Monate: Mai 2013

Was bedeutet Twitter für die politische Arbeit? Foto: pixelio.de/ Gerd Altmann

Twitter-Studie: “Der Politiker kann sich nur selbst inszenieren”

Was bedeutet Social Media für die politische Arbeit? Sascha Michel ist Mitarbeiter am Institut für Kulturwissenschaft und führt aktuell eine Studie über das Twitter-Verhalten von Politikern durch. Darin äußern sich Spitzenpolitiker verschiedener Parteien über die Funktion von Twitter für den politischen Alltag, legen ihre Twittermotive offen und reflektieren kritisch die grundsätzliche Bedeutung dieses sozialen Mediums für die Politik. Mit dem stellvertretenden Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Sebastian Nerz, etwa sprach Michel über Transparenz, Öffentlichkeit und das Thema Inszenierung bei Twitter – und seinem Vorhaben, sich von der Plattform vorerst zurück zu ziehen. Michel: Laut Twitonomy ist Ihre Twitterfrequenz von November 2012 bis Mai 2013 kontinuierlich gesunken. Welche Gründe gibt es für diese starke Abnahme? Nerz: Twitter ist extrem zeitintensiv. Zum Einen ist bei mir in letzter Zeit beruflich und privat viel angefallen, weshalb ich wenig Freizeit hatte. Zum Anderen war der Umgangston in der Partei sehr harsch. Es gab viele interne Debatten. Twitter ist dabei ein Medium, das dazu neigt, Konflikte zu befeuern. 140 Zeichen sind wunderbar geeignet, um ein Statement so zu verkürzen, dass es der …

Flohmarkt Koblenz Foto: Weinzierl

Bunte Vielfalt beim Koblenzer Uni-Flohmarkt

Am vergangenen Mittwoch war viel los auf dem Koblenzer Campus: Bei sonnigem Wetter boten viele Studierende während eines Flohmarktes die unterschiedlichste Waren an. Von Schuhen, Kleidung und Schmuck bis hin zu Möbeln und DVDs war für viele Interessen etwas dabei. Organisiert wurde der Flohmarkt von Anna Lanfermann, Referentin für Ökologie und Mobilität beim Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) am Campus in Koblenz. “Der Flohmarkt war sehr erfolgreich und wir freuen uns bereits auf den nächsten“, berichtet sie im Rückblick auf die Aktion. Hannah Wagner

Marian Schug (23) trainiert drei bis vier Mal pro Woche in Höhr-Grenzhausen beim "TTC Zugbrücke Grenzau". Auch er ist Teil des Teams, das im Juni diesen Jahres die Universität Koblenz-Landau bei den Hochschulmeisterschaften im Tischtennis vertritt.

Fünf Studierende bei der Tischtennis-Europameisterschaft in der Türkei

Fünf Studierende der Universität Koblenz-Landau haben sich für die Europäische Hochschulmeisterschaft im Tischtennis qualifiziert. Vom 17. bis 23. Juni 2013 wird das Team, bestehend aus Marian Schug, Yannik Schneider und Dennis Müller aus Koblenz sowie Björn Baum und Ann-Kathrin Herges aus Landau, in die Türkei reisen, um gegen die besten Teams aus Europa anzutreten. Bereits im Wintersemester 2011/12 begannen die ersten Rundenspiele. Anfang 2012  qualifizierte sich das Team in der Zwischenrunde, die am Campus Koblenz ausgetragen wurde, für die Deutsche Hochschulmeisterschaft 2012 in Kaiserslautern. Dort war kein Team besser als die fünf Spieler aus Koblenz und Landau. Lohn des Erfolgs: die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Teamwettbewerb und die Qualifikation für die Europameisterschaft in Zonguldak, im Norden der Türkei. „Es ist eine einmalige Gelegenheit, unsere Uni während den Tischtennis Europameisterschaften der Universitäten zu repräsentieren“, erklärt Marian Schug (23), einer der Spieler, der am Campus in Koblenz Informationsmanagement studiert. „2011 haben wir das Team ins Leben gerufen und uns sofort für die Europameisterschaften qualifiziert. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, da wir uns gegen eine Reihe von großen Sport-Hochschulen durchsetzen …

