Monate: Juli 2013

Collage erstellt von David John

UniBlog macht Ferien

Der UniBlog macht Ferien! Pünktlich zum Semesterstart sind wir wieder für Sie da. Helfen Sie uns bis dahin, den Blog besser zu machen und nehmen Sie hier an unserer Umfrage hier teil. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Oktober. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gute Zeit. Ihr UniBlog-Team  

Großtagung in Koblenz: Die INFORMATIK 2013. Foto: Koblenz Touristik/ Bearbeitung: Marasco

Campus Koblenz rüstet sich für Großveranstaltung

Internationale Themen und Gäste, spannende Vorträge und jede Menge Austausch und Netzwerken: Eine Tagung an der eigenen Universität auszurichten, ist eine spannende Sache. Vom 16. bis zum 20. September findet in Koblenz die INFORKMATIK 2013 zusammen mit fünf Partnerkonferenzen statt. Rund 1000 Informatik-Interessierte werden erwartet. Seit gut drei Jahren laufen die Vorbereitungen dafür. UniBlog sprach mit Ruth Ehrenstein, Geschäftsführerin des Institute for Web Science and Technologies (WeST) und Mitorganisatorin, wie sich der Campus für die Großveranstaltung rüstet.  INFORMATIK 2013: Was verbirgt sich hinter diesem Titel? Ruth Ehrenstein: Das ist der Überbegriff für die wissenschaftliche Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik e.V., kurz GI, und fünf Partnerkonferenzen, die vom 16. bis 20. September am Campus in Koblenz stattfinden. Die GI ist der Berufsverband der Informatiker und deren Jahrestagung die größte Veranstaltung im deutschsprachigen Raum, an der jeder teilnehmen kann. Der Fachbereich Informatik hat sich für die Ausführung der Jahrestagung beworben und vor drei Jahren die Zusage erhalten. Um das Programm noch vielseitiger und vor allem internationaler zu gestalten, wurden die Partnerkonferenzen IFIP EGOV, IFIP ePart, KI 2013, …

Eine Versuchsteilnehmerin macht im neuen Labor in der Roten Kaserne bei einer psychologischen Studie mit. Foto: Hannah Hohwiller

Neues Labor in der Roten Kaserne

Das neue Labor des Fachbereichs Psychologie hat im Juni seine Pforten geöffnet. Rund 170 Landauer kamen zum Tag der offenen Tür in die Rote Kaserne, um an verschiedenen Studien teilzunehmen. Mit UniBlog-Reporterin Sarah Ochs sprach die Professorin für Sozial- und Wirtschaftspsychologie, Melanie Steffens, über ihre Forschung und das neue Labor. Seit April forscht und lehrt Melanie Steffens am Campus Landau. Das Labor betreibt sie mit ihrem Team seit Mitte Juni. „Am Eröffnungstag konnten durch das rege Interesse drei Studien durchgeführt werden“, freut sich die Professorin. „Die Bürger haben sich gefreut, einmal Einblicke in die psychologische Forschung zu bekommen.“ Normalerweise werden Studien an der Universität mit Studierenden durchgeführt. Manchmal brauche es aber verschiedene soziale Identitäten in der Grundgesamtheit der Stichprobe. Die Serie Was gibt es Neues in der Wissenschaft? Wir stellen Personen und Projekte vor, die im Dienst der Universität Koblenz-Landau die Forschung voranbringen. Alle Artikel aus dieser Serie Ein paar Wochen nach dem Tag der offenen Tür liegen schon die ersten Ergebnisse der Studien vor. Mit einem Reaktionstest beispielsweise wurde die Parteipräferenz einer Versuchsperson untersucht. …

Dieses Bild von Yvonné Stoßhoff entstand im Sommer 2011 auf der Alpspitze während eines Ausflugs mit ihrer Chefin. Die Rollstuhlfahrerin wird in der Uni und auch privat von der Koblenzer Studentin betreut.

