Alle Artikel in: Karriere

Nadine Ketterer: Stipendiatin und Stipendiumsbotschafterin in Landau. Foto: Privat

Aufstiegsstipendium unterstützt beim Weg vom Beruf ins Studium

Wer an einem Studium interessiert ist und bereits eine Berufsausbildung und Erfahrung im Job vorweisen kann, für den könnte das Aufstiegsstipendium interessant sein. Es bietet die Möglichkeit, sich nach einer beruflichen Ausbildung akademisch weiter zu qualifizieren. UniBlog sprach mit Nadine Ketterer, Stipendiumsbotschafterin am Campus Landau, über das Angebot. Ungewöhnliche Ausbildungswege – damit kennt sich Nadine Ketterer aus: Sie ist Botschafterin des Aufstiegstipendiums und selbst Stipendiatin, studiert im sechsten Semester Psychologie und weiß, welche Chancen die Förderung bietet. Darum ermutigt sie Interessierte zu einer Bewerbung. Angeboten wird das Aufstiegsstipendium von der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB), die das Programm für das Bundesministerium für Bildung und Forschung durchführt. Seit 2008 wird das Programm konstant ausgebaut und ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung „Aufstieg durch Bildung“. Chance für Berufserfahrene mit Talent und Engagement Das Förderprogramm eignet sich für Berufserfahrene, die einen ersten akademischen Hochschulabschluss anstreben. Die Bewerbung ist schon vor Studienbeginn möglich, wer bereits studiert, kann sich bis zum Ende des zweiten Semesters bewerben. Da es Teil der Begabtenförderung ist, unterstützt es Menschen, die in Ausbildung und Beruf …

Dr. Sabine Bauer vom Institut für Sportwissenschaften, auch bekannt als Leiterin des allgemeinen Hochschulsportes, nahm als Mentorin bereits zweimal am mena-Programm teil. Foto: Adrian Müller

Mentoring mit mena: Als Mentorin Erfahrungen weitergeben

Dr. Sabine Bauer, Lehrbeauftragte am Koblenzer Institut für Sportwissenschaften und Leiterin des Allgemeinen Hochschulsports (AHS), begleitet als Mentorin seit zwei Jahren engagierte Frauen im Rahmen des Mentoring-Projektes mena auf ihrem Karriereweg in die Wissenschaft. Wie sind Sie Mentorin geworden? Ich habe mich schon immer für Mentoring-Programme interessiert und wusste auch, dass es etwas derartiges an unserer Universität gibt. Vor gut zwei Jahren hat mir dann eine befreundete Professorin, die selbst Mentorin bei mena war, ganz begeistert vom Programm erzählt und meine Neugier geweckt. Lustigerweise kam genau eine Woche nach dem Gespräch die Anfrage vom mena-Team, ob ich nicht Lust hätte, eine engagierte junge Studentin für ein Jahr als Mentorin unter meine Fittiche zu nehmen. Welche Aufgaben haben Sie als Mentorin übernommen? Als Mentorin bietet man für die Mentee eine Hilfe zur Selbsthilfe an. Dabei ist es in den gemeinsamen Gesprächen sehr wichtig, nicht so stark mit eigenen Wertungen zu arbeiten, sondern die Teilnehmerin durch motiviertes Hinterfragen zu eigenen Antworten und Lösungen für ihre Fragestellungen zu bewegen. Zu Beginn des Mentoring-Jahres gab es dazu für uns …

Dr. Kathrin Ruhl ist die Geschäftsführerin des IPZ der Uni Koblenz-Landau und Ansprechpartnerin rund um das Thema Promotion. Foto: Lauermann.

