Alle Artikel mit dem Schlagwort: Campus Koblenz

Der Uniblog wünscht allen Leserinnen und Lesern eine gute vorlesungsfreie Zeit. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Semester mit interessanten Kolumnen, Beiträgen, Interviews und natürlich mit Euch. Foto: Aaron Burden/Unsplash

Die Vorlesungszeit ist vorbei, unsere Sommerpause startet… eine Nachricht haben wir aber noch

Liebe Leserinnen und Leser, es kommt uns so vor, als hätten wir Sie gerade erst für das neue Semester begrüßt… und schon wieder ist die Vorlesungszeit vorbei. Bevor wir uns aber verabschieden, möchten wir Sie auf eine Stellenausschreibung aufmerksam machen. Das Referat Öffentlichkeitsarbeit sucht für den Campus Koblenz und für den Campus Landau engagierte und gut vernetzte Studierende als Campus-Reporter/-innen für die freie Mitarbeit beim Uniblog. Wir suchen Textreporter/-innen für folgende Aufgaben: Schreiben von Texten für den Uniblog Themenrecherche und -umsetzung Anforderungsprofil: Journalistische Grundkenntnisse Schreiberfahrung Gespür für Themen und deren Umsetzung Aufgeschlossenheit und die Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen Flexibler Arbeitseinsatz Wir bieten: Spannende und vielseitige Tätigkeit in einem noch jungen Arbeitsfeld Nette Kolleginnen und Kollegen Fundierte Einarbeitung in den genannten Gebieten Stundensatz: 10,- (Einarbeitung) / 12,50,- Euro Qualifizierte Tätigkeitsbescheinigung Sie sind interessiert? Dann senden Sie Ihre Bewerbung inkl. Arbeitsproben (Print/Web/Video) per E-Mail an: pressestelle@uni-koblenz-landau.de Damit verabschiedet sich das Team des Uniblogs ab heute in die vorlesungsfreie Zeit. Wie gewohnt sind wir mit dem Start des Wintersemesters 2019/20 ab dem 21. Oktober wieder für Sie da. Bis …

Die Pädagogikstudentin Robin Biß arbeitet als Seminarassistentin im Kulturbüro Rheinland-Pfalz. Hier betreut sie "FSJler" und solche, die es werden wollen. Foto: Emily Nolden

Listenkönigin im Kulturbüro Rheinland-Pfalz

Ein ganzes Jahr voller Bildung und Kultur. Wer ein freiwilliges soziales Jahr in diesen Bereichen machen möchte, lernt Verantwortung zu übernehmen, sammelt praktische Erfahrungen und kann eigene Ideen verwirklichen. Pädagogikstudentin Robin Biß fördert die jungen Freiwilligen als Seminarassistentin im Kulturbüro Rheinland-Pfalz. Bekannt als Listenkönigin und Organisationstalent gibt die 24-Jährige sich viel Mühe, eine spannende und lehrreiche Kulturwoche zu gestalten. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich arbeite im Kulturbüro Rheinland-Pfalz in Lahnstein als Seminarassistentin. Dort bin ich als studentische Hilfskraft angestellt und verdiene 450 Euro im Monat. Das Büro ist eine Dienstleistungseinrichtung für Kulturinteressierte und organisiert das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in den Bereichen Gesellschaft, Politik und Kultur in Rheinland-Pfalz. Wer ein FSJ machen möchte, meldet sich hier an und wird an eine Einrichtung vermittelt. Im Bereich Kultur können das beispielsweise Museen, die Landesarchäologie, Theater oder Jugendkulturzentren sein.  Zugleich sind wir auch der Ansprechpartner für die Freiwilligen. Um die Zufriedenheit der FSJler zu gewährleisten, besuchen Mitarbeiter die verschiedenen Einrichtungen und schauen, ob es den Kulturinteressierten gut geht. Viermal im Jahr veranstaltet das Kulturbüro ein einwöchiges …

Christopher Manthei und Nikolaus Speckhardt haben zusammen einen AHS-Kurs für Dart-Fans ins Leben gerufen. Hier fliegen nun wöchentlich die Pfeile. Foto: Emily Nolden

