Monate: April 2018

Gut mit Buchstaben? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung als Campus-Reporter/-in. Foto: Unsplash/Amador Loureiro

Campus-Reporter/-in für Uniblog am Campus Koblenz gesucht

Das Referat Öffentlichkeitsarbeit sucht für unseren Standort Koblenz engagierte & gut vernetzte Studierende als Campus-Reporter/-innen für die freie Mitarbeit beim Uniblog. Wir suchen Textreporter/-innen für folgende Aufgaben: Schreiben von Texten für den Uniblog Themenrecherche und -umsetzung Anforderungsprofil: Journalistische Grundkenntnisse Schreiberfahrung Gespür für Themen und deren Umsetzung Aufgeschlossenheit und die Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen Flexibler Arbeitseinsatz Wir bieten: Spannende und vielseitige Tätigkeit in einem noch jungen Arbeitsfeld Nette Kolleginnen und Kollegen Fundierte Einarbeitung in den genannten Gebieten Stundensatz: 10,- (Einarbeitung)/ 12,50,- Euro Qualifizierte Tätigkeitsbescheinigung Bitte senden Sie Ihre Bewerbung inkl. Arbeitsproben (Print/Web/Video) bis 17. Mai 2018 per E-Mail an: uniblog@uni-koblenz-landau.de Bei Fragen stehen Ihnen Giovanna Marasco-Albry, Tel. 06131/ 374 60-36, zur Verfügung.

In Koblenz schauen wir uns die Bibliothek von innen an. Foto: Jan Reutelsterz

Campusbilder der Woche

Ab heute präsentieren wir Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welche beiden Bilder haben das Zeug zum Campusbild des Monats? In einem Voting können Sie für Ihren Favoriten abstimmen. Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Für das Landauer Foto hat sich Uniblog-Reporter Philipp Sittinger in luftige Höhen begeben – und wurde dafür mit einem nicht alltäglichen Blick auf das Geschehen belohnt. In Koblenz hat Reporter Jan Reutelsterz eine typische Situation in der Bibliothek festgehalten – wo Studierende einen Großteil ihrer Zeit verbringen. Stimmen Sie ab! Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welches Bild hat das Zeug zum Campusbild des Monats? Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Das nächste Voting findet am 30. November statt.

Heute schreibt Natalie Henzgen.

Phänomen Supermarkt: Zwischen Hysterie und stoischer Ruhe

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute wundert sich Natalie Henzgen über die Kuriositäten des Einzelhandels und seiner Kunden. Samstagnachmittag, 14 Uhr. Wie konnte ich nur so leichtfertig sein? Vor mir: Eine Batterie von Einkaufswagen. Wo: In der Konservenabteilung des Supermarkts. Ich: Inmitten einer Meute von Hausfrauen, Rentnern und Teenagern. Was tue ich? Mich fragen, warum ich es für eine gute Idee gehalten habe, meinen Einkauf genau jetzt zu erledigen. Ich müsste es wirklich besser wissen. Seit meinem sechzehnten Lebensjahr arbeite ich neben Schule und Studium in Supermärkten und weiß genau, wann es dort besuchertechnisch eskaliert. Unterhaltung zumindest, als wäre es eine Entschädigung, bekomme ich reichlich geboten: Ein Kind lässt andächtig Backpulverpäckchen aus dem Regal regnen, während seine Mutter versucht, den älteren Bruder daran zu hindern, den Inhalt einer Mehlpackung zu verzehren. Ich sehe eine Kundin, wie sie versucht, aus dem untersten Karton eines Warenaufstellers ein Glas Bohnen herauszufischen. Man muss kein Statiker sein, um das Risiko des fragwürdigen Manövers zu erkennen. Die Frau lässt …

Lehramtsstudent Martin Olbricht ist bei seinem Job im Motorradteile-Lager den ganzen Tag auf den Beinen. Foto: Philipp Sittinger

Sommerjob im Motorradlager

Martin Olbricht  arbeitet in einem großen Lager für Motorradteile. Hier kann er sein Faible für motorenstarke Zweiräder ausleben. Bei gutem Betriebsklima und angenehmen Arbeitsbedingungen verdient der Lehramtsstudent in der vorlesungsfreien Zeit seinen Lebensunterhalt. Wer sind Sie? Ich bin Martin Olbricht und studiere im zweiten Mastersemester Gymnasiallehramt mit den Fächern Englisch und Politikwissenschaft. Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich arbeite als Aushilfe im Lager bei Custom Chrome Europe in der Nähe von Bingen. Die Firma ist Großhändler von Ersatz- und Verschleißteilen sowie Motorrad-Zubehör und High-Performance-Parts für Harley Davidson und Indian Motorräder. Aus diesem Lager werden Händler und Werkstätten in ganz Europa beliefert. Ich mache diesen Job als Ferienjob in der vorlesungsfreien Zeit. Was genau sind Ihre Aufgaben? Meine Aufgabe ist das Kommissionieren …

