Alle Artikel mit dem Schlagwort: Studi-Kolumne

Winter is coming - Game of Thrones-Fans wie unsere Campus-Reporterin Constanze Schreiner wissen, was das bedeutet. Foto: unsplash/Pablo Garcia Saldana

Achtung Spoiler

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute geht Constanze Schreiner ihrer neu entdeckten Serienliebe auf den Grund und berichtet davon, wie sehr Game of Thrones verbinden kann.  Hallo, hier schreibt ein Late Adopter. Was Trends betrifft, bin ich ein klassischer Nachzügler. Das war schon damals so, als Schlaghosen modern waren. Bis ich mich damit einigermaßen eingedeckt hatte, trugen alle anderen schon wieder Skinny Jeans. Meine verlangsamte Adaptionsfähigkeit für Trends betrifft allerdings nicht nur Modewellen, sondern auch Serien. Mit nur sechs Jahren Verspätung habe nun auch ich vor zwei Wochen angefangen, Game of Thrones zu gucken und was soll ich sagen, es hat mich voll gepackt. Mittlerweile bin ich mit Staffel drei durch. Meinen ‘Fortschritt’ finde ich für zwei Wochen ganz passabel, allerdings haben ich das vor allem zwei elfstündigen Interkontinentalflügen zu verdanken. Mord, Todschlag und Nackedeis Tatsächlich wundere ich mich selbst noch ein wenig, dass mich die Serie derart fesselt. Zu Beginn haben mich nämlich einige Dinge gestört: Viel – nein, sehr viel Blut und Gewalt, …

Manchmal geht es im Leben so turbulent zu wie auf dem Rummel. Campus-Reporterin Anna Maria Junghänel schafft trotz vollem Terminkalender Platz für Spontanität und Spaß. Foto: unsplash/Daniel Roe

Terminchaos und Spontanitätsprobleme

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute geht Anna Maria Junghänel der Frage nach, wie man trotz vollem Terminkalender spontan bleibt. Terminkalender, Notizzettel, Erinnerungsapps und Pinnwände – vor mir ist kein Hilfsmittel sicher, Hauptsache es erinnert mich an Termine und koordiniert sie. Ich möchte am liebsten alles gleichzeitig machen: Freunde, Familie, Uni und Nebenjob unter einen Hut bekommen und vielleicht auch ab und zu mal nichts tun. Aber will man eigentlich noch so verplant und unflexibel sein? Plädieren nicht alle für Spontanität und Flexibilität? Morgen, 18 Uhr: Spaß und Spontanität? Ich gebe zu, die ungeplanten Abende sind rückblickend betrachtet meist die besten. Schöne Erinnerungen entstehen eben nicht nach Plan. Man kann sich so oft man will in seinen Terminplaner eintragen, dass man Spaß hat, doch damit das wirklich passiert, bedarf es natürlich etwas mehr, als einen freien Platz in der Wochenübersicht. Und selbst wenn man Lücken im Terminplaner lässt: Wer sagt denn, dass auch alle anderen im Umfeld spontan sind? In meinem Freundeskreis werden mittlerweile …

Digital Detox ist in aller Munde. Doch ist die temporäre Internet-Abstinenz wirklich sinnvoll, wenn man danach wieder weiter macht wie zuvor? Foto: Unsplash/Nick West

Offline

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute geht Nina Seel der Frage nach, wie sehr das Online-Sein unser Leben bestimmt und was am Offline-Trend so wohltuend sein soll. Gleich vorweg: Ich mag diesen Ausdruck nicht. Aber Digital Detox – die digitale Entgiftungskur – ist in aller Munde. Was man heute nicht alles fasten kann: Süßigkeiten, Alkohol, Zigaretten und sogar Online-Zeit. Von allem, was Sucht-Potenzial hat, kann man sich über einige Wochen der Entbehrung hinweg lossagen. Weg von den Alltags-“Drogen”, clean werden und den Körper von innen reinigen. Bis man das persönliche Suchtmittel nach der selbst auferlegten Auszeit zum ersten Mal wieder konsumiert und sich die Spirale aufs Neue beginnt zu drehen. Natürlich strukturiert das Online-Sein unseren Alltag und unser Denken. Morgens die Bahn-App zum Check der Abfahrtszeiten, in der Mittagspause der Blick in die Online-Speisekarte vom Lieblingsrestaurant und abends im Bett das Dauer-Scrollen durch sämtliche Social-Media-Kanäle. Kaum fehlt das WLAN oder neigt sich das Datenvolumen dem Ende zu, sind wir auf kaltem Entzug. Weil wir es …

Einfach mal den Alltag durchbrechen und sehen, was das Leben zu bieten hat: Das hat sich unsere Reporterin Lisa Engemann fest vorgenommen. Foto: Colourbox.de