Wissen erweitern mit spannenden Veranstaltungen. Foto: Fotolia

Kontakte knüpfen, Qualifikationen ausbauen

Berufliche Perspektiven erkennen und das richtige Rüstzeug erwerben – dabei will das Women Career Center die Studierenden durch kostenlose Vorträge, Kurse und Exkursionen unterstützen. Das Programm des Women Career Centers enthält auch im Sommersemester 2013 zahlreiche interessante Veranstaltungen: 15. Mai: TRW Automotive – Projektmanagement Erfolgreiches Projektmanagement bedeutet, zahlreiche Akteure und Aufgaben zu koordinieren. In diesem Vortrag erfahren die Studierenden, wie Projekte bei dem Koblenzer Unternehmen TRW Automotive realisiert werden. 23. Mai: Akademischer Fachtag für Wiedereinsteigerinnen Die Veranstaltung zeigt, wie Frauen nach einer Familien- oder Pflegephase wieder in ihren Beruf oder an die Universität zurückkehren können. 5. Juni: Berufseinstieg für Geistes- und Kulturwissenschaftlerinnen – viele Wege führen zum Ziel Nicht nur Absolventinnen von Ingenieur- oder Lehramtsstudiengänge haben nach ihrem Studienabschluss gute Berufsaussichten. Auch Geistes- und Kulturwissenschaftlerinnen können sich am Arbeitsmarkt durchsetzen – in der Veranstaltung erhalten sie Tipps dazu. 26. Juni: „Flotter 3er“ – Thema: Medienberufe Drei Frauen aus der Region, die in den Bereichen Printprodukte, Radio und TV arbeiten, erzählen über ihre Berufe. 12. Juli: Exkursion zum Fraunhofer-Institut Ein Besuch des renommierten Fraunhofer-Instituts für Angewandte …

Franceca Vidal ist seit dem 1. April Gleichstellungsbeauftragte für alle Standorte der Universität. Foto: Privat

Neues Amt: Francesca Vidal ist Gleichstellungsbeauftragte der Universität

Seit April gibt es erstmals für alle drei Standorte der Universität eine zentrale Gleichstellungsbeauftragte. Das Amt wurde mit Privat-Dozentin  Dr. Francesca Vidal besetzt, die sich in den kommenden drei Jahren darum kümmern will, dass es an der Universität gerecht zugeht zwischen Mann und Frau. Ob und warum das nötig ist? „Eigentlich steht die Universität ganz gut da“, sagt Vidal. „Trotzdem gibt es noch viel Nachholbedarf.“ UniBlog sprach mit Vidal über ihre Arbeit, ihren Werdegang und ihre Vorbilder. Gleichstellung ist an der Universität schon lange ein Thema: Bevor Vidal in das neu geschaffene Amt berufen wurde, kümmerten sich die Frauenreferentinnen der Campi und der Senatsausschuss für Gleichstellungsfragen um die Belange der Frauen in Wissenschaft und Forschung. Der Senatsausschuss sowie die Frauenreferentinnen sind weiterhin aktiv und arbeiten mit Vidal zusammen, sie kann zudem aber als zentrale Gleichstellungsbeauftragte campusübergreifend koordinieren, beraten und informieren. Gleichstellungsbeauftragte: Ein Fulltime-Job Die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragen umfasst im Grunde vier Aufgaben: An erster Stelle achtet sie darauf, dass bei geplanten Einstellungen Frauen mit gleicher Qualifikation keine Benachteiligung gegenüber männlichen Mitbewerbern erfahren. Es gebe zwar …

Erfolg im Datenschutz: v.l.n.r. Staatssekretärin Vera Reiß, Marco Wichtermann, Dr. Christina Schmidt-Holtmann, Toni Rossberg, Datenschutzbeauftragter Edgar Wagner. Foto: Edgar Wagner

Informatik-Student gewinnt Wissenschaftspreis

Zu den Trägern des Wissenschaftspreises des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz gehört in diesem Jahr einer unserer Studenten der Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik. Toni Rossberg gewann den Preis in der Kategorie „Technik, Informatik“. In seiner Bachelorarbeit „Google-Online-Kalender: Datenschutzproblematik und Lösung“ untersuchte er anhand des Google-Online-Kalenders fungiert, stringent und auf hohem Niveau die Datenschutzproblematik entsprechender Internet-Dienste und bietet hierfür einen ausgereiften Lösungsansatz. In der Kategorie „Recht,Sozialwissenschaften“ wurde der Preis für eine Dissertation der Universität Trier verliehen. Mit einem Sonderpreis wurde eine interdisziplinäre Masterarbeit des Mainzer Medieninstituts ausgezeichnet. Der Wissenschaftspreis ist in jeder Kategorie mit 1000 Euro dotiert. Er wurde nach 2008, 2009 und 2010 zum vierten Mal im Mainzer Landtag vom Datenschutzbeauftragten und dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur vergeben. Weitere Informationen zum Wissenschaftspreis zum Datenschutz von Rheinland-Pfalz

Studierenden-Wettbewerb 2013: "Reformation und Toleranz: Was bedeuten Identität und Toleranz heute?" Plakat: BMI

Studentischer Wettbewerb zu Identität und Toleranz

Aus Anlass des Lutherjahres 2013 „Reformation und Toleranz“ hat das Bundesministerium des Innern den gleichnamigen Studierenden-Wettbewerb ausgeschrieben. Studierende aller Fachrichtungen können ihre Ideen zum Thema: „ Was bedeuten Identität und Toleranz heute?“ in den Wettbewerbskategorien Wissenschaftliche Arbeit, Essay/Reportage oder Fotografie/Film einzureichen. Sie können aktuelle politische oder gesellschaftliche Ereignisse zum Anlass nehmen um Ideen zu entwickeln oder sich multimedialer Medien zu bedienen. Teamarbeiten sind möglich, allerdings ist die Gruppengröße auf maximal drei Studierende beschränkt. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2013, es werden Einzelpreise bis zu 2.500 Euro ausgelobt. Die Ehrung der Preisträger findet am 25. Oktober 2013 im Refektorium des Lutherhauses in der Lutherstadt Wittenberg statt. Mehr Informationen zum Wettbewerb: www.bmi.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2013/01/studierenden_wettbewerb.html

