Autor: Redaktion

Studentin Lisa Leyerer ist Uniblog-Reporterin am Campus Landau. Foto: Lisa Leyerer

Rasende Reporterin am Uni-Campus

Interviews führen, Fotos schießen, Videos drehen und Themen planen – das sind die Aufgaben von Uniblog-Reporterin Lisa Leyerer. Im Interview gibt sie einen Blick hinter die Kulissen des Uniblogs und erzählt, warum sie ihren Nebenjob jedem ans Herz legen würde. Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Wer sind Sie? Mein Name ist Lisa Leyerer und ich studiere im vierten Mastersemester Sozial- und Kommunikationswissenschaften am Campus Landau. Zur Zeit schreibe ich meine Masterarbeit im Bereich der Unternehmenskommunikation. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich bin seit Oktober 2013 als freie Mitarbeiterin beim Uniblog tätig, der vom Referat Öffentlichkeitsarbeit an der Universität Koblenz-Landau betreut wird. Was sind Ihre Aufgaben? In erste Linie ist meine Aufgabe, Beiträge für den Uniblog zu erstellen. Am Anfang des Semesters werden gemeinsam mit unserer Blogleitung die …

Austsauschstudentin Min Ke hat den weiten Weg von China nach Koblenz gewagt. Die weg Design-Studentin kommt aus einer Millionenstadt am ostchinesischen Meer und mag das kleine Koblenz sehr - vor allem zur fünften Jahreszeit. Foto: Felix Bartsch

Aus dem Reich der Mitte nach Koblenz

Von der Millionenstadt Fuzhou am ostchinesischen Meer in das beschauliche Koblenz: Min Ke ist als Austauschstudentin für den Master in Web Science an der Universität Koblenz-Landau. Sie ist eine der ersten, die von der Fuzhou Universität nach Koblenz gekommen ist, und absolviert zeitgleich einen chinesischen und einen deutschen Master. Die Stadt hat sie schnell ins Herz geschlossen, gerade die heimische Esskultur vermisst sie jedoch. Min Kes Augen glänzen, als sie vom Meer und den tropischen Temperaturen in ihrer Heimat erzählt. Eineinhalb Jahre ist es nun her, dass sie Fuzhou verlassen hat, um am Koblenzer Campus Web Science zu studieren. Eine große Umstellung war das Klima: In ihrem Heimatort im Osten Chinas herrschen gute drei Monate Sommer mit durchgehenden Temperaturen über 30 Grad. „Wir tragen dort immer Schirme, weil wir nicht braun werden wollen“, erzählt Ke. In der chinesischen Kultur gilt eine bleiche Haut als Schönheitsideal – ganz anders, als bei ihren Freunden in Deutschland. „Hier wollen alle im Sommer immer zum StattStrand, um sich zu bräunen“, sagt sie und grinst. Es sind diese Unterschiede, die …

Aufgrund großer Datenmengen entsteht durch Rechenzentren weltweit ein hoher CO2-Ausstoß. Mit seinem nachhaltigen Energiemanagement- und Monitoringsystem trägt das Start up Om7Sense seinen Beitrag zur Bewegung der Green IT bei. Foto: Fotolia/weerapat1003

Om7Sense entwickelt Softwarelösungen für grüne IT

Trotz steigender Effizienz verursachen Rechenzentren den Hauptanteil umweltschädlicher Kohlendioxid-Emissionen. Kevin Read, Alumnus der Universität Koblenz-Landau, und sein Partner Bernhard Riedl haben ein nachhaltiges Energiemanagement- und Monitoringsystem entwickelt, durch das kleinere und mittlere Rechenzentren Einsparpotenziale erkennen können. Smartphones und Tablets sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Der massenhafte Gebrauch dieser Geräte und die zunehmende Nutzung von Cloud-Diensten erfordern Rechenzentren mit immer größeren Kapazitäten, da diese das Mehr an Informationen speichern und verarbeiten müssen. Eine Folge der enormen Datenmengen: Stromverbrauch und CO2-Ausstoß steigen in den Hochleistungsrechenzentren drastisch an. “Mittlerweile haben Rechenzentren den weltweiten Luftverkehr beim Ausstoß von Kohlendioxid überholt”, berichtet Bernhard Riedl, Marketingchef und Sprecher des Koblenzer Start-ups Om7Sense. Neben einer wachsenden Umweltbelastung durch hohe Emissionsraten arbeiteten Rechenzentren außerdem oft ineffektiv: “Die Auslastung von Rechenzentren ist mit etwa sechs Prozent sehr gering und extrem ineffizient. Das ist ein zentrales Problem für Rechenzentrumsbetreiber aus dem Mittelstand”, erklärt Riedl. “Mit unserer Software bekommen die Betreiber eine professionelle Energiemanagementlösung an die Hand und können nachhaltig ihre Energie- und Kostenverschwendung reduzieren.” Om7Sense bietet Betreibern von kleineren und mittleren Rechenzentren, die 99 Prozent des …

Julia Dupont schreibt ihre Doktorarbeit zum Thema Wahlversprechen im Rahmen des Forschungsschwerpunktes KoMePol. Foto: Karin Hiller

