Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kommunikation

In der Studikolumne macht sich Natalie Henzgen Gedanken über die Kommunikation in Zeiten von Whatsapp und Co. Foto: unsplash/rawpixel

Im DigiTal der Kommunikationsneurosen

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute macht sich Natalie Henzgen Gedanken über die Verzwicktheit von zwischenmenschlicher Kommunikation in Zeiten von WhatsApp und Co. Als Studierende der Kulturwissenschaft kommt man um das Thema Kommunikation nicht herum. Schon im ersten Semester habe ich mir den Kopf über Theorien von Barthes oder Habermas zerbrochen. Dabei habe ich so meine ganz eigenen Erfahrungen auf diesem Feld vorzuweisen. Angesichts meiner gegen Null tendierenden IT-Kompetenzen würde ich es nicht unbedingt wagen, mich als „Digital Native“ zu bezeichnen, wie das die Medien gerne mit Menschen meines Alters tun. Aber es stimmt schon: Ich bin, wie viele andere, mit Smartphones, sozialen Medien und Apps aufgewachsen. Und jeder von uns findet es angenehm, so mühelos mit seinen Freunden in Kontakt bleiben zu können, wie das mit WhatsApp, Snapchat und Facebook der Fall ist. Aber es bringt auch seine Fallstricke mit sich. Was in mittelalterlichen Verhörmethoden die Daumenschrauben waren, können heutzutage Messenger-Apps sein. Im 21. Jahrhundert kann Kommunikation auch zur Qual werden. Kommunikation schwer …

Lorena Mayer zeigt bei ihrem Nebenjob im Großkonzern viel Engagement und kann sich nun über ein anschließendes Volontariat freuen. Foto: Philipp Sittinger

Werkstudentin bei Roche: Kommunikation und Medizin vereint

Was tun, wenn man ein Faible fürs Schreiben hat und sich gleichzeitig für Medizin interessiert? Lorena Mayer kennt die Lösung: Sie arbeitet als Werkstudentin beim Gesundheitsunternehmen Roche in Mannheim und unterstützt dort die Abteilung Unternehmenskommunikation. So verbindet sie ihr Interesse an Gesundheitsthemen mit ihrem Know-How aus dem Studium der Sozial- und Kommunikationswissenschaften. Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Wer sind Sie? Mein Name ist Lorena Mayer, ich bin 25 Jahre alt und schließe bald meinen Master in Sozial- und Kommunikationswissenschaften am Campus Landau ab. Aktuell schreibe ich an meiner Abschlussarbeit und möchte sie noch in diesem Jahr abgeben. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich bin seit etwa einem Jahr Werkstudentin in der Kommunikationsabteilung von Roche Diagnostics in Mannheim. Roche ist ein Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich mit Hauptsitz …

Campus-Reporterin Nina Seel absolvierte ein Praktikum im Medienimperium von Hubert Burda und war überrascht, wie schnell sie die Verantwortung für wichtige Aufgaben übernehmen durfte. Foto: Burda Media

Irgendwas mit Medien: Praktikum in der PR-Welt von Burda

Bambi-Verleihung, Focus Magazin, Instyle-Box, Xing-Karrierenetzwerk: Diese und etwa 500 weitere Marken sind Teil von Burda, einem der größten Medienhäuser in Deutschland. Kurz vor Ende ihres Masters in Sozial- und Kommunikationswissenschaften durfte Uniblog-Reporterin Nina Seel im Rahmen eines sechsmonatigen Praktikums hinter die Kulissen schauen und lernen, wie ein Unternehmen mit 11.000 Mitarbeitern nach innen und außen kommuniziert. Ursprünglich bekannt als Verlag für Zeitschriftentitel wie Bunte und Playboy, hat Verleger Dr. Hubert Burda das gleichnamige Medien- und Technologieunternehmen zu einem Vorreiter in der Einbindung der Digitalisierung in das traditionelle Verlagsgeschäft weiterentwickelt. Heute zählen neben den bekannten Printtiteln wie Elle, Harper’s Bazaar und Burda Style auch Online-Bewertungsportale wie Holidaycheck, Jameda und kununu zum Portfolio des Konzerns. Diese Vielfalt fand ich spannend und so zog ich für ein halbes Jahr nach München. Gemeinsam mit einer weiteren Praktikantin bekam ich die Chance, in der zentralen Konzernkommunikation die Bereiche Corporate und Brand Communications kennenzulernen. Mein Praktikum gliederte sich in zwei Teile: Die Hauptaufgabe der Corporate Communications besteht darin, Mitarbeiter über aktuelle Ereignisse auf dem Laufenden zu halten und Burda als Unternehmen der Öffentlichkeit und den …

Madeleine Becker und Erhan Ayan haben sich im Rahmen von Take.IN fit für die Zukunft gemacht und ihre Kompetenzen im Bereich Integration erweitert. Fotos: Lisa Leyerer

