Alle Artikel mit dem Schlagwort: slideshow

Heute schreibt Campus-Reporterin Hannah Wagner. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Liebe Universität…

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute erscheint der letzte Text von Hannah Wagner, da sie ihr Studentenleben gegen eine Vollzeitstelle eintauscht. Ein Liebesbrief an die Universität.  Liebe Universität, immer wenn es zu Abschieden kommt, denke ich an das Lied Gute Nacht, Freunde von Reinhard Mey: „Gute Nacht Freunde, es wird Zeit für mich zu gehen. Was ich noch zu sagen hätte, dauert eine Zigarette und ein letztes Glas im Steh’n…“ Was habe ich dir zu sagen? Viel mehr, als es für ein Getränk braucht, denn seit über acht Jahren gehen wir gemeinsame Wege. Dennoch will ich es versuchen in Worte zu fassen: Vieles hast du mir in dieser Zeit gebracht, Positives wie Negatives. Du hast mein Leben bestimmt und mich zu dem Menschen gemacht, der ich ich heute bin. Auf der langen Liste an Erinnerungen und Freuden stehen vor allem beste Freunde und mein Freund, wilde Parties, hitzige Diskussionen, Tage in der Sonne auf deinen Wiesen und etliche Seminare und Vorlesungen, die meine Bildung haben …

Soziale Medien und das Smartphone kann man auch in den Unterricht einbinden und so Schüler begeistern - das zeigt Eva Korn in ihrer Masterarbeit. Foto: Fotolia/Mirko

Kunstpädagogik: Schüler mit Instagram-Kurzfilmen begeistern

Wie kann man Schüler in Zeiten von Digitalisierung und Social Media erreichen? Diese Frage stellte sich Eva Korn, angehende Lehrerin für Kunst und Deutsch im Gymnasium, im Rahmen ihrer Masterarbeit. Ihre Idee: Indem man mit ihnen Instagram-Kurzfilme zu Themen dreht, die sie bewegen. Mit ihrem modernen Unterrichtsentwurf gewann die 25-Jährige einen Wettbewerb des Bundes Deutscher Kunsterzieher (BDK) und durfte das Projekt mit Schülern der 7. und 8. Klasse in Berlin umsetzen. Im Sommersemester 2017 besuchte die Lehramtsstudentin Eva Korn zwei Seminare am Campus Landau: „Digitale Medien in der Kunstpädagogik. Historische, aktuelle und zukünftige Herausforderungen“ bei Dr. Marc Fritzsche vom Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst und „Zeitgenössisches Kino. Von Hollywood zum Autorenfilm” bei Dr. Björn Hayer vom Institut für Germanistik. “Eines Tages kam Dr. Fritzsche mit einem Flyer des BDK-Bundeswettbewerbs ins Seminar, der engagierte Studierende der Kunstpädagogik fördert. “Für den Wettbewerb musste man einen Unterrichtsentwurf einreichen, der für drei Tage à vier Stunden konzipiert werden musste”, erzählt Korn. Ihr Ehrgeiz war geweckt und die Idee zu den Instagram-Kurzfilmen mit Schülern geboren: So konnte sie das …

Dr. Andreas Linsenmann (rechts) und Student Tobias Fey haben sich im Rahmen eines Seminars auf Spurensuche der 68er Revolution in Koblenz begeben. Foto: Jan Reutelsterz

Region Koblenz hat “1968” nicht verschlafen

Die Protestbewegung Ende der 1960er-Jahre prägte die Welt: In den USA und vielen anderen Ländern gingen junge Menschen für eine gerechtere Gesellschaft auf die Straße. Doch wie sah es zu dieser Zeit im Koblenzer Raum aus? Waren die Menschen auch hier Teil der Revolte? Dr. Andreas Linsenmann hat sich mit Studierenden aus Koblenz und Mainz in einem Projektseminar auf Spurensuche begeben. “Das Jahr 1968 steht für einen der großen historischen Umbrüche”, weiß Dr. Andreas Linsenmann vom Institut für Geschichte. In den Vereinigten Staaten nahm die Jugenrevolte und Protestbewegung ihren Anfang und hinterließ auf der ganzen Welt ihre Spuren, in Westdeutschland vor allem in Großstädten wie Frankfurt und Berlin. Vor etwa einem Jahr stellte sich der Historiker Linsenmann die Frage, was zu jener Zeit in Koblenz passierte. Bei der Recherche stieß er auf etwas Forschungsliteratur zu Rheinland-Pfalz. “Aber zu Koblenz gab es praktisch nichts”, erinnert er sich. Im Rahmen des Projektseminars “Das lange 1968 in der Region” ging Linsenmann der Historie deshalb empirisch auf den Grund. Tobias Fey ist einer der Studierenden, die sich für das Thema …

