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Irgendwas mit Medien: Praktikum in der PR-Welt von Burda

Campus-Reporterin Nina Seel absolvierte ein Praktikum im Medienimperium von Hubert Burda und war überrascht, wie schnell sie die Verantwortung für wichtige Aufgaben übernehmen durfte. Foto: Burda Media

Campus-Reporterin Nina Seel absolvierte ein Praktikum im Medienimperium von Hubert Burda und war überrascht, wie schnell sie die Verantwortung für wichtige Aufgaben übernehmen durfte. Foto: Burda Media

Bambi-Verleihung, Focus Magazin, Instyle-Box, Xing-Karrierenetzwerk: Diese und etwa 500 weitere Marken sind Teil von Burda, einem der größten Medienhäuser in Deutschland. Kurz vor Ende ihres Masters in Sozial- und Kommunikationswissenschaften durfte Uniblog-Reporterin Nina Seel im Rahmen eines sechsmonatigen Praktikums hinter die Kulissen schauen und lernen, wie ein Unternehmen mit 11.000 Mitarbeitern nach innen und außen kommuniziert.

Ursprünglich bekannt als Verlag für Zeitschriftentitel wie Bunte und Playboy, hat Verleger Dr. Hubert Burda das gleichnamige Medien- und Technologieunternehmen zu einem Vorreiter in der Einbindung der Digitalisierung in das traditionelle Verlagsgeschäft weiterentwickelt. Heute zählen neben den bekannten Printtiteln wie Elle, Harper’s Bazaar und Burda Style auch Online-Bewertungsportale wie Holidaycheck, Jameda und kununu zum Portfolio des Konzerns. Diese Vielfalt fand ich spannend und so zog ich für ein halbes Jahr nach München. Gemeinsam mit einer weiteren Praktikantin bekam ich die Chance, in der zentralen Konzernkommunikation die Bereiche Corporate und Brand Communications kennenzulernen.

Mein Praktikum gliederte sich in zwei Teile: Die Hauptaufgabe der Corporate Communications besteht darin, Mitarbeiter über aktuelle Ereignisse auf dem Laufenden zu halten und Burda als Unternehmen der Öffentlichkeit und den Medien zu präsentieren. Ich betreute die beiden wichtigsten Kommunikationskanäle redaktionell, das Intranet und den Burda-Blog. Ganz genau hieß das, Inhalte in die Content-Management-Systeme des Konzerns einzupflegen – zunächst Inhalte von anderen, bald durfte ich aber auch eigene Geschichten, Interviews und Fotos von internen Veranstaltungen beisteuern. Auch die sonstige Online-Kommunikation, wie die Betreuung der Social Media-Kanäle und das Aufbereiten von Newslettern, gehörte zu meinen täglichen Aufgaben. Die Berichterstattung über Burda-Ereignisse in den Medien sammelte ich in so genannten Presseclippings, in einer Art Presseschau.

Kommunikationskonzepte planen

Im Bereich der Brand Communications betreut jeder PR-Manager mehrere Burda-Marken, die thematisch zum Beispiel zu den Bereichen Burda Style, Burda News oder Burda Life zusammengefasst werden. Ich wurde parallel in verschiedene Kommunikationsprojekte eingebunden. So gehörte zum Beispiel die Vorbereitung von Pressematerialien für Veranstaltungen wie den Bunte New Faces Award Film zu meinen Aufgaben. Ebenfalls spannend war der Blick hinter die Kulissen der Social Media-PR zur Bambi-Verleihung, die im November stattfindet und für die bereits ab Sommer Kommunikationskonzepte geplant und umgesetzt wurden. Im Rahmen der Organisation von kleineren PR-Kampagnen, Produktlaunches und Inhouse-Events lernte ich darüber hinaus das Tagesgeschäft der PR-Manager kennen, half bei der Erstellung von Presseverteilern, organisierte Magazinaussendungen an Influencer und Blogger und packte beim Aufbau von Veranstaltungen mit an.

Praktikum mit Weiterempfehlungscharakter

Die Besonderheit bei diesem Praktikum bestand in der Vielseitigkeit der Themen. Jeden Tag liefen im Büro der Corporate PR als Schnittstelle aller Unternehmensbereiche so viele verschiedene News wie in einem Trichter zusammen, dass ich einen Rundum-Einblick in alle relevanten Themen erhielt. Dadurch erschloss sich mir das Burda-Universum Tag für Tag ein wenig mehr. Jedem, der sich für die PR-Arbeit eines Medienhauses interessiert, kann ich dieses Praktikum ans Herz legen: Das Unternehmen legt großen Wert auf eine offene, transparente und interessant gestaltete interne Kommunikation mit seinen Mitarbeitern. Ich wurde herzlich aufgenommen und habe den Eindruck gewonnen, dass man trotz der Größe des Konzerns die Atmosphäre des Familienunternehmens spürt.

Vom ersten Tag an wurde mir Raum gegeben, mich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und in kürzester Zeit viel zu lernen. Was mir besonders aufgefallen ist: Ich habe die Inhalte meiner Uni-Seminare in der Praxis wiedererkannt. Das Praktikum hat mich darin bestätigt, dass Kommunikation in allen Bereichen mein Steckenpferd ist. Der Platz bei Burda bot mir die optimale Start-Plattform, um nach Abschluss meines Masters in die Welt der Unternehmenskommunikation einzusteigen.

Nina Seel

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