Ein gutes Team in der Uni und im Alltag

In diesem Teil der Serie “Studierende und ihre Nebenjobs” spricht Yvonné Stoßhoff über ihre Arbeit mit einer Rollstuhlfahrerin, die wie sie am Campus in Koblenz studiert. Beide ergänzen sich gut: Nicht nur in ihrer Fächerwahl, auch außerhalb des Studiums sind sie ein gutes Team. Zusammen verbringen sie nicht nur Vorlesungen und Seminare, sondern auch gemeinsame Urlaube. …

Die Hochschulgruppe IPAS hilft Austauschstudenten zu einem guten Start in Landau - dabei darf der Spaß nicht fehlen. Quelle: IPAS

IPAS weist ausländischen Gästen den Weg

Ein wenig Geborgenheit in der Fremde – das versucht die Hochschulgruppe IPAS Studierenden aus dem Ausland zu vermitteln. Ehrenamtlich und mit viel Engagement helfen sie Austauschstudenten dabei, sich an unserer Universität schnell einzuleben, Kontakte zu schließen und nicht zuletzt bei den vielen alltäglichen Herausforderungen. Als Austauschstudent kommt man in eine neue Kultur, ein neues Land und eine neue Stadt. Da kann es schwer fallen, Anschluss zu finden. Am Campus Landau hat sich eine Hochschulgruppe gegründet, die die Gäste aus aller Welt empfängt und bei ihrem Aufenthalt begleitet. Seit 2002 heißen sie die Austauschstudenten in der Pfalz willkommen und versuchen, ihnen das Landauer Semester so schön wie möglich zu gestalten. Linda Bolle ist eine von den ehreamtlichen Helfern und Organisatoren der IPAS-Gruppe. IPAS, das bedeutet Integratives Projekt Ausländischer Studierender in Landau. Klingt sperrig, ist aber ein sehr menschliches Projekt. Es geht darum, den Austauschstudenten ein Gefühl von Geborgenheit und Heimat zu bieten und ihnen zu zeigen, dass sie hier willkommen sind und man sich für sie einsetzt. Die Mitarbeit ist ausschließlich ehrenamtlich. Nachwuchsprobleme gibt es trotzdem …

Die Zukunft der Prüfung? Seminarteilnehmer im Fach Anglistik schreiben erstmals eine Klausur am Laptop. Foto: Konstantin Gastmann/ pixelio.de

Landauer schreiben erste elektronische Klausur

Vermutlich kennt das jeder Studierende: Die Prüfung ist vorbei, ein großer Stein fällt vom Herzen. Wenn man nur nicht so lange auf die Ergebnisse warten müsste… Damit könnte bald Schluss sein: Am vergangenen Freitag haben 50 Studierende in Landau die erste elektronische Klausur geschrieben. Der Clou: Die Ergebnisse stehen sofort danach bereit. Die erste elektronische Klausur am Campus Landau ist vom Institut für fremdschprachliche Philogien eingesetzt worden. Das Thema: „Neuere Entwicklung in der englischen Fachdidaktik“. 50 Studierende haben an dem Seminar von Dr. Peter Hohwiller teilgenommen und sich nun prüfen lassen. Unterstützt wird die E-Klausur vom Institut für Wissensmedien, das sich um die technische Umsetzung kümmert und die Notebooks bereit stellt. „Die Teilnehmer sitzen in einem speziell hergerichteten Raum am Notebook“, erklärt der Dozent. Dort beantworten sie 50 Multiple-Choice-Fragen. „Das Tolle daran ist: Sobald der Letzte mit seiner Klausur fertig ist, liegt das Ergebnis für alle Teilnehmer vor“, resümiert Hohwiller. Auch für die Lehrenden, bei denen sich geschriebene Klausuren zum Semesterende schnell zu Stapeln türmen, könnte der verstärkte Einsatz der elektronischen Klausur eine Arbeitserleichterung bedeuten. …

Das UniBlog-Team. Fotos: Weinzierl, Hiller, John/ Collage Weinzierl

Hallo, wir sind das UniBlog-Team

Liebe Leserinnern und Leser, kurz vor Ende des Semesters ist es uns dann doch noch gelungen, unser komplettes Team vor einer Kamera zusammen zu trommeln. Ein gar nicht so einfaches Unterfangen bei drei Standorten – und bei einer unberechenbaren Wetterlage, die bis vor wenige Tage noch geherrscht hat. Aber nun hat es ja doch noch geklappt. Auf den Auslöser gedrückt haben unsere Reporter Nono Weinzierl und David John sowie die Fotografin am Campus Landau, Karin Hiller. Nono Weinzierl hat aus den Schnappschüssen eine tolle Collage gebastelt, die wir Ihnen in diesem kleinen Beitrag gern vorstellen möchten. Klicken Sie doch mal rein. Wir freuen uns über Ihr Feedback. Herzliche Grüße, Ihr UniBlog-Team Haben Sie schon an unserer Umfrage zum UniBlog teilgenommen?

