Autor: Redaktion

Psychologie-Student Peter Diemer gibt sein Wissen in Capoeira-Kursen an Studierende weiter und vermittelt die Grundlagen über den brasilianischen Kampftanz. Foto: Sittinger

Ehrenamt: Capoeira im Hochschulsport

Capoeira, Karate, Judo, Hebe- und Greiftechniken, Wettkämpfe: Peter Diemer studiert im vierten Mastersemester Psychologie und hat eine Leidenschaft für Kampfsport. Am Campus Landau gibt er sein Wissen in Capoeira-Kursen an Studierende weiter und vermittelt die Grundlagen des brasilianischen Kampftanzes. „Am Anfang ist Capoeira nicht einfach.  Man muss immer sein Ziel vor Augen haben. Dann wird man mit der Zeit immer besser. Wenn sich alle Teilnehmer zum Abschluss des Trainings noch einmal so richtig auspowern und Spaß haben, ist das ein tolles Gefühl“, verrät Peter Diemer, der einen Übungsleiterschein im Breitensport und eine Prüferlizenz im Judo besitzt. Seit seinem achten Lebensjahr ist er Judoka und kennt sich dazu in Karate und im brasilianischen Kampftanz Capoeira aus. Einmal pro Woche trainiert der 25-Jährige mit acht bis zehn Teilnehmern die Techniken des brasilianischen Kampftanzes. Während des Trainings im Hochschulsport führen die Teilnehmer  die Grundbewegungen von Capoeira aus und trainieren Sequenzen, die Abfolge von mehreren Bewegungen im Zusammenspiel mit einem Partner. „Wir tanzen mit Bewegungen, die man aus anderen Kampfsportarten kennt“, erklärt Diemer. Capoeira hat seinen Ursprung in der …

Hannes Kopf ist hauptberuflich Jurist für das Land Rheinland-Pfalz, Honorarprofessor für Umweltrecht am Campus Landau, SPD-Stadtratsmitglied und Vater von drei Kindern. Foto: Philipp Sittinger

Unsere Profs: Hannes Kopf

Professor Dr. jur. Hannes Kopf ist Honorarprofessor im Fach Umweltrecht. Über seine Lehrtätigkeit am Institut für Umweltwissenschaften hat der Jurist das Gefühl, am Puls der Zeit zu bleiben. In seiner eigenen Studienzeit schaffte er es, in der Regelstudienzeit zu studieren und trotzdem auf Partys zu gehen.  Die Serie: Sie prägen unsere Erinnerungen an das Studium, inspirieren uns für das Berufsleben und sorgen für so manche Anekdote unter Studierenden: unsere Profs. Im Uniblog stellen sich die Professoren der Universität Koblenz-Landau den Fragen der Campus-Reporter, geben Einblick in ihren Forschungs- und Lehralltag und verraten, wie sie selbst als Student waren. Der Professorenberuf ist mit einigen Klischees behaftet: Lange über Büchern brüten, Zerstreutheit, Einsiedlertum, chaotische Tafelbilder… Trifft davon etwas auf Sie zu? Ich arbeite sehr gerne wissenschaftlich, insofern verkrieche ich mich schon gelegentlich hinter Büchern oder Kommentaren, aber das hält sich bei mir deswegen in Grenzen, weil ich das Ganze nur nebenberuflich mache. Im Hauptberuf arbeite ich als Jurist für das Land Rheinland-Pfalz, zurzeit bin ich Vizepräsident am Landesrechnungshof. Ich habe als Stadtrat in Landau zudem einen großen …

Matagalpa ist der zweitgrößte Verwaltungsbezirk in Nicaragua und der Sitz von Grupo Venancia. Fotos: Privat

Freiwilligendienst in Nicaragua

Kurz nach der Abgabe ihrer Bachelorarbeit tritt Solveig Velten die Reise ihres Lebens an: Die Kulturwissenschaftlerin geht mit dem internationalen Friedensdienst Eirene nach Nicaragua, um sich für die Rechte der Frauen einzusetzen. Doch nicht nur für die Menschen vor Ort ist der Freiwilligendienst eine Chance, auch Velten spürt, dass sie in Mittelamerika jeden Tag etwas dazulernt. Am 2. August 2017 verabschiedete ich mich am Flughafen Frankfurt von Freunden und Familie und trat die Reise nach Nicaragua an: 14 Monate Freiwilligendienst lagen vor mir. Gemeinsam mit den anderen Mitfreiwilligen reiste ich über Costa Rica nach Nicaragua und wurden dort von den Koordinatoren von Eirene am Flughafen abgeholt. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Hauptstadt Managua brachen wir mit dem Bus Richtung Norden auf. Ich war fasziniert vom Essen der Verkäufer im Bus und von der unglaublich grünen Landschaft, an der wir vorbeifuhren. Im kleinen Ort Estelí startete unser Aufenthalt mit einem vierwöchigen Sprachkurs. Danach konnte ich es kaum erwarten, endlich nach Matagalpa zu kommen und meine Einsatzstelle kennenzulernen. Ich arbeite für die Organisation Grupo Venancia. Sie …

