Autor: Redaktion

Miriam Bahrdt und ihre Kommilitonen reisten im Rahmen eines Seminars nach Zentralafrika. In Ruanda trafen sie auf eine vielfältige Landschaft und Kultur. Fotos: Privat

Im Land der 1000 Hügel: Exkursion nach Ruanda

Miriam Bahrdt und einige ihrer Kommilitonen der Fächer Anglistik und Romanistik reisten im Rahmen des Seminars „Multilingualismus in Afrika“ nach Zentralafrika. Hier lernten sie nicht nur die sprachliche, sondern auch die kulturelle und landschaftliche Vielfalt Ruandas kennen. Um 5:30 Uhr an einem Montagmorgen machten wir uns mit schweren Koffern auf den Weg zum Schalter am Frankfurter Flughafen. Begleitet wurden wir von Professor Dr. Martin Pütz, Neele Mundt (beide Anglistik) und Kathrin Franz (Romanistik), sowie von Siegmar Seidel, dem geschäftsführenden Leiter des Ruanda-Zentrums und Büro für Afrika-Kooperationen der Universität. Und tschüss… ! Sie möchten während Ihres Studiums gern ins Ausland gehen? Dann informieren Sie sich über die Möglichkeiten an unserer Universität und lassen Sie sich von Erfahrungsberichten unserer Studierenden inspirieren. Anders als gedacht… Es ist bereits dunkel, als wir am Flughafen der Hauptstadt Kigali ankommen. Das Land grenzt an die Nachbarstaaten Burundi, die Demokratische Republik Kongo, Uganda und Tansania und wird wegen seiner einzigartigen Landschaft auch Land der 1000 Hügel genannt. Der Anblick der Straßen Kigalis bildet einen direkten Gegensatz zu unseren Erwartungen. Nach Dreck sucht …

Professor Dr. Stefan Wehner ist neuer Vizepräsident der Universität Koblenz-Landau. In dieser Funktion begleitet er die Uni bei der Neustrukturierung. Foto: Jan Reutelsterz

Es kommt immer anders, als man denkt: Interview mit Stefan Wehner

Professor Stefan Wehner ist der neue Vizepräsident am Campus Koblenz. Der Physiker, der zuvor viele Jahre Dekan des Fachbereichs Mathematik/Naturwissenschaften war, steht vor einer herausfordernden Aufgabe: Die Universität auf dem Weg der Neustrukturierung zu begleiten, an deren Ende eine eigenständige Universität Koblenz entstehen und der Campus Landau mit der TU Kaiserslautern fusionieren soll. Ein Interview über die Bucket List des Neugewählten. Was war Ihre erste Amtshandlung als neuer Vizepräsident am Campus Koblenz? Das ist gar nicht so leicht zu beantworten (lacht). Am 20. Februar, dem Tag nach der Wahl, war ich im Büro, um erst einmal zu besprechen, was es alles zu tun gibt. Am Tag darauf war die erste Sitzung, das war wahrscheinlich die erste formale Handlung. Sie sind jetzt gut 50 Tage im Amt. Wie ist Ihre bisherige Bilanz? Durch die Strukturentscheidung des rheinland-pfälzischen Ministerrates, die unmittelbar vor meiner Wahl gefallen ist, haben sich meine Aufgaben deutlich verschoben. Neben der Forschung nun auch hin zur Strukturierung, was bedeutet, Landau gut mit Kaiserslautern zusammenzubringen und Koblenz in die Selbstständigkeit zu führen. Wir gehen nun Schritt für …

Foto: Philipp Sittinger

Campusbilder der Woche und eine gute vorlesungsfreie Zeit

Wir präsentieren Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Heute: Den Durchblick und etwas, was Studierende – dem Hörensagen nach – nicht mögen: Das Morgengrauen. Auch der allergewöhnlichste Gegenstand, in Licht und Gegenlicht, ist wert der Betrachtung, wusste schon Wilhelm Busch. Und auch wenn der Weg durch die Gänge der Alma Mater für die meisten Studierenden nichts mehr Aufregendes birgt, so lohnt es sich doch, auf ausgetretenen Pfaden mal die Blickrichtung zu ändern. Wer dabei nichts entdeckt, wird in diesem Gebäude wenigstens am Schwarzen Brett fündig. In Landau hat Campus-Reporter Philipp Sittinger den purpurnen Morgenhimmel über dem Campus festgehalten – den dürften ja die wenigsten jungen Leute kennen. Es heißt ja immer, Studierende brauchen ihren Schlaf. 🙂 Wir wünschen Ihnen mit diesem letzten Artikel in diesem Wintersemester einen guten Start in die vorlesungsfreie Zeit. Wir freuen uns, wenn wir uns an dieser Stelle am 8. April wieder lesen.  Herzliche Grüße,Die Uniblog-Redaktion

