Alle Artikel mit dem Schlagwort: Universität Koblenz-Landau

Der Uniblog wünscht allen Leserinnen und Lesern eine gute vorlesungsfreie Zeit. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Semester mit interessanten Kolumnen, Beiträgen, Interviews und natürlich mit Euch. Foto: Aaron Burden/Unsplash

Die Vorlesungszeit ist vorbei, unsere Sommerpause startet… eine Nachricht haben wir aber noch

Liebe Leserinnen und Leser,

es kommt uns so vor, als hätten wir Sie gerade erst für das neue Semester begrüßt… und schon wieder ist die Vorlesungszeit vorbei. Bevor wir uns aber verabschieden, möchten wir Sie auf eine Stellenausschreibung aufmerksam machen.

Das Referat Öffentlichkeitsarbeit sucht für den Campus Koblenz und für den Campus Landau engagierte und gut vernetzte Studierende als Campus-Reporter/-innen für die freie Mitarbeit beim Uniblog. …

Die Pädagogikstudentin Robin Biß arbeitet als Seminarassistentin im Kulturbüro Rheinland-Pfalz. Hier betreut sie "FSJler" und solche, die es werden wollen. Foto: Emily Nolden

Listenkönigin im Kulturbüro Rheinland-Pfalz

Ein ganzes Jahr voller Bildung und Kultur. Wer ein freiwilliges soziales Jahr in diesen Bereichen machen möchte, lernt Verantwortung zu übernehmen, sammelt praktische Erfahrungen und kann eigene Ideen verwirklichen. Pädagogikstudentin Robin Biß fördert die jungen Freiwilligen als Seminarassistentin im Kulturbüro Rheinland-Pfalz. Bekannt als Listenkönigin und Organisationstalent gibt die 24-Jährige sich viel Mühe, eine spannende und lehrreiche Kulturwoche zu gestalten. …

Eva Heuft studiert im Master Germanistik: Dynamiken der Vermittlung. Neben der literaturwissenschaftlichen Komponente gefällt ihr besonders die Interdisziplinarität ihres Studiengangs. Foto: René Lang

Germanistik: Dynamiken der Vermittlung – mit Interdisziplinarität zum Ziel

Der Master-Studiengang Germanistik: Dynamiken der Vermittlungen schreibt neben den Themenfeldern der Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft auch die Interdisziplinarität sehr groß. Eva Heuft studiert diesen vielfältigen Studiengang in Koblenz und berichtet uns davon, wie nicht nur die Kulturwissenschaft und die Philosophie ihren Studiengang beeinflussen, sondern auch die Biologie. …

Anne Schlüter hat ein Auslandssemester in Wien verbracht. Die Stadt bot der Sozial- und Kommunikationswissenschaftlerin eine lebendige Kulturlandschaft. Fotos: Rebecca Singer

Viel mehr als nur Sissi

Anne Schlüter studierte während ihres Masters der Sozial- und Kommunikationswissenschaften ein Semester in Wien. Dort hat sie ihre Kurse an der Universität gemeistert, mit dem Kammerorchester unter den Gemälden des berühmten Malers Gustave Klimt gespielt, sich in die malerischen Gässchen Wiens verliebt und ist über kleine Weihnachtsmärkte geschlendert.

Mit dem ERASMUS-Programm nach Wien zu gehen, ist gar nicht schwer. Man muss früh dran sein und darf keine Fristen verpassen, das ist die Hauptsache. Ich habe mich Ende Januar beworben, dann musste das Learning Agreement – der Plan für die Kurse, die besucht werden sollen – bis April abgegeben werden. Die Bewerbung für ein Wohnheim habe ich auch frühzeitig verschickt. …

In seiner Abschlussarbeit hat Jakob Janßen die Einflüsse der afrikanischen Kultur auf die europäische Kunst untersucht. Für seine Drucke dienten ihm afrikanische Masken als Inspiration. Fotos: Philipp Sittinger

Mehr als ein Souvenir

Jakob Janßen hat in seiner Masterarbeit die Einflüsse afrikanischer Kultur auf europäische Kunst untersucht. Für seinen Abschluss im Master of Education mit den Fächern Sport und Kunst fertigte er neben der theoretischen Arbeit auch Druckgrafiken an, die er in seiner Abschlussausstellung zeigte. Die Inspirationsquelle: afrikanische Masken. …

Linus Henze ist alles andere als ein normaler Informatikstudent. Anfang 2019 entdeckte er eine Sicherheitslücke bei Apple und wurde daraufhin sogar im Forbes Magazin erwähnt. Foto: René Lang

