Alle Artikel in: Alumni-Porträts

Gerrit Müller hat an der Uni Koblenz-Landau Informationsmanagement studiert und arbeitet heute in einer Social Media-Agentur. Foto: Greta Rettler

Auf den Spuren von… Head of Client Services Gerrit Müller

Soziale Netzwerke sind für Unternehmen wichtige Kanäle, um das Profil der eigenen Marke zu schärfen und neue Kunden zu gewinnen. Dafür die perfekte Strategie zu finden, ist Aufgabe des Koblenzer Absolventen Gerrit Müller, der in der Agentur 247GRAD arbeitet. Im Interview erzählt der 29-Jährige, warum es wichtig ist, im Beruf auch mal die eigene Komfortzone zu verlassen. Sie arbeiten in der Agentur 247GRAD. Interessanter Name. Woher kommt der? Der Name 247GRAD kommt vom wichtigsten Wind der Welt, dem West-Südwest-Wind. Dieser sorgt für den Flug der Samen, aus denen neues Leben sprießt. Im übertragenen Sinn pflanzen wir als Agentur das Thema Social Media in Unternehmen ein. Wir beraten Konzerne und Mittelständler zum Einstieg oder Ausbau der Social Media-Aktivitäten und helfen bei der Produktion von Content, der Realisierung von Kampagnen, Websites und Apps sowie der Schaltung von Werbung, zu Beispiel auf Facebook oder Twitter. Ihre Berufsbezeichnung heißt auf Deutsch: Kundenzufriedenheitsmanager. Was macht man denn so in diesem Job? Ich halte Kontakt mit unseren Kunden und entwickle erste Lösungsansätze, die zu deren Zielen passen. Wenn ein Marketingmitarbeiter anruft und gern …

Conrad Szudra studierte Kulturwissenschaft in Koblenz. Heute ist der 28-jährige Projektmanager und Teilhaber einer Marketing-Agentur. Foto: Privat

Auf den Spuren von… Marketing-Projektmanager Conrad Szudra

Mit gerade einmal 28 Jahren ist Conrad Szudra bereits Teilhaber einer Agentur für Marketing und visuelle Kommunikation. Nach seinem Master in Kulturwissenschaft am Campus in Koblenz zog es den gebürtigen Berliner nach Leipzig, wo er heute als Projektmanager bei annodare arbeitet. Zu den Kunden der Agentur zählen unter anderem Die Zeit und die Koblenzer Universitätsmusik.  Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma mater und an Ihre Studienstadt zurückdenken? Für mich war Koblenz immer eine tolle Stadt. Ich habe unglaublich schnell viele Leute kennengelernt und einen neuen Freundeskreis aufgebaut. Dazu beigetragen haben vor allem die Überschaubarkeit am Campus, kurze Wege und der persönliche Kontakt zu den Lehrenden. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Nach meinem Abitur wollte ich etwas studieren, was in dieser Form nicht allzu verbreitet auf dem Studienmarkt ist. Mein Bruder lebte damals in Koblenz und machte mich auf die Kulturwissenschaft aufmerksam. Die Inhalte sagten mir sofort zu und es passte einfach perfekt zu meiner Idee: Der Bachelor war damals noch ganz neu an der Universität, ich war also quasi …

Thomas Baschab in Aktion: Seit fast 30 Jahren zeigt er Menschen, wie sie ihre Potential optimal ausschöpfen können. Bis zu 30.000 Seminarteilnehmer hören ihm jedes Jahr zu. Fotos: Baschab

