Monate: Februar 2018

Entdecken Sie die beliebtesten Artikel des Wintersemesters 2017/18. Foto: Unsplash/Andrew Neel

Top Ten: Die beliebtesten Beiträge des Wintersemesters

Liebe Uniblog-Leser, wir verabschieden uns in die vorlesungsfreie Zeit. Zuvor möchten wir aber noch auf die zehn beliebtesten Artikel des Semesters zurückblicken. Besonders gern gelesen haben Sie die Genussreise durch Koblenz, Porträts unserer Lehrenden, die Berichte unserer Studierenden über erste berufliche Praxiserfahrungen und die Einblicke in das turbulente Studentenleben, die unsere wöchentliche Studi-Kolumne gewährt. Wir melden uns zum Semesterbeginn im April wieder zurück mit neuen Geschichten im Frühling und Sommer 2018. Ihr Uniblog-Redaktionsteam TOP 1 TOP 2 TOP 3 TOP 4 TOP 5 TOP 6 Winter is coming: 1,2,3 im Wechselschritt TOP 7 Dem Minimalismus frönen TOP 8 Ist das klausurrelevant? TOP 9 Irgendwas mit Medien: Praktikum in der PR-Welt von Burda TOP 10 Werkstudentin bei Roche: Kommunikation und Medizin vereint

Heute schreibt Campus-Reporterin Nina Seel.

Helau und Alaaf

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute fragt sich Nina Seel, wer eigentlich die fünfte Jahreszeit erfunden hat und warum wir uns zu Fasching, Fastnacht und Karneval verkleiden und mit Konfetti bewerfen. Es ist soweit, die Jecken und Narren sind los. In vielen Regionen Deutschlands wird wieder Fasching, Fastnacht oder Karneval gefeiert, wahlweise auch Fasnet oder Fastelovend. Die Herkunft des Namens liegt nah, wie ich bei meiner Begriffsrecherche herausfand: Er geht auf das althochdeutsche fasta wie Fastenzeit und naht wie Nacht oder Vorabend zurück, die Tage vor Beginn der Reinigung und Läuterung. Der Begriff Fasching reiht sich ein und meint den Fastenschank – den letzten Ausschank von Alkohol am Vorabend der Fastenzeit. Der Karneval hat seinen Ursprung im lateinischen carne levare – Fleisch wegnehmen, da in der Zeit des Fastens auch darauf verzichtet werden sollte. Es ist ein rituelles Fest, kulturell und religiös in vielen Regionen der Welt verankert. Vorläufer davon wurden schon vor 5000 Jahren in Mesopotamien gefeiert, die Ägypter und die Griechen zelebrierten …

Die klassische Musik begeistert die vier Studenten seit der Schulzeit und hat sie an der Universität zusammengeführt. Foto: Privat

Aus Liebe zur Musik: Das Männerensemble Feinkost

Ihre Geschichte begann während des Studiums am Campus Landau: Tassilo Tissot, Dominik Vollbracht, Benedikt Wiechmann und Johannes Knauer lernten sich im Universitätschor kennen und entdeckten ihre gemeinsame Begeisterung für klassische Musik. Ursprünglich wollten sie nur einer Freundin ein Ständchen singen, mittlerweile treten sie regelmäßig als vierköpfiges A-Cappella-Ensemble Feinkost auf.   Ob unter der Dusche oder im Probenraum: „Gesungen haben wir Vier schon immer“, erzählt Tassilo Tissot. Ihr gemeinsamer Nenner ist die klassische Musik. Sie war es auch, die sie im Universitätschor zusammenbrachte. Unter der Leitung von Olaf Meyer sammelten die vier Studenten Erfahrung im Gesang und probierten sich auch im Vokalensemble aus, das sich der A-Capella-Musik widmet. Die Gründung ihres eigenen Ensembles war aber eher eine Spaß-Idee: „Wir hatten für eine gute Freundin, die ebenfalls im Vokalensemble der Universität sang, ein Lied komponiert und dieses spontan vorgetragen. Dabei haben wir gemerkt, dass wir zu Viert erstaunlich gut harmonieren“, erinnert sich Tissot. So entstand das Quartett Feinkost. Der Name ist das Resultat eines langen Findungsprozesses: „Einen adäquaten Namen für ein Männerquartett zu finden, der prägnant klingt …

Unsere Profs: Susan Williams

Prof. Dr. Susan Williams liebt die Arbeit in ihrem außergewöhnlichen Fachgebiet, der Sozialinformatik. Die gebürtige Britin und australische Staatsbürgerin schätzt die enge Zusammenarbeit mit den Studierenden und den Austausch mit Kollegen am Campus Koblenz sehr. Im Uniblog berichtet Sie, warum neue Technologien und deren Aneignung im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen.  Die Serie: Sie prägen unsere Erinnerungen an das Studium, inspirieren uns für das Berufsleben und sorgen für so manche Anekdote unter Studierenden: unsere Profs. Im Uniblog stellen sich die Professoren der Universität Koblenz-Landau den Fragen der Campus-Reporter, geben Einblick in ihren Forschungs- und Lehralltag und verraten, wie sie selbst als Student waren. Der Professorenberuf ist mit einigen Klischees behaftet: Lange über Büchern brüten, Zerstreutheit, Einsiedlertum, chaotische Tafelbilder… Trifft davon etwas auf Sie zu? Vermutlich trifft davon einiges auch auf mich zu. Professorin zu sein bedeutet, viel nachzudenken, sich mit Literatur und neuen Ideen und Entwicklungen auseinanderzusetzen sowie neue Ideen zu entwickeln. Für mich zeichnet sich der Beruf insbesondere durch den Austausch und die Zusammenarbeit mit Studierenden, Kollegen und Industriepartnern weltweit aus. Gerade dies macht meinen …

