Monate: Juni 2016

Student Jan Hendrik Henze arbeitet neben dem Studium als freier Fotograf. Foto: Enya Höffner

Vom Sportler zum Fotografen

Nach einer Verletzung beim Badminton ist Jan Hendrik Henze auf der Suche nach einer neuen Freizeitbeschäftigung: Er kauft sich eine Kamera und lichtet seinen halben Freundeskreis ab. Sein Wissen und Portfolio wachsen, die ersten Aufträge trudeln ein. Inzwischen hat Henze sein Hobby zum Beruf gemacht: Als selbständiger Fotograf im Lifestyle-Bereich. …

Im Wald nahe dem Uni-Campus versteckt liegen die alten Festungsmauern des Landauer Forts. Bei dessen Besichtigung kann man viel über die Geschichte der Stadt lernen. Fotos: Enya Höffner

Zeitsprung: Im Landauer Fort um 1700

Wo heute Studierende in Hörsälen und Seminarräumen sitzen, standen einst die Zelte französischer Soldaten: Der Campus der Universität in Landau wurde auf dem Gelände des ehemaligen Forts errichtet – eine Militäranlage aus der Zeit um 1700, als Landau der östliche Vorposten Frankreichs war und zur Festung ausgebaut wurde.  Wer eine Reise in die Geschichte der Stadt machen möchte, sollte sich den Führungen der Evangelischen Studierendengemeinde Landau anschließen. Studierendenpfarrerin Anja Lebkücher engagiert dafür Dr. Appel, Historiker und unter anderem für das Büro für Tourismus Landau tätig. Er erklärt anschaulich, wie es vor 300 Jahren im Fort aussah. Campus-Reporterin Enya Höffner hat sich mit auf Spurensuche begeben. Landaus Geschichte beginnt im 13. Jahrhundert. Die Stadt wurde zum Schutz der Burg Landeck gegründet und entwickelte sich von da an zu einer ansehnlichen Reichsstadt. Die Stifts- und die Augustinerkirche sowie die Katharinenkapelle zeugen noch heute von der damaligen Blütezeit. Das 14. und 15. Jahrhundert waren von den engen Beziehungen zum Elsass und der daraus hervorgehenden Handelsverbindung geprägt. Diese gewann im Dreißigjährigen Krieg an Bedeutung: Nach dem Westfälischen Frieden im Jahr 1648 machte Frankreich seine Ansprüche auf …

Aylin Yüksek (rechts) und Senderkollegin Jeannine Dorenkamp bei einer Aufzeichnung. Foto: Yüksek

Uni-Geschehen auf der Mattscheibe: CampusTV ist gestartet und sucht Mitstreiter

Fernsehen von mittendrin: Im Juni ist CampusTV an den Start gegangen. Betreut wird das Projekt von Aylin Yüksek. Die Kulturwissenschaftlerin volontiert neben ihrem Studium am Campus Koblenz bei DRF1 Deutsches Regionalfernsehen. Unterstützung erhält sie von Kollegin Jeannine Dorenkamp. Und es ist noch Platz im Team: Wer Lust hat, Medienluft zu schnuppern und praktisch zu arbeiten, sollte sich bewerben. Und dieses Interview lesen. Für Studierende, die später Fuß in den Medien fassen wollen, ist es wichtig, sich schon frühzeitig mit den verschiedenen Formaten auseinander zu setzen. Praxisluft schnuppern können sie ab sofort auch bei CampusTV. Was kann man sich darunter vorstellen? Unter CampusTV muss man sich ein Fernsehformat vorstellen, das sich inhaltlich mit dem Geschehen rund um die Uni auseinandersetzt. Dabei sollen die Studierenden die Möglichkeit bekommen, erste praktische Erfahrungen mit dem Medium Fernsehen zu sammeln und das Programm mitzugestalten. Die Studierenden erlernen also das Filmemachen von der Pike auf… Nein, ums Filmemachen geht es nicht, sondern ums Fernsehen machen. Das ist ein Unterschied. Die Studierenden werden Einblicke bekommen, wie man eine Sendung redaktionell plant und Fernsehbeiträge erstellt. Sie …

Heute schreibt Campus-Reporterin Hannah Wagner. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Auf den Pfaden des Lebens

