Monate: Oktober 2018

Der Uniblog sucht neue Campusreporter/innen. Foto: Unsplash

Campus-Reporter/-innen für den Uniblog gesucht

Das Referat Öffentlichkeitsarbeit sucht für den Campus Koblenz engagierte & gut vernetzte Studierende als Campus-Reporter/-innen für die freie Mitarbeit beim Uniblog. Wir suchen Textreporter/-innen für folgende Aufgaben: Schreiben von Texten für den Uniblog Themenrecherche und -umsetzung Anforderungsprofil: Journalistische Grundkenntnisse Schreiberfahrung Gespür für Themen und deren Umsetzung Aufgeschlossenheit und die Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen Flexibler Arbeitseinsatz Wir bieten: Spannende und vielseitige Tätigkeit in einem noch jungen Arbeitsfeld Nette Kolleginnen und Kollegen Fundierte Einarbeitung in den genannten Gebieten Stundensatz: 10,- (Einarbeitung)/ 12,50,- Euro Qualifizierte Tätigkeitsbescheinigung Bitte senden Sie Ihre Bewerbung inkl. Arbeitsproben (Print/Web/Video) bis 16. November 2018 per E-Mail an: uniblog@uni-koblenz-landau.de Bei Fragen stehen Ihnen Giovanna Marasco-Albry, Tel. 06131/ 374 60-36, zur Verfügung. www.uni-koblenz-landau.de/blog

Mehrmals die Woche veranstaltet Marco Gindorf Tupper-Partys. Je mehr Produkte er verkauft, desto mehr verdient er. Foto: Philipp Sittinger.

Mit Tupperpartys durchs Lehramtsstudium

Marco Gindorf arbeitet als Partymanager bei Tupperware. Dafür plant und organisiert er Tupperpartys neben seinem Lehramtsstudium. Hier kocht und backt er für seine Kunden und führt die Produkte vom Dampfgarer bis zum Reiskocher vor.  Wer sind Sie? Mein Name ist Marco Gindorf. Ich bin 30 Jahre alt und studiere im 6. Bachelorsemester auf Grundschullehramt mit den Fächern Deutsch und Sozialkunde am Campus Landau. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich verkaufe Tupperware und organisiere dafür selbständig Partys. Was genau sind Ihre Aufgaben? Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Zuerst suche ich mir eine Gastgeberin und vereinbare mit ihr einen Termin für eine Tupperparty. Danach überlege ich mir, was ich dafür kochen oder backen könnte und erledige den Einkauf. Im Vorfeld mache ich mir auch Gedanken, welche Produkte ich …

Campusbilder der Woche

Wir präsentieren Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Heute: Der Herbst in seinen unterschiedlichen Facetten. Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welches Bild hat das Zeug zum Campusbild des Monats? In einem Voting können Sie für Ihren Favoriten abstimmen. Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. In Koblenz erlebte Jan Reutelsterz den herbstlichen Campus mit bunter Blätterpracht.   Am Campus Landau fotografierte Philipp Sittinger den farblichen Höhepunkt eines sonst grauen Herbsttages. Stimmen Sie ab! Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welches Bild hat das Zeug zum Campusbild des Monats? Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Das nächste Voting findet am 30. November statt.

Dr. Marc Hannappel wohnt mit Frau und Sohn im Koblenzer Zentrum und genießt das Stadt- und Familienleben. Fotos: Teresa Schardt

Urbanes Wohnen, alte Möbel und mittendrin ein tobendes Kind: So lebt Marc Hannappel

Mitten in Koblenz wohnt Dr. Marc Hannappel vom Institut für Soziologie mit seiner Familie. Das schlichte Haus lässt nicht erahnen, dass sich im vierten Stock eine großzügige Wohnung befindet. Der 38-Jährige beschreibt seine Einrichtung als “etwas spießig”, dennoch fühlt er sich hier wohl und lebt sein Faible für alte Möbelstücke aus. Herr Hannappel, Sie sind der erste Dozent, der seine Wohnung in So wohnt der Campus zeigt. Wie kamen Sie zu dieser Entscheidung? Ich führe selbst gerade ein Forschungsprojekt zu studentischem Wohnen durch, deshalb konnte ich die Anfrage nicht ablehnen. Wenn die Studierenden ihre Wohnung zeigen, muss ich auch die Türen öffnen. Ich hätte aber auch so kein Problem damit – ich habe nicht viel zu verbergen. Haben Sie ein liebstes Möbelstück oder einen Lieblingsgegenstand? Meinen Schreibtisch, den müssen Sie sich anschauen, um es zu verstehen. Er ist spießig, aber authentisch. Ich liebe alte Möbel, denn die haben etwas Beständiges. Man wirft sie nicht so schnell weg, obwohl sie schäbig werden, sondern restauriert sie lieber. Mein Lieblingsgegenstand in der Wohnung ist der Plattenspieler. Den habe ich …