Erst das Lehramt, dann die Promotion

Lehramtsstudierende stellen sich selten die Frage, wie ihre berufliche Zukunft aussehen wird, sondern starten klassisch ins Referendariat. Daneben gibt es attraktive Alternativen: Eine Promotion bietet beispielsweise die Gelegenheit, eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen.  Wer ein Lehramtsstudium beginnt, geht in der Regel davon aus, anschließend das Referendariat zu absolvieren und dann einen Arbeitsplatz in einer Schule zu finden. Eine Promotion ist auf diesem Weg nicht vorgesehen. Dennoch kann während des Studiums der Entschluss reifen, eine Dissertation zu verfassen – sei es aus einem Forschungsinteresse heraus oder um sich andere Karrierewege zu eröffnen. Eine Promotion ist grundsätzlich auch nach dem Lehramtsstudium möglich. Dr. Kathrin Ruhl, Geschäftsführerin des Interdisziplinären Promotionszentrums (IPZ), erklärt: “Man sollte sich für eine von zwei guten Optionen entscheiden: Entweder direkt im Anschluss an das Studium zu promovieren oder erst ins Referendariat zu starten und später mit der Doktorarbeit zu beginnen.” Beides parallel zu bewältigen sei theoretisch möglich, jedoch nicht empfehlenswert: “Das würde ich niemandem raten, da das Referendariat eine belastende Zeit und durch äußere Vorgaben wie Unterrichtsbesuche strukturiert ist. Wahrscheinlich würde die Promotion darunter leiden.” Formale …

Rebecca Krämer nahm am Mentoring-Programm "mena" teil und konnte vom reichen Erfahrungsschatz ihrer Mentorin profitieren. Foto: Adrian Müller

Mentoring mit mena: Chance für Frauen in der Wissenschaft

Was bringt mir eine Promotion? Wann ist der passende Zeitpunkt? Wie funktioniert eine wissenschaftliche Karriere? Diese Fragen treiben viele Frauen um, die in der Wissenschaft Karriere machen wollen. Auch Rebecca Krämer, wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Kunstgeschichte und Kunstvermittlung am Campus Koblenz, setzte sich mit ihnen auseinander. Jetzt ist die 36-Jährige die Karriereleiter einen Schritt nach oben geklettert. Neben ihrer Tätigkeit an der Uni absolviert Rebecca Krämer seit vergangenem Jahr eine wissenschaftliche Volontariatsstelle am Landesmuseum Wiesbaden. Eine Promotion oder eine Uni-Karriere in höherer Führungsebene hat die Mutter von fünf Kindern aber vorher nicht als realistisches Ziel in Betracht gezogen. Während der Teilnahme am Mentoring-Programm “mena“, einem Förderprojekt für Nachwuchswissenschaftlerinnen, hat sich ihre Perspektive geändert. “Durch den lebendigen Austausch mit meiner Mentorin sehe ich für meine berufliche Zukunft ganz andere Möglichkeiten.” In diesem Herbst beginnt sie ihr Promotionsprojekt am Institut für Kunstgeschichte und Kunstvermittlung. Mit UniBlog sprach Krämer über das Mentoring-Programm und die Chancen, die es bietet. Warum haben Sie sich als Mentee beworben? Ich wollte zunächst für mich herausfinden, ob und inwiefern eine Promotion sinnvoll ist und zu …

Frauen den Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere zu erleichtern, das ist Ziel im Projekt KARLA des Frauenbüros am Campus Landau. Foto: retrostar/Fotolia

KARLA – Karriereförderung für Frauen

KARLA, das Karrierezentrum am Campus Landau, macht Studentinnen, Mitarbeiterinnen und Absolventinnen der Universität Koblenz-Landau fit für Studium und Beruf. Das Programm des Frauenbüros wurde zum Wintersemester 2006/07 gegründet und hat sich die gezielte Karriereförderung von Frauen in der Wissenschaft zur Aufgabe gemacht. Dabei lernen die Teilnehmerinnen auch fürs Leben. “Der Frauenanteil in der Wissenschaft sinkt, je höher die Qualifikationsstufe ist. Dieser Umstand ist ziemlich ernüchternd,” erklärt Veronika Barkela, wissenschaftliche Hilfskraft bei KARLA. “Genau da sehen wir Handlungsbedarf und möchten unterstützend mitwirken.” Tatsächlich erlangen bundesweit nur circa 20% der Frauen den Professorentitel. Das Frauenbüro macht einen wichtigen Schritt in Richtung Gleichstellung, vor allem im Bereich der Wissenschaft. Ziel ist es, Frauen den Ein- und Aufstieg in eine fortführende wissenschaftliche Karriere zu erleichtern. Workshops für alle Karrierestufen Das kostenlose Semesterprogramm bietet Workshops für jede Studienphase an. Neben erlebnispädagogischen Workshops, in denen es um mehr Selbstvertrauen geht, können die Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen Veranstaltungen zu Schlüsselkompetenzen und Karriereentwicklung besuchen. “Ob ein Angebot zu “Netzwerken” oder “Kommunizieren” – immer werden die Teilnehmerinnen auch auf  genderspezifische Verhaltensweisen aufmerksam gemacht, können solche …