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute philosophiert Hannah Wagner über das Leben, Veränderungen und Neuanfänge. Ich stelle mir oft vor, dass unser Leben auf Pfaden und Wegen verläuft: Immer wieder kommen wir an Abzweige, müssen uns für die eine oder die andere Richtung entscheiden. Auf Autobahnen zieht unser Leben rasend schnell und geradlinig an uns vorbei, manchmal fahren wir auf Landstraßen und nehmen es gemächlich hin. Ab und zu kommen Hindernisse, die aus dem Weg geräumt werden müssen oder Weggefährten, die uns eine Weile begleiten, aber dann eine andere Abbiegung nehmen. Manchmal steht – ganz plötzlich oder lange erwartet – eine Tür vor uns. Sie ist das Symbol für ein Ende und einen Neuanfang. Haben wir den Mut und durchschreiten sie, lassen wir Vergangenes zurück und erfahren Veränderung. Gerade stehe ich vor einer Tür Bisher war ich immer engagiert. In der Schule war ich Klassen- und Stufensprecherin, organisierte eine AG und Veranstaltungen, wurde Vereinsvorsitzende meiner Pfadfindergruppe, war auf Bundes- und Landesebene aktiv. An der Uni war ich …

Die Forscherin Stefanie Allgeier aus dem Projekt Moscofee macht Untersuchungen in Neustadt Geinsheim zur Stechmückenpopulation. Foto: Anna Kästel

Zwischen Wasser und Land

Die Schnittstelle zwischen Wasser und Land ist ein spannendes Forschungsgebiet der Umwelt- und Naturwissenschaften: Beide Systeme beeinflussen sich wechselseitig und auch der Mensch hat großen Einfluss auf das Ökosystem. Der Analyse dieses sensiblen Übergangsbereichs hat sich der Forschungsschwerpunkt AufLand verschrieben. 

Thomas Baschab in Aktion: Seit fast 30 Jahren zeigt er Menschen, wie sie ihre Potential optimal ausschöpfen können. Bis zu 30.000 Seminarteilnehmer hören ihm jedes Jahr zu. Fotos: Baschab

Auf den Spuren von… Mentalcoach Thomas Baschab

Thomas Baschab ist einer der erfolgreichsten Redner und Mentalcoaches in Deutschland. Er trainiert Spitzensportler wie Andi Birnbacher und Topmanager großer Unternehmen darin, die eigene Leistung durch mentale Stärke zu verbessern. Vor 25 Jahren studierte Baschab an der Universität Koblenz-Landau berufsbegleitend Betriebspädagogik. Der Abschluss des Studiums war für ihn der Startschuss seiner Karriere als selbstständiger Coach. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Ich war Schulungsreferent in einem schweizerischen Versicherungsunternehmen. Mein damaliger Chef hat den Studiengang Betriebspädagogik in Landau besucht. Der Studiengang lief berufsbegleitend an den Wochenenden unter Leitung von Professor Hülshoff. Mein Chef war begeistert und bot mir an, ebenfalls teilzunehmen. Wussten Sie schon früh, was Sie beruflich machen möchten? Die Serie Wie soll es nach dem Abschluss weitergehen? Inspiration bieten Alumni der Universität Koblenz-Landau: In unseren Porträts erzählen sie von Karriere, Arbeitsalltag und Erinnerungen an die Studienzeit. Das Thema Training und Schulung hat mich schon immer fasziniert. Ich bin eigentlich gelernter Versicherungskaufmann. Diese Ausbildung habe ich gemacht, um eine gewisse Fachkompetenz zu erlangen und diese später als Trainer nutzen …

To-Do-Listen können uns helfen, Pläne zu schmieden und Aufgaben zu strukturieren. Zu viele davon führen allerdings schnell zu einer unüberschaubaren Zettelwirtschaft. Foto: Colourbox.de

Mein Leben mit To Do-Listen

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute macht sich Nina Seel Gedanken über Fluch und Segen von To-Do-Listen. Jeder schreibt sie. Ob manuell oder digital, in Form von langen Stichpunktlisten oder kleinen Klebezetteln. Sie sollen helfen, unsere Gedanken zu sortieren und unseren Alltag zu strukturieren. Vor allem aber sollen sie dafür sorgen, dass wir nie etwas Wichtiges vergessen, was wir unbedingt noch erledigen wollen: Die To-Do-Liste ist ein echter Alleskönner. Auf ihr notieren wir, was wir für noch unser nächstes Referat recherchieren wollen, dass wir Oma noch anrufen müssen und dass wir dringend noch die Bewerbung für das Praktikum schreiben sollten. Die Betonung liegt auf noch. Meist stehen Punkte auf der Liste, die wir nicht unmittelbar durchführen, sondern jene, die – noch – nicht erledigt sind, aber zeitnah abgehakt werden sollen. Segen: Durchstreichen und Abhaken So versetzt uns die Listenschreiberei zeitweise in Stress. Zu viele To-Dos üben Druck aus und vermitteln das Gefühl: “Das schaffst du sowieso nicht alles auf einmal!” Dass Multitasking nicht die …