Take.IN: Botschafter der Vielfalt

Für manche Studierende ist der Start an der Universität schwieriger als für andere – zum Beispiel, wenn sie einen Migrationshintergrund haben oder als erste in ihrer Familie studieren. Damit sich Betroffene schneller im universitären Umfeld einleben können, bündelt das Projekt Take.IN Unterstützungsangebote und schult die integrativen Kompetenzen von Studierenden. Madeleine Becker und Erhan Ayan sind Teilnehmer des Projekts und erzählen von ihrem Schritt aus der Komfortzone. Der Integrationsfokus von Take.IN zielt auf Studierende mit Orientierungsbedarf ab: Erstakademiker, Studierende mit Migrationshintergrund sowie ausländische und beruflich Qualifizierte werden im Rahmen vielfältiger Angebote begleitet. “Wir möchten den Studierenden ein Gefühl von Onboarding auf eine wertschätzende Art und Weise geben”, erklärt Dr. Irene Lamberz. Sie ist Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums für Studium und Beruf (KSB), an das Take.IN angegliedert ist. Das Projekt bündelt einzelne Einrichtungen und Angebote der Universität Koblenz-Landau und bietet Studierenden die Möglichkeit, als studentische Begleiter aktiv zu werden. Das Besondere daran: Die Studierenden können wichtige Integrationskompetenzen erwerben und diese in Form von ECTS-Punkten vergüten lassen. Student Advisor und Buddy-Programm Die Ausbildung zum Student Advisor ist in drei …

Heute schreibt Campus-Reporterin Esther Guretzke. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Das Glück auf der grünen Insel

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Diesmal verrät Esther Guretzke, warum die Lebensart der Iren sie beeindruckt und wieso ein Stück ihres Herzens auf der grünen Insel geblieben ist. In meiner Wohnung hängt ein großes, eingerahmtes Plakat. Darauf zu sehen ist ein Haus in der Ferne,  umrahmt von einem strahlend blauen Himmel und saftigem grünen Gras. Im Vordergrund des Bildes ist eine steinerne Toreinfahrt zu sehen und ein brauner Zaun, der sich bis zum Haus zieht. Dieses Bild ist traumhaft schön und doch kein Traum, denn der Ort existiert wirklich und zwar in Irland. Lebensart Einmal war ich bis jetzt in Irland, aber ein Stück meines Herzens ist dort geblieben – in dem Land, wo der Himmel blauer und das Gras grüner ist. Vor allem die Lebensart der Iren hat mich beeindruckt. Das Sprichwort ‘Keep your daily work’ ist gleichzeitig Motto und Lebenseinstellung: Es vermittelt, dass man jeden Tag arbeiten muss, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, aber auch nicht mehr. Um zehn Uhr öffnen die …

Alumna Sarah Ochs sammelte schon während des Studiums viel praktische Erfahrung und hatte dadurch keine Probleme beim Berufseinstieg. Foto: Lisa Leyerer

Auf den Spuren von… Pressereferentin Sarah Ochs

Um sich als Unternehmen zu verkaufen braucht es vor allem eins: gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sarah Ochs arbeitet als Presserefentin bei einer Firma für Banken-IT. Die ehemalige Uniblog-Reporterin hat früh damit begonnen, praktische Erfahrungen zu sammeln. Warum genau das für Ihren Job so wichtig ist, erzählt sie im Interview. Sie sind Pressereferentin bei der Fiducia & GAD IT AG: Wie sind Sie an den Job gekommen? Im Laufe meines Studiums hatte ich mich schon zwei Mal bei der Fiducia & GAD beworben. Mein Bruder hat dort seine Ausbildung zum Fachinformatiker gemacht, das Unternehmen hat in Karlsuhe einen sehr guten Ruf und ist einer der größten Arbeitgeber. Während meiner Masterarbeit in einem anderen Unternehmen habe ich mich bereits vier Monate vor Abgabetermin und Vertragslaufende auf die Suche nach möglichen Arbeitgebern gemacht. Bei der Fiducia & GAD war eine damals Stelle in der Unternehmenskommunikation ausgeschrieben. Zwar war die Stelle befristet auf ein Jahr, aber natürlich habe ich mich trotzdem beworben. Im dritten Anlauf hat es dann endlich geklappt, sodass ich am nächsten Werktag nach Abgabe meiner Thesis …

Prof. Dr. Jürgen Maier studierte 1990 bis 1995 studierte Politikwissenschaften an der Universität Bamberg und promovierte zum Thema "Politikverdrossenheit in der Bundesrepublik Deutschland". Heute stellt er sich den Fragen im Uniblog-Interview. Foto: Karin Hiller

