Monate: Juli 2013

Das war die UNIMUS 2013

Was für ein Ereignis: Kirchenmusik, Klassik, Oper, Jazz, A cappella – die Universitätsmusik-Woche, kurz UNIMUS, hat die Koblenzer Altstadt in der vergangenen Woche in Atem gehalten. Mit außergewöhnlichen Spielorten und internationalen Orchestern und Chören präsentierte Universitätsmusikdirektor Ron-Dirk Entleutner ein beeindruckendes Konzept: “Man muss schauen, wie man das Konzert für junges Publikum, für Studenten, aber auch für das normale Konzertpublikum spannend machen kann. In diesem Fall muss man eben auf die Suche nach etwas ganz Besonderem gehen“, sagt Entleutner. Campus-Reporter Nono Weinzierl hat die spannende Musik-Woche für UniBlog mit der Kamera begleitet. Infos zur UNIMUS gibt es auf der UNIMUS-Homepage    

Zwischen Bib und Kita

Nina ist 24 Jahre alt. Sie studiert am Campus Landau im zweiten Semester. Wenn es die Zeit zulässt, zieht sie mit ihren Freundinnen durch die Läden oder unternimmt etwas mit ihrem Freund. Total normal eigentlich. Und doch ist Nina anders als die meisten ihrer Kommilitonen. Sie beschreibt sich selbst als ernst. Auch denkt sie viel über die Zukunft nach. Kurzfristig planen so wie bei vielen ihres Alters geht nicht, denn Nina hat eine Tochter. Jeden Morgen um neun Uhr liefert Ninas Freund die knapp zwei Jahre alte Leni  in der Kindertagesstätte des Studierendenwerks Vorderpfalz, der Villa Unibunt, ab. „Sie ist unheimlich gern hier und hat schon viele Freunde“ erzählt Nina. Selbst wenn die junge Mutter nur kurz oder auch gar nicht in die Uni muss, bleibt Leni dort täglich bis 15 oder 16 Uhr. „Früher will sie auch gar nicht heim“, sagt Nina lachend. Der geregelte Tagesablauf sei für das Kind sehr wichtig. „Kinder brauchen Kontinuität“, bestätigt auch Stephanie Hinz vom Studierendenwerk Vorderpfalz, die sich in Landau, Worms, Germersheim und Ludwigshafen um die Kitas kümmert. …

Wie gefällt Ihnen der UniBlog?

Ein Interview, ein Jahresrückblick und die Sporttrends für 2013 – mit diesen Artikeln ging der UniBlog im Januar an den Start. Wir, die Öffentlichkeitsarbeit, tatkräftig unterstützt von studentischen Reportern, recherchierten, schrieben, fotografierten und filmten fortan Woche für Woche die interessantesten News aus dem Campus-Leben. Ob Wettbewerb, neue Mitarbeiter, ungewöhnliche Hobbys, interessante Lebensläufe von Uni-Menschen oder eine einfache Service-Info – wir hatten (und haben) unsere Ohren überall. Das erste halbe Jahr ist nun vorbei, die Sommersemesterferien stehen in den Startlöchern – ein guter Zeitpunkt, zu verschnaufen und zurück zu blicken. Was haben wir erreicht, was war gut, was schlecht? Wo können wir besser werden? Kurzum: Wie können wir unseren UniBlog noch besser, schöner, schneller und informativer machen? Helfen Sie uns, UniBlog weiter zu entwickeln und besser an Ihre Bedürfnisse anzupassen: Nehmen Sie an unserer kleinen Umfrage teil. Sie ist kurz und knapp, dauert höchstens drei Minuten und ist natürlich anonym. Ihr UniBlog-Team Hier geht es zur Umfrage: www.uni-ko-ld.de/umfrage-uniblog Wichtig: Sie können bis einschließlich 9. August an der Umfrage teilnehmen. (gio)

Wer sich schon früh vernetzt, hat später einen leichteren Start. Foto: S. Hofschlaeger/ pixelio.de

