Alle Artikel mit dem Schlagwort: slideshow

Campus-Reporterin Nina Seel absolvierte ein Praktikum im Medienimperium von Hubert Burda und war überrascht, wie schnell sie die Verantwortung für wichtige Aufgaben übernehmen durfte. Foto: Nina Seel

Irgendwas mit Medien: Praktikum in der PR-Welt von Burda

Bambi-Verleihung, Focus Magazin, Instyle-Box, Xing-Karrierenetzwerk: Diese und etwa 500 weitere Marken sind Teil von Burda, einem der größten Medienhäuser in Deutschland. Kurz vor Ende ihres Masters in Sozial- und Kommunikationswissenschaften durfte Uniblog-Reporterin Nina Seel im Rahmen eines sechsmonatigen Praktikums hinter die Kulissen schauen und lernen, wie ein Unternehmen mit 11.000 Mitarbeitern nach innen und außen kommuniziert. Ursprünglich bekannt als Verlag für Zeitschriftentitel wie Bunte und Playboy, hat Verleger Dr. Hubert Burda das gleichnamige Medien- und Technologieunternehmen zu einem Vorreiter in der Einbindung der Digitalisierung in das traditionelle Verlagsgeschäft weiterentwickelt. Heute zählen neben den bekannten Printtiteln wie Elle, Harper’s Bazaar und Burda Style auch Online-Bewertungsportale wie Holidaycheck, Jameda und kununu zum Portfolio des Konzerns. Diese Vielfalt fand ich spannend und so zog ich für ein halbes Jahr nach München. Gemeinsam mit einer weiteren Praktikantin bekam ich die Chance, in der zentralen Konzernkommunikation die Bereiche Corporate und Brand Communications kennenzulernen. Mein Praktikum gliederte sich in zwei Teile: Die Hauptaufgabe der Corporate Communications besteht darin, Mitarbeiter über aktuelle Ereignisse auf dem Laufenden zu halten und Burda als Unternehmen der Öffentlichkeit und den …

Summer is calling: Das Uniblog-Team verabschiedet sich in die vorlesungsfreie Zeit. Mit der tagesaktuellen Berichterstattung geht es ab Mitte Oktober wieder weiter. Einen schönen Sommer wünschen wir. Foto: Unsplash/ Jerry Kiesewetter

Top Ten: Die beliebtesten Beiträge des Sommersemesters

Wir können Ihnen eins verraten, liebe Leserinnen und Leser: Der Blick zurück am Ende eines jeden Semesters ist für das Uniblog-Redaktionsteam im fünften Jahr seines Bestehens zwar eine noch sehr junge, aber schon lieb gewonnene Tradition. Zusammen mit Ihnen stöbern wir durch die beliebtesten Blogartikel des Sommersemesters 2017. Mit dabei sind unter anderem das Porträt einer Konvertitin, Interviews mit zwei unserer Alumni oder eine Bachelorarbeit zum Thema Partnersuche. Sie sehen: Das Semester an unserer Uni war mal wieder ziemlich spannend. Wir verabschieden uns nun in die vorlesungsfreie Zeit und freuen uns, ab Mitte Oktober mit aktueller Berichterstattung wieder für Sie da zu sein. Machen Sie es gut! TOP 1 „Ich habe das Glaubensbekenntnis für mich allein gesprochen“ TOP 2 Grundschullehramt: Auf dem Lösungsweg TOP 3 Auf den Spuren von… Pressereferentin Sarah Ochs TOP 4 Partnersuche 2.0: Fluch oder Segen? TOP 5 Auf den Spuren von… Head of Client Services Gerrit Müller TOP 6 Zwischen Studium und phantastischen Welten TOP 7 Sterbebegleiter im Hospiz: Vom Tod für das Leben lernen TOP 8 Die gute Seele der …

Auf Freunde, die auf Erfolgskurs sind, muss man nicht neidisch sein. Im besten Fall ziehen sie einen mit. Foto: Unsplash/Clarisse Meyer

Guter Neid?