In der Nawi-Werkstatt Landau können Kinder spielerisch lernen. Foto: Sauer

Förderung für junge Naturbegeisterte: Landauer Nawi-Werkstatt

Den naturwissenschaftlichen Studiengängen mangelt es an Nachwuchs. Die Nawi-Werkstatt am Campus Landau steuert dagegen: Durch frühzeitige Förderung und Unterricht mit viel Freiraum. Davon profitieren nicht nur die Unis, sondern in erster Linie Schüler und Studenten. Seit dem Sommersemester 2011 findet am Campus Landau im Rahmen der Kinder-Uni auch die Nawi-Werkstatt statt. Ein Freizeitangebot für Schüler der 5. und 6. Klasse, die Interesse an Naturwissenschaft zeigen. Pro Semester werden die Schüler zu acht bis zehn Terminen eingeladen. An diesen werden verschiedene Themen aus den Bereichen Chemie, Physik, Biologie und Umweltwissenschaften bearbeitet. „Das Programm ersetzt aber nicht den Schulunterricht, sondern ist auf freiwilliger Basis. Trotzdem ist die Nachfrage hoch“, berichtet Lisa Sauer, die zusammen mit Björn Risch die Nawi-Werkstatt leitet. Etwa 15 Kinder nehmen pro Semester an dem Angebot teil. Die Bewerberzahlen sind deutlich höher. Jedoch stehen momentan noch nicht genügend Räume zur Verfügung, um das Angebot zu erweitern, erklärt Risch. Studierende aus den lehramtsbezogenen naturwissenschaftlichen Studiengängen bereiteten in Seminaren die Stunden vor. Mit Kommilitonen und Dozenten wird die Unterrichtsplanung im Vorfeld besprochen und verbessert, bevor sie …

Studierende der Kulturwissenschaft illustrieren ihre eigenen Märchenbücher. Foto: Lisa Dillenberger

Es war einmal: Märchen neu interpretiert

Hinter dem Modul “Medienpraxis” der Kulturwissenschaftstudierenden am Campus Koblenz verbergen sich vielfältige und spannende Projekte im Umgang mit Medien. Hier wird nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch praktisch gearbeitet. Die Ergebnisse der Medienpraxis-Projekte werden jedes Jahr am Tag der Kulturwissenschaft präsentiert. UniBlog stellt die Projekte in einer kleinen Serie vor. Heute: Märchenbücher gestalten. Hänsel und Gretel, Rapunzel oder Frau Holle: Märchen regen die Fantasie an. Wer hat sich nicht schon ein anderes Ende für das Lieblingsmärchen ausgemalt? Studierende der Kulturwissenschaft haben genau das ausprobiert. Im Rahmen des Seminars “Rotkäppchen mit Erdbeerhut. Visualisierung von Märchen, Illustration, Bilderbuch, Comic” interpretierten sie bekannte Märchen neu. Alexandra Gorbatcheva etwa illustrierte ihr Lieblingsmärchen “Die zwölf Monate”. Es erzählt die Geschichte eines Mädchens, das im Wald alle vier Jahreszeiten und deren Vegetation erlebt. Gorbatcheva verwendete für die Gestaltung natürliche Materialien, um die Landschaft möglichst naturgetreu nachzubilden. Beim Gestalten der Märchenbücher waren den Studierenden der Pädagogik, der Kulturwissenschaft und der Kunstwissenschaft keine Grenzen gesetzt.  Von kleinen, feinen Zeichnungen über abstrakte Gemälde bis hin zu Scherenschnitten und Collagen sind alle Kunstformen vertreten. …