Julia Dupont erforscht das Vertrauen in Wahlversprechen

Oft misstrauen Bürger den Wahlversprechen in der Politik, weiß Julia Dupont. Sie ist Mitarbeiterin im Forschungsschwerpunkt “Kommunikation, Medien, Politik” (KoMePol) am Campus Landau. In ihrer Promotion setzt sich die Sozialwissenschaftlerin mit der Wahrnehmung von Wahlversprechen auseinander. Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In unserer Serie “Promovierende im Interview” berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. In meiner Dissertation befasse ich mich mit der Wahrnehmung von Wahlversprechen und widme mich vor allem der Perspektive des Bürgers und Wählers. Es klafft eine große Lücke zwischen Umfragen, die zeigen, dass Bürger Wahlversprechen massiv misstrauen und der politikwissenschaftlichen Repräsentationsforschung, der zufolge Wahlversprechen in Wahlprogrammen größtenteils eingehalten werden. Ich stelle mir also grundsätzlich die Frage, wie es zu dieser Wahrnehmungsdifferenz kommt. Im Laufe meiner Untersuchung hat sich herauskristallisiert, dass individuelle Problematiken, von denen Wähler betroffen sind, einen großen Einfluss darauf haben, welche Aussagen überhaupt als Wahlversprechen definiert werden. …

Doktorand Timo Rouget liebt Literatur und Filme, in seiner Dissertation kann er beides verbinden. Foto: Greta Rettler

Die filmische Darstellung des Lesens

Ob Der Name der Rose, Die unendliche Geschichte oder Die neun Pforten: Das Lesen von Büchern spielt in Filmen eine zentrale Rolle, weiß Timo Rouget, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik am Campus Koblenz. In seiner Dissertation befasst er sich mit den Inszenierungsmöglichkeiten des Lesens fiktionaler Literatur im Film. Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In unserer Serie „Promovierende im Interview“ berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. In vielen Werken der Weltliteratur ist das Lesen selbst ein zentrales Thema, zum Beispiel in Der Name der Rose von Umberto Eco oder Der Vorleser von Bernhard Schlink. Auch in Filmen wird viel gelesen und das nicht nur, wenn es sich wie bei den beiden bereits genannten Büchern um literarische Adaptionen handelt. In meiner Dissertation befasse ich mich mit den Visualisierungs- und Inszenierungsmöglichkeiten, mit denen Lesen im Film dargestellt werden kann. Ich versuche, erst einmal grundsätzlich …

Der Koblenzer AStA stellt sich vor. Foto für Collage: Fotolia

Koblenzer AStA stellt sich vor

Hand in Hand: So arbeitet der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) am Campus Koblenz. Unter dem Vorsitz von Marco Böhm kümmern sich Mitarbeiter in insgesamt 13 Referaten um die Anliegen von Erstsemestern, von Themen wie Ökologie und Mobilität bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement ist alles dabei. Im Uniblog geben einige AStA-Referenten Einblick in ihre Arbeit. Sport, Ökologie und Mobilität Ob als ehrenamtliche Helferin bei Greenpeace oder Aktivistin für den Umweltschutz, Isabelle Mierau ist mit ganzem Herzen dabei. Und das seit Juni 2016 auch am Campus Koblenz als Referentin für Sport, Ökologie und Mobilität. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem die Wettkampfanmeldungen der Sportler, das Organisieren von Veranstaltungen oder Vorträgen und die Betreuung des Unigarten-Arbeitskreises. An ihrem neuen Posten schätzt sie besonders die Zusammenarbeit mit verschiedenen Tier- und Umweltschutzorganisationen. Gemeinsam können so tolle Projekte auf die Beine gestellt werden, wie beispielsweise ein veganer Weihnachtsmarkt. Internationales Um alleine ins Ausland zu gehen, braucht man schon ein wenig Mut und meist auch viel Organisation. Das hat auch Natascha Neises während ihres Auslandssemesters gemerkt und sich nach ihrer Rückkehr dazu entschieden, anderen …

Hilft der Karriere auf die Sprünge: Anna Schmidt vom Women Career Center. Foto: Greta Rettler

Women Career Center hilft jetzt auch in Landau beim Karrierestart

Das Women Career Center bietet seit dem Wintersemester 2016/17 auch in Landau Workshops und Veranstaltungen für Frauen an, um sie beim Karrierestart zu unterstützen und Unsicherheiten in der Phase des Berufseinstiegs zu beseitigen. Ist meine Bewerbungsmappe in Ordnung? Wie verhalte ich mich im Vorstellungsgespräch oder in einer Gehaltsverhandlung? Bei diesen Fragen hilft seit einigen Wochen das Women Career Center (WCC) am Campus Landau. Es vermittelt Wissen und Kompetenzen an der Schnittstelle zwischen Studium, Wissenschaft und Beruf und richtet sich an Studentinnen aller Fachbereiche, die ihre individuellen Fähigkeiten kennenlernen und stärken wollen und auf der Suche nach dem richtigen Handwerkszeug sind, um sich später im Beruf etablieren zu können. Interessierte Teilnehmerinnen haben zudem die Möglichkeit, sich über Bildungsziele im wissenschaftlichen Bereich beraten lassen: “Wir unterstützen Frauen auch in der Frage, ob die Aufnahme  eines Master- oder Promotionsstudium für sie persönlich sinnvoll ist”, erklärt Anna Schmidt, Projektkoordinatorin des Women Career Centers. “Als Programm zur Gleichstellungsförderung besteht das übergeordnete Ziel unserer Angebote darin, Frauen für Führungspositionen zu qualifizieren und zu motivieren”, fährt sie fort. Dabei behalten die Mitarbeiterinnen …