Nina Seel studiert Sozial- und Kommunikationswissenschaften am Campus Landau und wohnt seit Oktober 2015 in ihrer WG im Landauer Süden. Hier wohnen Studis und Berufstätige zusammen. Fotos: Philipp Sittinger

Willkommen im Smarthouse

Das Smarthouse in Landau ist eine WG der besonderen Art: 240 Quadratmeter, voll ausgestattet vom Besteck über die Waschmaschine bis zum Schreibtisch. Hier leben acht Studierende und Berufstätige unter einem modernen Dach. Seit zweieinhalb Jahren ist die Studentin und Uniblog-Reporterin Nina Seel Teil der WG 2.0. Acht Leute in einer WG… wie klappt das so? Meistens gut. Wir sind eine bunte Mischung und verbringen gerne Zeit zusammen. Unsere Vermieter haben gute Arbeit geleistet und uns einen kleinen Wohntraum eingerichtet. In jedes der acht Zimmer wurde ein Bad integriert, womit ein üblicher WG-Streitpunkt flach fällt. Außerdem haben alle einen unterschiedlichen Tagesablauf, sodass wir uns nicht permanent über den Weg laufen und doch ist immer jemand da. Das ist ein schönes Gefühl. Was ist das Besondere an Ihrer Wohnung? Ihre Größe, die hohen Decken, der lange Flur und das alte Gebälk. Wir wohnen in einem sanierten Altbau, in dem sich altes Flair und Moderne vereinen. Alles ist großzügig und offen gestaltet. Besonders schön ist unser großer Holztisch im Gemeinschaftsraum. An der langen Tafel treffen wir uns zu …

Campusbilder der Woche

Wie jeden Freitag zeigen wir Ihnen an dieser Stelle wieder die Campusbilder der Woche. Wir präsentieren Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welche beiden Bilder haben das Zeug zum Campusbild des Monats? In einem kleinen Voting können Sie für Ihren Favoriten abstimmen. Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. In Koblenz hat Fotografin Teresa Schardt die Frühlingsstimmung eingefangen: Endlich kann man die Pausen zwischen den Veranstaltungen wieder draußen verbringen, zum Beispiel auf der Wiese zwischen den Gebäuden E und F. Unser Uniblog-Fotograf Philipp Sittinger mag die Abendstimmung: Diese Woche zeigt er uns den Blick vom Campus zum Landauer Maimarkt.

Gut mit Buchstaben? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung als Campus-Reporter/-in. Foto: Unsplash/Amador Loureiro

Campus-Reporter/-in für Uniblog am Campus Koblenz gesucht

Das Referat Öffentlichkeitsarbeit sucht für unseren Standort Koblenz engagierte & gut vernetzte Studierende als Campus-Reporter/-innen für die freie Mitarbeit beim Uniblog. Wir suchen Textreporter/-innen für folgende Aufgaben: Schreiben von Texten für den Uniblog Themenrecherche und -umsetzung Anforderungsprofil: Journalistische Grundkenntnisse Schreiberfahrung Gespür für Themen und deren Umsetzung Aufgeschlossenheit und die Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen Flexibler Arbeitseinsatz Wir bieten: Spannende und vielseitige Tätigkeit in einem noch jungen Arbeitsfeld Nette Kolleginnen und Kollegen Fundierte Einarbeitung in den genannten Gebieten Stundensatz: 10,- (Einarbeitung)/ 12,50,- Euro Qualifizierte Tätigkeitsbescheinigung Bitte senden Sie Ihre Bewerbung inkl. Arbeitsproben (Print/Web/Video) bis 17. Mai 2018 per E-Mail an: uniblog@uni-koblenz-landau.de Bei Fragen stehen Ihnen Giovanna Marasco-Albry, Tel. 06131/ 374 60-36, zur Verfügung.

Campusbilder der Woche

Ab heute präsentieren wir Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welche beiden Bilder haben das Zeug zum Campusbild des Monats? In einem kleinen Voting können Sie für Ihren Favoriten abstimmen. Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Für das Landauer Foto hat sich Uniblog-Reporter Philipp Sittinger in luftige Höhen begeben – und wurde dafür mit einem nicht alltäglichen Blick auf das Geschehen belohnt. In Koblenz hat Reporter Jan Reutelsterz eine typische Situation in der Bibliothek festgehalten – wo Studierende einen Großteil ihrer Zeit verbringen.

