Alle Artikel mit dem Schlagwort: slideshow

Berend Barkela ist Doktorand am Institut für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik in Landau. Wir haben ihn in seiner Wohnung besucht. Fotos: Philipp Sittinger

Würste statt Pinkel: So lebt Berend Barkela in seinem Landauer Altbau

Berend Barkela ist Doktorand am Campus in Landau und schreibt seine Dissertation am Institut für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik. Neben seinen Kochkünsten zeichnen ihn vor allem seine Socken aus. Ist Ihre Wohnung typisch für das Zuhause eines Doktoranden? Dazu habe ich keine Daten (lacht). Doktoranden wohnen hier sonst nicht in so großen Wohnungen, weil sie meist weniger Kinder haben als ich. In Berlin zum Beispiel wohnen Doktoranden wiederum mit mehr Kindern in kleineren Wohnungen, weil die Mieten so hoch sind. Was haben Sie verändert, bevor wir angekommen sind? Ich habe den Müll runtergebracht, damit meine Frau stolz auf mich sein kann, sobald sie nach Hause kommt. Ihr Markenzeichnen sind ja die unterschiedlichen Socken, die sie tragen. Findet sich so etwas in Ihrer Wohnung wieder? Ich bin ein Punk, daher die unterschiedlichen Socken. Außerdem ist es morgens einfacher, weil man nicht so lange nach Socken suchen muss. Ich habe eine große Sockenkiste, da greife ich zwei Mal rein – und fertig. Noch bunter als meine Socken sind nur meine Hemden. Welche Ecke mögen Sie in Ihrer Wohnung …

Dorina Hauck arbeitet neben ihrem Masterstudium in Gymnasiallehramt als PES-Kraft an einer Schule. Foto: Philipp Sittinger

Als PES-Kraft im Klassenzimmer

Dorina Hauck arbeitet als PES-Kraft an einem Gymnasium und sammelt erste Erfahrungen für den Lehrerberuf. Die Interaktion mit den Schülern und ihr persönlicher Lerneffekt stehen dabei für sie im Vordergrund. Wer sind Sie? Mein Name ist Dorina Hauck. Ich bin 23 Jahre alt und studiere im ersten Mastersemester Gymnasiallehramt mit den Fächern Kunst und Geographie am Campus Landau. Was für einen Nebenjob machen Sie? Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Bisher erschienene Artikel finden sie hier. Ich bin als PES-Kraft am Gymnasium Edenkoben angestellt. Das ist eine Bezeichnung für Vertretungslehrkräfte, die von Schulen bei Bedarf angerufen werden können, um für kranke oder anderweitig verhinderte Lehrer einzuspringen. Wie ist das zeitlich geregelt? Ich habe an zwei Tagen in der Woche Bereitschaftsdienst, an denen die Schule mich jederzeit anrufen kann. …

Verlosung: Wählen Sie das Campusbild des Monats Januar

Die Campusbilder des Monats Januar standen im Zeichen des frostigen Winters und der Vielfalt des Himmels. Nun ist es wieder so weit: Sie dürfen über das Campusbild des Monats abstimmen. Posten Sie dazu einen Kommentar unter diesem Beitrag hier im Uniblog mit der Bildnummer Ihres Favoriten. Zu gewinnen gibt es einen Gutschein in Höhe von 20 Euro für den Unishop in Landau oder einen Gutschein für einen Kurs bis 35 Euro beim AHS Koblenz – je nachdem, an welchem Campus Sie studieren oder arbeiten. Mitmachen können Sie bis einschließlich 10. Februar. Die Verlosung erfolgt mit freundlicher Unterstützung des Unishops und des AHS. Wir wünschen allen Teilnehmenden viel Glück! UPDATE 13. Februar: Die meisten Stimmen hat das Bild Nummer 8 von Philipp Sittinger, Die Heimat der Sonderpädagogik, bekommen. Von den Teilnehmern darf sich Kathrin Claudia Zejewski über den Gewinn des AHS-Gutscheins freuen. Herzlichen Glückwunsch! Nummer 1: Ungewöhnliche Ansichten Nummer 2: Das Panorama des Pfälzer Walds Nummer 3: Bunte Kunst Nummer 4: Der leuchtende Nachthimmel Nummer 5: Schneereste Nummer 6: Bunte Vögel Nummer 7: Hungrige Studierende Nummer …

Das Projekt "Den Wandel gestalten – Visionen ermöglichen“ von Michael Klemm und Eckhard Braun hilft freien Kultureinrichtungen bei einer Neuorientierung. Foto: Teresa Schardt

