Alle Artikel in: Alumni-Porträts

Als Personalreferentin ist Claudia Detzel in ihrem Job für die Personalangelegenheiten von 500 Mitarbeitern zuständig. Das erfordert Organisationstalent und Einfühlungsvermögen. Grafik: Colourbox.de/Omelchenko

Auf den Spuren von… Personalreferentin Claudia Detzel

Claudia Detzels Karriere beginnt klassisch: Sie studiert Lehramt für Grund- und Hauptschule in Karlsruhe, nach dem Studium entschließt sie sich jedoch gegen den Schuldienst und für ein Betriebspädagogik-Studium am Campus Landau. Heute arbeitet Detzel als Referatsleiterin in der Verwaltung des Landkreises Südliche Weinstraße. Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma Mater und an Ihre Studienstadt Landau zurückdenken? Die familiäre Atmosphäre. Man kannte und schätzte sich unter den Studierenden, aber auch unter den Dozenten. Dazu trugen auch die überschaubaren Wege bei. Trotz der vielen Außenstellen, an denen Veranstaltungen stattfanden, war immer alles gut zu erreichen und jeder Standort hatte seinen eigenen Charme. Da der Landauer Campus direkt am Wald liegt, ermöglichte er in den Pausen immer einen Kaffee im Grünen oder einen netten Grillabend mit der Fachschaft U-F-O. Auch die wunderschöne Bibliothek ist mir in Erinnerung geblieben. Dank der guten Sortierung und der ruhigen und freundlichen Arbeitsumgebung lud sie stets zum Verweilen ein. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Nach dem Abschluss meines Lehramtsstudiums an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe war …

Mag keine Informatiker-Klischees, hat sein Notebook aber trotzdem immer dabei: Software-Entwickler Patrick Schäfer. Foto: Adrian Müller.

Auf den Spuren von… Software-Entwickler Patrick Schäfer

Patrick Schäfer (26) aus Niederfell an der Mosel hat in diesem Jahr sein Masterstudium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Koblenz-Landau abgeschlossen. Nun arbeitet er als Software-Entwickler für eine Web-Agentur in der Koblenzer Innenstadt. Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma Mater und an Ihre Studienstadt zurückdenken? Die tolle Atmosphäre, die schöne Stadt und die freundlichen Menschen. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Ich habe meinen Bachelor in Informationstechnik woanders gemacht und wollte zum Master wieder zurück in die Heimat, in der ich groß geworden bin. Meine Familie und viele meiner Freunde wohnen noch hier und die Universität Koblenz-Landau hat in der Informatik einen guten Ruf. Wussten Sie schon zu Studienbeginn, was Sie später machen wollen? Was war Ihr Traumjob? Ich wusste schon vor dem Studium, dass ich entweder etwas in Richtung Maschinenbau oder Informatik studieren werde. Mein Traum war es, in der Luft- und Raumfahrttechnik zu arbeiten. Während meines duales Bachelor-Studiums der Informatik an der DHBW Mannheim bekam ich auch die Gelegenheit, für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt zu arbeiten. …

Ein Job im Grünen: Stefan Eschenauer sitzt als Naturparkreferent nicht nur hinter dem Schreibtisch, er ist auch viel mit Fernglas und Turnschuhen im Park unterwegs. Foto: Privat.

Auf den Spuren von… Stefan Eschenauer, Referent im Naturpark Nassau

Alumnus Stefan Eschenauer absolvierte sein Bachelor- und Masterstudium an der Universität Koblenz-Landau: Auf “Ecological Impact Assessment” am Campus Koblenz folgte der Master in BioGeoWissenschaften. Nach seinem Abschluss im Jahr 2014 hielt es den 30-Jährigen weiter in der Region: Heute arbeitet er als Referent im Naturpark Nassau. Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma Mater und Ihre Studienstadt zurückdenken? Wir haben damals mit nur etwa 20 Leuten angefangen zu studieren. Ich habe mich mit allen gut verstanden, das war ein sehr familiäres Klima. Mit dem einen oder anderem ist sogar eine engere Freundschaft entstanden. So etwas ist natürlich super und dafür bin ich dankbar. Ansonsten denke ich an den Mikadoplatz oder das G-Gebäude zurück, da ich dort die meiste Zeit verbracht habe. Mit der Studienstadt Koblenz verbinde ich das Deutsche Eck, die Festung Ehrenbreitstein und die Altstadt mit ihren vielen Kneipen. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Ich war schon immer ein Mensch, der sehr stark mit der Region verwurzelt ist. Geboren wurde ich in Koblenz, …

Unsere Alumni: Referendarin Veronique Jakobs. Foto: Adrian Müller

Auf den Spuren von… Referendarin Veronique Jakobs

Alumna Veronique Jakobs (26) aus Wassenach am Laacher See hat im vergangenen Jahr ihr Studium abgeschlossen. Nun ist sie Referendarin in einem kleinen Gymnasium in Linz und unterrichtet die Fächer Deutsch und Biologie. Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma Mater und an Ihre Studienstadt zurückdenken? Da will ich nochmal hin. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Der Campus ist sehr übersichtlich, ich mag die freundliche Atmosphäre und dass man sich untereinander kennt. Weil ich gerne in der Heimat bleiben wollte, hatte ich die Wahl zwischen Koblenz und Köln, was beides eine halbe Stunde Autofahrt bedeutete. Entschieden habe ich mich für Koblenz. Wussten Sie schon zu Studienbeginn, was Sie später machen wollen? Was war Ihr Traumjob? Mein Traumjob war immer Astronautin. Deshalb habe ich auch erst am Rhein-Ahr-Campus der Hochschule in Remagen angefangen, Lasertechnik zu studieren, weil man damit in die Raumfahrttechnik einsteigen kann. Ich wollte jedoch etwas abwechslungsreiches machen, wo man viel mit Menschen zu tun hat – und da hat man als Lehrer …