Lehramtsstudent Martin Olbricht ist bei seinem Job im Motorradteile-Lager den ganzen Tag auf den Beinen. Foto: Philipp Sittinger

Sommerjob im Motorradlager

Martin Olbricht  arbeitet in einem großen Lager für Motorradteile. Hier kann er sein Faible für motorenstarke Zweiräder ausleben. Bei gutem Betriebsklima und angenehmen Arbeitsbedingungen verdient der Lehramtsstudent in der vorlesungsfreien Zeit seinen Lebensunterhalt. Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Wer sind Sie? Ich bin Martin Olbricht und studiere im zweiten Mastersemester Gymnasiallehramt mit den Fächern Englisch und Politikwissenschaft. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich arbeite als Aushilfe im Lager bei Custom Chrome Europe in der Nähe von Bingen. Die Firma ist Großhändler von Ersatz- und Verschleißteilen sowie Motorrad-Zubehör und High-Performance-Parts für Harley Davidson und Indian Motorräder. Aus diesem Lager werden Händler und Werkstätten in ganz Europa beliefert. Ich mache diesen Job als Ferienjob in der vorlesungsfreien Zeit. Was genau sind Ihre Aufgaben? Meine Aufgabe ist das Kommissionieren …

Proaktive Karriereplanung heißt, seinen beruflichen Werdegang aktiv zu planen. Foto: Teresa Schardt

Karriereplanung: Immer in Bewegung

Anja Nigl arbeitet als Karriereberaterin im Career Service der Technischen Hochschule in Ingolstadt. Ihre Tätigkeit als selbstständiger Coach führt sie zu Workshops an die Uni Koblenz-Landau. Ihre Themen sind Kompetenzentwicklung und Karriereplanung. Begonnen hat das Interesse daran mit der Diplomarbeit ihres Erststudiums der Betriebswirtschaftslehre. Nun setzt es sich in der Masterarbeit ihres Aufbaustudiums der Erwachsenenbildung fort. Da die 35-Jährige zudem Mutter einer zweijährigen Tochter ist, gehört die praktische Erprobung der proaktiven Lebensgestaltung fest zu ihrem Alltag. In sämtlichen Karriereratgebern liest man die Formulierung proaktive Karriereplanung. Was ist das eigentlich? Laut Duden bedeutet proaktiv, dass man durch differenzierte Vorausplanung und zielgerichtetes Handeln die Entwicklung eines Geschehens selbst bestimmen und eine Situation herbeiführen kann. Das klingt natürlich etwas hölzern. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet proaktive Karrieregestaltung aus meiner Sicht, mit eigener Motivation und Initiative seine Karriere in die Hand nehmen, zu planen und zu gestalten. Und zwar vorausschauend und selbstbestimmend. Dazu muss man aber genau wissen, wo man aktuell steht, was man bisher erreicht hat und wohin man in der Karriereentwicklung will, Stichwort Selbstreflexion. Bildlich gesagt: Auf dem Karriereweg ist es …

Jessica Lynn Turner hat bereits eine Ausbildung hinter sich und studiert nun Grundschullehramt. In ihrem Nebenjob als Leiterin einer Gesangs-AG sammelt sie wertvolle Erfahrung im Unterrichten. Foto: Philipp Sittinger

Leiterin einer Gesangs-AG für Kinder

Jessica Lynn Turner leitet eine Gesangs-AG an einer Grundschule. Für diesen Job braucht sie viel Durchsetzungsvermögen, denn Kinder wollen am Nachmittag lieber spielen als lernen. Dafür ist die Freude umso größer, wenn die singenden Nachwuchstalente Fortschritte machen. Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Wer sind Sie? Mein Name ist Jessica Lynn Turner. Ich bin 30 Jahre alt und lebe mit meinem Lebensgefährten und unserer Patchwork-Familie im 30 Kilometer entfernten Böhl-Iggelheim. Nach einer Ausbildung und langjähriger Berufserfahrung habe ich mich zu einem Lehramtsstudium entschieden und studiere Germanistik und Ethik im zweiten Semester. Was für einen Nebenjob machen Sie? Unter anderem leite ich einmal wöchentlich eine zweistündige Arbeitsgemeinschaft an der ortsansässigen Grundschule. Die AG nennt sich ”The Voice Kids”. Hierbei betreue ich, je nachdem, welche alternativen AGs an dem Tag stattfinden, …