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute geht Anna Maria Junghänel der Frage nach, ob Neid auch gute Seiten haben kann. Richtig gelesen, es gibt guten Neid. Das jedenfalls sagt die Sozialpsychologin Katja Corcoran, deren Interview mit Zeit Campus Online ich vor kurzem gelesen habe. In dem Interview erzählt die Autorin darüber, dass sie gemeinsam mit einer Freundin studiert hat, die bereits ihr Studium abgeschlossen hat und nun erfolgreich in ihrem unbefristeten Job ist. Wie soll sie damit umgehen? Darauf hat die Sozialpsychologin eine einfache Antwort: Neid. Aber muss das zwangsläufig negativ sein? „Nein, gar nicht“, sagt Corcoran, „Neid ist eine ganz normale soziale Emotion mit einem negativen Image. (…) Es gibt gutartigen und bösartigen Neid.“ Bin ich Neidisch? Das macht Sinn. Wahrscheinlich kennt jeder das Gefühl, neidisch zu sein. Für Freunde freut man sich und für Unbekannte meist nicht unbedingt. Oder nicht so sehr, wie man sich für die Freunde gefreut hätte. Doch empfindet man Neid für Freunde? Ich habe versucht mich zu erinnern, wann …

Arbeiten, mit Freunden kommunizieren, einkaufen - alles geschieht heute online und mit jedem Klick hinterlassen wir eine Spur im Netz. Wie wir unsere Privatsphäre im Internet schützen können, verrät Dr. Michael Möhring im Interview. Foto: unsplash/rawpixel

Herausforderung Datenschutz

Würde Goethes Faust in heutigen Tagen spielen, lautete die Gretchenfrage wohl: „Wie hältst du es mit dem Datenschutz?“ Der Datenschutzbeauftragte des Campus Koblenz, Dr. Michael Möhring, ist Experte auf diesem Gebiet und gibt Tipps, wie man seine Privatsphäre trotz Datenkraken im Internet schützt. Der Datenschutz ist ein wichtiger Teil Ihres beruflichen Lebens. Was interessiert Sie persönlich an diesem Thema? Mich interessiert besonders, wie Informationstechnik und der Umgang mit Daten sich in der Praxis auf das gesellschaftliche Leben auswirken. Ich denke, sich mit der rein technischen Seite der Informatik auseinanderzusetzen, ist nicht genug. Erst das Zusammenspiel mit der Lebenswelt der Menschen macht das Ganze interessant. Das spiegelt sich auch in meiner Tätigkeit als Dozent hier an der Universität wider. Im jährlichen Rhythmus biete ich die Veranstaltungen Datenschutz und Informationsgesellschaft an. Außerhalb der Universität ist mir als Mitglied des Forums InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) das Thema der Wechselbeziehung zwischen Informationstechnik und Gesellschaft ebenfalls wichtig. Was sind Ihre Aufgaben am Campus? Ich bin der Ansprechpartner bei Datenschutzfragen, im wissenschaftlichen Bereich zum Beispiel bei der Erhebung …

Alisa Melnikova möchte mit ihrer Forschung die Etablierung erneuerbarer Energien in Krasnodar, Russland unterstützen. Foto: Lisa Leyerer

Erneuerbare Energien auf den Weg bringen

Erneuerbare Energien bieten nachhaltige Perspektiven für die Zukunft. Um einer Region in ihrer Heimat Russland bei der Modernisierung des bestehenden Energienetzes zu helfen, erforscht Alisa Melnikova in ihrer Dissertation am Institute for Environmental Sciences in Landau, wie sich erneuerbare Energien integrieren lassen. Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In unserer Serie “Promovierende im Interview” berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. Ich beschäftige mich in meiner Dissertation mit der Implementierung erneuerbarer Energien in der Region Krasnodar, Russland. Nahe am Schwarzen Meer gelegen, ist dieses Gebiet vor allem für die Landwirtschaft und den Tourismus zentral. Ich möchte mit meiner Forschung herausfinden, inwieweit das Interesse für erneuerbare Energien vorhanden ist und welche technischen, ökonomischen sowie ökologischen Bedingungen vorherrschen. Momentan wird die Region durch Öl und Gas mit Energie versorgt. Mit der Adaption deutscher Methoden soll sich das künftig ändern. Zusätzlich sammle ich geografische Informationen …