Elena Bock ist rundum zufrieden mit ihrem Studium. An der sonderpädagogischen Arbeit begeistert sie besonders der Gedanke, jedem Kind einen möglichst erfüllten und erfüllenden Schulalltag zu bereiten. Foto: Philipp Sittinger

Förderschullehramt: Die Kinder im Blick

Elena Bock hat auf Umwegen den perfekten Studiengang für sich gefunden: Die 22-Jährige studiert im ersten Semester in Karlsruhe, als sie merkt, dass ihr Herz für Kinder mit besonderem Förderbedarf schlägt. Bock zögert nicht lange und schreibt sich am Campus Landau für das Förderschullehramt ein. Heute ist sie im sechsten Semester – und hat den Wechsel nicht bereut. Die Serie: Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor.  Woher kommt Ihre Begeisterung für das Förderschullehramt? Bevor ich nach Landau kam, habe ich in Karlsruhe Pädagogik der frühen Kindheit studiert und im Rahmen dessen schon im ersten Semester ein Praktikum in einem heilpädagogischen Hort gemacht. Dort habe ich festgestellt, dass mir der Bereich der Heil- und Sonderpädagogik und die Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern sehr gut gefällt. Also habe ich beschlossen, mein Studium in Karlsruhe nach dem ersten Semester abzubrechen. Danach habe ich drei Monate als Schulbegleitung für ein Kind mit Autismus-Spektrum-Störung gearbeitet. Das Mädchen …

Promovendin Madlen Gerke an der Nister. Hier führt sie ihr Freilandexperiment durch. Foto: Jan Reutelsterz

Angewandte Forschung im Freien

Beruflich gegen den Strom: Madlen Gerke ist Doktorandin in der Projektgruppe Aquatische Ökologie. In der Freilandsaison watet sie oft durch die Nister, die sich durch den Westerwald schlängelt. Kilometer um Kilometer geht es stromaufwärts, Fische fangen. Gerke erforscht, wie negative Folgen der Nährstoffbelastung in Flüssen mithilfe von Fischen ausgeglichen werden können. Die Serie: Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In unserer Serie “Forschung vorgestellt” berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. Ich versuche herauszufinden, inwieweit die Qualität von nährstoffbelastetem Gewässer durch Nahrungsnetzsteuerung verbessert werden kann. Hintergrund ist die Belastung durch Landwirtschaft und kommunale Abwässer. Durch diese kommt es zu einem Überschuss an Nährstoffen in fließenden Gewässern. Das führt wiederum zu einer erhöhten Bildung von bestimmten Algen, die das Kiesbett verstopfen und somit ein Problem für im Kies laichende Fische darstellen. Die Nährstoffbelastung lässt sich nur mit erheblichem Aufwand verringern. In meiner Forschung …

Heute schreibt Campus-Reporterin Nina Seel. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Besser leben?!

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute sinniert Nina Seel über mögliche Lebensentwürfe für Mittzwanziger und überlegt, wie Ratgeber das Leben bereichern können. „Ich glaube, ich bin jetzt in dem Alter, in dem man anfängt, Ratgeber zu lesen“, hörte ich mich neulich sagen. Klingt altmodisch? Ich meine nicht diese Art von Büchern, die einem näher bringen, wie man Kinder antiautoritär großzieht, Teenagern durch die Pubertät hilft oder seine Ehe vor dem öden Alltag rettet. Mit diesen Themen kann ich mir glücklicherweise noch ein paar Jahre Zeit lassen. Aber durch den aktuellen Trend der Selbstoptimierung und Achtsamkeit kam ich gar nicht daran vorbei, einmal zu überlegen: Was könnte ich ein bisschen besser machen? Instagram zum Beispiel versorgt mich täglich mit einer großen Dosis Inspiration zu allen Lebensbereichen. Ob Selbstliebe, Nachhaltigkeit oder Life-Coaching, jeden Tag werde ich mit der Frage konfrontiert: Wer bin ich und wer will ich sein? Mich selbst kennenlernen Diverse Wehwehchen in den vergangenen Monaten gaben mir einen Anstoß, mich damit zu beschäftigen, was Gesundheit …

Joline Krauß muss als Co-Gruppenleiterin für FSJ-Teilnehmer Vertrauensperson und Autorität zugleich sein. Foto: Teresa Schardt

