Monate: Februar 2015

Bis bald! Foto: Fotolia

Schöne vorlesungsfreie Zeit wünschen wir!

Liebe Leserinnen und Leser, es kommt uns so vor, als hätten wir Sie gerade erst für das neue Semester begrüßt… und schon wieder ist die Vorlesungszeit vorbei. Das Team vom UniBlog verabschiedet sich ab heute in die vorlesungsfreie Zeit. Wie gewohnt sind wir mit dem Start des Sommersemesters 2015 wieder für Sie da. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gute Zeit. Herzlichst Giovanna Marasco und das UniBlog-Team

Manuel Frank weiß, wie er mit der Kamera umzugehen hat und gibt dieses Wissen an Lehramtsstudierende weiter. Foto: Lisa Leyerer

Besuch im AV-Studio Landau: Von Storyboard bis Video

Das Medienzentrum am Campus Landau fungiert als wissenschaftliche Einrichtung der Universität und unterteilt sich in vier verschiedene Aufgabenbereiche. Das Ziel: die Nutzung von digitalen Medien für Forschung, Lehre und Weiterbildung zu fördern. Das integrierte AV-Studio übernimmt dabei die audiovisuellen Tätigkeiten und lässt Studierende in die Rolle echter Filmproduzenten schlüpfen. “Wir leben in einer Welt, in der wir überall mit Medien konfrontiert sind”, erzählt Manuel Frank, Leiter des AV-Studios. “Gerade da ist es sehr wichtig, dass man reflektierend damit umgehen kann und weiß, was dahinter steckt.” Seminarangebote für Studierende in den lehramtsbezogenen Studiengängen und Schulungen für Bedienstete der Universität sollen  den Teilnehmern genau dieses Wissen näher bringen. Manuel Frank steht unterstützend zur Seite. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Förderung des Einsatzes von audiovisuellen Medien im Rahmen von Lehre und Forschung. Neben der Digitalisierung und Konvertierung von älterem Material zu Untersuchungszwecken hilft er, mit Kurzvideos oder Tonaufzeichnungen eine bessere Nachhaltigkeit von Vorlesungen zu ermöglichen. Die Räumlichkeiten des Studios bieten zudem eine optimale Plattform für jegliche Art der Videoaufnahme. Eine kleine Lichtanlage schafft annähernd eine Filmstudioatmosphäre. Vom …

Informatiker sind Nerds? Das halten wir für ein Gerücht! Foto: Fotolia/ Olly

Informatiker sind Nerds? Von wegen!

Kaum ein anderer Job ist so klischeebehaftet wie der des Informatikers. Trotz Erfolgsgeschichten wie die von Apple-Gründer Steve Jobs und des steigenden Anteils an weiblichen Nachwuchskräften in der Branche – die Vorurteile halten sich hartnäckig. UniBlog sprach mit Eva Hammes, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Informatik, über die typischen Vorurteile und Mythen über das Berufsbild Informatiker. Denn das sind alles andere als Nerds. Aussagen wie … … Informatik ist hochkompliziert … Informatik ist nur was für Männer und Nerds … Informatiker sind kontaktscheu … Informatiker sind mit dem Computer verheiratet … Informatiker ernähren sich ungesund … Informatiker sind chaotisch und unorganisiert stellen „den Informatiker“ nicht gerade in ein gutes Licht. Doch was steckt hinter den Vorurteilen? Beschäftigt man sich näher mit dieser Wissenschaft und ihren Anhängern wird man oft positiv überrascht.  Obwohl sich die meisten Menschen unter einem Informatiker eher einen blassen, schüchternen Kerl vorstellen, zeigen Frauen schon seit langem, dass man nicht unbedingt männlich sein muss, um sich dieser Disziplin zu widmen. Wie die Gesellschaft für Informatik (GI) schreibt, war die 1815 geborene Ada Lovelace …

Dr. Sabine Bauer vom Institut für Sportwissenschaften, auch bekannt als Leiterin des allgemeinen Hochschulsportes, nahm als Mentorin bereits zweimal am mena-Programm teil. Foto: Adrian Müller

Mentoring mit mena: Als Mentorin Erfahrungen weitergeben

Dr. Sabine Bauer, Lehrbeauftragte am Koblenzer Institut für Sportwissenschaften und Leiterin des Allgemeinen Hochschulsports (AHS), begleitet als Mentorin seit zwei Jahren engagierte Frauen im Rahmen des Mentoring-Projektes mena auf ihrem Karriereweg in die Wissenschaft. Wie sind Sie Mentorin geworden? Ich habe mich schon immer für Mentoring-Programme interessiert und wusste auch, dass es etwas derartiges an unserer Universität gibt. Vor gut zwei Jahren hat mir dann eine befreundete Professorin, die selbst Mentorin bei mena war, ganz begeistert vom Programm erzählt und meine Neugier geweckt. Lustigerweise kam genau eine Woche nach dem Gespräch die Anfrage vom mena-Team, ob ich nicht Lust hätte, eine engagierte junge Studentin für ein Jahr als Mentorin unter meine Fittiche zu nehmen. Welche Aufgaben haben Sie als Mentorin übernommen? Als Mentorin bietet man für die Mentee eine Hilfe zur Selbsthilfe an. Dabei ist es in den gemeinsamen Gesprächen sehr wichtig, nicht so stark mit eigenen Wertungen zu arbeiten, sondern die Teilnehmerin durch motiviertes Hinterfragen zu eigenen Antworten und Lösungen für ihre Fragestellungen zu bewegen. Zu Beginn des Mentoring-Jahres gab es dazu für uns …

Dr. Kathrin Ruhl ist die Geschäftsführerin des IPZ der Uni Koblenz-Landau und Ansprechpartnerin rund um das Thema Promotion. Foto: Lauermann.