Auf den Spuren von… Mentalcoach Thomas Baschab

Thomas Baschab ist einer der erfolgreichsten Redner und Mentalcoaches in Deutschland. Er trainiert Spitzensportler wie Andi Birnbacher und Topmanager großer Unternehmen darin, die eigene Leistung durch mentale Stärke zu verbessern. Vor 25 Jahren studierte Baschab an der Universität Koblenz-Landau berufsbegleitend Betriebspädagogik. Der Abschluss des Studiums war für ihn der Startschuss seiner Karriere als selbstständiger Coach. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Ich war Schulungsreferent in einem schweizerischen Versicherungsunternehmen. Mein damaliger Chef hat den Studiengang Betriebspädagogik in Landau besucht. Der Studiengang lief berufsbegleitend an den Wochenenden unter Leitung von Professor Hülshoff. Mein Chef war begeistert und bot mir an, ebenfalls teilzunehmen. Wussten Sie schon früh, was Sie beruflich machen möchten? Das Thema Training und Schulung hat mich schon immer fasziniert. Ich bin eigentlich gelernter Versicherungskaufmann. Diese Ausbildung habe ich gemacht, um eine gewisse Fachkompetenz zu erlangen und diese später als Trainer nutzen zu können. Alle anderen Kompetenzen hat mir dann das Leben mitgegeben. Wie meinen Sie das? Ich bin im Leben keinen geraden Weg gegangen, sondern habe viele Dinge ausprobiert …

Alumnus Tobias Hastenteufel leitet die Produktentwicklung des 2015 gegründeten Start-Ups „Qurasoft“. Die Idee zu dem Unternehmen entstand während seines Studiums an der Universität Koblenz-Landau im Rahmen einer Projektarbeit. Fotos: Qurasoft GmbH

Auf den Spuren von… Jungunternehmer Tobias Hastenteufel

Tobias Hastenteufel (29) studierte Informatik und Wirtschaftsinformatik am Campus Koblenz und machte gemeinsam mit seinem Team aus einem Uni-Projekt ein innovatives Start-up: Mit ehemaligen Kommilitonen gründete er nach seinem Abschluss die Firma Qurasoft, die IT-Lösungen für den medizinischen Bereich entwickelt. Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma Mater und an Ihre Studienstadt zurückdenken? Da denke ich zunächst an den engen Kontakt zwischen Studierenden und Professoren. Ohne den guten Draht und die Unterstützung der Lehrenden wäre unser Gründungsprozess wesentlich schwieriger verlaufen. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Ich komme aus Kobern-Gondorf, wollte nach Möglichkeit in meiner Heimatregion studieren und einen Studiengang im technischen Bereich beginnen. Das Informatikstudium ist hier so breit aufgestellt, dass es viele meiner Interessen abgedeckt hat. Wussten Sie schon zu Studienbeginn, was Sie später machen wollen? Was war Ihr Traumjob? Ich war schon zu Schulzeiten technikbegeistert, nach dem Abitur habe ich dann eine Ausbildung zum Informatik-Kaufmann bei einer Versicherung in Koblenz absolviert. Eine grundsätzliche Affinität zur Technik hat mich also immer begleitet, die …

Als Personalreferentin ist Claudia Detzel in ihrem Job für die Personalangelegenheiten von 500 Mitarbeitern zuständig. Das erfordert Organisationstalent und Einfühlungsvermögen. Grafik: Colourbox.de/Omelchenko

Auf den Spuren von… Personalreferentin Claudia Detzel

Claudia Detzels Karriere beginnt klassisch: Sie studiert Lehramt für Grund- und Hauptschule in Karlsruhe, nach dem Studium entschließt sie sich jedoch gegen den Schuldienst und für ein Betriebspädagogik-Studium am Campus Landau. Heute arbeitet Detzel als Referatsleiterin in der Verwaltung des Landkreises Südliche Weinstraße. Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma Mater und an Ihre Studienstadt Landau zurückdenken? Die familiäre Atmosphäre. Man kannte und schätzte sich unter den Studierenden, aber auch unter den Dozenten. Dazu trugen auch die überschaubaren Wege bei. Trotz der vielen Außenstellen, an denen Veranstaltungen stattfanden, war immer alles gut zu erreichen und jeder Standort hatte seinen eigenen Charme. Da der Landauer Campus direkt am Wald liegt, ermöglichte er in den Pausen immer einen Kaffee im Grünen oder einen netten Grillabend mit der Fachschaft U-F-O. Auch die wunderschöne Bibliothek ist mir in Erinnerung geblieben. Dank der guten Sortierung und der ruhigen und freundlichen Arbeitsumgebung lud sie stets zum Verweilen ein. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Nach dem Abschluss meines Lehramtsstudiums an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe war …

Mag keine Informatiker-Klischees, hat sein Notebook aber trotzdem immer dabei: Software-Entwickler Patrick Schäfer. Foto: Adrian Müller

