Alle Artikel mit dem Schlagwort: Campus Landau

Campusbilder der Woche

Der Mai neigt sich dem Ende und in der kommenden Woche findet das erste Voting zum Campusbild des Monats statt. Was denken Sie: Haben die Bilder dieser Woche eine Chance zu gewinnen? Wir präsentieren Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welche beiden Bilder haben das Zeug zum Campusbild des Monats? In einem kleinen Voting können Sie für Ihren Favoriten abstimmen. Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Campus-Fotografin Teresa Schardt hat in Koblenz die Bibliothek bei Nacht aufgenommen. Das Uni Ko ist durch Lichtmalerie mit dem Handy entstanden. Philipp Sittinger hat sich in schwindelerregende Höhen begeben, um den Campus Landau von oben aufzunehmen.

Hanna Plattenteich wohnt in Landau in einem 25-Quadratmeter-Apartment, dass sie mit viel Liebe zum Detail eingerichtet hat. Fotos: Philipp Sittinger

Ein bisschen Skandi, ein bisschen Kaffeehaus

Luftig, leicht und hell, so präsentiert sich das 25 Quadratmeter große Ein-Zimmer-Apartment von Hanna Plattenteich, das sie seit einem halben Jahr ihr Zuhause nennt. Ein besonderes Highlight der Wohnung der Landauer Studentin ist ein selbstgebautes Palettenbett. Mit viel Liebe zum Detail lädt das Zimmer zum Entspannen oder gemütlichen Beisammensein mit Freunden nach einem stressigen Uni-Tag ein. Wer sind Sie und wie würden Sie Ihren Wohnstil beschreiben? Ich bin Hanna Plattenteich, 20 Jahre alt und studiere im zweiten Semester Grundschullehramt in Landau. Meinen Wohnstil würde ich als eine Mischung aus skandinavischen, hellen Möbeln und modernen, farblich aufeinander abgestimmten Deko-Elementen beschreiben. Ich mag es einfach und minimalistisch. Es finden sich aber auch viele persönliche Dinge in meinem Zuhause wieder. Wie man sieht, haben Sie die Wohnung mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet. Woher nehmen Sie Ihre Inspiration? Meine Inspirationsquelle sind vor allem holländische Einrichtungsläden, von denen ich mich während meiner Urlaube gerne inspirieren lasse. Mir gefällt die holländische Lebensart und ich freue mich jedes Mal, wenn ich einen Teil davon in meine Wohnung mit nach Hause …

Campusbilder der Woche

Nach einer kleinen Pause wegen des Brückentags in der vergangenen Woche haben wir heute wieder zwei schöne Campusbilder für Sie. Wir präsentieren Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welche beiden Bilder haben das Zeug zum Campusbild des Monats? In einem kleinen Voting können Sie für Ihren Favoriten abstimmen. Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Unsere Fotografen hatten diese Woche Lust auf eine besondere Perspektive. Campus-Reporter Jan Reutlesterz hat den Abendhimmel über Koblenz-Metternich eingefangen. Philipp Sittinger nimmt den außergewöhnlich schönen Innenhof des Frank-Loeb-Instituts in der Kaufhausgasse in Landau in den Fokus.

Wer rastet, der rostet: Während seine Söhne studieren, strebt Arnold Teicht seine Promotion in Politikwissenschaft an. Foto: Philipp Sittinger

Internationales Krisenmanagement im Ukraine-Konflikt

Arnold Teicht ist 64 Jahre alt, ehemaliger Berufssoldat, studierter Pädagoge und promoviert an der Uni in Koblenz über den seit 2013 schwelenden Ukraine-Konflikt. Dazu untersucht er die Strategien zur Konfliktbewältigung internationaler Sicherheitsorganisationen. Seine Diplomarbeit tippte Teicht noch mit der Schreibmaschine. Heute schätzt er die modernen technischen Möglichkeiten, um an seiner Doktorarbeit zu schreiben. Die Serie: Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In unserer Serie “Forschung vorgestellt” berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. Meine Dissertation trägt den Titel: “Internationales Krisenmanagement am Beispiel der Ukraine”. Dabei untersuche ich zunächst die Rahmenbedingungen, die zur Krise in der Ukraine geführt haben. Ich betrachte neben den Konfliktparteien auch die geografischen, historischen und politischen Besonderheiten des Landes. Sobald ich ein Gesamtverständnis erlangt habe, komme ich zum nächsten Schritt: Wie gehen internationale Organisationen mit dem Konflikt um? Welche sicherheitspolitischen Maßnahmen werden getroffen? Konkret beziehe ich mich bei meinen …

Prof. Dr. Matthias Bahr und Christine Schowalter wollen mit dem Projekt Menschenrechtsbildung das Thema Menschenrechte im Uni-Alltag präsent machen und angehenden Lehrern Zusatzqualifikationen vermitteln. Foto: Philipp Sittinger

Projekt Menschenrechtsbildung: Gleiches Recht für alle?