Alles digital? Vizepräsident Professor Dr. Harald von Korflesch (rechts) und Christian Schneider im Interview mit Uniblog zur Digitalisierungsstrategie. Foto: Teresa Schardt

Digitale Universität

Mit einer Digitalisierungsstrategie will sich die Universität Koblenz-Landau fit für die Zukunft machen. Uniblog sprach mit den Projektverantwortlichen Vizepräsident Professor Dr. Harald von Korflesch und Christian Schneider über Ziele, die Beteiligung der Uni-Angehörigen sowie Hürden, die auf dem Weg zur digitalen Universität genommen werden müssen. Seit Ende 2017 befindet sich die Universität im Entwicklungsprozess einer Digitalisierungsstrategie. Was verbirgt sich dahinter? Harald von Korflesch: Eine Strategie beschreibt ein langfristiges Vorhaben mit Zielen und Maßnahmen. Die Universität bewegt sich in diesem Handlungsspektrum, in dem es darum geht, in welche Richtung sich die Universität unter dem Label Digitalisierung weiterentwickeln kann. Die Entwicklung der Digitalisierungsstrategie ist auch aus einem weiteren Punkt wichtig: Man kennt im Privat- und Arbeitsleben Szenarien der Digitalisierung, denen man passiv ausgesetzt ist. Eine Digitalisierungsstrategie ermöglicht es, selbst aktiv zu werden und sich nicht von einer Entwicklung überrollen zu lassen. Stehen bereits konkrete Ziele im Raum? von Korflesch: Wir haben zur Strategieentwicklung einen Bottom-up-Ansatz gewählt, mit dem wir die ganze Universität einbinden wollen. Gleichwohl gibt es ein balancierendes Moment, um Orientierung im Prozess zu geben. Daher haben …

Francesca Alf (links) und ihre Mitstreiter hatten sichtlich Spaß bei der Arbeit am BTN-Zertifikat, das angehende Lehrer für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren soll. Foto: Philipp Sittinger

Nachhaltigkeit fördern: Zusatzqualifikation für Lehramtsstudierende

Ein nachhaltiger Umgang mit unserer Umwelt wird in Zeiten des Klimawandels und der Ressourcenknappheit immer wichtiger: Mit dem Zertifikat Bildung-Transformation-Nachhaltigkeit (BTN) bereiten sich angehende Lehrkräfte auf ihre Vorbildfunktion im Unterricht vor. Uniblog sprach mit der stellvertretenden Projektleiterin Marie Schehl und Teilnehmerin Francesca Alf, Lehramtsstudentin der Fächer Germanistik und Sozialkunde für Realschule Plus. Was ist das Zertifikat für Bildung-Transformation-Nachhaltigkeit (BTN) und für wen ist es gedacht? Marie Schehl: Das BTN-Zertifikat ist eine zukunftsweisende Zusatzqualifikation für Lehramtsstudierende zur Förderung von interdisziplinärem und systemischen Denken. Es ist ein Projekt des Zentrums für Bildung und Forschung an Außerschulischen Lernorten (ZentrAL), das von Professor Dr. Björn Risch geleitet und durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wird. BTN leistet auch einen Beitrag zur Qualitätsoffensive Lehrerbildung im Rahmen des Projekts MoSAiK, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Das BTN-Zertifikat richtet sich an Lehramtsstudierende aller Studienfächer und Schularten. Ziel ist es, angehende Lehrpersonen darauf vorzubereiten, Kinder und Jugendliche fächerübergreifend für die Nachhaltigkeitsproblematik zu sensibilisieren und sie zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Ressourcen zu inspirieren. Bisher fand eine Auseinandersetzung mit dieser Thematik in der Lehramtsausbildung nur in Fächern …