Bald sind Sommerferien. Und im Kinderatelier schaffen viele kleine Hände große Kunst. Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Kleine Leute, große Kunst: Sommerferienbetreuung in Koblenzer Kinderatelier

Auch in diesen Jahr bieten Uni und Hochschule zusammen mit dem Atelier mobil e.V. eine Ferienbetreuung für die Kinder aller Hochschulangehörigen an. In den ersten beiden Ferienwochen können Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren am Ferienatelier von Atelier mobil e.V. in der Grundschule Neukarthause teilnehmen. Unter dem Motto „Kleine Leute, große Kunst!“ begeben sich die Kinder auf die Spuren der großen Meister der Kunstgeschichte und können dabei als kreative Bildhauer, Maler und Keramiker zahlreiche  künstlerische Techniken kennen lernen. Dazu gibt es viel Zeit für Spiel, Bewegung und Entspannung. Eine Anmeldung ist bis zum 31. Mai möglich. Weitere Informationen, Kontaktadresse und Anmeldung unter: http://www.uni-koblenz-landau.de/koblenz/einrichtungen/frauenbuero/Kinderbetreuung/sommerferien      

Dr. Markus Lohoff, Leiter des Arbeitsbereiches Digitale Medien am Institut für Kunstwissenschaften an der Universität Koblenz-Landau, hat gemeinsam mit den Studierenden neuartige Ideen zum Thema „Eurovisionen“ umgesetzt.

Kultursommer: Studierende präsentieren interaktive Installationen

Die ansonsten eher tristen und dunklen Bahnunterführungen im Oberlahnsteiner Veranstaltungsbereich der Kultursommer-Eröffnung verwandeln sich von heute an bis einschließlich Sonntag,  5. Mai, zu wahren Erlebnisräumen, die die Besucher zum Mitmachen und Nachdenken aufgefordert. Studierende des Arbeitsbereiches Digitale Medien der Universität Koblenz-Landau haben sich unter der Leitung von Dr. Markus Lohoff dem diesjährigen Kultursommer-Motto „Eurovisionen“ auf völlig neue Weise genähert. „Get in touch“ heißt es im Tunnel Nord (Kirchstraße zum Rhein), im Sinne von „in Kontakt treten“. Das Kunstwerk selbst lädt den Besucher zu einer spielerischen Auseinandersetzung mit diesem ein. Mittels spezieller Technik kann der Betrachter Teil der Projektion werden, die an die Tunnelwand angestrahlt wird und diese aktiv oder passiv mitgestalten. Von Licht und Sound untermalt, können sich die Besucher frei betätigen oder einfach anderen dabei zuschauen. Interessante Fakten zum Thema Europa, die die Projektgruppe u.a. in einer ihrer Installationen verwendet hat: 6 cm beträgt der Durchmesser eines Apfels nach EU-Vermarktungsordnung. 734 228 971 Einwohner zählt die aktuelle Bevölkerungszahl in Europa. Am 9. Mai ist Europa-Tag. 16,3 Prozent der EU-Bevölkerung waren 2008 armutsgefährdet. 180 Menschen …

Roboter Lisa kann Türen öffnen. Foto: Viktor Seib

Erfolgreiche Lisa: 3. Platz bei den RoboCup German Open

Siegreich und stolz ist das Team „homer@UniKoblenz“ unter der Leitung von Diplom- Informatiker Viktor Seib mit Roboter Lisa von der RoboCup German Open in Magdeburg zurückgekehrt.Unter den neun angemeldeten Teams in der RoboCup@Home-Liga erreichten die 13 Koblenzer Studierenden den 3. Platz und standen glücklich auf dem Sieger-Treppchen. “Dieses gute Ergebnis ist der hervorragenden Arbeit und dem Engagement der Studierenden zu verdanken”, sagt Projektleiter Seib. Lisa ist ein selbständiger Serviceroboter, der durch Gesten und Sprache mit seinem Benutzer kommunizieren kann. Zudem kann Lisa verschiedene Gesichter und Gegenstände identifizieren, selbständig greifen und transportieren. In diesem Jahr wurden Lisas Fähigkeiten durch das Erkennen von Gesichtsausdrücken, einer verbesserten Personenerkennung und der Fähigkeit, Türen zu öffnen, erweitert. Selbst transparente Objekte kann der Roboter identifizieren und greifen – eine enorme Leistung, da diese Art von Objekten für die üblichen Sensoren unsichtbar ist. Durch Studierende der Computervisualistik und Informatik wurde der Roboter in Praktika oder Abschlussarbeiten eigenständig entworfen und entwickelt. Das Robotik-Projekt der Arbeitsgruppe “Aktives Sehen” unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dietrich Paulus begeistert Studierende unserer Universität schon seit 10 Jahren …