Das Leben da draußen

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute macht sich Lisa Engemann Gedanken über die Chance, genau diesen Alltag zu durchbrechen und sich einfach mal treiben zu lassen. Zeit und Raum sind relativ, hat das nicht schon Albert Einstein festgestellt? Ich kenne mich nicht so sehr mit der physikalischen Krümmung von Raum und Zeit gemessen an der Lichtgeschwindigkeit aus. Was ich jedoch weiß, ist, dass sich die gleichen Zeiträume – sagen wir, ein Tag oder eine Woche – sehr unterschiedlich anfühlen können. Es gibt Zeiten, da passiert nicht viel. Ich bleibe im altbekannten Alltagsrhythmus und verdächtige mich beinahe selbst, der langweiligste Spießer auf der Welt zu sein. Und dann kommt alles auf einmal anders, weil ich mich bewege und damit den Rhythmus ändere. Das bedeutet nicht, dass ich aus dem Takt komme. Ich würde es eher mit dem Höhepunkt in einem Musikstück vergleichen, auf den alles hinspielt. Wenn der Alltag auf diese Weise durchbricht, befinde ich mich in einem Sog aus Erlebnissen, die mich in ihren …

Heute schreibt Campus-Reporterin Hannah Wagner. Zeichnung: Carolin Höring

Ausfahrt aus dem Heimathafen

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Diesmal sinniert Hannah Wagner über die permanente Veränderung von Lebensentwürfen.  Es ist schon interessant, wie sich Lebensentwürfe und damit zeitliche Einschätzungen und Vorstellungen verändern. Meine Mutter erzählt heute noch, dass ich mit fünf Jahren auf die Frage, was ich einmal werden möchte, voller Überzeugung antwortete: “Mutter natürlich!” Mit 15 Jahren war dieser Wunsch weit weg und ich schmiedete einen anderen Plan: Abitur, studieren, arbeiten, ein Haus mit Katze – alles erreicht mit Mitte 20. Damals ein durchaus realistisches Lebenskonzept. Heute bin ich 27 und denke mir: Kinder? Haus? Job? Um Gottes Willen! Im Moment kann ich mir nicht vorstellen, Mutter zu werden und einer geregelten Arbeit nachzugehen, geschweige denn, ein festes Heim zu bauen. Das alles eintauschen gegen Saisonjobs und Reiserucksack? Niemals! Mit aller Kraft stemme ich mich gegen die Vorstellung von Verpflichtungen und Bindung. Zu wissen, was ich nicht will, ist heute mein Lebenskonzept. Von der See in den sicheren Hafen Eigentlich wäre es gar nicht so schwierig, das genauso …

Campus-Reporterin Nina Seel macht sich Gedanken zum Thema Organspende. Wie haben Sie sich entschieden? Foto: Unsplash

Würde ich mein Herz spenden?

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Nina Seel hat sich in letzter Zeit intensiv Gedanken über ein kritisches Thema gemacht, dem in unserer Gesellschaft noch immer viel zu wenig Aufmerksamkeit zu Teil wird – der Organspende. Durch ein Seminar in der Uni wurde ich kürzlich damit konfrontiert, dass das Thema Organ- und Gewebespende ein echtes Aufmerksamkeits- und Imageproblem hat. Ich stellte fest, dass auch ich seit Jahren einen unausgefüllten Organspendeausweis in der Schreibtischschublade liegen habe. Daraufhin habe ich ein wenig recherchiert und mich in meinem Bekanntenkreis umgehört. Allgemeiner Konsens: Es wäre gut, wenn man einen hätte. Aber warum hat man denn keinen? Aus einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) geht hervor, dass die deutsche Bevölkerung dem Thema zwar aufgeschlossen ist und Organ- und Gewebespende grundsätzlich befürwortet. Jeder weiß, dass Spenderorgane Leben retten können. Sich selbst so genau festlegen möchten sich aber nur die Wenigsten. 58 Prozent geben an, ihre Entscheidung getroffen zu haben, aber nur 27 Prozent haben diese auf dem einem rechtsgültigen Papier dokumentiert. …

Reporterin Constanze Schreiner genoss die traumhafte Kulisse, die die Natur ihr in den Alpen bot. Foto: Privat

Back to Nature

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute berichtet Constanze Schreiner von einem Kurztrip in die Alpen, bei dem sie für eine Nacht sämtliche Vorteile der Zivilisation hinter sich ließ – back to nature eben. Vergangenes Wochenende habe ich eine Nacht auf einer abgeschiedenen Berghütte in den Schweizer Alpen übernachtet. Klingt erstmal wildromantisch, oder? Tatsächlich wäre die Zwei-Tages-Tour auf einschlägigen Websites, deren Ziel es ist, „Erlebnisreisen“ zu verkaufen, wohl in etwa so beworben worden: „Zwei Tage Schneeschuh-Wandern mit uriger Hüttenübernachtung. Verbringen Sie zwei sportlich-aktive Tage in den Schweizer Alpen. Mit Schneeschuhen ausgerüstet erkunden Sie die Berge des wunderschönen Emmentals und verbringen eine kuschelige Nacht auf einer gemütlichen Berghütte. Nach einem rustikalen Frühstück brechen Sie gegen Mittag auf, um über den Panoramaweg mit bestechender Aussicht gemütlich zurück ins Tal zu marschieren.“ Soweit die Theorie, nun zur Realität. Der Reality-Check Ich war bereits vorgewarnt, dass es eine Selbstversorgerhütte ist. Klingt wunderbar autark und ursprünglich, bedeutet aber in der Konsequenz, dass man alle Lebensmittel und Getränke im Rucksack selbst …

