Monate: Mai 2013

Die Seminarteilnehmerinnen Selina und Manuela tragen am kommenden Montag gemeinsam mit ihren Komilitonen ihre selbst geschriebenen und vertonten Songs im Universum-Kino vor. Foto: Sarah Ochs

Das Innen nach außen drehen

Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen, ist gar nicht so einfach. Diese dann noch aufs Papier zu bringen und öffentlich vorzutragen, löst schon mal „Muffensausen“ aus. So auch bei Manuela Moritz und Selina Baas. Die Landauer Studentinnen haben am Projektseminar „Songwriting“ am Institut für Musik teilgenommen und stellen sich am Montag, 3. Juni, einem öffentlichen Publikum. Das Seminar war eine Herausforderung für die Musikstudentinnen Manuela Moritz und Selina Baas. Und trotzdem haben sie sich gemeinsam mit 15 Kommilitonen dafür entschieden, ihr Innerstes nach außen zu drehen – auf künstlerische Art und Weise. Vom Schreiben der Songtexte bis hin zur Vertonung und der Organisation der Veranstaltung am kommenden Montag haben sich die Studierenden um alles selbst gekümmert. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Seminarleiter Michael Schuhmacher, der das Seminar unter immer wechselnden Themen anbietet.  So stand es schon unter den Mottos „Soul“ oder „Schlager“. Dass aber eigene Songs geschrieben und arrangiert werden, ist neu. Bei den Proben auch mit dabei: Chris Becker von “Die Dicken Kinder”, einer bekannten Band aus Landau. Die eigenen Ideen aufzuschreiben, …

Bis zu 597 Euro monatlich für zukünftige Lehrer

Noch bis zum 1. Juli können sich Lehramtsstudierende aller Schulformen um ein Stipendium im „Studienkolleg“ bewerben. Das Studienkolleg richtet sich an angehende Lehrer, die Schule aktiv mitgestalten möchten. Wer Lehrer werden und Schule mitgestalten möchte, braucht viel Energie und gute Ideen. Auf seinem Weg kann er Unterstützung gut gebrauchen. Im Studienkolleg für Lehramtsstudierende fördern die Siftung der Deutschen Wirtschaft und die Robert-Bosch-Stiftung engagierte Lehramtsstudierende. Mit Themen wie Schulgestaltung und -entwicklung, Qualitätsentwicklung an Schulen oder Classroom-Management macht das Förderprogramm fit für Gestaltungsaufgaben in der Schulpraxis. Zudem können die Stipendiaten wertwolle Kontakte und Netzwerke knüpfen. Finanziell werden die Stipendiaten aus Mitteln des BMBF unterstützt. Neben 300 € Büchergeld monatlich erhält jeder Stipendiat eine einkommensabhängige Förderung von bis zu 597 € monatlich. Weitere Informationen zum Studienkolleg für Lehramtsstudierende und alles rund um das Bewerbungsverfahren finden Sie unter: www.sdw.org/studienkolleg  

KaleidosKOp-Festival bringt studentische Kultur in die Stadt

Vor zwei Jahren gründete sich aus einer studentischen Initiative heraus der Verein “Stadttuni e.V”, der im Sommer 2012 erstmals das KaleidosKOp-Festival in der Koblenzer Innenstadt ausrichtete. In diesem Jahr startet das Festival in die zweite Runde. Vom 31. Mai bis zum 2. Juni präsentieren Studierende und Kulturschaffende Kunst, Musik, Literatur und Theater in der Schängelstadt. Am kommenden Wochenende bringt das KaleidosKOp-Festival wieder studentische Kultur in die Koblenzer City. In der Stadt stärker wahrgenommen zu werden, das ist eines der Ziele, das mit dem Festival erreicht werden soll, erklärt Katharina Frese vom Organisationsteam. Katja Wolf, ebenfalls Mitglied im Orga-Team, ergänzt: „Vor allem im kulturellen Bereich sollten Studierende und die Stadt stärker zusammenarbeiten, da es kaum studentische Kultur gibt und es an Projekten für und von Studierenden mangelt. Das wollen wir ändern.“ Die Studierenden wurden im Vorfeld in einem „Call for artefacts“ dazu aufgerufen, ihre Werke und ihr Können zu präsentieren. Durch die Vernetzung von Studierenden und externen Künstlern und Kulturschaffenden ist in diesem Jahr wieder ein buntes Programm entstanden. Mit den Vorbereitungen für das Festival ist …