Die Karriereleiter immer höher: Was unsere Studierenden über das Thema Karriere denken und was sie von ihrem Arbeitgeber erwarten, untersucht die Karrierestudie von Universum. Foto: Fotolia/ alphaspirit

Mitmachen: Weltweite Karriere- und Hochschulstudie

Immer mehr Arbeitgeber möchten wissen, was junge Talente von einem idealen Arbeitgeber erwarten und wo Sie in Ihrer Karriere hinwollen. Die Beratungsfirma Universum Global befragt aktuell Studierende zu den Themen Karriereziele, beliebteste Arbeitgeber und Wahrnehmung der eigenen Hochschule. In diesem Jahr nimmt die Universität Koblenz-Landau zum zweiten Mal an der weltweiten Karrierestudie teil. Die Ergebnisse der Umfrage werden beispielsweise von den auftraggebenden Arbeitgebern dafür genutzt, ihr Angebot auf die Wünsche und Präferenzen von Studierenden zuzuschneiden. Die Universität Koblenz-Landau erhält nach der Befragung aggregierte Ergebnisse über Ihre Karriereerwartungen und die Wahrnehmung der Universität. Die Auswertung der ersten Umfrage zeigt spannende Ergebnisse über die Einstellungen und Erwartungen unserer Studierenden – auf der Basis aller 298 Antworten, die zu der Umfrage eingegangen sind und im Verhältnis zu den Antworten aller Studierender von 209 Hochschulen in Deutschland. Ein Großteil der Studierenden, die sich an der Umfrage beteiligt haben, sind Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften (inklusive Lehramt). Darüber hinaus haben 56 Teilnehmer aus dem Fachbereich Informatik teilgenommen sowie knapp 50 Studierende aus den Naturwissenschaften. 214 der Teilnehmer studieren am Campus Koblenz, 86 …

Welchen Jobweg wähle ich? Der Career Day am Campus Koblenz hilft bei der Entscheidung.

Career Day in Koblenz: Eine Jobmesse für alle Fachbereiche

Der zweite Koblenzer Career Day lädt am 12. November Studierende aller Semester ein, sich über berufliche Perspektiven zu informieren und Unternehmen kennen zu lernen. Die Jobmesse wartet vor allem mit regionalen Ausstellern auf, die sich an Studierende und Promovierende aller vier Fachbereiche richten. Potenzielle Arbeitgeber kennenlernen, sich über Karrieremöglichkeiten informieren oder sein berufliches Netzwerk erweitern: Karrieremessen können Studierenden ganz konkret bei der beruflichen Orientierung helfen. „Mit unserem Career Day wollen wir allen Fachbereichen potenzielle Arbeitgeber vorstellen und insbesondere auch Studierende aus dem pädagogischen oder geisteswissenschaftlichen Bereich ansprechen“, erklärt Sarah Kasper-Brötz, Projektkoordinatorin des Women Career-Centers. „Da an unserer Universität nicht die klassischen ingenieurs- oder betriebswirtschaftlichen Studiengänge vertreten sind, wollten wir nicht nur große Unternehmen als Zugpferde einladen, sondern vor allem regionale Einrichtungen, Start-Ups und Unternehmen aus verschiedensten Bereichen“, berichtet die Projektkoordinatorin. Unternehmen richten sich an alle Fachbereiche An 26 Messeständen präsentieren sich Firmen und Einrichtungen aus der Region Koblenz. Unter anderem ist Antenne Koblenz beim Career Day vertreten. Der Radiosender richtet seine Jobofferte sowohl an Geisteswissenschaftler wie Pädagogen. Auch das Unternehmen 247 GRAD, eine Spezialagentur für Social Media und …

