Monate: November 2018

Kaffee ist für Bastian Stock im Studium genauso wichtig, wie die Luft zum atmen. Foto: Go to Nolan Issac's profile Nolan Issac/Unsplash

Mein Kaffee und ich

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute zeichnet Bastian Stock eine Chronik seines langjährigen Kaffeegenusses. Kaffee ist wichtig. Sehr wichtig sogar. Ohne wäre einiges in meiner akademischen Karriere schief gelaufen. Mein Konsum hat sich in den letzten sieben Jahren drastisch verändert, fast revolutioniert. Meine ersten Erfahrungen mit Kaffee habe ich schon vor dem Studium gemacht. Allerdings nur mit Filterkaffee – ohne Schaum, ohne Crema, einfach Kaffee. Doch das änderte sich, als die Padmaschine kam. Die Padmaschine war ein Geschenk meiner Schwester zum Einzug in meine erste WG. Sie wusste sehr genau um die Vorzüge dieses Produktes, schließlich war es ihre alte Maschine. So gab es für mich keinen Filterkaffe mehr, sondern kompliziert filtrierten Kaffee aus kleinen Papierpads, die durch eine Verwirbelung der Ausflussdüse eine Crema bilden – ja, mich hat diese technische Spielerei beeindruckt. Mit der Maschine habe ich viel erlebt. Die ersten Hausarbeiten für mein Studium der Umweltwissenschaften, die hastigen Trink-Momente, weil ich den Wecker schon wieder überhört hatte und die immer gleichen Debatten …

Foto: Phillip Sittinger

Campusbilder der Woche

Wir präsentieren Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Heute: Unsere beiden Standorte und ihre Besucher in der Dunkelheit. Wenn man klein und weiß ist, vier Pfoten hat und die Dunkelheit hereinbricht, braucht es ein wenig neonfarbene Unterstützung, um gesehen zu werden. Diesen beiden kleinen Besuchern begegnete Campus-Reporter Jan Reutelsterz auf dem abendlichen Campus in Koblenz.  In Landau fotografierte Uniblog-Fotograf Philipp Sittinger in der Unibibliothek Studierende, die bis spätabends noch fleißig über den Büchern sitzen.    Stimmen Sie ab! Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welches Bild hat das Zeug zum Campusbild des Monats? Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Das nächste Voting findet am 5. Dezember statt.

Daniel Zacharaias studiert Informationsmanagement in Koblenz. Mit Freunden entwickelte er die Schulapp "Sdui". Foto: Teresa Schardt

Wenn aus dem Schulprojekt ein eigenes Unternehmen wird

„Stay hungry, stay foolish“, sagte Steve Jobs einmal. Der ehemalige Apple-Chef ist das Vorbild des 21-jährigen Gründers Daniel Zacharias. Er ist CEO des Unternehmens Sdui mit Sitz im TechnologieZentrum Koblenz. Mit seinem Team entwickelt und vermarktet Zacharias eine Schul-App, die als WhatsApp-Alternative den Alltag zahlreicher Schüler und Lehrer verändern soll. Wie kommt man auf die Idee, eine Schul-App zu entwickeln? Die allermeisten Bildungseinrichtungen haben keine Affinität zu Technik oder können nicht damit umgehen. Darüber ärgern sich die Schüler oft. Niemand steht gern um 6 Uhr morgens auf, um dann in der Schule zu erfahren, dass der Lehrer krank ist und die ersten beiden Stunden ausfallen. An diesem Punkt setzten wir an. Die App ist eine Art Whatsapp-Alternative für die Kommunikation in der Schule. Schüler, Lehrer und Eltern sollen mit Sdui schneller informiert werden. Als Sie die App entwickelten, waren Sie selbst noch Schüler… Stimmt. Gemeinsam mit meinen besten Freunden Jan und René nahm ich 2016 an dem Wettbewerb Jugend forscht teil. Sdui konnte zu diesem Zeitpunkt aber nur den individuellen Stundenplan der Schüler unseres Gymnasiums anzeigen. …

Der Landauer Wohnungsmarkt ist für Studierende oft ein hartes Pflaster. Grafik: Philipp Sittinger

Vom Suchen und Finden

Landaus Wohnungsmarkt ist berühmt-berüchtigt. Die Suche nach einer Wohnung ist eine große Herausforderung, der sich die Studierenden jedes Semester tapfer stellen. Das Studierendenwerk Vorderpfalz gibt glücklicherweise Hilfstellung.