Der schrägste Referent gewinnt

Beim Powerpoint-Karaoke geht es nicht ums Singen – zum Glück. Denn für die Teilnehmer ist es schon schwierig genug, einen Vortrag zu halten. Warum? Die Freiwilligen haben die Präsentation vorher noch nie gesehen und referieren zu unbekannten, oft auch schrägen Themen. Am Montag traten im Audimax am Campus Landau insgesamt sieben mutige Studierende und ein Dozent an. Den Sieg holte Ferdi, der mit schwäbischem Akzent die Stadt Bremen anpries. Viel gelacht wurde an diesem Abend im Audimax. Die Auswahl der Präsentationsfolien durch die Moderatoren Hanz und Indiana Jonas war beim dritten Powerpoint-Karaoke, veranstaltet vom Landauer ZKW (Zentrum für Kultur und Wissensdialog), auch wirklich ausgefuchst. Franzi etwa musste über sexuelle Störungen sprechen – und das vor gut 150 Kommilitonen. „Ich will einfach nur überleben“, sagt sie vor ihrem großen Moment. Sie referierte zu quietschbunten Folien über „Frotteurismus“ (das Reiben an anderen Menschen vorzugsweise in großen Menschenmengen) oder Zoophilie. So schlimm war es dann aber doch nicht, befand die Psychologie-Studentin im Nachhinein. In zwei Runden traten je vier Teilnehmer gegeneinander an. Gemessen an der Lautstärke des Applauses …

Sprach- und kulturwissenschaftliche Themen diskutieren: Die drei ask-Vorträge im Sommersemester laden hierzu ein. Foto: Helene Souza / Pixelio

Landauer ask lädt zu Vortragsreihe

Sprach- und kulturwissenschaftliche Arbeiten kennenlernen und darüber diskutieren: Dazu lädt bereits zum 2. Mal der Arbeitskreis Sprach- und Kulturwissenschaften, kurz ask, am Campus Landau ein. Drei interessante Vorträge stehen in diesem Sommersemester auf dem Programm:  Freitag, 7. Juni, 18. Uhr c.t.: „Der multimodale Text – Formen, Funktionsweisen, Analysemethoden“ Prof. Dr. Hartmut Stöckl (Anglistik, Universität Salzburg)  Donnerstag, 27. Juni, 18 Uhr c.t.: „Diskursmarkergebrauch in der Fremdsprache“ Prof. Dr. Sabine Diao-Klaeger (Romanistik, Universität Koblenz-Landau) Mittwoch, 10. Juli, 18 Uhr c.t.: „Diskurse multikodal – Sprachbilder in Printanzeigen“ Eva Gredel, M.A. (Germanistik, Universität Mannheim) Veranstalter und Kontakt: Prof. Dr. Jan Georg Schneider  (j.schneider@uni-landau.de) und Dr. Georg Albert (albert@uni-landau.de) Auch wer selbst Interesse hat, im Rahmen des Arbeitskreises Sprach- und Kulturwissenschaft einen Vortrag zu halten, ist eingeladen, sich bei den Veranstaltern zu melden.

Wolf-Gero Serfas arbeitet neben seinem Studium als Eventtechniker. Foto: Privat

Der Mann am Mischpult

Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. UniBlog stellt in einer neuen Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Los geht es mit dem “Eventtechniker” Wolf-Gero Serfas. Wer sind Sie? Ich heiße Wolf-Gero Serfas, bin 26 Jahre alt und studiere im zweiten Fachsemester im Master Sozial- und Kommunikationswissenschaft. Was für einen Nebenjob machem Sie? Die Bezeichnung „Eventtechniker“ dürfte gut passen. Ich bin mit den Gitarrenhelden, einer professionellen Cover-Band aus der Pfalz, an den Wochenenden unterwegs. Dabei bin ich selbstständig tätig, wofür ich ein Kleingewerbe anmelden musste. Was sind Ihre Aufgaben? Ich bin für den Auf- und Abbau des kompletten Equipments verantwortlich, für den Ton und auch für das Licht. Also quasi alles, was die Technik betrifft. Bei größeren Events habe ich noch jemanden dabei, der mich unterstützt. Über das Jahr gesehen kommen 30 bis 50 Veranstaltungen zusammen. Die Gitarrenhelden spielen vorrangig auf Weinfesten …

Vom Hörsaal auf die Rennstrecke: Studentin feiert Erfolge im Motorsport

Julia Trampert hat Benzin im Blut. Und das schon von Kindesbeinen an. Im Alter von acht Jahren fuhr die heute 20-Jährige bereits begeistert Kart, war sogar schon zweifache deutsche Meisterin. Mit 15 saß sie das erste Mal am Steuer eines Autos. Mit 16 fuhr sie ihr erstes Sechs-Stunden-Rennen. Mit UniBlog-Reporterin Sarah Ochs sprach die Landauer Lehramtsstudentin über ihre außergewöhnliche Karriere als Rennfahrerin. Der Asphalt ist heiß, die Reifen des etwa 180 PS starken Rennwagens sind warm. Eingepackt in einer feuerfesten Montur, die Hand am Schaltknauf und den Fuß am Gaspedal, wartet Julia darauf, dass die Ampel auf Grün schaltet. Im Kopf geht sie die Strecke durch, macht sich noch einmal klar, wie sie die Kurven nehmen soll. Dann ist es soweit, das grüne Licht geht an. „In dieser Sekunde schaltet mein Kopf aus und ich konzentriere mich nur noch auf das Rennen“, sagt Julia Trampert. Die Lehramtsstudentin fährt im Liqui Moly Team Engstler bei der ADAC PROCAR-Serie der Deutschen Tourenwagen Challenge mit und war mit ihrem Boliden schon auf den bekanntesten Rennstrecken in Europa – …