Die Menschenrechte sind seit 70 Jahren in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO verankert. Das aktuelle Weltgeschehen wirft jedoch immer stärker die Frage auf, ob und wie sie umgesetzt werden. Das Projekt Menschenrechtsbildung am Campus Landau sensibilisiert Lehramtsstudierende für das Thema. Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren, so steht es in Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Wir haben Rechte, die wir aufgrund unseres bloßen Menschseins für uns in Anspruch nehmen dürfen. Wir sind alle gleich, sagt das Prinzip der Egalität. Das heißt, unabhängig davon, welche Herkunft und Religion wir haben, besitzen wir den Anspruch, unsere Rechte gegenüber Staaten und Regierungen durchzusetzen. Wenn Medien täglich von Krieg und Gewalttaten berichten, kann man jedoch den Eindruck gewinnen, dass die Menschenrechte an vielen Orten in der Welt keine Bedeutung mehr haben. „Zwar wurden sie 1948 von den Vereinten Nationen unterzeichnet, jedoch sind sie noch heute keine Selbstverständlichkeit“, berichtet Christine Schowalter, Koordinatorin des Projekts Menschenrechtsbildung. „Gerade weil sie immer wieder infrage gestellt und verletzt werden, ist es so wichtig, über sie …

Elena Bock ist rundum zufrieden mit ihrem Studium. An der sonderpädagogischen Arbeit begeistert sie besonders der Gedanke, jedem Kind einen möglichst erfüllten und erfüllenden Schulalltag zu bereiten. Foto: Philipp Sittinger

Förderschullehramt: Die Kinder im Blick

Elena Bock hat auf Umwegen den perfekten Studiengang für sich gefunden: Die 22-Jährige studiert im ersten Semester in Karlsruhe, als sie merkt, dass ihr Herz für Kinder mit besonderem Förderbedarf schlägt. Bock zögert nicht lange und schreibt sich am Campus Landau für das Förderschullehramt ein. Heute ist sie im sechsten Semester – und hat den Wechsel nicht bereut. Die Serie: Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor.  Woher kommt Ihre Begeisterung für das Förderschullehramt? Bevor ich nach Landau kam, habe ich in Karlsruhe Pädagogik der frühen Kindheit studiert und im Rahmen dessen schon im ersten Semester ein Praktikum in einem heilpädagogischen Hort gemacht. Dort habe ich festgestellt, dass mir der Bereich der Heil- und Sonderpädagogik und die Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern sehr gut gefällt. Also habe ich beschlossen, mein Studium in Karlsruhe nach dem ersten Semester abzubrechen. Danach habe ich drei Monate als Schulbegleitung für ein Kind mit Autismus-Spektrum-Störung gearbeitet. Das Mädchen …

Forscht im Bereich der Didaktik, um den Biologieunterricht zu verbessern: Doktorand Christian Alexander Scherb. Foto: Philipp Sittinger

Strategien für den Biounterricht

Christian Alexander Scherb hat eigentlich Biologie und Geographie auf Lehramt studiert. Im Laufe des Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für die Forschung und entschied sich für eine Promotion statt für den Schulalltag. Mit Schülern hat er trotzdem zu tun: Für seine Doktorarbeit erarbeitet er mit ihnen Unterstützungskonzepte für den Biologieunterricht. Die Serie: Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In unserer Serie “Forschung vorgestellt” berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. In meiner Dissertation geht es darum, zu erkennen, welche Schwierigkeiten sich bei Schüler zeigen, die im Biologieunterricht naturwissenschaftliche Repräsentationen anfertigen. Dabei kann es sich um mikroskopische Zeichnungen oder um Abfolgediagramme handeln. Während  die Schüler zeichnen, werden sie gefilmt. Diese Videoaufnahmen werden von mir und einem weiteren Mitarbeiter ausgewertet. In einer zweiten, darauf aufbauenden Studie möchte ich verschiedene Strategien testen, um auftretende Schwierigkeiten zu vermindern oder bestenfalls gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die Studien führe …

Das Team von PLAST: Miriam Schaefer, Zacharias Steinmetz, Maximilian Meyer, Katherine Muñoz, Jutta Milde, Lea Heidbreder und Isabella Bablok (von links nach rechts). Foto: Philipp Sittinger

