Alle Artikel mit dem Schlagwort: Campus Landau

Studentin Lisa Leyerer ist Uniblog-Reporterin am Campus Landau. Foto: Lisa Leyerer

Rasende Reporterin am Uni-Campus

Interviews führen, Fotos schießen, Videos drehen und Themen planen – das sind die Aufgaben von Uniblog-Reporterin Lisa Leyerer. Im Interview gibt sie einen Blick hinter die Kulissen des Uniblogs und erzählt, warum sie ihren Nebenjob jedem ans Herz legen würde. Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Wer sind Sie? Mein Name ist Lisa Leyerer und ich studiere im vierten Mastersemester Sozial- und Kommunikationswissenschaften am Campus Landau. Zur Zeit schreibe ich meine Masterarbeit im Bereich der Unternehmenskommunikation. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich bin seit Oktober 2013 als freie Mitarbeiterin beim Uniblog tätig, der vom Referat Öffentlichkeitsarbeit an der Universität Koblenz-Landau betreut wird. Was sind Ihre Aufgaben? In erste Linie ist meine Aufgabe, Beiträge für den Uniblog zu erstellen. Am Anfang des Semesters werden gemeinsam mit unserer Blogleitung die …

Alumna Sarah Ochs sammelte schon während des Studiums viel praktische Erfahrung und hatte dadurch keine Probleme beim Berufseinstieg. Foto: Lisa Leyerer

Auf den Spuren von… Pressereferentin Sarah Ochs

Um sich als Unternehmen zu verkaufen braucht es vor allem eins: gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sarah Ochs arbeitet als Presserefentin bei einer Firma für Banken-IT. Die ehemalige Uniblog-Reporterin hat früh damit begonnen, praktische Erfahrungen zu sammeln. Warum genau das für Ihren Job so wichtig ist, erzählt sie im Interview. Sie sind Pressereferentin bei der Fiducia & GAD IT AG: Wie sind Sie an den Job gekommen? Im Laufe meines Studiums hatte ich mich schon zwei Mal bei der Fiducia & GAD beworben. Mein Bruder hat dort seine Ausbildung zum Fachinformatiker gemacht, das Unternehmen hat in Karlsuhe einen sehr guten Ruf und ist einer der größten Arbeitgeber. Während meiner Masterarbeit in einem anderen Unternehmen habe ich mich bereits vier Monate vor Abgabetermin und Vertragslaufende auf die Suche nach möglichen Arbeitgebern gemacht. Bei der Fiducia & GAD war eine damals Stelle in der Unternehmenskommunikation ausgeschrieben. Zwar war die Stelle befristet auf ein Jahr, aber natürlich habe ich mich trotzdem beworben. Im dritten Anlauf hat es dann endlich geklappt, sodass ich am nächsten Werktag nach Abgabe meiner Thesis …

Dr. Marlis Minnich stellt gemeinsam mit Studierenden das Projekt KNSU auf die Beine, eine Lernplattform zur fachlichen Unterstützung für das Lehren und Lernen in den Bereichen Bewegungs- und Gesundheitsbildung. Foto: Greta Rettler