Heute schreibt Campus-Reporterin Hannah Wagner. Zeichnung: Carolin Höring

Mein Kleiderschrank: Ein tägliches Dilemma

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute denkt Hannah Wagner nach über Massenkonsum, Nachhaltigkeit und wie sie sich dank dem Kleiderschrank ihrer Oma den nächsten Shoppingtrip sparen kann. Jeden Morgen das gleiche Drama: Was um alles in der Welt soll ich heute nur anziehen? Was passt zum Tag, zur Stimmung, zum Wetter, zur Arbeit, zur Mode? Was zeige ich mit meiner Kleiderwahl, was verstecke ich? Welche Schuhe passen, welche Tasche und welche Accessoires? Unzählige Male schon habe ich mich am Morgen an- und wieder umgezogen, abgewägt, im Kleiderschrank gewühlt und doch nicht das Richtige gefunden. Ein tägliches Dilemma: Mein Kleiderschrank platzt aus allen Nähten und trotzdem ist nichts dabei. 40 bis 70 Kleidungsstücke kauft jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr. Frauen ‘überraschenderweise’ sogar noch mehr, jährlich nämlich etwa die Hälfte ihres Körpergewichts. Da sammelt sich eine ganz schöne Menge im Kleiderschrank an. In letzter Zeit habe ich mich allerdings immer häufiger gefragt, was ich mit all diesen Bergen an Textilien anstellen soll. Vieles habe ich bislang nur ein paar …

Heute schreibt Uniblog-Reporterin Nina Seel. Foto_ Fotolia.de/ Masson

Wundertüten-Momente

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute sinniert Nina Seel über falsche Vorsätze, komplizierte Lebensweisheiten und ein neues Jahr 2017 voller Bausteine und Ungewissheiten. Silvester. Anstoßen auf ein neues, frisches Jahr, frei von Altlasten. Bereit die Welt zu erobern. Dieses Jahr ganz bestimmt! Ich könnte jetzt etwas über gute Neujahrsvorsätze schreiben, über Vorhaben, die man immer wieder hat und die im Laufe eines Jahres doch wieder vergessen gehen. Pläne, die nicht gelingen wollen und uns letztlich enttäuscht zurücklassen, können wir viele schmieden. Zu den Klassikern gehören sicherlich Gewicht verlieren, sich gesünder ernähren, mehr Sport machen, mehr Zeit für die Familie haben, gelassener werden, öfter mal Nein sagen. Diese Liste an Ideen, die das Leben im Ratgeber-Jargon besser machen, könnte man endlos fortführen. Ich für meinen Teil habe derzeit noch keine konkreten Vorstellungen vom kommenden Jahr. Meine Jahresplanung gestaltet sich weniger in guten Vorsätzen, denn in definitiv zu erledigenden Aufgaben. Bislang kenne ich lediglich die Bausteine, die mich erwarten und die noch mit Inhalt gefüllt werden …

Beziehungsstatus kompliziert: Das Verhältnis unserer Reporterin Constanze Schreiner zu ihrem Fitnessarmband ist ambivalent. Foto: Fotolia.de/Markus Dehlzeit

Mein Fitnesstracker und ich

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute berichtet Constanze Schreiner von ihrem Leben mit dem fitbit, einem Fitnessarmband, dass ihre Bewegungen rund um die Uhr überwacht. Seit einiger Zeit hab ich einen Begleiter. Er ist meistens weiß, manchmal auch türkis und ein eher dezenter Zeitgenosse, der allerdings sehr anhänglich ist. Es handelt sich um meinen Fitnesstracker, mein fitbit. Der Name verspricht, dass man dank dieses kleinen Wearables Stück für Stück – also bit für bit – immer fitter wird. Die Grenze nach oben auf dem Weg zum Olymp der Ultrafitten scheint offen und dank diesem kleinen Freund in greifbarer Nähe zu sein. In der Theorie ganz einfach Dieses kleine Ding hat eine ziemlich konkrete Idee davon, wie meine Tage aussehen sollten: Pro Tag sollte ich mindestens 10.000 Schritte gehen, das ist übrigens auch die Empfehlung der WHO. Darüber hinaus soll ich mindestens 30 Minuten Sport machen, acht Stunden schlafen und an neun von 24 Stunden mindestens 250 Schritte zurücklegen. Zudem könnte ich noch meine aufgenommenen …