Alle Artikel in: Karriere

Bei ihrem Praktikum für das Magazin "Emotion" konnte Maria Preuß nicht nur Redaktionsluft schnuppern, sondern auch aktiv an Artikeln mitarbeiten. Foto: Philipp Sittinger

Schwarz auf Weiß: Praktikum in einer Zeitschriftenredaktion

Print-Medien sind eigentlich vom Aussterben bedroht. Psychologiestudentin Maria Preuß hat trotzdem ein Faible für Zeitschriften. Bei einem redaktionellen Praktikum hat sie nicht nur erlebt, wie das Magazin Emotion entsteht. Sie konnte am Ende sogar ihren Namen in der gedruckten Zeitschrift lesen. Für sie war das Praktikum ein lang gehegter Traum, der wahr wurde.

Jan Reutelsterz absolviert ein freiwilliges Praktikum bei einer Kölner Filmproduktionsfirma und unterstützt das Team bei der Produktion eines Dokumentarfilms. Foto: Reutelsterz

Hunderte Stunden Film: Praktikant in der Kinoproduktion

Wie produziert man eigentlich einen Kinofilm? Um das herauszufinden, absolviert der Kulturwissenschaftler Jan Reutelsterz während seines Masterstudiums ein Praktikum bei einer Filmproduktionsfirma. Schon lange interessiert sich der 25-jährige Musiker für die Filmkunst und wählte entsprechend den Studienschwerpunkt Ethnologie der Ästhetik. Nun assistiert er seit Anfang des Jahres bei der Produktion eines deutsch-kanadischen Kinodokumentarfilms.

Sarah Sauer hat ein Praktikum einer heilpädagogischen Kindertagesstätte absolviert. Die Arbeit stellte sie vor besondere Herausforderungen. Foto: Teresa Schardt

Frühförderung: Praktikantin an einem Ort für besondere Kinder

Trisomie 21, Verhaltensauffälligkeiten oder Entwicklungsbeeinträchtigungen sind Hürden, die teilweise bereits im Kleinkindalter bewältigt werden müssen. Doch wer kümmert sich um die Kinder, wenn die Eltern einem Beruf nachgehen müssen? Sarah Sauer, Studentin der Pädagogik, berichtet von ihrem Praktikum in einer heilpädagogischen Kindertagesstätte in Koblenz.

Jewgenia Weißhaar ermutigt Frauen, einen Schritt weiter auf dem wissenschaftlichen Karriereweg zu gehen. Foto: Jan Reutelsterz

Mentoring auf dem Weg in die Wissenschaft

Der Anteil von Frauen, die Karriere in der Wissenschaft machen, ist in Deutschland noch immer niedrig. “Studentinnen gibt es sehr viele, doch den Schritt in die Promotion wagen weniger“, weiß Jewgenia Weißhaar. Sie koordiniert das Mentoring-Programm ment², das am Interdisziplinären Promotionszentrum (IPZ) angesiedelt ist. Es unterstützt Master-Studentinnen, Doktorandinnen und Postdoktorandinnen auf ihren akademischen Karrierewegen.

Proaktive Karriereplanung heißt, seinen beruflichen Werdegang aktiv zu planen. Foto: Teresa Schardt

Karriereplanung: Immer in Bewegung

Anja Nigl arbeitet als Karriereberaterin im Career Service der Technischen Hochschule in Ingolstadt. Ihre Tätigkeit als selbstständiger Coach führt sie zu Workshops an die Uni Koblenz-Landau. Ihre Themen sind Kompetenzentwicklung und Karriereplanung. Begonnen hat das Interesse daran mit der Diplomarbeit ihres Erststudiums der Betriebswirtschaftslehre. Nun setzt es sich in der Masterarbeit ihres Aufbaustudiums der Erwachsenenbildung fort. Da die 35-Jährige zudem Mutter einer zweijährigen Tochter ist, gehört die praktische Erprobung der proaktiven Lebensgestaltung fest zu ihrem Alltag.

Die erste Kontaktaufnahme zum Wunschunternehmen kostet oft Überwindung, zahlt sich aber meistens aus. Foto: Eduardo Sánchez/ Unsplash

Job-Tipps: Wie nehme ich Kontakt zu meinem Wunschunternehmen auf?