Unsere Gesellschaft wird durch Zuwanderung bunter und vielfältiger - das spiegelt sich auch in Schulklassen wider. Das Projekt SpraKult möchte angehende Lehrer für die sprachlich-kulturelle Heterogenität von Kindern und Jugendlichen sensibilisieren und ausbilden. Foto: Unsplash/rawpixel

SpraKult: Sprachlich-kulturelle Vielfalt meistern

In Zeiten zunehmender Heterogenität in Schulklassen sind angehende Lehrer auf Zusatzqualifikationen angewiesen, um optimal auf ihr späteres Berufsleben vorbereitet zu sein. Hier setzt das Projekt SpraKult an, das ein kostenloses Zertifikatsstudium im Fachbereich Bildungswissenschaften ermöglicht. Seit 2016 gibt es am Campus Landau ein Projekt, das sich gezielt an die Bildungswissenschaften richtet: SpraKult. Es bietet ein Zertifikatsstudium an, das zusätzliche Qualifikationen im Umgang mit sprachlich-kultureller Heterogenität im schulischen Kontext vermittelt und so eine Brücke zwischen Theorie und Praxis schlägt: „Nach wie vor ist es bei den Lehramtsstudiengängen in Deutschland oft so, dass sie ohne eine intensive Auseinandersetzung mit sprachlicher und vor allem kultureller Heterogenität abgeschlossen werden können und sich die Studierenden der Notwendigkeit dieser Thematik auch oft nicht bewusst sind“, erklärt die Projektverantwortliche Marlene Schick-Witte. Sie ist die Ansprechpartnerin für die Studierenden: Schick-Witte berät und gibt eine Übersicht über die Workshops, Seminare und Projekte. Reflexion uns Analyse Das Zertifikatsstudium ist kostenlos: „Es kostet die teilnehmenden Studierenden lediglich den eigenen Zeitaufwand, um zusätzliche Workshops und Projekte zu besuchen.“ Im Rahmen von SpraKult bietet Schick-Witte selbst zwei Seminare …

Irgendwie bin ich der Einzige, der in der Bibliothek sitzt und lernt, oder? - Das Leben der Anderen sieht in den sozialen Netzwerken immer fantastisch aus. Fotos: Unsplash/Jacob Owens/Toa Heftiba

Mein Urlaub, meine Party, mein neuer Dress: Sozialer Neid bei Facebook

Wenn man auf Facebook tolle Bilder von seinen Freunden sieht, kann einen das schnell mal neidisch machen. Johannes Knauer hat sich in seiner Bachelorarbeit mit dem Phänomen des Sich-Miteinander-Vergleichens in sozialen Netzwerken beschäftigt. Die Serie: Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen? Wer sind Sie und was studieren Sie? Mein Name ist Johannes Knauer und ich studiere Psychologie im 8. Bachelorsemester. Was ist das Thema Ihrer Abschlussarbeit? In meiner Bachelorarbeit habe ich mich mit sozialen Vergleichen auf sozialen Netzwerkseiten beschäftigt. Dabei hat mich interessiert, wie sich diese Vergleiche mit anderen auf das Wohlbefinden der Nutzer sozialer Medien auswirken. Es gibt dazu bereits einige korrelativen Studien, das heißt, es wurden Zusammenhänge zwischen der Nutzung sozialer Netzwerke und Wohlbefinden gefunden. Allerdings darf man auf Grundlage dieser Studien keine Kausalschlüsse ziehen. Man kann beispielsweise nicht sagen, dass soziale Vergleiche …

Ingrid und Peter Endres sind seit 42 Jahren verheiratet und verstehen sich auch am Arbeitsplatz gut. Foto: Lisa Engemann