Wie ein Koblenzer Student eine Sicherheitslücke bei Apple aufdeckte

Über Nacht verbreitet sich weltweit die Nachricht von seinem Fund: Linus Henze entdeckt eine Sicherheitslücke beim US-amerikanischen Technologieunternehmen Apple. Auf YouTube berichtet der Koblenzer Informatikstudent von seiner Beobachtung in einem Video, das mittlerweile über 100.000 Klicks zählt. Im Februar 2019 entdeckt Henze die Sicherheitslücke in der Keychain des Apple-Betriebssystems macOS. “Die Keychain ist der zentrale Ort, an dem alle Passwörter der einzelnen Apple-Nutzer verschlüsselt gesichert werden”, erklärt Henze. Über die Option “Passwort speichern” können Nutzer auf ihr Konto zugreifen, ohne die Zugangsberechtigungen erneut eingeben zu müssen. Alle Programme, die eine Anmeldung erfordern, werden so schneller zugänglich. An dieser Stelle identifiziert Henze den Fehler: “Es bestand die Möglichkeit, ein Programm zu entwickeln, das die Passwörter aller Nutzer ausliest.” Hacker hätten somit die Möglichkeit, auf jegliche Inhalte der Nutzer zuzugreifen. Dies betreffe etwa Social-Media-Konten, Online-Banking oder Apple-Accounts. Von ungewolltem Spam bis zu Erpressung und Diebstahl wäre alles denkbar gewesen. “Der Fehler war nicht leicht zu finden”, erinnert sich Henze. “Ich musste den Quellcode der Keychain, der für alle Nutzer einsehbar ist, schrittweise durchgehen.” Zunächst beschäftigte er sich …

Marold Wosnitza begann seine akademische Laufbahn als Student am Campus Landau. Jetzt ist er Bürgermeister in seiner Heimatstadt Zweibrücken. Foto: Philipp Sittinger

Auf den Spuren von… Marold Wosnitza, Oberbürgermeister von Zweibrücken

Von der Hochschule ins Rathaus: Marold Wosnitza war Professor für Erziehungswissenschaften bis er 2018 als Oberbürgermeister von Zweibrücken kandidierte – und gewählt wurde. Vor seiner politischen Karriere begann er seine akademische Laufbahn als Student am Campus Landau. Von dort ging es als Dozent nach Heidelberg, Aachen und Australien. Trotzdem wusste er immer: Wenn Politik, dann nur in seiner Heimatstadt. …

Maria Bartella betreibt als Ausgleich zu ihrem Pädagogik-Studium Handlettering. Das kunstvolle Schreiben ist inzwischen mehr als ein Hobby. Foto: Emily Nolden

Mit Kalligrafie die Stromrechnung bezahlen

Pädagogik-Studentin Maria Bartella hat schon immer gerne künstlerisch gearbeitet. Besonders fasziniert die 22-Jährige die Kalligrafie und das Handlettering. 2012 entdeckte sie erstmals ihr Talent im kunstvollen Schreiben und investiert seitdem viel Zeit in ihr Hobby. Sie erhielt so viel Zuspruch, dass sie sich entschied, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Als Kontrast zu ihrem Universitätsalltag beschriftet Maria Bartella Schaufenster, gestaltet Firmenlogos, schreibt Tischkarten oder verziert Weihnachtskugeln. Sie entwarf die Skyline des Koblener AStA, die auf den Erstsemester-Taschen oder dem Studienplaner zu sehen ist. Daneben leitet die 22-Jährige auch Kalligrafie- und Handlettering-Workshops, etwa während der SommerUni. Bartella erzählt, dass sie das filigrane Arbeiten entspannt. “Durch Kalligrafie und Handlettering habe ich Zeit für mich und kann gleichzeitig in Ruhe meinem Hobby nachgehen”, erzählt sie. Und am Ende sei es beeindruckend, ein fertig gestaltetes Produkt in den Händen zu halten und es anderen zu präsentieren. Das WG-Zimmer als Werkstatt Auf die Idee kam die Studentin durch ihren Nebenjob auf der Festung Ehrenbreitstein. Nach einer Veranstaltung sollte sie Kindernamen auf Urkunden schreiben. Schon nach dem ersten Wort ärgerte sie …

Helge Batt ist Lehrkraft für besondere Aufgaben und akademischer Oberrat. In dieser Stellung sieht er sich Vermittler zwischen Forschung und Studierenden. Foto: Philipp Sittinger

Die Leidenschaft zur Lehre

Könnte Dr. Helge Batt die Zeit zurückdrehen, würde er sich für ein Lehramtsstudium entscheiden. Stattdessen hat er in Heidelberg Politikwissenschaft, Philosophie und Soziologie studiert. Bei einem Lehrgang für Hochschuldidaktik entdeckte er seine Leidenschaft für die Lehre. Danach führte ihn sein Weg in die Politikwissenschaft am Campus Landau als Akademischer Direktor und Lehrkraft für besondere Aufgaben. Daneben leitet er die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle der Uni Koblenz-Landau. Hier ist er nun Lehrkraft für besondere Aufgaben und akademischer Oberrat. In diesen Positionen fungiert Helge Batt als Vermittler zwischen Forschung und Studierenden und bildet Lehrerinnen und Lehrer im Bereich Didaktik aus. …