KNSU – eine Plattform für Sportbegeisterte

Dr. Marlis Minnich ist Akademische Direktorin am Institut für Sportwissenschaft der Universität Koblenz-Landau. Im September 2006 gründet sie zusammen mit dem Institut für Wissensmedien das Kompetenzzentrum Sportunterricht – kurz KNSU. Als Projektkoordinatorin verrät sie dem Uniblog, welches Konzept sich dahinter verbirgt. “Die Idee von KNSU ist es, das, was die Studierenden im Laufe ihres Studiums entwickeln, auch der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Kompetenzzentrum Sportunterricht ist eine freie Online-Bildungsressource und liegt damit voll im Trend der aktuellen Bildungsoffensive”, erklärt Minnich. Ursprünglich rein auf Angebote für den Sportunterricht ausgelegt, hat sich das Netzwerk im Laufe der Zeit weiterentwickelt und enthält mittlerweile auch Angebote von externen Kooperationspartnern und Gastautoren. Die studentische Mithilfe war für die Sportwissenschaftlerin Minnich von Beginn an ein wichtiger Pfeiler des Projekts:  “Ohne die Ideen meiner Studierenden und die Informatikkenntnisse unseres Webmasters wäre die Umsetzung von KNSU nicht möglich. Dieses Netzwerk lebt quasi durch seine Unterstützer. Und indem sich die Studierenden kreativ engagieren, lernen und profitieren sie am meisten.” Bewegungs- und Gesundheitsbildung im Fokus Im Laufe der Zeit konnte ein facettenreiches Angebot mit Ideen für Unterricht …

Prof. Dr. Jürgen Maier studierte 1990 bis 1995 studierte Politikwissenschaften an der Universität Bamberg und promovierte zum Thema "Politikverdrossenheit in der Bundesrepublik Deutschland". Heute stellt er sich den Fragen im Uniblog-Interview. Foto: Karin Hiller

Unsere Profs: Jürgen Maier

TV-Duelle, Wahlplakate oder Social Media-Kampagnen – für Prof. Dr. Jürgen Maier wird es besonders interessant, wenn sich Politiker im Wahlkampf befinden. Der Politikwissenschaftler und Familienvater forscht zu Inhalten und Wirkungen von politischer Kommunikation mit besonderem Schwerpunkt auf Wahlkampfkommunikation. Im Interview erzählt er von seinem Traumberuf und seiner Leidenschaft für Fußball. Die Serie: Sie prägen unsere Erinnerungen an das Studium, inspirieren uns für das Berufsleben und sorgen für so manche Anekdote unter Studierenden: unsere Profs. Im Uniblog stellen sich die Professoren der Universität Koblenz-Landau den Fragen der Campus-Reporter, geben Einblick in ihren Forschungs- und Lehralltag und verraten, wie sie selbst als Student waren. Der Professorenberuf ist mit einigen Klischees behaftet: Lange über Büchern brüten, Zerstreutheit, Einsiedlertum, chaotische Tafelbilder… Trifft davon etwas auf Sie zu? Das müssen in erster Linie andere beurteilen. In meiner Wahrnehmung bin ich meistens ansprechbar und halbwegs organisiert. Letzteres trifft allerdings weniger auf meinen Schreibtisch zu… Wie waren Sie als Student? Ich denke, ich habe mich nicht wesentlich von anderen Studierenden unterschieden. Ich hatte spezifische Themen, die mich sehr interessiert haben und zu denen …

Heute schreibt Campus-Reporterin Constanze Schreiner. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Einmal Spaghetti Pomodoro, bitte!

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute fragt sich Constanze Schreiner, warum es so schwierig ist, Dinge einfach mal zu machen und verrät, warum ihr ausgerechnet Tomaten dabei helfen. Es gibt Dinge, die kann ich nicht ausstehen. Fahrradreifen aufpumpen zum Beispiel. Am schlimmsten ist es, wenn ich vorher noch nach einem Zwischenventil suchen muss, damit die Pumpe auf den Reifen passt. Außerdem hasse ich Wände streichen und Auto putzen. Letzteres liegt wohl daran, dass mir meine Oma – als ich im besten Teenager-Rebellionsalter war –  erklärt hat: „Ein sauberes Auto ist die Visitenkarte jeder Frau.“ Mittlerweile habe ich tatsächlich gedruckte Visitenkarten (sogar auf Englisch!), warum sollte ich mich also noch um den Sauberkeitszustand des Fußraumes kümmern? Liebe Omi, falls du das liest: Entschuldige bitte. Tief in mir drin weiß ich, dass Du recht hast. Die Vor- und Nachteile des Aufschiebens Außerdem ist es doch so: Wenn man diese schrecklichen, furchtbaren Dinge, die man so gerne vor sich herschiebt, bis es wirklich unvermeidlich ist, erledigt hat, fühlt man …

Wer im Job frustriert ist, sieht oft keinen Ausweg. Warum das so ist, erklärt Martin Sauerland im Interview. Foto: Unsplah/ Nick Tiemeyer

Jobfrust oder Joblust?