Steeldart – mit Geschicklichkeit und Präzision durchs Studium

Der Lehramtsstudent Christopher Manthei möchte später einmal Deutsch und Ethik unterrichten. Heute zeigt er seinen Mitstudierenden, wie man richtig Steeldart spielt. Als der 25-Jährige 2015 die Dart-WM im Fernsehen verfolgte, packte ihn die Motivation und er kaufte sich eine eigene Dartscheibe. Im Sportshop Koblenz, fand er dann nicht nur die passenden Pfeile, sondern auch weitere Sportbegeisterte wie Nikolaus Speckhardt. Zusammen mit Nina Schätz gründeten die beiden einen AHS-Kurs und im vergangenen Sommer auch eine Hochschulgruppe. Dart und Steeldart Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten, Dart zu spielen. Das Elektronik-Dart, bekannt aus jeder guten Kneipe, und das klassische Steeldart. Im Unterschied zum bekannten Spiel mit den Plastikpfeilen bringt das Steeldart einige Vorteile mit sich: Da die Pfeilspitzen aus Stahl und die Dartscheiben hauptsächlich aus beständigen Naturfasern bestehen, fallen die Steeldart-Pfeile nicht so schnell von der Scheibe herunter. Die Pfeile sind schwerer und lassen sich damit besser und präziser werfen. Beim Steeldart werden die Zielscheiben an Ständer oder die Wand gehängt und sind zum Beispiel nicht mit einem Münzautomaten verbunden. So kann man praktisch überall spielen, da …

Eva Heuft studiert im Master Germanistik: Dynamiken der Vermittlung. Neben der literaturwissenschaftlichen Komponente gefällt ihr besonders die Interdisziplinarität ihres Studiengangs. Foto: René Lang

Germanistik: Dynamiken der Vermittlung – mit Interdisziplinarität zum Ziel

Der Master-Studiengang Germanistik: Dynamiken der Vermittlungen schreibt neben den Themenfeldern der Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft auch die Interdisziplinarität sehr groß. Eva Heuft studiert diesen vielfältigen Studiengang in Koblenz und berichtet uns davon, wie nicht nur die Kulturwissenschaft und die Philosophie ihren Studiengang beeinflussen, sondern auch die Biologie. Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach Germanistik-Dynamiken der Vermittlung? Die Serie Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Bereits erschienene Artikel finden sie hier. Ein gute Frage, die ich mir selbst auch schon oft gestellt habe. In erster Linie bin ich literaturbegeistert. Sich auf wissenschaftlicher Ebene damit auseinanderzusetzen, ist in meinen Augen super spannend. Durch das Studium lernt man neue Methoden und Herangehensweisen an die Literatur kennen, auf die man als Hobby-Leser oder Hobby-Leserin vielleicht gar nicht gekommen wäre. Entsprechend vorprogrammiert ist es dann aber auch, dass jeder Film und jedes Buch sofort analysiert wird. Für Freunde und Familie vielleicht manchmal …

Johanna Kempf wohnt seit einem Semester in Koblenz. Sie gibt uns einen Einblick in das aufregende Leben im Metternicher Studentenwohnheim. Fotos: Jan Reutelsterz

Immer etwas los: Ein Zimmer im Studentenwohnheim

Die Lehramtsstudentin Johanna Kempf wohnt seit einem Semester in einem Studentenwohnheim in Koblenz. Dort ist immer etwas los, es gibt viele Gemeinschaftsangebote und die Wohnlage ist sehr zentral an der Universität. Warum haben Sie sich für das Wohnheim entschieden? Ausschlaggebend war die Nähe zur Uni und das preiswerte Angebot. Als Diabetikerin kann ich im Notfall so schnell nach Hause. Das war mir sehr wichtig. Wenn ich unterzuckert bin oder mein Insulin vergessen habe, kann ich mir schnell selbst helfen. Ein Vorteil am Wohnheim ist auch, dass ich in meinem Zimmer meine Privatsphäre habe und trotzdem gut Anschluss finden kann. Man hört hin und wieder seine Nachbarn und weiß, dass man sich nicht allein fühlen muss, weil neben mir noch Menschen schlafen. Das ist ein angenehmes Gefühl. Wenn ich unter Menschen sein will, muss ich nur auf den Flur gehen. Um meine Ruhe zu haben, gehe ich in mein Zimmer. Einfach perfekt. Ist es nicht oft ziemlich laut? Für Menschen, die absolute Stille benötigen, ist das Wohnheim eher ungeeignet. Aber in einer WG ist es ja …