Die erste Bewerbung schreiben, den Lebenslauf formulieren, zum Bewerbungsgespräch gehen oder gleich am Assessment-Center teilnehmen: Wer in die Jobwelt einsteigen möchte, muss einige Hürden nehmen. Mit ein wenig Vorbereitung und Hilfe sind diese aber gar nicht so hoch. Damit auch dein erster Karriereschritt klappt, gibt dir das Women Career Center in einer neuen Serie Tipps für deine Bewerbung. In der ersten Folge geht es darum, wie du mit deinem Wunschunternehmen in Kontakt trittst.

Kulturwissenschaftsstudentin Lisa Engemann hat ein Praktikum bei der Rhein-Zeitung in Koblenz gemacht und den turbulenten Redaktionsalltag genossen. Foto: René Lang

Nähe zu den Menschen vor Ort: Praktikum in der Lokalredaktion der Rhein-Zeitung

Von wegen Kaninchenzüchterverein: Die Arbeit in einer Lokalredaktion einer Zeitung bietet jeden Tag neue Herausforderungen. Kulturwissenschaftsstudentin Lisa Engemann hat ein Praktikum bei der Rhein-Zeitung in Koblenz gemacht und festgestellt: Es sind die kleinen Themen, die eine große Rolle im Leben der Menschen spielen. Die Rhein-Zeitung ist ein Produkt des Mittelrhein-Verlags in Koblenz. Sie ist eine der größten regionalen Tageszeitungen in Deutschland und erscheint seit 1946 an sechs Tagen die Woche – dafür sorgen fast 600 Mitarbeiter. Darunter sind auch über 100 Redakteure und Reporter, in deren Arbeitsalltag ich im Rahmen eines sechswöchigen Praktikums hineinschnuppern konnte. Alltag ist hier wahrscheinlich der falsche Begriff, denn die Arbeit in der Lokalredaktion ist alles andere als alltäglich: Was morgens noch auf der Agenda stand, kann abends ganz anders in den Druck gehen. Denn wie die Themen in der Zeitung erscheinen, hängt oft von den Menschen ab, mit denen sie zu tun haben. Im Lokalteil hat man wie in keinem anderen Ressort Kontakt zu den Menschen vor Ort. Das war für mich Reiz und Herausforderung zugleich. Außerdem wollte ich die …

Als Bewerber aus der Menge herausstechen - wie das gelingt, verraten Anna Schmidt vom Women Career Center und Anna Lauermann vom KSB im Interview. Foto: Unsplash/Veronica Benavides

Job Skills: Wissen, was man kann

Was kann ich besonders gut? Wie präsentiere ich meine Stärken im Bewerbungsgespräch und welche Erwartungen haben Arbeitgeber? Diese Fragen beschäftigen Studierende am Ende des Studiums, wenn es um den Start ins Berufsleben geht. Anna Schmidt vom Women Career Center und Anna Lauermann vom Kompetenzzentrum für Studium und Beruf der Universität Koblenz-Landau geben Antworten. Die Frage nach persönlichen Stärken ist ein Klassiker im Bewerbungsgespräch. Mal ehrlich: Interessiert das den Arbeitgeber wirklich? Anna Schmidt: Ja definitiv, man will ja wissen, mit wem man es zu tun hat. Aber eine Standardantwort möchte keiner hören, deshalb sollte man als Bewerber auf sein Alleinstellungsmerkmal hinweisen, also auf die Kompetenzen, die einen ausmachen. Anna Lauermann: Innovationen kommen im Bewerbungsgespräch inzwischen fast immer gut an. Da kann man als Bewerber auch mal den Spieß umdrehen und fragen, welche Werte und Kompetenzen dem Arbeitgeber wichtig sind. Stichwort Kompetenzen: Woher weiß ich, was ich kann? Die Serie Die Arbeitswelt kennenlernen und Perspektiven ausleuchten – wer hier schon im Studium aktiv wird, dem fällt der Berufseinstieg oft leichter. Unsere Serie „Karriere“ informiert zu Möglichkeiten, sich auf den …