Gegen das Plastik-Problem

Ob im Supermarkt, Auto oder in unserer Kleidung: Plastik ist allgegenwärtig. Komplett darauf zu verzichten, ist schwierig. PLAST hat sich zum Ziel gesetzt, die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Risiken des direkten und indirekten Plastikverbrauchs voranzutreiben. Im Interview erklären Dr. Jutta Milde, Dr. Katherine Muñoz und Lea Marie Heidbreder die Brisanz des Themas. Was genau hat es mit PLAST auf sich? Milde: PLAST ist ein Projekt der Interdisziplinären Forschungsgruppe Umwelt (IfG). Es soll das Problemfeld Plastik fächerübergreifend beleuchten. Dazu nähern wir uns dem Phänomen Plastik aus drei Forschungsdisziplinen: Der Psychologie, der Kommunikations- und der Naturwissenschaft. Ich betreue das Teilprojekt Commplast. Wir analysieren die massenmediale Berichterstattung und beschäftigen uns damit, welche Informationen über Risiken von Plastikkonsum und welche möglichen Lösungen an die Öffentlichkeit kommuniziert werden. Muñoz: Die naturwissenschaftliche Perspektive vertritt das Teilprojekt Soilplast. Wir stellen uns die Frage, welche Auswirkungen die Anwendung von Plastik in der Landwirtschaft auf die Qualität des Bodens hat und suchen nach nachhaltigen Alternativen. Heidbreder: Psychoplast befasst sich mit der Wahrnehmung und dem Verhalten der Menschen gegenüber Plastik. Wie werden Risiken eingeschätzt und wie wird damit umgegangen? Gerade zwischen dem …

Katharina Bitzer (li.) und Dr. Stephanie Schuler haben gemeinsam ein Konzept für PriMa Lernwerkstatt entwickelt und einen Ort geschaffen, an dem Mathematik auf vielfältige Weise erlebt und praktiziert werden kann. Foto: Philipp Sittinger

PriMa Lernwerkstatt: Studierende im Materialparadies

Legosteine, Holzperlen, eine 360-Grad-Kamera, Schränke voller Gesellschaftsspiele und Bücher: In der PriMa Lernwerkstatt im Landauer Westring können Studierende für das Lehramt an Grund- und Förderschule mit den verschiedensten Lernmaterialien ihr mathematisches Theoriewissen in die Praxis umsetzen und in Projekten das Lehrersein üben. “Die Lernwerkstatt für die Primarstufe Mathematik ist das Zentrum für praktischen Austausch und didaktisches Ausprobieren im Bereich der Grundschulmathematik”, berichtet Katharina Bitzer. Sie ist seit Oktober 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Lernwerkstatt und kommt als erfahrene Lehrerin selbst aus der Praxis. Die  31-Jährige weiß, wie wichtig es für die Studierenden ist, sich gut auf den Lehreralltag vorzubereiten und welcher Förderbedarf für die Matheschüler besteht. Diesem Bedarf möchte das Team um Dr. Stephanie Schuler, Professorin für Grundschulmathematik, mit der Lernwerkstatt begegnen. Schuler brachte die Idee vor zwei Jahren in ihrem Berufungsverfahren mit an den Campus Landau. Gemeinsam mit Bitzer entwickelte sie in den vergangenen Monaten ein Konzept für die neue Lernwerkstatt, die zur Arbeitsgemeinschaft Didaktik der Grundschulmathematik gehört. In den ehemaligen Räumlichkeiten des Hochschulprüfungamtes im Westring wurde eine Möglichkeit geschaffen, die Theorie des Studiums mit der …

Die klassische Musik begeistert die vier Studenten seit der Schulzeit und hat sie an der Universität zusammengeführt. Foto: Privat

Aus Liebe zur Musik: Das Männerensemble Feinkost

Ihre Geschichte begann während des Studiums am Campus Landau: Tassilo Tissot, Dominik Vollbracht, Benedikt Wiechmann und Johannes Knauer lernten sich im Universitätschor kennen und entdeckten ihre gemeinsame Begeisterung für klassische Musik. Ursprünglich wollten sie nur einer Freundin ein Ständchen singen, mittlerweile treten sie regelmäßig als vierköpfiges A-Cappella-Ensemble Feinkost auf.   Ob unter der Dusche oder im Probenraum: „Gesungen haben wir Vier schon immer“, erzählt Tassilo Tissot. Ihr gemeinsamer Nenner ist die klassische Musik. Sie war es auch, die sie im Universitätschor zusammenbrachte. Unter der Leitung von Olaf Meyer sammelten die vier Studenten Erfahrung im Gesang und probierten sich auch im Vokalensemble aus, das sich der A-Capella-Musik widmet. Die Gründung ihres eigenen Ensembles war aber eher eine Spaß-Idee: „Wir hatten für eine gute Freundin, die ebenfalls im Vokalensemble der Universität sang, ein Lied komponiert und dieses spontan vorgetragen. Dabei haben wir gemerkt, dass wir zu Viert erstaunlich gut harmonieren“, erinnert sich Tissot. So entstand das Quartett Feinkost. Der Name ist das Resultat eines langen Findungsprozesses: „Einen adäquaten Namen für ein Männerquartett zu finden, der prägnant klingt …