Unsere Profs: Jürgen Maier

TV-Duelle, Wahlplakate oder Social Media-Kampagnen – für Prof. Dr. Jürgen Maier wird es besonders interessant, wenn sich Politiker im Wahlkampf befinden. Der Politikwissenschaftler und Familienvater forscht zu Inhalten und Wirkungen von politischer Kommunikation mit besonderem Schwerpunkt auf Wahlkampfkommunikation. Im Interview erzählt er von seinem Traumberuf und seiner Leidenschaft für Fußball. Die Serie: Sie prägen unsere Erinnerungen an das Studium, inspirieren uns für das Berufsleben und sorgen für so manche Anekdote unter Studierenden: unsere Profs. Im Uniblog stellen sich die Professoren der Universität Koblenz-Landau den Fragen der Campus-Reporter, geben Einblick in ihren Forschungs- und Lehralltag und verraten, wie sie selbst als Student waren. Der Professorenberuf ist mit einigen Klischees behaftet: Lange über Büchern brüten, Zerstreutheit, Einsiedlertum, chaotische Tafelbilder… Trifft davon etwas auf Sie zu? Das müssen in erster Linie andere beurteilen. In meiner Wahrnehmung bin ich meistens ansprechbar und halbwegs organisiert. Letzteres trifft allerdings weniger auf meinen Schreibtisch zu… Wie waren Sie als Student? Ich denke, ich habe mich nicht wesentlich von anderen Studierenden unterschieden. Ich hatte spezifische Themen, die mich sehr interessiert haben und zu denen …

Heute schreibt Campus-Reporterin Esther Guretzke. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Couchsurfing: Willkommen Fremde

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Esther Guretzke berichtet von ihren Bedenken, die Plattform Couchsurfing auszuprobieren und warum es eine gute Idee war, diese über Bord zu werden. Mein Mann und ich lieben das Reisen. Weil das leider ein teures Hobby ist, meldete ich mich vor einigen Wochen auf der Plattform Couchsurfing an. Jahre zuvor hatte ich davon gehört, mich aber nicht getraut, es auszuprobieren: Man kann doch keine wildfremden Menschen auf seinem Sofa übernachten lassen, oder? Über den eigenen Schatten springen Doch, kann man. Man muss sich nur trauen. Ich füllte mein Profil aus und bekam schon bald Anfragen. Koblenz scheint ein beliebtes Ziel für Weltenbummler in Deutschland zu sein. Unsere erste Erfahrung war dann jedoch alles andere als geplant. Eines Abends erreichte mich um 23 Uhr eine Mail: “Hallo Esther, mein Kumpel und ich reisen per Anhalter durch Deutschland und sind sehr spontan und spät nach Koblenz gekommen. Daher stecken wir in einer etwas schwierigen Situation und suchen für heute Abend eine Bleibe.” …

Paula Kirpal studiert den Bachelor-Studiengangs Mensch und Umwelt. Foto: Lisa Leyerer

Bachelor Mensch und Umwelt: Eine einzigartige Verbindung

Mit Mensch und Umwelt: Psychologie, Kommunikation, Ökonomie bietet die Universität Koblenz-Landau einen neuen und einzigartigen Bachelor-Studiengang am Campus Landau an. Paula Kirpal gehört zu den ersten, die diese innovative Fächerkombination studieren. Die Serie: Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie „Was studieren“ stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach Mensch und Umwelt? Ich empfinde ein großes Bedauern darüber, wie schlecht viele Menschen mit der Umwelt umgehen. Durch das Studium hoffe ich, die Zusammenhänge und Auswirkungen dieses Handelns besser nachvollziehen zu können. Deswegen finde ich es auch so wichtig und bemerkenswert, dass die verschiedenen Perspektiven aus Psychologie, Kommunikation und Ökonomie Bestandteil dieses Studiengangs sind. Warum haben Sie sich für Landau entschieden? Den Studiengang gibt es in dieser Form nur in Landau. Zudem gefällt es mir hier gut, die Stadt ist hübsch und hat eine angenehme Größe, sodass man sich schnell zurechtfindet und alles gut erreichen kann. Was machen Sie genau in Ihrem …

Werkstudent bei Airbus

Sea Lion, Dauphin oder Super Puma – die zivilen und militärischen Hubschraubermodelle der Firma Airbus tragen imposante Namen und sehen nicht weniger beeindruckend aus. Jörg Michel begeistert sich nicht nur für gewaltige Flugmaschinen, sondern hat auch ein Händchen für das Schreiben. Als Werkstudent in der Abteilung für interne Kommunikation des Unternehmens versorgt er die Mitarbeiter mit Neuigkeiten aus dem Konzern. Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Wer sind Sie? Mein Name ist Jörg Michel, ich bin 24 Jahre alt und studiere Sozial- und Kommunikationswissenschaften im dritten Master-Semester am Campus in Landau. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich arbeite als Werkstudent in der Kommunikationsabteilung von Airbus Helicopters, einem der weltweit größten Hubschrauberhersteller. Das Unternehmen ist Teil des Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus und hat seinen deutschen Hauptsitz in Donauwörth …