Erst das Lehramt, dann die Promotion

Lehramtsstudierende stellen sich selten die Frage, wie ihre berufliche Zukunft aussehen wird, sondern starten klassisch ins Referendariat. Daneben gibt es attraktive Alternativen: Eine Promotion bietet beispielsweise die Gelegenheit, eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen.  Wer ein Lehramtsstudium beginnt, geht in der Regel davon aus, anschließend das Referendariat zu absolvieren und dann einen Arbeitsplatz in einer Schule zu finden. Eine Promotion ist auf diesem Weg nicht vorgesehen. Dennoch kann während des Studiums der Entschluss reifen, eine Dissertation zu verfassen – sei es aus einem Forschungsinteresse heraus oder um sich andere Karrierewege zu eröffnen. Eine Promotion ist grundsätzlich auch nach dem Lehramtsstudium möglich. Dr. Kathrin Ruhl, Geschäftsführerin des Interdisziplinären Promotionszentrums (IPZ), erklärt: “Man sollte sich für eine von zwei guten Optionen entscheiden: Entweder direkt im Anschluss an das Studium zu promovieren oder erst ins Referendariat zu starten und später mit der Doktorarbeit zu beginnen.” Beides parallel zu bewältigen sei theoretisch möglich, jedoch nicht empfehlenswert: “Das würde ich niemandem raten, da das Referendariat eine belastende Zeit und durch äußere Vorgaben wie Unterrichtsbesuche strukturiert ist. Wahrscheinlich würde die Promotion darunter leiden.” Formale …

Dean Tavoularis war Szenenbildner für den Film "Apokalypse Now". Diese Storyboardzeichnung zum Film von 1979 ist Teil der Ausstellung in der Pfalzgalerie Kaiserslautern. © American Zoetrope Films, San Francisco

Apokalypse Now: Studierende kuratieren Ausstellung in Kaiserslautern

Gemeinsam mit Studierenden des Instituts für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst am Campus Landau hat Professor Dr. Christoph Zuschlag die Ausstellung „Apocalypse Now! – Visionen von Schrecken und Hoffnung in der Kunst vom Mittelalter bis zur Neuzeit” auf die Beine gestellt, die noch bis zum 15. Februar im Museum Pfalzgalerie in Kaiserslautern zu sehen ist.  Ein Bild an der Wand im Büro von Prof. Dr. Christoph Zuschlag zieht die Blicke auf sich. Es handelt sich nicht um etwas Gemaltes, sondern um eine Videoarbeit. „Dieses Werk nennt sich ‘Rider on the Storm’ (Apokalyptischer Reiter) und ist von der Künstlerin Marikke Heinz-Hoek“, erklärt Zuschlag, während er eine Handbewegung in Richtung des Videos macht. Zu sehen ist ein Windsurfer, der sich auf tosender, aufgepeitschter See von rechts in die Mitte des Bildes bewegt, bis er schließlich verschwindet. Dann beginnt es von Neuem – in einer Endlosschleife. “Ich habe dieses Bild als Hochformat in einer Ausstellung in Bremen gesehen”, erzählt Zuschlag. Ein Exemplar habe er für sich erworben, ein weiteres hängt als Leihgabe in der Ausstellung im Museum Pfalzgalerie in …

Jihee Hong ist schon seit ihrer Schulzeit ein Fan deutscher Kultur. Für die Promotion im Fach Germanistik verließ sie ihr Heimatland Korea. Foto: Adrian Müller

Jihee Hong erforscht Reiseliteratur zu ihrer Heimat Korea

Die Koreanerin Jihee Hong ist Doktorandin am Koblenzer Institut für Germanistik und untersucht die Wissensgenerierung über ihr Heimatland Korea in deutscher Reiseliteratur um 1900. Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In unserer Serie “Promovierende im Interview” berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. In meiner Promotionsarbeit behandle ich die Frage, wie Wissen über ein fremdes Land erzeugt wird. Konkret geht es um die Reiseliteratur deutscher Korea-Reisender vom Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Bei den Untersuchungen stehen sowohl textuelle Erzählstrategien,als auch bildliche Darstellungsmittel im Fokus. Was fasziniert Sie an diesem Thema? Die deutsche Reiseliteratur über Korea fasziniert mich besonders, da ich so mein Heimatland aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen lernen kann. Es ist spannend zu erfahren, welche Erfahrungen und Eindrücke die ersten deutschen Reisenden bereits Ende des 19. Jahrhunderts in der Reiseliteratur verarbeiten. Jedoch ist meine Heimat im Vergleich …