Generationen von Studierenden haben die WG in der Koblenzer Südstadt geprägt, in der es zwei Regeln gibt: Was einmal an den Wänden aufgehängt wurde, darf nicht mehr abgenommen werden. Und: Es muss Kuchen geben! Fotos: Teresa Schardt

Die WG als Kunstwerk – 30 Jahre Gestaltung zeigt hier mehr als nur Kreativität

Diese Wohnung in der Südstadt von Koblenz kann man als Kunstwerk bezeichnen: Schon beim ersten Schritt durch die Tür spürt man den ganz eigenen Charakter der WG, die seit drei Jahrzehnten besteht. Verblichene Poster, alte Zeitungsartikel und kreative Wandverzierungen geben erste Hinweise auf die spannende Vergangenheit dieser “Familie”, die für Uniblog ihre Türen öffnet, aber anonym bleiben möchte.  In dieser WG gibt es kaum eine freie Stelle an den Wänden. Was für eine Geschichte steckt hinter dahinter? Man munkelt, dass die WG seit 30 Jahren besteht. Hier findet ein ständiger Wechsel statt. Über die Jahrzehnte hindurch zogen die verschiedensten Charaktere ein. Daraus ergibt sich auch die kreative Gestaltung der Wohnung. Es kommt immer etwas Neues dazu, doch nie darf etwas Altes abgehangen werden. Das ist so eine Art unausgesprochene Regel. Wer wohnt hier und wieviel Miete bezahlt ihr? Unsere Wohngemeinschaft besteht aus zwei Frauen und drei Männern, darunter vier Studierende und eine Berufstätige. Wir sind zwischen Mitte und Ende Zwanzig. Innerhalb der letzten zwei Jahre sind wir hier nacheinander eingezogen und zu einer Familie geworden. Die …

Wählen Sie das Campusbild des Monats Juni.

Verlosung: Wählen Sie das Campusbild des Monats Juni

Der Juni hat sich in diesem Jahr von seiner schönsten Seite gezeigt und für tolle Campusbilder aus Koblenz und Landau gesorgt. Nun ist es wieder soweit: Sie dürfen über das Campusbild des Monats abstimmen. Posten Sie dazu einen Kommentar unter diesem Beitrag hier im Uniblog mit der Bildnummer Ihres Favoriten. Zu gewinnen gibt es entweder einen Gutschein in Höhe von 10 Euro für die Mensa zur Aufladung auf die Unicard in Koblenz oder Mensagutscheine im Wert von 13 Euro (fünf Mittagessen a 2,60 Euro) in Landau – je nachdem, an welchem Campus Sie studieren oder arbeiten. Mitmachen können Sie bis einschließlich 8. Juli. Die Verlosung erfolgt mit freundlicher Unterstützung des Studierendenwerks Vorderpfalz und des Studierendenwerks Koblenz. Wir wünschen allen Teilnehmenden viel Glück! UPDATE 11. JULI: Die meisten Stimmen hat das Bild Nummer 1 von Jan Reutelsterz, der Campus-Tiger. Von über 70 Teilnehmern darf sich Tobias Pusch über den Gewinn des Mensagutscheins freuen. Herzlichen Glückwunsch und guten Appetit! Nummer 1: Der Campus-Tiger in Koblenz Nummer 2: Warten auf den Sportkurs in Landau Nummer 3: Purpurroter Abendhimmel …

Charlotte Roggenbruck studiert Kulturwissenschaft und hat für sich den perfekten Nebenjob gefunden: Im Welcome Center sammelt sie spannende Berufserfahrungen. Foto: René Lang