Linus Henze ist alles andere als ein normaler Informatikstudent. Anfang 2019 entdeckte er eine Sicherheitslücke bei Apple und wurde daraufhin sogar im Forbes Magazin erwähnt. Foto: René Lang

Wie ein Koblenzer Student eine Sicherheitslücke bei Apple aufdeckte

Über Nacht verbreitet sich weltweit die Nachricht von seinem Fund: Linus Henze entdeckt eine Sicherheitslücke beim US-amerikanischen Technologieunternehmen Apple. Auf YouTube berichtet der Koblenzer Informatikstudent von seiner Beobachtung in einem Video, das mittlerweile über 100.000 Klicks zählt. Im Februar 2019 entdeckt Henze die Sicherheitslücke in der Keychain des Apple-Betriebssystems macOS. “Die Keychain ist der zentrale Ort, an dem alle Passwörter der einzelnen Apple-Nutzer verschlüsselt gesichert werden”, erklärt Henze. Über die Option Passwort speichern können Nutzer auf ihr Konto zugreifen, ohne die Zugangsberechtigungen erneut eingeben zu müssen. Alle Programme, die eine Anmeldung erfordern, werden so schneller zugänglich. An dieser Stelle identifiziert Henze den Fehler: “Es bestand die Möglichkeit, ein Programm zu entwickeln, das die Passwörter aller Nutzer ausliest.” Hacker hätten somit die Möglichkeit, auf jegliche Inhalte der Nutzer zuzugreifen. Dies betreffe etwa Social-Media-Konten, Online-Banking oder Apple-Accounts. Von ungewolltem Spam bis zu Erpressung und Diebstahl wäre alles denkbar gewesen. “Der Fehler war nicht leicht zu finden”, erinnert sich Henze. “Ich musste den Quellcode der Keychain, der für alle Nutzer einsehbar ist, schrittweise durchgehen.” Zunächst beschäftigte er sich …

Maria Bartella betreibt als Ausgleich zu ihrem Pädagogik-Studium Handlettering. Das kunstvolle Schreiben ist inzwischen mehr als ein Hobby. Foto: Emily Nolden

Mit Kalligrafie die Stromrechnung bezahlen

Pädagogik-Studentin Maria Bartella hat schon immer gerne künstlerisch gearbeitet. Besonders fasziniert die 22-Jährige die Kalligrafie und das Handlettering. 2012 entdeckte sie erstmals ihr Talent im kunstvollen Schreiben und investiert seitdem viel Zeit in ihr Hobby. Sie erhielt so viel Zuspruch, dass sie sich entschied, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Als Kontrast zu ihrem Universitätsalltag beschriftet Maria Bartella Schaufenster, gestaltet Firmenlogos, schreibt Tischkarten oder verziert Weihnachtskugeln. Sie entwarf die Skyline des Koblener AStA, die auf den Erstsemester-Taschen oder dem Studienplaner zu sehen ist. Daneben leitet die 22-Jährige auch Kalligrafie- und Handlettering-Workshops, etwa während der SommerUni. Bartella erzählt, dass sie das filigrane Arbeiten entspannt. “Durch Kalligrafie und Handlettering habe ich Zeit für mich und kann gleichzeitig in Ruhe meinem Hobby nachgehen”, erzählt sie. Und am Ende sei es beeindruckend, ein fertig gestaltetes Produkt in den Händen zu halten und es anderen zu präsentieren. Das WG-Zimmer als Werkstatt Auf die Idee kam die Studentin durch ihren Nebenjob auf der Festung Ehrenbreitstein. Nach einer Veranstaltung sollte sie Kindernamen auf Urkunden schreiben. Schon nach dem ersten Wort ärgerte sie …

Tim Rönz studiert nicht nur Kulturwissenschaft, sondern ist auch der Sänger seiner Band Frank-Einstein. Und auch als Solokünstler hat er erste Erfolge. Foto: Jan Reutelsterz

