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Rebecca Singer schwebt nicht nur durch ihr Studium der Sozial- und Kommunikationswissenschaften, sondern hebt auch mit ihrem Segelflieger regelmäßig ab. Foto: Philipp Sittinger

Vom Winde verweht

Viele kennen ihn: den Traum vom Fliegen. Man wird immer leichter, bis der Körper endlich abhebt und in weiter Höhe über dem Boden schwebt. Rebecca Singer lebt diesen Traum. Die Studentin der Sozial- und Kommunikationswissenschaften ist seit elf Jahren Segelfliegerin und auf Augenhöhe mit Vögeln und Berggipfeln.

Das Soulfood in der gemütlichen Altstadt von Koblenz. Hier kann man auch an regnerischen Tagen die kulinarische Seele baumeln lassen. Foto: Lisa Engemann

Koblenz entdecken: Eine ganz persönliche Genussreise

Läden mit Unikat-Charakter, die das Studentenleben außerhalb des Campus bereichern. Verloren im Dickicht der Gastronomie-Ketten sucht man diese scheinbar vergeblich. Doch versteckt zwischen immergleichen Hoefer-, L’Osteria- und Hans im Glück-Filialen gibt es sie noch – die Läden, die man nur in Koblenz findet und die der Stadt einen individuellen Charakter verleihen.

Im Wald nahe dem Uni-Campus versteckt liegen die alten Festungsmauern des Landauer Forts. Bei dessen Besichtigung kann man viel über die Geschichte der Stadt lernen. Fotos: Enya Höffner

Zeitsprung: Im Landauer Fort um 1700

Wo heute Studierende in Hörsälen und Seminarräumen sitzen, standen einst die Zelte französischer Soldaten: Der Campus der Universität in Landau wurde auf dem Gelände des ehemaligen Forts errichtet – eine Militäranlage aus der Zeit um 1700, als Landau der östliche Vorposten Frankreichs war und zur Festung ausgebaut wurde.  Wer eine Reise in die Geschichte der Stadt machen möchte, sollte sich den Führungen der Evangelischen Studierendengemeinde Landau anschließen. Studierendenpfarrerin Anja Lebkücher engagiert dafür Dr. Appel, Historiker und unter anderem für das Büro für Tourismus Landau tätig. Er erklärt anschaulich, wie es vor 300 Jahren im Fort aussah. Campus-Reporterin Enya Höffner hat sich mit auf Spurensuche begeben. Landaus Geschichte beginnt im 13. Jahrhundert. Die Stadt wurde zum Schutz der Burg Landeck gegründet und entwickelte sich von da an zu einer ansehnlichen Reichsstadt. Die Stifts- und die Augustinerkirche sowie die Katharinenkapelle zeugen noch heute von der damaligen Blütezeit. Das 14. und 15. Jahrhundert waren von den engen Beziehungen zum Elsass und der daraus hervorgehenden Handelsverbindung geprägt. Diese gewann im Dreißigjährigen Krieg an Bedeutung: Nach dem Westfälischen Frieden im Jahr 1648 machte Frankreich seine Ansprüche auf …

Marie Rütten, BA. Psychologie, 2. Semester und Jonas Gatta, Versicherungskaufmann. Foto: Enya Höffner

Romantische Plätze in Landau

Die Wiesen werden grün, die Blumen blühen und die ersten Sonnenstrahlen spitzen aus den Wolken hervor: der Frühling ist da. In unserer Frühlingsumfrage haben wir die Studierenden am Campus Landau gefragt: Wo ist dein romantischster und liebster Platz in Landau? Marie Rütten und Jonas Gatta (Titelbild): Uns gefällt der kleine versteckte Holzsteg direkt am Birnbach, nahe des Aussichtsturms auf dem Landesgartenschaugelände, besonders gut. Man kann die Füße im Wasser baumeln lassen und sich einfach mal eine Auszeit vom Stress des Alltags und des Unilebens nehmen. Dazu noch das Wasserrauschen, die Sonne im Gesicht – ein kleines Stück Urlaub mitten in Landau! Alex Klaus: Der romantischste Platz in Landau ist für mich das Café Mago auf dem Marktplatz. Unter den blühenden Kirschbäumen mit Blick auf die Gebäudefassaden kann jedes Date nur gut werden. Bei mir hat es zumindest bisher immer geklappt. Anna Klyta und Mark Plotzky: Die Eisdiele Sandros Palazzo hat das beste Eis in Landau. Durch den klassischen Eisdielen-Look bekommt der Ort ein sehr romantisches Ambiente. Dort kann man sich eine erholsame Pause beim Shopping …

Romantik am Deutschen Eck: Vivian Schmidt und Viktor Seib genießen die Zeit zu Zweit am Rhein. Foto: Marius Adam