Eine Ansprechpartnerin für Internationals

Charlotte Roggenbuck arbeitet in ihrem Job international: Als Mitarbeiterin des Welcome Centers der Universität in Koblenz betreut sie ausländische Studierende, die an den Campus Koblenz kommen und lernt so interessante Menschen aus aller Welt kennen. Offenheit und Toleranz sind ihr dabei besonders wichtig. Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Wer sind Sie? Mein Name ist Charlotte Roggenbuck, ich bin 27 Jahre alt und studiere im sechsten Mastersemester Kulturwissenschaft am Campus Koblenz. Zuvor habe ich meinen Bachelor in Skandinavistik und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin gemacht. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich bin seit September des vergangenen Jahres im Welcome Center am Campus Koblenz als studentische Hilfskraft tätig. Dabei geht es hauptsächlich um die Unterstützung von internationalen und Erasmus Studierenden bei der Einschreibung an der Universität, der …

Jewgenia Weißhaar ermutigt Frauen, einen Schritt weiter auf dem wissenschaftlichen Karriereweg zu gehen. Foto: Jan Reutelsterz

Mentoring auf dem Weg in die Wissenschaft

Der Anteil von Frauen, die Karriere in der Wissenschaft machen, ist in Deutschland noch immer niedrig. “Studentinnen gibt es sehr viele, doch den Schritt in die Promotion wagen weniger“, weiß Jewgenia Weißhaar. Sie koordiniert das Mentoring-Programm ment², das am Interdisziplinären Promotionszentrum (IPZ) angesiedelt ist. Es unterstützt Master-Studentinnen, Doktorandinnen und Postdoktorandinnen auf ihren akademischen Karrierewegen. Die Unterrepräsentanz von weiblichem Nachwuchs in höheren Qualifikationsstufen lässt sich mit der Metapher der leaky pipeline beschreiben: “Wie bei einer undichten Verbindung zwischen den verschiedenen Stücken eines Rohrs, gehen Frauen an den Übergängen zwischen verschiedenen Qualifikationsstufen nach dem Studienabschluss verloren”, erklärt Jewgenia Weißhaar. Ab der Promotion aufwärts besetzen weniger Wissenschaftlerinnen die höheren Positionen. Um die aktuelle Situation zu ändern, haben Bund und Länder das Professorinnen-Programm aufgelegt. Dieses fördert Professuren für Wissenschaftlerinnen und als Begleitmaßnahme einer solchen Professur gibt es das Mentoring ment². Mentoring, Training und Networking “Masterstudentinnen denken in anderen Zeitkontingenten als Doktorandinnen oder Postdoktorandinnen, deshalb gibt es je nach Zielgruppe eine andere Struktur des Programms. Die Basis sind jedoch immer die drei Säulen Mentoring, Training und Networking”, berichtet Weißhaar, die Kulturwissenschaft am Campus …

Andrea Pelleas am Montmorency Wasserfall in der kanadischen Provinz Québec, wo sie drei Monate an der Universität Laval studierte. Fotos: Privat

Around the world: Auslandssemester in Kanada

Andrea Pelleas verbrachte im Rahmen ihres Lehramtsstudiums drei Monate in Québec, dem französischsprachigen Teil Kanadas im Osten des Landes. Der große Campus, sympathische Kanadier und die atemberaubende Naturlandschaft haben bei ihr einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Im Fach Französisch auf Grundschullehramt ist ein dreimonatiger Auslandsaufenthalt verpflichtend. Weil ich bereits einige Monate in Frankreich gelebt habe, entschied ich mich für Kanada, denn ich wollte einfach noch einmal etwas Neues sehen. Die Universität Koblenz-Landau hat in Québec eine Partneruniversität, die Universität Laval. Durch diese Kooperation ist der organisatorische Aufwand deutlich geringer und ich konnte so auch bei den Studiengebühren sparen. Die Universität Laval ist mit mehr als 37.000 Studierenden eine ziemlich große Universität. Der Campus ist riesig und nicht mit dem überschaubaren Campus in Landau zu vergleichen. Zwischen den am weitesten entfernten Gebäuden auf dem Universitätsgelände liegt eine Distanz von etwa drei Kilometern. Es gibt zwar auch Teilstandorte, aber ich würde die Universität als Campus-Universität bezeichnen, weil die Mehrzahl der Lehrveranstaltungen auf dem Campus stattfindet. Organisation ist alles Wenn man einen Auslandsaufenthalt plant, ist es wichtig, sich früh …