Informieren, Beraten, Netzwerken

Seit dem Wintersemester 2010/11 gibt es an der Universität in Koblenz ein Women Career Center. Seine Aufgaben: Informieren, Beraten und Netzwerken. Wer die Veranstaltungen besuchen sollte? Na, alle! UniBlog im Gespräch mit Projektkoordinatorin Sarah Brötz. Welche Möglichkeiten bietet das Women Career Center für Studentinnen? Sarah Brötz: Die Idee des Women Career Center basiert auf drei Säulen. Zum einen gibt es für die Studentinnen die Möglichkeit, sich über mögliche Berufswege zu informieren und sich auf allen Gebieten beraten zu lassen. Es werden Workshops zu ganz unterschiedlichen Themen angeboten, die der Berufsorientierung dienen und Gelegenheiten zu netzwerken. Gerade die Beratung ist wichtig, um später einen guten Start ins Berufsleben zu haben. Dazu gehören vor allem Bewerbungstrainings oder der Bewerbungsmappen Check. Auch das Netzwerken wird oft unterschätzt. Wer schon früh anfängt sich zu vernetzen, hat später einen leichteren Start. Für wen ist das Angebot in erster Linie gedacht? Unser Angebot spricht prinzipiell jede Statusgruppe an, die es an der Uni gibt. Ob man noch studiert und nicht weiß, wie es danach weitergehen soll, ob man gerade mit dem Studium …

Am Semesterende ist Prüfungszeit. Foto: S. Hofschlaeger/ pixelio.de

Multiple Choice, Klausur, Hausarbeit: Profs geben Tipps für die Prüfungszeit

Am Ende jedes Semesters geht es in den Prüfungsmarathon. Ob Hausarbeit oder Multiple-Choice-Test: Wer die Prüfung meistern möchte, muss sich gründlich vorbereiten. Drei Landauer Dozenten geben Tipps und Tricks und antworten auf die wichtigsten Fragen: Wie bereite ich mich am besten vor? Und: Wie komme ich souverän durch die Prüfung? Der Multiple-Choice-Text Prof. Dr. Jürgen Wiechmann lehrt im Bereich der Bildungs- und Erziehungswissenschaften. Unter anderem begleitet er die Lehramtsstudenten am Campus Landau durch einen Multiple-Choice-Test. In langjähriger Erfahrung kennt er die Tücken und die Vorteile eines solchen Testverfahrens. Welche Schwierigkeiten bringt ein Multiple-Choice-Test mit sich? Wiechmann: Viele Studenten lesen durch die Aufregung in der Klausur die Fragen nicht richtig durch. Das ist eine häufige Falle. Ein weiteres Problem ergibt sich, wenn man den Stoff nur auswendig gelernt hat und nicht wirklich versteht. Um die Aufgaben lösen zu können, muss man Wissen auch anwenden und auf andere Situationen übertragen können. In Multiple-Choice-Tests kann man keinen Wortschwall produzieren und hoffen, dass dabei unter anderem auch die richtigen Begriffe fallen. Wie kann sich ein Student am besten auf …

Projekte zum Anfassen und Testen

Was macht man eigentlich als Computervisualist? Beim Tag der offenen Tür am morgigen Freitag, 5. Juli, öffnet das Institut am Campus in Koblenz seine Pforten. Zum neunten Mal laden Studierende und Lehrende der Fachrichtung ein, den Studiengang genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Tag der Computervisualistik, kurz CV-Tag, präsentiert sich mit einer Vielzahl von studentischen Projekten. Viele Arbeiten, entstanden während des Studiums oder in der Freizeit, sind für den Laien teilweise schwer greifbar. „Dem soll der CV-Tag entgegen wirken”, erklärt Guido Schmidt (25), Mitorganisator der Veranstaltung. So präsentieren sich die Projekte zum Anfassen und Testen. Mit dabei ist unter anderem das Projekt „X-Ray Mirror“. Hinter diesem abstrakten Titel verbirgt sich eine Anwendung, die das eigene Spiegelbild als Skelett darstellt. Mit diesem kann interagiert und beispielsweise Organe oder der animierte Blutfluss berührungslos ein- und ausgeblendet werden. Auch Kurzfilme, Bildselektierungsprogramme oder eine Regensimulation sind bei den Projekten zu finden. Mehr in die Richtung Entertainment bewegt sich das Projekt von Hanna-Marike Reger, die ein Kinderspiel namens „Pirat und Papagei“ für Tablet-PCs präsentiert. Zwei Kinder können gleichzeitig je …