Verlosung: Wählen Sie das Campusbild des Monats Januar

Die Campusbilder des Monats Januar standen im Zeichen des frostigen Winters und der Vielfalt des Himmels. Nun ist es wieder so weit: Sie dürfen über das Campusbild des Monats abstimmen. Posten Sie dazu einen Kommentar unter diesem Beitrag hier im Uniblog mit der Bildnummer Ihres Favoriten. Zu gewinnen gibt es einen Gutschein in Höhe von 20 Euro für den Unishop in Landau oder einen Gutschein für einen Kurs bis 35 Euro beim AHS Koblenz – je nachdem, an welchem Campus Sie studieren oder arbeiten. Mitmachen können Sie bis einschließlich 10. Februar. Die Verlosung erfolgt mit freundlicher Unterstützung des Unishops und des AHS. Wir wünschen allen Teilnehmenden viel Glück! UPDATE 13. Februar: Die meisten Stimmen hat das Bild Nummer 8 von Philipp Sittinger, Die Heimat der Sonderpädagogik, bekommen. Von den Teilnehmern darf sich Kathrin Claudia Zejewski über den Gewinn des AHS-Gutscheins freuen. Herzlichen Glückwunsch! Nummer 1: Ungewöhnliche Ansichten Nummer 2: Das Panorama des Pfälzer Walds Nummer 3: Bunte Kunst Nummer 4: Der leuchtende Nachthimmel Nummer 5: Schneereste Nummer 6: Bunte Vögel Nummer 7: Hungrige Studierende Nummer …

Das Projekt "Den Wandel gestalten – Visionen ermöglichen“ von Michael Klemm und Eckhard Braun hilft freien Kultureinrichtungen bei einer Neuorientierung. Foto: Teresa Schardt

Frischer Wind für rheinland-pfälzische Kultureinrichtungen

Den Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“ hört man im beruflichen Kontext häufig. Besonders dann, wenn es darum geht, Veränderungen einzuleiten. Ein Umdenken ist bei festgefahrenen Strukturen eine Herausforderung, denn Arbeitsweisen und strukturelle Mängel verschwinden nicht von Heute auf Morgen. Oft sind Impulse von außen nötig, um angesichts des gesellschaftlichen Wandels nicht den Anschluss zu verlieren. Kultureinrichtungen, die vor diesen Herausforderungen stehen, greifen die Kulturwissenschaftler Professor Michael Klemm und Dr. Eckhard Braun unter die Arme. Sie leiten ein Projekt, mit dem sie der freien Szene in Rheinland-Pfalz helfen, sich zu modernisieren. Das Pilotprojekt, das Ende 2015 an den Start ging, heißt Den Wandel gestalten – Visionen ermöglichen und hat zum Ziel, mit neuen Formen der Kulturförderung einen Transformationsprozess in Kultureinrichtungen einzuleiten. Typische Probleme, die Veränderungsprozesse erforderlich machen, sind strukturelle Mängel in der Organisation, verkrustete Arbeitsabläufe, veraltete Programmangebote oder ein Generationenwechsel. Die jeweilige Einrichtung wird beraten, wie sie sich konzeptionell, strukturell und organisatorisch neu ausrichten, wie sie ihren Mitarbeitenden neue Perspektiven geben und ihren Nutzern zeitgemäße Angebote machen kann. „Um ein neues Konzept zu …

Charlotte Klaus erhielt ein Stipendium an der Universität Bozen. Nun ist sie wieder nach Koblenz zurückgekehrt und berichtet von ihren Erlebnissen. Foto: Teresa Schardt

Around the world: Auslandssemester in Bozen

Auch wenn Charlotte Klaus schon mehrfach in Norditalien war – Südtirol hat die Kulturwissenschaftlerin nie besucht. Das änderte sich mit ihrem Stipendium an der Universität Bozen, durch das sie eine unvergessliche Zeit in den Bergen Südtirols erlebte. Vermissen wird sie, neben den entstandenen Freundschaften und der wunderschönen Umgebung, auch die kulinarischen Spezialitäten. Ein Auslandsemester in Bozen: Die Wahl fiel mir angesichts der dort angebotenen Kurse im Bereich Medienwissenschaft und der wunderschönen Landschaft Norditaliens ziemlich leicht. Darüber hinaus finde ich die in Südtirol vorhandene Zweisprachigkeit mit Italienisch und Deutsch total spannend. So bekam ich Ende März 2017 die Zusage zu meinem Stipendium. Die Bewerbung für das Wohnheim der Universität verlief nach dem Prinzip First come – first get. Mitte Januar bekam ich Bescheid, dass ich die Zeit meines Auslandssemesters in einem Einzelzimmer im Kolping Haus Bozen verbringen würde. Eine Universität mit drei Standorten Und tschüss… ! Sie möchten während Ihres Studiums gern ins Ausland gehen? Dann informieren Sie sich über die Möglichkeiten an unserer Universität und lassen Sie sich von Erfahrungsberichten unserer Studierenden inspirieren. Das Kolpings Haus liegt …