Begleiterin einer FSJ-Gruppe

Viele Jugendliche und junge Erwachsene absolvieren ein FSJ, ein Freiwilliges Soziales Jahr. Auf Seminarfahrten werden sie pädagogisch begleitet und können Probleme ansprechen. Die Pädagogikstudentin Joline Krauß ist Ansprechpartnerin für die FSJ-ler und sammelt bei den herausfordernden Seminaren wertvolle Berufs- und Lebenserfahrung. Wer sind Sie? Ich heiße Joline Krauß, bin 23 Jahre alt und studiere Pädagogik im vierten Semester in Koblenz. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich bin beim Paritätischen Wohlfahrtsverband angestellt. Dieser gehört keiner politischen oder kirchlichen Richtung an. Im Moment habe ich einen Jahresvertrag, der später verlängert werden kann. Ich fahre alle zwei Monate von montags bis freitags auf Seminare in Rheinland-Pfalz oder im Saarland und bin Co-Gruppenleiterin. Das heißt, ich betreue jedes Mal gemeinsam mit einem hauptamtlichen Gruppenleiter eine Gruppe von FSJ-Teilnehmern. Man hat auch die Möglichkeit, eine eigene Einheit mit der Gruppe zu machen. Das habe ich aber noch nicht gemacht, weil das eine große Herausforderung ist. Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der …

Forscht im Bereich der Didaktik, um den Biologieunterricht zu verbessern: Doktorand Christian Alexander Scherb. Foto: Philipp Sittinger

Strategien für den Biounterricht

Christian Alexander Scherb hat eigentlich Biologie und Geographie auf Lehramt studiert. Im Laufe des Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für die Forschung und entschied sich für eine Promotion statt für den Schulalltag. Mit Schülern hat er trotzdem zu tun: Für seine Doktorarbeit erarbeitet er mit ihnen Unterstützungskonzepte für den Biologieunterricht. Die Serie: Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In unserer Serie “Forschung vorgestellt” berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. In meiner Dissertation geht es darum, zu erkennen, welche Schwierigkeiten sich bei Schüler zeigen, die im Biologieunterricht naturwissenschaftliche Repräsentationen anfertigen. Dabei kann es sich um mikroskopische Zeichnungen oder um Abfolgediagramme handeln. Während  die Schüler zeichnen, werden sie gefilmt. Diese Videoaufnahmen werden von mir und einem weiteren Mitarbeiter ausgewertet. In einer zweiten, darauf aufbauenden Studie möchte ich verschiedene Strategien testen, um auftretende Schwierigkeiten zu vermindern oder bestenfalls gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die Studien führe …

Das Team von PLAST: Miriam Schaefer, Zacharias Steinmetz, Maximilian Meyer, Katherine Muñoz, Jutta Milde, Lea Heidbreder und Isabella Bablok (von links nach rechts). Foto: Philipp Sittinger

Gegen das Plastik-Problem

Ob im Supermarkt, Auto oder in unserer Kleidung: Plastik ist allgegenwärtig. Komplett darauf zu verzichten, ist schwierig. PLAST hat sich zum Ziel gesetzt, die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Risiken des direkten und indirekten Plastikverbrauchs voranzutreiben. Im Interview erklären Dr. Jutta Milde, Dr. Katherine Muñoz und Lea Marie Heidbreder die Brisanz des Themas. Was genau hat es mit PLAST auf sich? Milde: PLAST ist ein Projekt der Interdisziplinären Forschungsgruppe Umwelt (IfG). Es soll das Problemfeld Plastik fächerübergreifend beleuchten. Dazu nähern wir uns dem Phänomen Plastik aus drei Forschungsdisziplinen: Der Psychologie, der Kommunikations- und der Naturwissenschaft. Ich betreue das Teilprojekt Commplast. Wir analysieren die massenmediale Berichterstattung und beschäftigen uns damit, welche Informationen über Risiken von Plastikkonsum und welche möglichen Lösungen an die Öffentlichkeit kommuniziert werden. Muñoz: Die naturwissenschaftliche Perspektive vertritt das Teilprojekt Soilplast. Wir stellen uns die Frage, welche Auswirkungen die Anwendung von Plastik in der Landwirtschaft auf die Qualität des Bodens hat und suchen nach nachhaltigen Alternativen. Heidbreder: Psychoplast befasst sich mit der Wahrnehmung und dem Verhalten der Menschen gegenüber Plastik. Wie werden Risiken eingeschätzt und wie wird damit umgegangen? Gerade zwischen dem …