Wochenlang auf dem Sofa von Bekannten schlafen, überraschende Absagen von WGs, die man eigentlich sympathisch fand und stundenlanges Pendeln von den umliegenden Städten nach Landau: Das ist für viele Erstsemester ganz normaler Alltag. Da jedes Jahr mehr und mehr Studierende nach Landau kommen, ist der Wohnraum knapp. In den letzten Jahren hat sich Landau zu einer sogenannten Schwarmstadt entwickelt. “Die Uni ist schneller gewachsen als erwartet. Eine vielversprechende Hochschule ist auch für andere Bevölkerungsgruppen attraktiv und zieht sie in die Stadt, dadurch sind die Einwohnerzahlen schneller gestiegen als angenommen. Eigentlich ist das ein Kompliment an Landau: Es wird immer attraktiver”, erklärt Thomas Mosthaf, Leiter der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des Studierendenwerks Vorderpfalz.

Sebastian Eberz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Campus Landau. Der Diplom-Informatiker setzt sich mit unerfahrenen Enterpreneuren auseinander. Foto: Jan Reutelsterz

Entrepreneurship: Die Kunst des Gründens

Ohne Erfahrung zum finanziellen Erfolg? Sebastian Eberz beschäftigt sich in seiner Dissertation mit dem Verhalten und der Persönlichkeit von unerfahrenen Gründern. Welche Charaktereigenschaft löst beim Entrepreneur welche Handlung aus? Der 35-jährige Diplom-Informatiker absolvierte seine Promotion 2017. Seit 2011 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Campus Koblenz und lebt seine Begeisterung für die Lehre. …

Foto: Philipp Sittinger

Campusbilder der Woche

Wir präsentieren Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Heute: Die beiden Unistandorte umspielt von den Farben des Spätherbstes. Während in Landau Philipp Sittinger wie ein Vogel auf den Campus und dessen braun-goldene Natur hinabblickte…  … fotografierte Teresa Schardt in Koblenz den Campus unter purpurnem Abendhimmel.   Stimmen Sie ab! Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welches Bild hat das Zeug zum Campusbild des Monats? Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Das nächste Voting findet am 5. Dezember statt.

Heute schreibt Campus-Reporterin Rebecca Singer. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Und täglich grüßt das Murmeltier

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute berichtet Rebecca Singer von Gewohnheiten und Routinen im Alltag, die sich manchmal nur schwer durchbrechen lassen. Mein Fahrrad fährt wie von selbst zur Uni. Meine Füße kennen den Weg. Heute drei Studien in der Unibib durchackern, das ist das Ziel. Es ist 9.15 Uhr, ich bin da und trotte noch im Halbschlaf zu meinem Spind – wie immer Nummer 85. Ich entdecke ein Schloss, Mist, besetzt. Schon beim Betreten der Bibliothek scanne ich die Lage. Das Schicksal meint es heute nicht gut mit mir. Eine anderer Studentin hat meinen Platz ergattert. Er ist ganz hinten in der Ecke und einfach perfekt: Man hat Überblick über den gesamten Raum, kann seine Gedanken in Ruhe schweifen lassen und sitzt nicht direkt vor einer Wand. Selten kommt einer vorbei und meine Augen finden Entspannung beim Blick aus dem Fenster. Positive oder dunkle Macht der Gewohnheit? Schlechter kann der Tag nicht starten. Ob ich es trotzdem schaffe, an meiner Abschlussarbeit zu feilen? Gewohnheiten …

(Symbolbild) Sarah Maria Kollenberg hat Erziehungswissenschaft studiert und ist heute für die Optimierung von Prozessen innerhalb des Unternehmens Symrise zuständig. Foto: Rawpixel/Unsplash

Auf den Spuren von… Sarah Maria Kollenberg, Global Director Efficiency and Productivity bei Symrise

Mit alten Routinen brechen, um Platz für Verbesserungen zu schaffen. Alumna Sarah Maria Kollenberg weiß: Wer etwas verändern will, muss andere begeistern können. Als Global Director of Efficiency and Productivity arbeitet Sie mit Ihrem Team weltweit an innovativen Ideen, um die Arbeitsabläufe ihres Arbeitgebers zu optimieren. …