohnung noch in einem tranceartigen Zustand verlassen, in dem ich kaum realisiere, ob mein Gehirn meine Gliedmaßen steuert oder meine Füße von alleine den Weg finden, bin ich nach wenigen Sekunden im Hier und Jetzt angekommen. Der Sonne entgegen So früh am Morgen denke ich nicht …

Heute schreibt Campus-Reporterin Rebecca Singer. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Klein und Groß

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute vergleicht Rebecca Singer kleine Universitäten mit großen und gesteht, warum sie eine Weile lieber nicht über den Landauer Campus laufen wollte. Viele Studierende, große Hörsäle, dafür aber viele Freizeitmöglichkeiten und weniger Langeweile? Oder lieber eine überschaubare Universität und ein kleines gemütliches Städtchen? Diese Fragen stellen sich Abiturienten, die auf der Suche nach der passenden Hochschule oder Universität sind. Ich habe beides erlebt: Mein Bachelorstudium verbrachte ich an der kleinen Universität Hohenheim mit etwa 10.000 Studierenden. Danach kam ich für mein Masterstudium an den Campus Landau, etwas kleiner mit etwa 8.000 Studierenden. Im Auslandssemester lernte ich dann eine eher große Universität kennen: Die Karlsuniversität in der 1,3-Millionen-Einwohner-Stadt Prag – mit über 50.000 Studis. Einschlafen in kleinen Vorlesungen Was mir besser gefällt? Ich mag beides. Wenn ich ehrlich bin, bin ich aber froh, den Großteil meines Studentenlebens an kleinen Universitäten studiert zu haben. In kleinen Seminaren mit wenigen Studis musste ich mich eher beteiligen und lernte dadurch mehr. Engere Kontakte …

Dr. Nina Engwicht untersucht an der Friedensakademie im Rahmen der Friedens- und Konfliktforschung die illegalen Märkte ehemaliger Kriegsökonomien. Foto: Philipp Sittinger

Der Handel mit Blutdiamanten: Rohstoffe mit Konfliktpotenzial

Dr. Nina Engwicht ist Politikwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Friedensakademie Rheinland-Pfalz. Sie beschäftigt sich mit Rohstoffmärkten in Nachkriegsgesellschaften und stellt sich Fragen wie: Was verändert sich im Übergang von Krieg zu Frieden? Was bleibt aus dem Krieg übrig? Was ist der Schwerpunkt Ihrer Arbeit? Die Serie Was gibt es Neues in der Wissenschaft? Wir stellen Personen und Projekte vor, die im Dienst der Universität Koblenz-Landau die Forschung voranbringen. Alle Artikel aus dieser Serie In meiner Forschung beschäftige ich mich vor allem mit sogenannten Konfliktrohstoffen, also Rohstoffen, die bewaffnete Konflikte befeuern oder finanzieren können. Mein Fokus liegt auf dem Diamantenmarkt in Sierra Leone. Die zentralen Fragen für mich sind: Was wird aus Kriegsmärkten, wenn Kriege enden, und wie kann Rohstoffhandel so gestaltet werden, dass die Bevölkerung davon profitiert? Oft wird angenommen, dass Kriegsökonomien, in denen wertvolle Rohstoffe häufig illegal gehandelt werden, in Friedenszeiten wieder verschwinden. Das widerspricht aber dem, was wir über illegale Märkte wissen, denn soziale Strukturen sind anpassungsfähig. Wie sieht die Lage dazu in Sierra Leone aus? Der sierra-leonische Diamantenhandel war ein berühmter …

Anja Isele studierte Psychologie und Pädagogik auf Diplom. Jetzt arbeitet sie als Führungskraft im Schweizer Unternehmen Sika. Foto: Anja Isele

Auf den Spuren von… Anja Isele, Head Learning & Development Switzerland bei der Sika Services AG

Anja Isele kommt aus einem kleinen Ort nahe der Schweizer Grenze. Sie lebt und arbeitet nicht nur in zwei Ländern, sondern hat auch zwei Diplome: in Psychologie und Pädagogik. Die 38-Jährige erlangte am Campus Landau ein breit gefächertes Wissen. Ihr Weg war damals ungewöhnlich, doch der Blick von zwei Seiten lohnt sich in ihrem Job als Führungskraft in einem Schweizer Unternehmen bis heute. …

Kristin Haurand studiert im Zwei-Fach-Bachelor Naturschutzbiologie und Geographie. Sie schätzt vor allem die Entscheidungsfreiheit ihrer beiden Fächer. Foto: Philipp Sittinger

Zwei Fächer und viele Wahlmöglichkeiten

Manche Studierende wollen sich für ihr Studium ungern auf ein bestimmtes Fach festlegen. Doch mehr Individualität ist kein Problem, der Zwei-Fach-Bachelor ermöglicht durch seine Kombinationsmöglichkeiten eine einzigartige Erfahrung. Kristin Haurand studiert nicht nur Naturschutzbiologie, sondern auch Geographie. Im Interview erzählt sie, was dieses etwas andere Studienkonzept so besonders macht und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben. …