Alle Artikel in: Aus dem Labor

Die Biologin Dr. Dorothee Killmann und ihr Ehemann Burkhard Leh freuen sich über Steine, auf denen die Hunsrück-Flechte wächst. 2015 hat Killmann die Flechte gemeinsam mit Kolleg:innen auf einer Exkursion entdeckt. Foto: Konrad Funk

Unscheinbare Schönheiten: Flechten und Moose

Wir alle kennen die gelben, grau-weißen oder grünlichen Flecken auf Steinen und an Bäumen. Nicht jede:r weiß aber, dass es sich dabei um Flechten beziehungsweise Moose handelt. Deren Struktur lässt sich meist nur mit einer Lupe erkennen. Was zeichnet diese Gewächse aus? Sind sie für Bäume schädlich? Dies und mehr rund um kleine Pflanzen erzählt uns Biologin Dr. Dorothee Killmann. 

Umweltpsychologin Dr. Claudia Menzel erklärt uns, wie sich Pflanzen auf unsere Psyche auswirken. Sie forscht aktuell zu den positiven Effekten, die echte und virtuelle Natur auf uns haben können und welche Mechanismen dabei eine Rolle spielen. Foto: privat

Pflanzen für die Seele

Wo sonst Hund, Katze und Co. hausten, erfreuen sich Zimmerpflanzen immer größer werdender Beliebtheit. Dass die Nähe zu Tieren eine beruhigende Wirkung auf die menschliche Psyche hat, ist bekannt. Nun scheint Flora jedoch Fauna abzulösen. Denn Zimmerpflanzen weisen positive Effekte auf die Gesundheit ihrer Halter:innen auf. Umweltpsychologin Dr. Claudia Menzel erklärt, wieso.

Michael Klemm ist Professor für Medienwissenschaft am Campus Koblenz. Er ist der Leiter des Projekts KuLaDig-RLP. Foto: Nadja Riegger

KuLaDig: Geschichte(n) an der nächsten Ecke

Welche Geschichte kann eine Wiese erzählen und was steckt hinter den Häusern in meiner Nachbarschaft? Kulturelles Erbe gibt es überall, doch oft ist es nicht als solches erkennbar. Michael Klemm, Professor für Medienwissenschaft am Campus Koblenz, ist Leiter des Projekts „Digitale Erfassung und Präsentation von Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz“, kurz KuLaDig-RLP. Er widmet sich mit seinem Team der medialen Aufarbeitung von kulturellem Erbe.

Praktisch, aber aus heutiger Sicht sonderbar: Die Barttasse aus der Sammlung Poignard. Fotos: Ulrich Pfeuffer

Zu Tisch mit der Schnurrbarttasse

Der Esstisch ist nicht nur ein Ort der Geselligkeit, sondern auch der Etikette. Gegenstände aus dem kulinarischen Alltag vergangener Tage wirken heute oft kurios. Solchen Objekten widmen sich Vertreter der Universitäten Koblenz-Landau und Bonn in Kooperation mit dem Landesmuseum Koblenz. Ziel des Projekts ist es, eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Museen zu fördern.

Wie wirkt sich der Alltag zu Pandemiezeiten auf die menschliche Psyche aus? Professorin Dr. Melanie Steffens gibt Antworten. Foto: Privat

Die psychologischen Folgen einer Pandemie

Durch die COVID-19-Pandemie beschäftigen wir uns mehr als sonst mit unserer physischen Gesundheit. Wir waschen uns öfter und intensiver die Hände und müssen nicht nur zu Fremden, sondern auch zu Freunden und Verwandten Abstand halten. Das hat Konsequenzen für unsere psychische Gesundheit. Professorin Dr. Melanie Steffens, Leiterin der Arbeitseinheit Sozial- Umwelt- und Wirtschaftspsychologie in Landau, schildert die psychologische Sichtweise auf die Coronakrise.

Professor Björn Risch und sein Team betreuen das Reallabor Queichland im Landauer Horstviertel. Fotos: Philipp Sittinger

Reallabor Queichland: Für die Bürger, mit den Bürgern

Zusammen in der Natur forschen und lernen: 2019 fiel der Startschuss für das Reallabor Queichland im Landauer Horstviertel. Im Zentrum des Projekts stehen naturwissenschaftliche Experimente zu den Themen Wasser, Land und Luft. Professor Björn Risch, Leiter der AG Chemiedidaktik und des Zentrums für Bildung und Forschung an Außerschulischen Lernorten (ZentrAL) am Campus Landau, hat unter Beteiligung mehrerer Institute der Universität und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern das Projekt ins Leben gerufen.