Mentor und Mentee: Sparringpartner in Sachen Schlüsselkompetenz

Unsicherheit beim Präsentieren? Probleme beim Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten? Starke Anspannung vor Prüfungen? Das Kompetenzzentrum für Studium und Beruf (KSB) bildet mit einem neuen Programm Landauer Studierende zu Mentoren aus. Seit 2012 hilft das KSB Studierenden im Zwei-Fach-Bachelor, ihre Schlüsselkompetenzen in Workshops zu verbessern. Ab dem Sommersemester ermöglicht das neue MentorInnenprogramm den Studierenden am Campus Landau, ihre persönlichen Erfahrungen und ihr Expertenwissen in Bereichen wie wissenschaftliches Schreiben, Präsentationstechniken oder Selbstorganisation im Studium an ihre Kommilitonen weiterzugeben. KSB-Geschäftsführerin, Dr. Irene Lamberz, erklärt das neue Konzept: „Wir haben bislang zwei sehr interessante Tools in unserem Angebot: Bei den Schlüsselkompetenzangeboten geht es darum, die Studierenden in den jeweiligen Kompetenzen fit zu machen und den Studienerfolg zu erhöhen. Daeben gibt es unsere Coaching-Angebote. Die Idee war, beides miteinander zu verbinden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es sehr gut funktioniert, wenn Studierende dazu angeleitet werden, ihre eigenen Lösungen zu finden.“ Auch die Mentoren profitieren davon, ihren Mentees unter die Arme zu greifen. „Für Studierende ist es eine spannende Erfahrung, in die Rolle des Mentors zu schlüpfen. Dabei können sie viel …

Am Landauer Mentoring-Programm 2014 teilnehmen und beim Berufsstart profitieren - Das können Absolventinnen und Berufsstarterinnen mit ihrer Bewerbung bis zum 22. November. Foto: Fotolia

Jetzt bewerben und per Tandem den Berufseinstieg meistern

Sie sind weiblich, mit Ihrem Studium fast fertig oder gerade ins Berufsleben gestartet? Bei Ihren ersten Schritten in die Arbeitswelt wünschen sie sich Unterstützung? Dann können Sie sich jetzt für das Mentoring-Programm am Campus Landau bewerben, das Anfang 2014 in die nächste Runde geht. Mit Mentoring-Partnerschaften möchte das Programm junge Absolventinnen ermutigen, den Weg in qualifizierte Fach- und Führungspositionen zu gehen. Das Mentoring-Programm bringt weibliche Nachwuchskräfte mit weiblichen Fach- und Führungskräften aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Als „Tandem“ arbeiten Mentorin und Absolventin für 12 Monate partnerschaftlich zusammen: Die Mentorin gibt ihre Erfahrungen weiter, unterstützt im beruflichen Alltag und berät bei konkreten Fragen. Die Berufseinsteigerin knüpft Kontakte und profitiert von den Erfahrungen ihrer Mentorin. Neben der Mentoring-Partnerschaft bietet ein Rahmenprogramm weitere Möglichkeiten zur Vernetzung aller Teilnehmerinnen. Auch können sich Berufseinsteigerinnen bei der individuellen Weiterbildung im Bereich bei ihrer Schlüsselqualifikationen finanziell unterstützen zu lassen. Die Bewerbungsfrist endet am 22. November 2013. Weitere Informationen zum Mentoring-Programm finden Sie unter www.mentoring.uni-landau.de Kontakt: mentoring@uni-landau.de

Career Day

1. Career Day zeigt berufliche Perspektiven auf

Schon während dem Studium erste Kontakte mit der Arbeitswelt zu knüpfen und sich früh den Weg zum Berufseinstieg ebnen, ist eine immer wichtiger werdende Aufgabe für Studierende. Aber wie gelangt man an Adressen für mögliche Praktika, wie findet man interessante Unternehmen? Der 1. Career Day am Campus Koblenz gibt Orientierung. Am Mittwoch, 20. November, findet von 12 bis 15 Uhr in und vor der Aula (D238/9) eine Job- und Kontaktmesse am Campus Koblenz statt: Studierende, Promovierende und Absolvent/innen haben die Möglichkeit, potenzielle Arbeitgeber aus der Region kennenzulernen und ihr Netzwerk weiter auszubauen. Beim 1. Career Day stehen gezielt die Studierenden der Fachbereiche 1 und 2 sowie des Zwei-Fach-Bachelors im Fokus. Herkömmliche Jobmessen richten sich in ihrer Zielgruppe meist an die naturwissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen Fächer. Kaum Angebote gibt es im Bereich der Bildungswissenschaften. Lehramtsstudenten werden doch schließlich Lehrer, oder? Genau hier setzen die Organisatoren des Career Days, das Kompetenzzentrum für Studium und Beruf (KSB) und das Women Career Center, mit dem neuen Angebot an: „Unternehmen sind oft gezielt auf der Suche nach Pädagogen und Kulturwissenschaftlern. Als …