Ob im Studium oder im Beruf – Zweifel an der eigenen Fach- oder Jobwahl können besonders in stressigen Phasen vorkommen. Was aber, wenn dieser Gedanke einen nicht mehr loslässt? Studien zeigen, dass Menschen trotz Unzufriedenheit lieber in ihrem Job verharren, anstatt etwas zu ändern. Dr. Martin Sauerland, Wirtschaftspsychologe am Campus Landau und Autor des Buches Design your mind, kennt den Grund für dieses Phänomen: Dysfunktionale Denkmuster. Wie solche Denkblockaden entstehen und wie man sie überwinden kann, erklärt er im Interview. Laut Ihren Studien zweifeln 60 Prozent der deutschen Arbeitnehmer an ihrer Jobwahl und denken bis zu zweimal in der Woche über einen Wechsel des Arbeitsplatzes nach. Doch nur wenige setzen dieses Vorhaben in die Tat um. Warum? Unzufriedenheit hat viele Quellen. Das können harte Faktoren sein, wie Konflikte mit Kollegen oder Kunden, Zeitdruck und Stress. Der Grad der Zufriedenheit hängt aber auch sehr eng mit den Ansprüchen und Erwartungen zusammen, die man selbst hat. Gerade bei Berufsanfängern gibt es das Phänomen des Jobschocks. Uni-Absolventen haben anfangs Idealmodelle im Kopf, die sie mit Elan und Leidenschaft umsetzen wollen. …

Caroline Marker ist Psychologin und Doktorandin am Institut für Medienpädagogik und Kommunikationspsychologie. Foto: Constanze Schreiner

Der feine Unterschied: Die Wirkung von Sexualität in Filmen

Die Darstellung von Sexualität in Kinofilmen und Serien ist heute kein Tabu mehr. Medienpsychologin Caroline Marker interessiert sich für die Folgen von intimen Szenen in den Medien. Mit ihrer Arbeit will sie auf die gesellschaftliche Relevanz des Themas hinweisen und einen Beitrag dazu leisten, Forschung über Sexualität aus der Schmuddelecke zu holen. Der 14. Februar 2015 war der erfolgreichste Valentinstag der Kinogeschichte. Fifty Shades of Grey, ein Film, der unter Softporno-Verdacht stand, spielte den Kinokassen rund um den Globus Millionen ein. War die Darstellung von expliziten Sexszenen in Unterhaltungsfilmen bis vor einigen Jahren noch ein Tabu, gibt es mittlerweile einige Beispiele, die mit dieser Konvention brechen. Caroline Marker ist Psychologin und Doktorandin am Institut für Medienpädagogik und Kommunikationspsychologie und erforscht, was diese Filme von pornografischem Material unterscheidet und welche Wirkung es auf Rezipienten hat, wenn sie Sexszenen in scheinbar ‘normalen’ Filmen präsentiert bekommen. „Anders als bei Pornografie dienen diese Szenen nicht der Erregung, sondern sind in eine Geschichte eingebettet“, erklärt Marker. Beim Rezipieren von Spielfilmen übernehmen die Zuschauer im Handlungsverlauf die Perspektiven der Figuren, identifizieren sich mit …

Heute schreibt Campus-Reporterin Constanze Schreiner. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Hallo Glück