Dana Indreica gibt neben der Uni Erste-Hilfe-Kurse und musste sich dafür viel Wissen aneignen. Foto: Philipp Sittinger

Ausbilderin in Erste-Hilfe-Kursen

Erst den Notruf alarmieren oder die stabile Seitenlage? Danach die Unfallstelle sichern oder war es doch eine andere Reihenfolge? Dana Indreica erklärt in ihren Erste-Hilfe-Kursen, wie man sich als Ersthelfer im Notfall verhalten sollte und bildet die Teilnehmer so zu potenziellen Lebensrettern aus. Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Wer sind Sie? Ich bin Dana Indreica, komme ursprünglich aus Freiburg und studiere Psychologie im Bachelor am Campus Landau. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich bin Kursleiterin für Erste-Hilfe-Kurse bei der gemeinnützigen GmbH M-A-U-S, das steht für Medizinische Ausbildung und Seminare. Was genau sind Ihre Aufgaben? Im Vordergrund steht für mich die Aufgabe, die Teilnehmer zu handlungsfähigen Ersthelfern zu machen. Der Kurs ist in fünf Teile gegliedert und hat viele praktische Elemente, was das Ganze abwechslungsreich und aktivierend …

Heute schreibt Campus-Reporter René Lang. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Ist das klausurrelevant?

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute beschreibt René Lang seine Gefühle in der Prüfungsphase. Es ist mal wieder soweit: Das Wintersemester neigt sich dem Ende, die Zeit der Klausuren und Abschlussprüfungen rückt näher. Langsam, aber sicher verfalle ich in einen Zustand des Dauerstresses. Bücher, Blätter und Karteikarten und stapeln sich auf meinem Schreibtisch. Ich entwickle einen Tunnelblick, der sich ausschließlich auf das zu Lernende beschränkt. Freunde, Familie und Freizeitaktivitäten bleiben zwangsweise auf der Strecke. Dabei läuft meine Vorbereitung auf anstehende Klausuren jedes Semester gleich ab: Ich durchlebe die fünf Phasen der Trauer in angepasster Form. “In einer Welt, in der Trump Präsident werden und Pietro Lombardi ein Buch schreiben kann, wirst du es auch schaffen, deine Prüfungen zu bestehen. #prüfungsphase” Quelle: JODEL Es beginnt mit der Verleugnung. Ich habe noch mehr als genug Zeit. Soviel ist es dieses Mal auch nicht. Morgen starte ich wirklich, aber dann den ganzen Tag. Diese und ähnliche Gedanken hindern mich daran, frühzeitig mit dem Lernen zu beginnen. Mit …

Klara Ventz arbeitet ehrenamtlich im Landauer Café Asyl und engagiert sich in der Flüchtlingshilfe. Foto: Philipp Sittinger

Für ein Miteinander im Café Asyl

Klara Ventz liebt ihr Ehrenamt. Seit vier Jahren engagiert sie sich im Café Asyl, einem Begegnungstreff für Geflüchtete in Landau. Der Mix aus verschiedensten Kulturen, Religionen und Persönlichkeiten hat ihr gezeigt, was Respekt und Toleranz bedeuten. Wer sind Sie? Mein Name ist Klara Ventz, ich bin 23 Jahre alt und studiere im zweiten Mastersemester Lehramt Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Sozialemotionale Entwicklung. Ich komme aus dem Ruhrgebiet, bin aber seit 2013 in Landau und habe meinen Bachelor auch hier gemacht. Welches Ehrenamt üben Sie aus? Ich engagiere mich im Café Asyl. Die Initiative wurde 2014 gegründet, weil immer mehr Menschen mit Fluchthintergrund nach Landau kamen und es keine adäquate Anlaufstelle gab, um sich in ungezwungener Atmosphäre zu treffen. Seitdem haben wir ehrenamtlichen Mitarbeiter das Konzept immer wieder anhand der Bedarfe der Geflüchteten weiterentwickelt. Seit 2017 sind wir ein eingetragener Verein. Was ist das Besondere am Café Asyl? Unser Konzept basiert auf vier Säulen: Wir haben den Begegnungstreff als Kontaktstelle, um sich mit anderen Menschen zu treffen. Hier kann jeder hinkommen, egal welchen Alters und welcher Herkunft. Meist sind wir etwa 50 Leute. Es sind sowohl Geflüchtete aus …