Die Diplom-Pädagogin Helen Sahm bietet Kindern und Erwachsenen in ihrem Mal Raum in Landau die Möglichkeit, sich kreativ zu entfalten. Fotos: Leyerer

Auf den Spuren von… Malbegleiterin Helen Sahm

Alumna Helen Sahm (26) hat im vergangenen Jahr ihr Studium der Erziehungswissenschaften abgeschlossen. Direkt im Anschluss erfüllte sich die Diplom-Pädagogin mit der Eröffnung des Mal Raums Landau einen ganz persönlichen Traum. Im UniBlog erzählt sie, wie sie als Malbegleiterin kleine und große Besucher mit Pinsel und Farbe glücklich macht. Was ist ein Mal Raum überhaupt? Ein Ort, an dem freies Malen im Mittelpunkt steht. Das ursprüngliche Konzept kommt von Arno Stern, dem Begründer des Mal Orts. Das ist im Grunde eine Methode der Kunsttherapie. Hinter dem Begriff verbirgt sich, dass man beim Malen frei von Interpretationen, Erwartungen, Zwängen und Bewertungen ist. Im Mal Raum male ich nur für mich. Es geht dort nicht um das Endprodukt, sondern um den Prozess des Malens an sich. Das Ziel ist es, sich im kreativen Prozess selbst zu erleben, Spaß zu haben und daran zu wachsen. Die Malenden sollen entspannt und glücklich nach Hause gehen. Das Konzept des Mal Raums besteht darin, dass man sofort loslegen kann. Hier sind alle Hürden abgebaut, denn die Besucher finden bereits alles vor, was sie …

Vor bald zehn Jahren entstand in der Landauer Unikneipe "Fatal" die Band "Oku and the Reggaerockers". Foto: Musopia Music

Auf den Spuren von… Sonderschullehrer und Reggaerocker Markus Okusea

Markus Okuesa ist passionierter Sonderschullehrer. Doch eigentlich wollte er nie Lehrer werden. Nach einem Praktikum hat er es sich anders überlegt. Der heute 37-Jährige begann im Jahr 2000 sein Studium der Grundschul- und Sonderpädagogik am Campus Landau. Neben der Arbeit mit seinen Schülern gibt es für „Oku“ eine weitere Leidenschaft in seinem Leben: Die Musik. Ein Absolvent im Porträt. Okuesa beschreibt sich selbst rückblickend als schwierigen Schüler. „Ich werde niemals Lehrer“, sagte er sich damals. Aufgewachsen in Nigeria, kam Okuesa nach dem Abitur nach Deutschland. Er versuchte sich als Immobilienmakler, studierte Maschinenbau. „Bei einem Praktikum im Kindergarten hat es Klick gemacht“, erinnert er sich. Vor rund zehn Jahren machte er sein Examen am Campus Landau. Neben dem Unterrichten hat Oku noch eine zweite Leidenschaft: Ebenfalls vor fast zehn Jahren gründete der Pädagoge in der Landauer Uni-Kneipe „Fatal“ die Band „Oku and The Reggaerockers“. Ihr erstes Konzert gaben sie in der Landauer Diskothek „Logo“. „Das war der Hammer“, erzählt er lachend. Am Anfang sei es mehr ein Spaß-Projekt gewesen, dann kamen Festivalauftritte und die Band feierte …

Die Figur des Kläänen Pälzers von Xaver Mayer ist heute überall in der Region um Landau bekannt. Foto: Mayer

Auf den Spuren von… Künstler Xaver Mayer

Xaver Mayer ist seit fast 30 Jahren erfolgreicher freier Künstler in der Region. Studiert hat er in Landau. Wie er hierher gekommen ist, wie er seinen Weg zum freien Künstler gefunden und wie er eine Kultfigur geschaffen hat, erzählte er Campus-Reporterin Rosa Stecher. Wo hat Ihre künstlerische Laufbahn ihren Anfang genommen? Das fing schon sehr früh an, denn schon als Kind habe ich gern gezeichnet. Der Comic Peanuts mit Charlie Brown hat mich begeistert und wurde über die Jahre zu einem Vorbild für mich. Ich habe viel gekritzelt und Strichmännchen gemalt, immer ein wenig in Richtung Cartoon gehend. Dieses Pingelige und Kleine sieht man auch heute noch in meinen Arbeiten. Wann fiel Ihr Entschluss, freier Künstler zu werden? Eigentlich war das schon immer mein Traum. Mein Kunst- und Germanistikstudium habe ich eher aus Verlegenheit angefangen, um vor meinen Eltern eine Rechtfertigung zu haben, warum ich mich mit Kunst beschäftige. Dass ich im Lehrerberuf nicht glücklich werden würde, habe ich in den Schulpraktika gemerkt. Auch wenn ich mich gut geschlagen habe, aber auf Dauer wäre das …