Der Ethnologe Prof. Dr. Andreas Ackermann eröffnet unserer neue Serie, in der wir die Professoren der Uni vorstellen. Foto: Greta Rettler

Unsere Profs: Andreas Ackermann

Eigentlich steht Prof. Dr. Andreas Ackermann lieber hinter der Kamera, denn der Filmfan setzt in seiner Forschung auf Kameraaufnahmen und konserviert Erlebnisse in Dokumentarfilmen. Der Leiter der Ethnologie am Campus Koblenz war Ackermann dieses Jahr Veranstalter des Göttingen International Ethnographic Filmfestival (GIEFF) in Koblenz. Das Uniblog-Team hat ihn ausnahmsweise mal selbst vor die Linse geholt. Die Serie: Sie prägen unsere Erinnerungen an das Studium, inspirieren uns für das Berufsleben und sorgen für so manche Anekdote unter Studierenden: unsere Profs. Im Uniblog stellen sich die Professoren der Universität Koblenz-Landau den Fragen der Campus-Reporter, geben Einblick in ihren Forschungs- und Lehralltag und verraten, wie sie selbst als Student waren. Der Professorenberuf ist mit einigen Klischees behaftet: Lange über Büchern brüten, Zerstreutheit, Einsiedlertum, chaotische Tafelbilder… Trifft davon etwas auf Sie zu? Natürlich gehört das Brüten über Büchern zu meinem Beruf, Lesen und Nachdenken sind schließlich wesentlicher Bestandteil unserer Tätigkeit. Ich finde jedoch nicht, dass wir Wissenschaftler ‚Einsiedler‘ sind. Gerade in der Ethnologie besteht die Forschungstätigkeit ja in der ‚Teilnehmenden Beobachtung‘. Ohne den engen Kontakt zu und die enge …

Nico Bachmann an seinem Arbeitsplatz als Investmentbanker. Foto: Greta Rettler

Investmentberater: Vom Nebenjob zum Traumberuf

Welche Versicherung braucht man wirklich? Und wie legt man sein Geld sinnvoll an? Nico Bachmann fällt es nicht schwer, solche Fragen zu beantworten. Er studiert Informationsmanagement und hat eine Leidenschaft für Zahlen und Investmentstrategien. In der Finanzbranche hat der 25-Jährige bereits seinen Traumberuf gefunden. Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Wer sind Sie? Mein Name ist Nico Bachmann, ich bin 25 Jahre alt und studiere Informationsmanagement im sechsten Semester am Campus Koblenz. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich arbeite seit Februar 2014 bei TauRes, einer Gesellschaft für Investmentberatung in Koblenz. Es ist schwierig, diesen Job in nur einem Satz zu beschreiben, da das Tätigkeitsfeld breit gefächert ist. Ich würde mich vor allem als Unternehmer in der Finanzbranche, Investmentberater und Versicherungsmakler bezeichnen. Besonders attraktiv ist, dass ich bei …

Wie schaffen es Politiker, dass Wähler ihnen vertrauen und am Wahltag für sie stimmen? Dieser Frage geht Doktorandin Nicole Methner in ihrer Promotion nach. Foto: Hiller

Wie Vertrauen in politische Akteure entsteht

Vertrauen ist eine harte Währung für Politiker. Wie Volksvertreter die Gunst und das Wohlwollen des Wählers gewinnen, ist allerdings nicht einfach zu beantworten. Nicole Methner, Doktorandin am Institut für Sozial-, Umwelt- und Wirtschaftspsychologie am Campus Landau, erforscht in ihrer Doktorarbeit, welche Faktoren Vertrauen in Politiker beeinflussen. Die Serie: Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In unserer Serie “Promovierende im Interview” berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. Ich befasse mich in meiner Doktorarbeit damit, welche Faktoren aus sozialpsychologischer Sicht das Entstehen von Vertrauen beziehungsweise Misstrauen bei Politikern beeinflusst. Hierfür habe ich mich zunächst in einem theoretischen Teil umfassend mit interdisziplinären Vertrauensliteratur beschäftigt, um eine konzeptionelle Basis für den empirischen Teil meiner Untersuchung zu haben. In diesem zweiten Teil untersuche ich, welches Verhalten von Politikern Vertrauen bei Wählern erweckt und wie es gemindert wird. In einem fiktiven Labor-Setting habe ich zunächst analysiert, wie potenzielle Wähler Politiker …