Karriere in der Wissenschaft

Am 7. Mai fand am Campus in Koblenz die Veranstaltung „Karrieren an Hochschulen“ statt. Das Angebot wurde vom Interdisziplinären Promotionszentrum der Universität und dem dort angesiedelten Projekt ZuGewinn in Kooperation mit dem Mentoring-Nachwuchsförderprogramm der Hochschule Koblenz organisiert. Das Thema stieß mit rund 120 Gästen auf großes Interesse. In zwei Vorträgen und einer Podiumsdiskussion wurden Beschäftigungsmöglichkeiten an Hochschulen und Karrierestrategien für Wissenschaftler beleuchtet. In seinem Grußwort führte der Präsident, Prof. Dr. Roman Heiligenthal, in das Thema ein. Er schilderte die Entwicklung der Nachwuchsförderung, die in den letzten Jahren stattgefunden hat, und beschrieb sie als einen Prozess von der “Promotion im stillen Kämmerlein“ hin zu ausdifferenzierten Programmen. Die Förderung des Nachwuchses sei eine wichtige Säule des Wissenschaftsbetriebes, weshalb Promotionszentren und Programme zur strukturierten Doktorandenausbildung in der heutigen Zeit an nahezu jeder Universität zu finden sind. Auch die Postdoc-Phase rücke mittlerweile stärker in den Fokus der Förderung. Die Ausgestaltung der Angebote für Nachwuchswissenschaftler sei daher ein großes Anliegen der Universität. Dr. Anke Burkhardt von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg stellte in ihrem Vortrag zentrale Ergebnisse des jüngst erschienen und von …

Von der Uni erfolgreich in den Beruf

Die Uni kann ein Dschungel sein: Nicht nur Veranstaltungen, Klausuren, Hausarbeiten und Co. warten auf Studierende. Gegen Ende des Studiums kommt auch diese Frage dazu: Was mache ich mit meinem Wissen und meinen Kompetenzen? Das Mentoring-Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen, kurz mena, hat eine mögliche Antwort für Studentinnen: Ab in die Wissenschaft! Mena unterstützt Uni-Absolventinnen, indem jede Programm-Teilnehmerin (Mentee) ein Jahr lang eine Mentorin bzw. ein Mentor zur Seite gestellt bekommt. Dabei handelt es sich um erfahrene WissenschaftlerInnen, die dabei helfen, berufliche Ziele zu verfolgen. MentorInnen sind ehrenamtlich bereit, Ihre Erfahrungen weiterzugeben. Durch die verschiedenen Trainings- und Networkingangebote können Nachwuchswissenschaftlerinnen ihre Kontakte zu wissenschaftlichen und beruflichen Netzwerken erweitern. Weitere Infos gibt es unter http://mentoring.uni-koblenz.de oder per E-Mail an mena@uni-koblenz.de    

Das KSB bietet unter anderem ein umfangreiches Angebot zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen. Foto: Fotolia

Fit für Studium und Beruf: Neues Kompetenzzentrum stärkt Soft Skills

Life long learning – der Erwerb von Schlüsselkompetenzen ist für Studierende und Nachwuchswissenschaftler wichtig. Schon früher gab es Ansätze zu solchen Angeboten an unserer Universität: das Programm Schlüsselkompetenzen (PSK) in Koblenz und das Integrierte Schlüsselkompetenz- und Weiterbildungszentrum (ISWZ) in Landau. Diese Angebote bündelt und vernetzt seit 2012 campusübergreifend das Kompetenzzentrum für Studium und Beruf (KSB). UniBlog sprach mit den beiden Geschäftsführerinnen Dr. Kathrin Ruhl (Koblenz) und Dr. Irene Lamberz (Landau) über die Besonderheiten der neuen Einrichtung, ihren Start und den Nutzen des KSB für Studierende und Nachwuchswissenschaftler. Was ist neu am Konzept des KSB? Dr. Kathrin Ruhl: Das Programm Schlüsselkompetenzen hat in den vergangenen Jahren am Campus Koblenz Schlüsselkompetenzkurse organisiert. Die Aufgabe der Kursorganisation hat das KSB übernommen. Es bietet jedoch nicht nur curricular verankerte Kursangebote an und entwickelt diese weiter. Es koordiniert auch übergeordnet Einrichtungen und Initiativen. So werden sie sichtbarer. Dr. Irene Lamberz: Das ISWZ hat Schlüsselkompetenz­angebote auch in Landau erfolgreich etabliert. Das Tutorenprogramm am Campus Landau ist dafür ein Beispiel und hat echte Pionierarbeit geleistet. Aus dem Schlüsselkompetenzangebot des ISWZ konnten wir …