Frischer Wind für rheinland-pfälzische Kultureinrichtungen

Den Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“ hört man im beruflichen Kontext häufig. Besonders dann, wenn es darum geht, Veränderungen einzuleiten. Ein Umdenken ist bei festgefahrenen Strukturen eine Herausforderung, denn Arbeitsweisen und strukturelle Mängel verschwinden nicht von Heute auf Morgen. Oft sind Impulse von außen nötig, um angesichts des gesellschaftlichen Wandels nicht den Anschluss zu verlieren. Kultureinrichtungen, die vor diesen Herausforderungen stehen, greifen die Kulturwissenschaftler Professor Michael Klemm und Dr. Eckhard Braun unter die Arme. Sie leiten ein Projekt, mit dem sie der freien Szene in Rheinland-Pfalz helfen, sich zu modernisieren. Das Pilotprojekt, das Ende 2015 an den Start ging, heißt Den Wandel gestalten – Visionen ermöglichen und hat zum Ziel, mit neuen Formen der Kulturförderung einen Transformationsprozess in Kultureinrichtungen einzuleiten. Typische Probleme, die Veränderungsprozesse erforderlich machen, sind strukturelle Mängel in der Organisation, verkrustete Arbeitsabläufe, veraltete Programmangebote oder ein Generationenwechsel. Die jeweilige Einrichtung wird beraten, wie sie sich konzeptionell, strukturell und organisatorisch neu ausrichten, wie sie ihren Mitarbeitenden neue Perspektiven geben und ihren Nutzern zeitgemäße Angebote machen kann. „Um ein neues Konzept zu …

Charlotte Klaus erhielt ein Stipendium an der Universität Bozen. Nun ist sie wieder nach Koblenz zurückgekehrt und berichtet von ihren Erlebnissen. Foto: Teresa Schardt

Around the world: Auslandssemester in Bozen

Auch wenn Charlotte Klaus schon mehrfach in Norditalien war – Südtirol hat die Kulturwissenschaftlerin nie besucht. Das änderte sich mit ihrem Stipendium an der Universität Bozen, durch das sie eine unvergessliche Zeit in den Bergen Südtirols erlebte. Vermissen wird sie, neben den entstandenen Freundschaften und der wunderschönen Umgebung, auch die kulinarischen Spezialitäten. Ein Auslandsemester in Bozen: Die Wahl fiel mir angesichts der dort angebotenen Kurse im Bereich Medienwissenschaft und der wunderschönen Landschaft Norditaliens ziemlich leicht. Darüber hinaus finde ich die in Südtirol vorhandene Zweisprachigkeit mit Italienisch und Deutsch total spannend. So bekam ich Ende März 2017 die Zusage zu meinem Stipendium. Die Bewerbung für das Wohnheim der Universität verlief nach dem Prinzip First come – first get. Mitte Januar bekam ich Bescheid, dass ich die Zeit meines Auslandssemesters in einem Einzelzimmer im Kolping Haus Bozen verbringen würde. Eine Universität mit drei Standorten Und tschüss… ! Sie möchten während Ihres Studiums gern ins Ausland gehen? Dann informieren Sie sich über die Möglichkeiten an unserer Universität und lassen Sie sich von Erfahrungsberichten unserer Studierenden inspirieren. Das Kolpings Haus liegt …

Rabea Immer studiert Sozial- und Kommunikationswissenschaften. Sie ist vor allem von der Vielfältigkeit des Studiengangs begeistert. Foto: Philipp Sittinger

Sozial- und Kommunikationswissenschaften: Zwischen den Disziplinen

Im Studiengang Sozial- und Kommunikationswissenschaften geht es um das große Ganze der Gesellschaft, um Politik, Medien, Wirtschaft und das Verstehen von Zusammenhängen. Rabea Immer ist davon besonders begeistert. Sie studiert im fünften Bachelorsemester und freut sich auf die Erfahrungen in der vielfältigen Arbeitswelt, die Absolventen des Faches offen steht. Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach Sozial- und Kommunikationswissenschaften? Mir gefällt vor allem, dass das Fach breit gefächert ist. Ich habe mir zunächst andere Unis angeschaut. Aber an den meisten Standorten gibt es Soziologie, Politikwissenschaft oder Medienwissenschaft als einzelne Fächer. Das Fach Sozial- und Kommunikationswissenschaften hier in Landau bietet von allem etwas. Ich finde dabei die komplexen Zusammenhäng­e zwischen verschiedenen Teilen der Gesellschaft sehr spannend. Man kann sich das große Ganze anschauen. Wie sind Sie auf den Bachelor Sozial- und Kommunikationswissenschaften und den Standort Landau aufmerksam geworden? Die Serie Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Bereits erschienene …

Dr. Steffen Staab war maßgeblich an der Entwicklung des internationalen Studiengangs "Web Science" beteiligt. Foto: Teresa Schardt