Rebecca Bundschuh arbeitet für eine Society aus Politikern, Wissenschaftlern und Wirtschaftsvertretern, die regelmäßig Umweltthemen diskutieren. Foto: Privat

Auf den Spuren von… Rebecca Bundschuh, Education Project Manager bei SETAC in Brüssel

Rebecca Bundschuh studierte Umweltwissenschaften auf Diplom am Campus Landau und ist jetzt Education Project Manager bei SETAC in Brüssel. Dort kann sie nicht nur ihr Interesse für Ökotoxikologie und die Liebe zum Organisieren ausleben, sie arbeitet auch in einem internationalen Umfeld. Was genau machen Sie als Education Project Manager bei SETAC? SETAC ist eine weltweite Society, die aus Vertretern der Politik, Akademie und Wirtschaft besteht. Sie trifft sich regelmäßig, um über Umwelt- beziehungsweise Ökotoxikologie-Themen zu diskutieren. Ich koordiniere eine große Tagung in Europa, die einmal im Jahr stattfindet. Außerdem bin ich für das Zertifizierungsprogramm zuständig. Darin zertifizieren wir Einzelpersonen, die Risikobewertungen von Chemikalien durchführen und bieten Weiterbildungskurse an. Außerdem unterstütze ich unsere Studentenabteilung bei deren Aktivitäten, organisiere unser Preisprogramm und erstelle Programmbücher für die Konferenzen und Seminare. Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus? Der klassische Arbeitstag ist Büroarbeit. Relativ viel läuft über E-Mails. Da wir weltweite Kontakte haben, finden am Nachmittag häufig Telefonkonferenzen statt. Wenn eine Veranstaltung ansteht, ist der Arbeitstag komplett anders. Das sind dann sehr stressige und intensive Tage. Meine Kollegen und ich versuchen …

Geschichten, die das Bahnfahren schreibt

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute verteidigt Maria Preuß das Zugfahren, das viel zu oft kritisiert wird. Wo sonst treffen die verschiedensten Charaktere aufeinander? Es wird sich ja immer viel beschwert über das Zugfahren und vor allem die Deutsche Bahn. Immer sind die Züge zu spät und es werden Anschlüsse verpasst und das bei den Preisen und überfüllt ist es auch noch. Und ja, das ärgert mich. Wenn dann noch die Wagenreihung ganz anders als geplant ist und ganze Völkerwanderungen durch die Gänge drängeln, wird auch mein Geduldsfaden immer dünner. Nichtsdestotrotz möchte ich eine Lanze brechen für das Zugfahren. Abgesehen davon, dass man nicht umweltschonender reisen kann, bekommt man einen viel besseren Bezug zur Welt. Entfernungen sind nicht nur Kilometerangaben, sondern spürbar. Auch lässt sich erleben, wie aus dem norddeutschen Flachland nach und nach die hügelige Pfalz wird. Abgesehen davon erlebe ich beim Bahnfahren etwas, dass man vielleicht nicht vermuten würde: Menschlichkeit. Gerade in den überfüllten, verspäteten Zügen mit der geänderten Wagenreihung sind die …

Simon Meier steht am Ende seines Bachelorstudiums der Wirtschaftsinformatik und kennt die Zusammenhänge zwischen VWL und IT. Foto: Teresa Schardt

Wirtschaftsinformatik: Bindeglied zwischen Wirtschaft und IT

Wer sich für Informationstechnik und Wirtschaft interessiert, ist im Studiengang Wirtschaftsinformatik gut aufgehoben. Der 21-jährige Simon Meier studiert im sechsten Bachelorsemester. Während des Studiums hat er gelernt, wie nützlich die Verknüpfung beider Bereiche für Unternehmen ist – und beliebt in der Jobwelt. Die Serie: Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach Wirtschaftsinformatik? In der Schulzeit haben mir technische Dinge am meisten Spaß gemacht, Sprachen dagegen überhaupt nicht. Damit war die Richtung klar. Erst habe ich IT an der Hochschule studiert, das war mir zu praktisch ausgerichtet. Ich wollte etwas machen, das mehr wissenschaftliche Theorie beinhaltet. Warum haben Sie sich für den Studienort Koblenz entschieden? Die Heimatnähe ist der Hauptgrund. Was machen Sie genau in Ihrem Studium? Mein Studiengang ist eine Mischung aus Informatik und Wirtschaftslehre: Der Bachelor Wirtschaftsinformatik vermittelt Grundlagen in beiden Bereichen und etwa zu gleichen Teilen. Diese werden durch Mathematik …

Für Christina Dahl ist Achtsamkeit ein wichtiges Werkzeuge zur Bewältigung eines stressigen Alltags. Ihr Wissen gibt die Wissenschaftliche Mitarbeiterin auch an Studenten weiter. Foto: Philipp Sittinger.