Foto: Philipp Sittinger

Campusbilder der Woche

Wir präsentieren Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Heute: Hungrige Studierende und die Heimat der Sonderpädagogik. Studieren verbraucht viel Energie. Um die wieder aufzufüllen und fit für die nächste Vorlesung zu sein, geht man am besten in die Mensa. Campus-Reporter Jan Reutelsterz erklomm die Treppe und fotografierte den Eingangsbereich der Koblenzer Mensa um die Mittagszeit. Campus-Reporter Philipp Sittinger fotografierte in Landau eine der Außenstellen der Universität, das Institut für Sonderpädagogik, ein wunderschönes Altbaugebäude in der Xylanderstraße.   Stimmen Sie ab! Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welches Bild hat das Zeug zum Campusbild des Monats? Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Das nächste Voting findet am 6. Februar statt.

Foto: Teresa Schardt

Campusbilder der Woche

Wir präsentieren Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Heute: Restschnee und bunte Vögel. Dass zeitweise auch am Campus in Koblenz winterliche Stimmung aufgekommen ist, davon zeugt das Bild von Teresa Schardt. Sie hat auf ihren Foto die letzten Spuren Schnee festgehalten, bevor diese endgültig der strahlenden Sonne zum Opfer gefallen sind. Campus-Reporter Philipp Sittinger war in Landau als Ornithologe unterwegs und beobachtete die Vogelkunst zwischen den Gebäuden I und K.   Stimmen Sie ab! Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welches Bild hat das Zeug zum Campusbild des Monats? Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Das nächste Voting findet am 6. Februar statt.

Dr. Jacqueline Breugnot betreut das Projekt SERIOR. In diesem Netzwerk sollen PhD-Studierende und Postdocs zusammenkommen und sich austauschen. Foto: Philipp Sittinger

SERIOR nimmt Nachwuchswissenschaftler an die Hand

Vier Jahre hat Dr. Jacqueline Breugnot das Drei-Länder-Projekt SERIOR zum Thema Risikomanagement als Philologin begleitet. Im Interview spricht die gebürtige Französin über interkulturelle Kommunikation, Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich und Gesprächssituationen, in denen man an seine Grenzen stößt. Ihr Fachgebiet ist die interkulturelle Kommunikation. Verschafft Ihnen das bei Interviews einen Vorteil gegenüber Kollegen? Nein, das glaube ich nicht. Ich denke, dass meine Kollegen keine Probleme haben, Interviews zu führen. Ich will zwar hoffen, dass auch ich einige Kompetenzen in Sachen Kommunikation im Laufe der Jahre entwickeln konnte. Aber als französische Muttersprachlerin ist es komplizierter, mich zu verständigen und sicher zu sein, dass ich verstanden werde. Andererseits kann ich darum vielleicht mit etwas Entgegenkommen vom Interviewpartner rechnen. Und ich muss sagen, dass gerade diese kulturelle Herausforderung, nicht nur die Sprache, sondern auch die Denkweise umzusetzen, eine spannende Übung für mich  ist. Warum haben Sie sich dazu entschlossen, in Deutschland und nicht in ihrem Heimatland zu arbeiten? Das war eigentlich reiner Zufall. Ich habe in Frankreich studiert und wollte danach nicht gleich ins Berufsleben einsteigen. Ich habe mich deshalb …

Foto: Philipp Sittinger

Campusbilder der Woche

Wir präsentieren Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Heute: Bunte Kunst und der leuchtende Nachthimmel. Beton muss nicht immer hässlich sein. Mit wenigen Handgriffen und etwas Kreativität können graue Wände zu bunten Hinguckern werden. Jan Reutelsterz hat auf seinem Foto das Kunsterwerk im Treppenhaus des F-Gebäudes am Campus Koblenz mit der Kamera festgehalten. Campus-Reporter Philipp Sittinger beobachtete in Landau den strahlenden Mond am Nachthimmel über der beleuchtetet Reithalle. Wer ganz genau hinschaut, erkennt vielleicht sogar ein Sternbild. Stimmen Sie ab! Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welches Bild hat das Zeug zum Campusbild des Monats? Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Das nächste Voting findet am 6. Februar statt.