Die Arbeitsgruppe Zöbel am Koblenzer Campus hat einen Rückfahrtassistenten für Lkws entwickelt, der ab kommendem Sommer auch in der Praxis vermarktet werden soll. Foto: Privat

Sicher ans Ziel: Assistent hilft beim Rangieren mit dem Lkw

Rückwärtsfahren mit einem Lkw-Anhänger stellt nicht nur Laien vor eine große Herausforderung. Auch für Profis ist diese Situation nicht immer einfach. Bisher gab es noch keine markttauglichen Systeme, die den Fahrer hierbei unterstützen. Dieses Problem zu lösen hat sich die Arbeitsgruppe Zöbel am Campus in Koblenz zur Aufgabe gemacht. Im Rahmen des Projektes Petra wurde ein Nutzfahrzeug nebst Anhänger unter Verwendung praxistauglicher Komponenten mit einem Rückfahrassistenzsystem ausgestattet.  Rückwärtsfahren mit einem Anhänger: Wer das schon einmal gemacht hat, weiß, wie kompliziert es sein kann. Gerade mit großen Sattelschleppern stehen die Fahrer vor Stresssituationen, die nicht selten Sach- oder Personenschäden verursachen, wie Zahlen belegen. Die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Zöbel am Koblenzer Campus, Benjamin Knopp und Simon Eggert, haben ein Rückfahrassistenzsystem (RAS) entwickelt, welches das Rangieren mit dem Lkw erheblich verbessert. “Wie eine Art Navigationssystem zeigt einem der Assistent, in welchem Winkel die Räder stehen müssen, um eine optimale Fahrrille und somit das Ziel zu erreichen”, erklärt Knopp, der derzeit am Campus in diesem Bereich promoviert. VIP – Von der Grundlagenforschung zur wirtschaftlichen Anwendung Im Rahmen der Arbeitsgruppe Zöbel, die …

Marcus Bausen, Student am Koblenzer Institut für Informationsmanagement, hat eine Stau- und Blitzer-App entwickelt, mittlerweile wird sie schon deutschlandweit genutzt. Foto: Adrian Müller

Student und Tüftler: Marcus Bausen entwickelt App für Staus und Blitzer

An der Uni Koblenz-Landau treiben sich findige Tüftler herum. Einer von Ihnen ist Marcus Bausen. Der Student vom Institut für Informationsmanagement hat eine “Blitzer-App” entwickelt, die kontinuierlich Blitzer- und Stauwarnungen für den Kreis Ahrweiler auf das Smartphone ausgibt. Seit Kurzem gibt es eine aktualisierte Version, mit der Blitzer und Staus deutschlandweit erfasst werden. Den Kampf gegen Blitzer hat Marcus Bausen aus Bad Neuenahr  unfreiwillig angetreten: Vor gut zwei Jahren bog der 24-Jährige mit seinem Auto zu rasant in eine Straße ein, da blitzte es. Der damalige Auszubildende, der gerade seine Probezeit hinter sich gebracht hatte, wurde mit einem Bußgeld samt Führerscheinentzug für vier Wochen vom Ordnungsamt zur Räson gerufen. “Da man als Azubi nicht sonderlich liquide ist, hat mich das nicht nur wütend, sondern auch ein bisschen ärmer gemacht”, erinnert sich Bausen – inzwischen mit einem Lächeln. Deutschlandweit eine gefragte Applikation Aus der Not machte der nebenberuflich tätige Mediengestalter eine Tugend: Er entwickelte ein Konzept für einen Blitzer- und Staumeldeservice. Nach einige Bastel- und Programmierstunden entstand daraus die App “MeldungenKreisAW” , die Meldungen für Verkehrsteilnehmer …

Lehramtsstudentin Simone Da Silva arbeitet nebenbei als Trainerin in einem Fitnessstudio. Foto: Carolin Höring

Als Fitnesstrainerin fit durch den Uni-Alltag

In diesem Teil der Serie “Studierende und ihre Nebenjobs” spricht Simone Da Silva über ihre Arbeit als Trainerin und Kursleiterin im Fitnessstudio. Dort hält sie sich fit und freut sich nach stressigen Uni-Tagen auf einen sportlichen Ausgleich. Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. UniBlog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Wer sind Sie? Ich bin Simone Da Silva und studiere im siebten Semester Lehramt mit dem Schwerpunkt Grundschule in Landau. Was für einen Nebenjob machen Sie? Seit einigen Jahren arbeite ich als freiberufliche Fitnesstrainerin in einem Fitnessstudio in Kaiserslautern. Dort leite ich verschiedene Kurse, bei denen oft viele Teilnehmer mitmachen. Die Kurse finden zwei bis drei Mal wöchentlich statt und dauern je zwei Stunden. Was sind Ihre Aufgaben? Da ich verschiedene Kursformate anbiete, muss ich mich immer individuell auf die Stunden vorbereiten. Zu meinem Repertoire …