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Constanze Schreiner wurde als Kind oft gefragt, was sie denn mal werden will, wenn sie groß ist. Sie selbst stellt sich diese Frage immer noch und versucht heute, endlich eine Antwort darauf zu finden. Wenn man groß ist, fragt einen kaum jemand mehr, was man mal werden möchte. Dabei fühlt sich diese Frage für mich aktueller denn je an. Alt? Berühmt? Erfolgreich? Glücklich? Wenn ich mir aus dieser Liste etwas aussuchen müsste, würde ich mich für glücklich entscheiden. Das Ziel ist ausgemacht, aber was ist der effektivste Weg dorthin? Höher, schneller, weiter, fitter, schöner, effektiver. Ziele zu haben und sich beständig verbessern zu wollen ist lobenswert. Allerdings – wie so oft im Leben – sollte man es nicht übertreiben. Große Zeitungen titeln vom Optimierungswahn und wenn ich ehrlich bin, gehöre auch ich zu den bekennenden Optimierern und versuche meine Zeit so effektiv wie möglich zu nutzen. Ich will morgens Haare waschen? Super, dann mach ich noch schnell Sport davor, …

Jan Magg arbeitet bereits seit fünf Jahren als Zoopädagoge in der Zooschule und übt sich im Lehrer-Dasein. Foto: Lisa Leyerer

Tierische Nachbarn: Zu Besuch in der Landauer Zooschule

Auf dem Weg zum Campus Landau wird man täglich von Vogelgezwitscher und mit einem Blick auf die Geparden des Landauer Zoos begrüßt. Mit auf dem Gelände befindet sich seit fast 25 Jahren die Zooschule, gegründet von Dr. Gudrun Hollstein. Im Interview erläutert die Leiterin der Zooschule die besondere Kooperation zwischen Uni und Zoo. Im Video gibt Zoopädgoge Jan Magg einen Einblick in das einzigartiges Praxisfeld für Studierende. Welches Konzept steht hinter der Zooschule? Es handelt sich um eine Kooperation zwischen der Universität und dem Landauer Zoo. Der Grundgedanke besteht darin, mit der Zooschule ein Praxisfeld vor allem für angehende Lehrer anzubieten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein Studium sehr praxisfern sein kann. Ich arbeite als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Bildung im Kindes- und Jugendalter an der Uni und empfand die örtlichen Gegebenheiten mit der unmittelbaren Nähe zwischen Campus und Zoo als eine tolle Möglichkeit, im Zoo ein pädagogisches Veranstaltungsprogramm einzurichten. Da es wichtig ist, sich auszuprobieren und Erfahrungen im Unterrichten von Kindern zu sammeln, wollte ich mit der Gründung der Zooschule 1992 eine Plattform dafür …

Studentin Gerlind Lohff schätzt die internationalen beruflichen Möglichkeiten und die Praxisnähe, die sich im Master Ecotoxicology ergeben. Foto: Lisa Leyerer

Master Ecotoxicology: Internationaler Studiengang zur Umweltforschung

Gerlind Lohff kam aus Lübeck in die Pfalz, um sich im englischsprachigen Master Ecotoxicology mit den Auswirkungen von Schadstoffen auf die Umwelt zu befassen. Nach ihrem ersten Semester berichtet die 25-Jährige im Interview von der praktischen und forschungsorientierten Ausrichtung ihres Fachs. Die Serie: Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie „Was studieren“ stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach Ecotox? Ich habe meinen Bachelor in Agrarwissenschaften gemacht und mich damit beschäftigt, welche Schwierigkeiten die Ernährung einer Bevölkerung durch Landwirtschaft nach sich zieht. Mit den Auswirkungen der Agrarwirtschaft wollte ich mich in meinem Master weiter befassen, um erforschen zu können, wie die Bereitstellung von Nahrung gewährleistet werden kann, ohne dass die Umwelt weiter geschädigt wird. Warum haben Sie sich für Landau entschieden? An vielen Unis gibt es Ökotoxokologie auf Deutsch, Landau ist der einzige Ort, an dem der Studiengang Ecotoxicology englischsprachig angeboten wird. Das war mir wichtig, um auch international arbeiten zu …