Ein Leben für den Rock

Er macht Musik, weil sie ihn begeistert: Tim Rönz ist seit seinem 13. Lebensjahr Frontsänger der Rockband Frank-Einstein. Daneben ist der 20-jährige Kulturwissenschaftler auch solo unter dem Namen Timas erfolgreich. Seine Coverversion Sun Is Shining lief bereits im litauischen Radio. Wie kamen Sie zur Musik? Ich habe schon immer gerne Musik gehört. Frank Zappa, Nirvana und Green Day waren die Idole meiner Kindheit. Von Letzteren konnte ich mich sogar auf einem Livekonzert in Mönchengladbach selbst überzeugen. Mit etwa 13 Jahren nahm ich mir vor, nicht nur Musik zu hören, sondern selbst aktiv zu werden. Kurzerhand schnappte ich mir meine alte Gitarre, startete meinen Computer und verbrachte Stunden mit YouTube-Tutorials, um ein besserer Gitarrist zu werden. Einer meiner besten Freunde fing zu dieser Zeit ebenfalls an, Gitarre zu spielen, während sein kleiner Bruder auf dem Schlagzeug lernte. Nachdem wir einen Bassisten gefunden hatten, gründeten wir zusammen unsere Band Frank-Einstein, die bis heute existiert. Frank-Einstein? Gibt es dazu eine Geschichte? Ursprünglich wollten wir mal eine Misfits-Coverband sein. Auch wenn wir es nie schafften, ausschließlich im Punk zu bleiben, wurden …

Alumni-Porträts: Bastian Zimmermann studierte Informatik an der Uni Koblenz-Landau. Jetzt leitet er die Abteilung, in der er als Werksstudent begann. Foto: Privat

Auf den Spuren von… Bastian Zimmermann, Abteilungsleiter für Industrielle Bildverarbeitung bei PSI Technics

Hoch hinaus wollte er schon immer: Bastian Zimmermann absolvierte vor seinem Studium an der Universität Koblenz-Landau eine Lehre als Dachdecker. Seinen zukünftigen Arbeitgeber fand der 39-jährige Diplom-Informatiker bereits während seiner Studienzeit. Als Werksstudent hat er dort angefangen, heute ist er Leiter seiner eigenen Abteilung. Sie arbeiten bei PSI Technics. Worum handelt es sich denn bei diesem Unternehmen? Das Kerngeschäft unseres Unternehmens liegt in der Automatisierungstechnik. Wir analysieren und optimieren die Effizienz automatischer Lager- und Produktionsprozesse. Zusätzlich beschäftigen wir uns seit einigen Jahren mit der industriellen Bildverarbeitung. In unserer Abteilung überprüfen wir, ob die Qualität von Waren den Anforderungen der Kunden gerecht wird. Unser bisher größtes Projekt läuft in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn. Wir überprüfen den Zustand der Dachaufbauten von einfahrenden Zügen auf mögliche Schäden, die über Kameras in einer Wartungshalle identifiziert werden können. Sie selbst sind Abteilungsleiter der industriellen Bildverarbeitung: Wie sind Sie an den Job gekommen? Ich habe bereits während meines Studiums der Informatik bei PSI Technics gearbeitet. Das Unternehmen war damals noch im Gebäude des Technologie Zentrums Koblenz untergebracht. Es war also …

Welche Rolle spielt die Motivation für das Lernverhalten? Und wie können Lehrende ihre Schüler nachhaltig motivieren? Diesen und weiteren Fragen widmet sich Lehramtsstudentin Linda Schürmann in ihrer Dissertation. Foto: René Lang

Motivation in der Lehrerbildung

Linda Schürmann ist das, was man ein Motivationstalent nennt. Die 28-Jährige studierte neben ihrem Lehramtsstudium in den Fächern Biologie, Englisch und Bildungswissenschaften zeitgleich an der FernUniversität Hagen Psychologie. Aktuell promoviert Sie im Rahmen des Projekts MoSAiK am Institut für Psychologie zum Thema Motivation. Bitte erklären Sie das Thema Ihrer Dissertation in wenigen Sätzen. Die Serie Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In dieser Serie berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Meine Dissertation trägt den Arbeitstitel Motivation und motivationale Kompetenz an außerschulischen Lernorten. Darin gehe ich davon aus, dass Motivation entscheidend für das menschliche Lernverhalten ist. Die Fähigkeit, zu motivieren, gilt als wichtige Kompetenz im Lehramt. Aber wie können Lehrende ihre Schüler nachhaltig motivieren? Welche Methoden können sie anwenden? Was empfinden Schüler überhaupt als motivierend? Hinzu kommt der Aspekt der außerschulischen Lernorte. In der Schule verhalten sich Lernende anders als in ihrer Freizeit. Wo können Schüler motiviert arbeiten? …