Achtsamkeit statt Autopilot

In einer Welt, die immer schnelllebiger wird, schwirrt einem schon mal der Kopf. Wie mehr Bewusstsein für das Hier und Jetzt erreicht werden kann, lehrt Dr. Christina Dahl in einem Achtsamkeitskurs für Studierende der Bildungswissenschaft. Die Wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitet im Zentrum für Empirische Pädagogische Forschung (zepf) am Campus Landau im Arbeitsbereich Gesundheit und Wohlbefinden. Damit wir es gleich am Anfang geklärt haben: Was ist Achtsamkeit? Achtsamkeit ist ein Konzept, das ursprünglich aus dem Buddhismus kommt. Es ist jedoch eine Haltung, die völlig unabhängig davon lebbar ist. Im Kern heißt Achtsamkeit zwei Dinge: Zum einen, dass man in jedem Moment des Lebens versucht, präsent zu sein. Das bedeutet, seine Aufmerksamkeit auf das zu lenken, wo ich gerade bin. Zum anderen, dass ich versuche, möglichst nicht zu urteilen. Es ist eine Eigenart von uns, dass wir alles sofort mit Labeln versehen: Finde ich gut, Will ich haben oder Gefällt mir nicht. An dieses Gefällt mir, gefällt mir nicht sind wir durch Soziale Netzwerke schon sehr gewöhnt… Ein Leben ganz ohne Bewertungen gibt es nicht. In meinen Lehrveranstaltungen muss ich …

Lea Kaiser bei der Vorbereitung für das Street Food Weekend in Mannheim. Foto: Teresa Schardt

Mit dem Food Truck auf Tour

Lea Kaiser arbeitet neben ihrem Lehramtsstudium in einem Food Truck und tourt mit einem Team durch Deutschland. Neben der internationalen Küche, die Kaiser zubereitet und auch probieren darf, gefallen ihr besonders die lockere Arbeitsatmosphäre und die Abwechslung. Wer sind Sie? Ich heiße Lea Kaiser, bin 24 Jahre alt und studiere Geschichte und Deutsch auf Grundschullehramt in Koblenz. Was für einen Nebenjob machen Sie? Neben meinem Studium arbeite ich seit einem Jahr bei der Kohlmeier Event & Entertainment GmbH. Hauptsächlich veranstalten wir Events wie das bekannte Street Food Weekend, bespielen aber auch etliche große Firmencaterings mit Food-Trucks. Der Arbeitsort variiert. Mit unserem Team touren wir durch ganz Deutschland und waren auch schon in Österreich und der Schweiz unterwegs. Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Was sind Ihre Aufgaben? Die …

Dr. Nadine Thomas berät Menschen, die in ihrer aktuellen beruflichen Situation unglücklich sind und etwas verändern möchten. Foto: Philipp Sittinger

Beratungsbüro zur beruflichen Weiterentwicklung

Von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin zur erfolgreichen Unternehmerin: Diplompsychologin Doktor Nadine Thomas hat den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und ein eigenes Beratungsbüro gegründet. Seit fast vier Jahren begleitet sie Arbeitnehmer und Spitzensportler auf dem Weg ihrer beruflichen Weiterentwicklung. Was einst als Beratung für Spitzensportler geplant war, ist inzwischen für eine größere Zielgruppe interessant geworden: Nadine Thomas berät Menschen, die in ihrer aktuellen beruflichen Situation unglücklich sind und etwas verändern möchten. Mit ihren Klienten versucht sie, herauszufinden, welche Motive und Bedürfnisse hinter der Unzufriedenheit stecken, und erarbeitet mit ihnen einen Handlungsplan, um die gewünschten Veränderungen in die Praxis umzusetzen. “Klarheit schaffen, wo vorher Unsicherheit und Durcheinander herrschten, das ist mein Hauptanliegen”  Eine Vorgehensweise ist zum Beispiel eine diagnostische Analyse. Darin wird zunächst der Ist-Zustand des Klienten einschließlich seines beruflichen Arbeitsumfelds untersucht. Anschließend wird die Zukunftsvision entwickelt, die der Klient in den nächsten drei Jahren anstreben möchte. Danach werden Veränderungs- und Entwicklungsmöglichkeiten aufgespürt und ein Aktionsplan erarbeitet. „Bei diesen Schritten arbeite ich gerne mit dem Modell das Innere Team, einem Coaching-Ansatz von Schulz von Thun, zur Klärung unterschiedlicher Bedürfnisse, …