Auftakt für UNIMUS 2013

Das D-Foyer des Campus Koblenz ist gegen Abend meist ein verlassener Ort. Anders am vergangenen Montag: Künstler und Organisatoren der Universitäts-Musiktage, kurz UNIMUS, läuteten eine ereignisreiche Woche ein.  Ausgewählt wurde der ungewöhnliche Veranstaltungsort wegen seiner einzigartigen Kirchen-Akustik, die Bläser und Streicher nutzten, um auf die vielseitige Woche einzustimmen. Schon hier lässt sich das unkonventionelle Konzept der UNIMUS-Woche erkennen, die mit der Aufführung des Rheingolds auf einem modernen Binnenschiff mit einen Höhepunkt findet. Campus-Reporter Nono Weinzierl hat den Auftakt des einwöchigen Musikspektakels in einer Audio-Slideshow festgehalten. (non) Weitere Infos zu UNIMUS gibt es hier.

Gesine Schwan fordert transparentere Europäische Union

Mehr Transparenz und mehr öffentliche Debatten über Alternativen – so lautet die Forderung von Gesine Schwan im Kern. Die Professorin hat am Montag die fünfte Frank-Loeb-Gastprofessur angetreten. Im Kulturzentrum Altes Kaufhaus in Landau sprach sie zur demokratisch-politischen Union in Europa. Gesine Schwan wirkt ergriffen, als sie nach der Laudatio durch den ehemaligen Vizepräsidenten Ulrich Sarcinelli die Bühne betritt. „Ich freue mich sehr, hier zu sein“, sagt sie, bevor sie ihre Rede beginnt. Schwan spricht über die Notwendigkeit einer demokratisch-politischen Union. Diese Notwendigkeit begründet sie zu Beginn mit einer ausführlichen Diagnose der Gegenwart. „Durch die europäische Wirtschafts- und Bankenkrise, die auch eine soziale Krise ist, wurde der Europäische Rat in seiner Machtposition verstärkt“, erklärt sie. Sie beobachte weiterhin eine Verschiebung weg von der erstrebten europäischen Integration hin zu einem wieder verstärkt nationalstaatlichen Denken und Handeln. Insgesamt sei die Europäische Union intransparent und zunehmend „exekutiv technokratisch“. „Diese Entwicklung halte ich für fatal“, sagt Schwan und erntet dafür Applaus von den zahlreichen Zuhörern.  Mit ihrer Idee der demokratisch-politischen Union  fordert sie, dass das Europäische Parlament gestärt wird sowie …

Musikalischer Hochgenuss garantiert - UNIMUS 2013. Bild: Entleutner

Von Oper bis Jazz

„Freude, schöner Götterfunken“ weht wie eine Fahne über UNIMUS 2013, den 6. Universitätsmusiktagen Koblenz. Schillers Worte stehen nicht umsonst Pate für die Gemeinschaft unseres Kontinents. „Europa – Aus Liebe zur Musik“, das ist das Thema des universitätseigenen Festivals, das in der aktuellen Auflage Stadt- und Landesgrenzen sprengt und Gäste aus den Niederlanden und Spanien nach Koblenz holt. Das Programm im Detail: Montag, 1. Juli 2013, ab 20 Uhr, Campus Metternich, Foyer Feierliche Eröffnung vom UNIMUS 2013 und „Rheingold auf dem Rhein“ durch den Vizepräsidenten  Prof. Dr. J. Felix Hampe und den Kulturdezernenten der Stadt Koblenz Detlef Knopp; musikalische Umrahmung: Campus Brass Eintritt frei! Dienstag, 2. Juli 2013, ab 20 Uhr, Konzertschiff am Deutschen Eck Opernproduktion „Rheingold auf dem Rhein“ (Richard Wagner: Das Rheingold) Solisten, Utrechtsch Student Concert, Wim Trompert (Regie), Bas Pollard (Dirigent) Karten zu € 75,-/60,-/45,-/30,- an allen bekannten VVK-Stellen ab 22.30 Uhr, Konzertschiff am Deutschen Eck UNIMUS-Lounge, offene Jazz-Session, Eröffnungsband „it hare“ (Utrecht) Eintritt frei! Mittwoch, 3. Juli 2013, ab 20 Uhr, Konzertschiff am Deutschen Eck The Wagner Experience – multimediale Show zum …