Campus-Pärchen verraten ihre Lieblingsplätze

Der Frühling ist da und die ersten Sonnenstrahlen ziehen insbesondere verliebte Pärchen ins Freie. Doch wo ist für die Koblenzer Campus-Pärchen der romantischste Ort? Wo findet man ein schönes Plätzchen für Zweisamkeit, glühende Wangen und Herzklopfen?  Morgens das Frühstück mit einer dampfenden Tasse Kaffee zu beginnen, ist für Esther Bauer (22) und Jan Guretzke (26) der schönste Start in den Tag. Am liebsten genießt das verlobte Campus-Pärchen ihren koffeinhaltigen Muntermacher im putzigen Cafe Miljöö in der Koblenzer Altstadt. “Dieses Café hat Charakter. Es ist nicht überfüllt, nicht zu groß und das Ambiente ist toll. Hier kann man die Zeit vergessen”, schwärmt der Lehramtsstudent für Mathe und Physik. Während der Arbeit in einem Gastronomiebetrieb lernte er die Pädagogikstudentin kennen, seit eineinhalb Jahren sind die beiden ein Paar. Doch nicht nur der Kaffee schmeckt im Miljöö, auch bei einem guten Glas Wein verbringen der gebürtige Koblenzer und die Pfälzerin hier gern ihre Zeit zu Zweit. Romantische Zeit am Rhein Die Uni als Kontaktbörse: Die Pädagogikstudierenden Madeleine Blum (23) und Christian Hamm (25) lernten sich am Campus kennen und lieben. In einem Seminar im Dezember 2013 …

Auf der Hompage von Koblenz Kompass finden auch Studenten spannende neue Orte in Koblenz.

Koblenz-Kompass: Kultur-Gründerinnen führen virtuell durch Koblenz

Die Studentinnen Amrei Vogel und Katharina Frese haben „Koblenz Kompass“ gegründet: Ein virtueller, nicht-kommerzieller Stadtführer mit dem Charme eines Blogs, der Zugezogene und Einheimische über attraktive Angebote, Lokale und Events in der Stadt an Rhein und Mosel informiert.  Dass das manchmal ein wenig länger dauert, bis man in Koblenz angekommen ist und die schönen Seiten der Stadt kennengelernt hat, haben Amrei Vogel und Katharina Frese selbst erlebt. Nun möchten sie allen, die neu nach Koblenz kommen, das Leben ein Stückchen einfacher machen. Die Kulturwissenschaftsstudentinnen hatten die Idee für Koblenz Kompass, kurz KoKo, einem informativen Stadtführer mit viel Charme. „So persönlich wie ein Blog, so praktisch wie ein Stadtführer“ verspricht der Slogan auf der Homepage, die gerade die jungen Erwachsenen erreichen will. Koblenz Kompass ist „eine Mischung aus Blog und klassischem Stadtführer“, erklärt Vogel. Für die Umsetzung ihrer Vision haben die beiden Hilfe gebraucht: Die Computervisualistik-Studenten Daniel Varela und Guido Schmidt kamen ins Spiel. Schmidt kümmert sich um die Gestaltung der Webseite. Und mittlerweile steckt ein achtköpfiges Studierenden-Team hinter dem Projekt, das Redakteure, Gestalter sowie Fotografen …

Pierre Jarawan, deutschsprachiger Poetry-Slam-Meister von 2012, ist glücklicher Sieger beim Poetry Slam in Landau. Foto: Karin Hiller

Der Hunger auf den Poetry Slam

Am vergangenen Donnerstag veranstaltete das Zentrum für Kultur- und Wissensdialog (ZKW) der Universität Koblenz-Landau im Universum-Kinocenter Landau einen hochkarätig besetzten Poetry Slam. Wir haben auch hinter die Bühne geschaut. Es ist kalt und dunkel an diesem Donnerstagabend. Noch dauert es über eine Stunde, bis es losgeht mit dem vom ZKW organisierten Poetry Slam. Trotzdem stehen schon viele Besucher, zumeist Studierende der Universität Koblenz-Landau, vor dem Eingang des „Universum-Kinocenters“ und versuchen, sich gegen der Kälte zu wappnen. Dagegen ist es im Backstage-Bereich des Kinos etwas komfortabler. Obwohl von Beheizung keine Rede sein kann, ist die Stimmung dort gut. Es gibt belegte Brötchen. In der Ecke stehen Bier und Wein bereit. Von Aufregung ist hier nichts zu spüren. Es wirkt alles sehr routiniert. Moderator Hanz nippt an seiner Flasche Mate-Tee und lässt sich auf einen der gemütlichen lila Sessel nieder. Der 30-Jährige kommt aus Ludwigsburg und möchte nur seinen Künstlernamen nennen. Er ist so eine Art Tausendsassa. Ein Multitalent, das auch mal Gala-Veranstaltungen oder Auktionen moderiert. Doch seine wahre Leidenschaft gehört dem Poetry-Slam. Als Moderator, aber auch …