Unsere Profs: Steffen Staab

Professor Dr. Steffen Staab brennt für sein Fach Informatik. Mit dem Studiengang Web Science will er seinen Studierenden sowohl technische Kenntnisse als auch multidisziplinäre Ansätze vermitteln. In unserem Interview verrät er außerdem, was das Geheimnis in der Zusammenarbeit von Dozenten und Studierenden ist und was einen guten Professor ausmacht. Sie haben letztes Jahr den Akademie-Preis gewonnen. Wie fühlen Sie sich? Das ist natürlich schön. Persönlich freut man sich, dass die eigene Leistung anerkannt wird, aber was mich auch gefreut hat, ist, dass Koblenz dadurch aufgestiegen ist. Der Universitätstandort Koblenz geht im Land ja oft unter, insofern war das auch eine Möglichkeit zu sagen “Hey, uns gibt es und wir leisten gute Arbeit”. Diese gute Arbeit hängt ja nicht nur an mir als Person, sondern auch am Team und am Fachbereich. Der Professorenberuf ist mit einigen Klischees behaftet: Lange über Büchern brüten, Zerstreutheit, Einsiedlertum, chaotische Tafelbilder. Was trifft davon auf Sie zu? Wenig. Ich verbringe viel Zeit damit, mich mit anderen Personen auszutauschen, sei es in der Arbeitsgruppe oder mit Projektpartnern. Wir machen viele europäische Projekte …

Heute schreibt Campus-Reporter René Lang. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Ein Freund, ein guter Freund

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute singt René Lang ein Loblied auf eine ganz besondere Freundschaft. Wo wären wir ohne unsere engsten Freunde? Was würden wir ohne diejenigen tun, die uns den Rücken freihalten, selbst wenn wir mal im Unrecht sind? Mit wem würden wir unsere Geheimnisse teilen, wer nimmt uns in den Arm, wenn nicht sie? Die Comedian Harmonists singen: Ein Freund bleibt immer Freund und wenn die ganze Welt zusammenfällt. Ich glaube, es ist an der Zeit, sich bei einem meiner ältesten Freunde zu entschuldigen. Erst Disney, dann Rost Unsere Freundschaft hat über die vergangenen Jahre zwar etwas Rost angesetzt, dennoch möchte ich sie nicht missen. Wir kennen uns schon seit 20 Jahren. Auch wenn es weit zurückliegt, erinnere ich mich noch genau an unsere erste Begegnung: Du standest plötzlich in deinem hellblauen Disney-Outfit vor mir und wolltest, dass ich mit dir spiele. Meine Eltern konnten uns kaum voneinander trennen. Von diesem Tag an waren wir beste Freunde. Ein Dream-Team wie Timon und Pumbaa, …

Foto: Philipp Sittinger

Campusbilder der Woche

Wir präsentieren Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Heute: Hungrige Studierende und die Heimat der Sonderpädagogik. Studieren verbraucht viel Energie. Um die wieder aufzufüllen und fit für die nächste Vorlesung zu sein, geht man am besten in die Mensa. Campus-Reporter Jan Reutelsterz erklomm die Treppe und fotografierte den Eingangsbereich der Koblenzer Mensa um die Mittagszeit. Campus-Reporter Philipp Sittinger fotografierte in Landau eine der Außenstellen der Universität, das Institut für Sonderpädagogik, ein wunderschönes Altbaugebäude in der Xylanderstraße.   Stimmen Sie ab! Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welches Bild hat das Zeug zum Campusbild des Monats? Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Das nächste Voting findet am 6. Februar statt.

Tobi wohnt in einer 7er-WG in Koblenz. Durch seine sechs Mitbewohner lernt er immer wieder neue Leute kennen. Trotzdem genießt jeder seine Privatsphäre. Fotos: Teresa Schardt

Das Leben in einer 7er-WG

Beim Eintreten in das große Haus duftet es im Flur nach frisch Gebackenem und aus der Küche schallt Gelächter. Die Stimmung in der WG ist fröhlich und man fühlt sich gleich willkommen. Vor drei Jahren zog Tobi in das dreistöckige Haus in der Nähe des Campus Koblenz ein. Heute lebt der 24-Jährige hier mit fünf Freunden und genießt das Leben in einer Gemeinschaft. Sie haben gleich ein ganzes Haus gemietet. Wer wohnt in Ihrer Wohngemeinschaft? Anika: Wir leben in einer gemischten WG. Derzeit wohnen hier jeweils drei Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 28 Jahren. Aktuell ist ein Zimmer frei und wir suchen nach einem siebten Mitbewohner. Tobi: Wir studieren fast alle an der Universität Koblenz-Landau und der Hochschule Koblenz, aber einige sind auch ausgelernte Azubis. Wo spielt sich das meiste Leben in Ihrer WG ab? Anika: Wir leben verteilt auf drei Etagen und nutzen zusätzlich einen Keller und einen großen Garten. Trotz des Platzes ist das Wohnzimmer der zentrale Ort der WG. Hier finden Spieleabende statt und wir gucken gemeinsam Filme. Tobi: …