Irgendwas ist immer: Ein Ehepaar im Dienst der Uni

Ihr Gesicht ist das Erste, was Besucher der Universität Koblenz-Landau in Koblenz kennenlernen: Seit 35 Jahren sitzt Ingrid Endres an der Pforte und ist Herrscherin über die Einfahrtschranke und die Telefonzentrale. Auch ihr Mann Peter Endres arbeitet am Campus im Stadtteil Metternich: Er ist Hausmeister und somit ein viel beschäftigter Mann. Uniblog traf das Ehepaar Endres zum Gespräch über ein Berufsleben im Dienste der Uni. Kurz vor Feierabend atmen Ingrid und Peter Endres einmal tief durch: Ihr Arbeitstag war heute von einer großen Veranstaltung bestimmt. Viele Leute, die sich an der Universität nicht auskennen, kamen mit Fragen an das offene Fenster neben der Schranke zum Universitätsgelände. Pförtnerin Ingrid Endres half, wo sie konnte. Ihr Mann Peter Endres erzählt, er habe heute die Räume für die Veranstaltung vorbereitet und „in aller Herrgottsfrühe Stellwände parat gestellt“. Seit 1980 ist er der Ansprechpartner, wenn am Campus Schränke kaputt gehen, Schlüssel nicht passen oder – wie heute – Räumlichkeiten für besondere Anlässe hergerichtet werden müssen. Zwei Jahre später folgte ihm seine Frau an die Uni – seit 35 Jahren …

Heute schreibt Campus-Reporterin Lisa Leyerer. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Eine große Portion Erfahrungen

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute erzählt Lisa Leyerer von ihrer Zeit beim Uniblog und ihren persönlichen Erfahrungen. Vier Jahre, elf Videos, 28 Artikel und ziemlich genau 3446 Fotos – das war meine Zeit beim Uniblog. Das Studium und somit auch meine Tätigkeit als Uniblog-Reporterin geht langsam zu Ende. Zeit, sich an die Momente zu erinnern, die mich für mein Leben geprägt haben. Willkommener Gast Professoren, Promovierende, Alumni, Studierende – ich hatte sie alle vor meiner Linse. Fast 3500 Mal habe ich den großen runden Auslöser-Knopf auf der Kamera gedrückt mit einem Ziel: die Schokoladenseite zu finden. Für die einen oder anderen gehörte eine große Portion Mut dazu, sich von mir ablichten oder sogar filmen zu lassen. Um ehrlich zu sein, war es auch für mich immer wieder spannend und aufregend, das perfekte Bild oder die beste Videosequenz zu bekommen. Doch wissen Sie, was das Spannendste beim Fotografieren war? Die Personen hinter der Kamera, die interessanten Gespräche über Religion, Flugangst oder Nanopartikel und vor …

Pädagogik-Studentin Marielle Mangold interessiert sich für die Online-Wege der Liebe. Foto: Esther Guretzke

Partnersuche 2.0: Fluch oder Segen?

Tinder, Parship und Co.: Für ihre Bachelorarbeit erforscht die Pädagogik-Studentin Marielle Mangold, wie erfolgreich das Dating über Onlineportale ist und welche Tücken es birgt. Die Serie: Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen?  Wer sind Sie und was studieren Sie? Mein Name ist Marielle Mangold. Ich studierte den Bachelor Pädagogik am Campus Koblenz. Was ist das Thema Ihrer Abschlussarbeit? Jeder Mensch sucht nach der großen Liebe, dem einen Partner, der für immer bleibt. Weil zum Beispiel Arbeitgeber immer häufiger verlangen, dass man flexibel ist, was den Wohnort betriff, boomt die Partnersuche im Internet. Um auf diesen Plattformen jemanden zu finden, der zu einem passt, werden sogenannte Matching- und Filterprozesse eingesetzt. Ich wollte in meiner Arbeit der Frage nachgehen, wie erfolgreich Online-Dating ist. Ich habe mein Anliegen in verschiedenen Foren gepostet, um Interviewpartner zu generieren. Ursprünglich wollte ich …