Auf den Spuren von… Software-Entwickler Patrick Schäfer

Patrick Schäfer (26) aus Niederfell an der Mosel hat in diesem Jahr sein Masterstudium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Koblenz-Landau abgeschlossen. Nun arbeitet er als Software-Entwickler für eine Web-Agentur in der Koblenzer Innenstadt. Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma Mater und an Ihre Studienstadt zurückdenken? Die tolle Atmosphäre, die schöne Stadt und die freundlichen Menschen. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Ich habe meinen Bachelor in Informationstechnik woanders gemacht und wollte zum Master wieder zurück in die Heimat, in der ich groß geworden bin. Meine Familie und viele meiner Freunde wohnen noch hier und die Universität Koblenz-Landau hat in der Informatik einen guten Ruf. Wussten Sie schon zu Studienbeginn, was Sie später machen wollen? Was war Ihr Traumjob? Ich wusste schon vor dem Studium, dass ich entweder etwas in Richtung Maschinenbau oder Informatik studieren werde. Mein Traum war es, in der Luft- und Raumfahrttechnik zu arbeiten. Während meines duales Bachelor-Studiums der Informatik an der DHBW Mannheim bekam ich auch die Gelegenheit, für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt zu arbeiten. …

Ein Job im Grünen: Stefan Eschenauer sitzt als Naturparkreferent nicht nur hinter dem Schreibtisch, er ist auch viel mit Fernglas und Turnschuhen im Park unterwegs. Foto: Privat

Auf den Spuren von… Stefan Eschenauer, Referent im Naturpark Nassau

Alumnus Stefan Eschenauer absolvierte sein Bachelor- und Masterstudium an der Universität Koblenz-Landau: Auf “Ecological Impact Assessment” am Campus Koblenz folgte der Master in BioGeoWissenschaften. Nach seinem Abschluss im Jahr 2014 hielt es den 30-Jährigen weiter in der Region: Heute arbeitet er als Referent im Naturpark Nassau. Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma Mater und Ihre Studienstadt zurückdenken? Wir haben damals mit nur etwa 20 Leuten angefangen zu studieren. Ich habe mich mit allen gut verstanden, das war ein sehr familiäres Klima. Mit dem einen oder anderem ist sogar eine engere Freundschaft entstanden. So etwas ist natürlich super und dafür bin ich dankbar. Ansonsten denke ich an den Mikadoplatz oder das G-Gebäude zurück, da ich dort die meiste Zeit verbracht habe. Mit der Studienstadt Koblenz verbinde ich das Deutsche Eck, die Festung Ehrenbreitstein und die Altstadt mit ihren vielen Kneipen. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Ich war schon immer ein Mensch, der sehr stark mit der Region verwurzelt ist. Geboren wurde ich in Koblenz, …

Unsere Alumni: Referendarin Veronique Jakobs. Foto: Adrian Müller

Auf den Spuren von… Referendarin Veronique Jakobs

Alumna Veronique Jakobs (26) aus Wassenach am Laacher See hat im vergangenen Jahr ihr Studium abgeschlossen. Nun ist sie Referendarin in einem kleinen Gymnasium in Linz und unterrichtet die Fächer Deutsch und Biologie. Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma Mater und an Ihre Studienstadt zurückdenken? Da will ich nochmal hin. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Der Campus ist sehr übersichtlich, ich mag die freundliche Atmosphäre und dass man sich untereinander kennt. Weil ich gerne in der Heimat bleiben wollte, hatte ich die Wahl zwischen Koblenz und Köln, was beides eine halbe Stunde Autofahrt bedeutete. Entschieden habe ich mich für Koblenz. Wussten Sie schon zu Studienbeginn, was Sie später machen wollen? Was war Ihr Traumjob? Mein Traumjob war immer Astronautin. Deshalb habe ich auch erst am Rhein-Ahr-Campus der Hochschule in Remagen angefangen, Lasertechnik zu studieren, weil man damit in die Raumfahrttechnik einsteigen kann. Ich wollte jedoch etwas abwechslungsreiches machen, wo man viel mit Menschen zu tun hat – und da hat man als Lehrer …

Die Diplom-Pädagogin Helen Sahm bietet Kindern und Erwachsenen in ihrem Mal Raum in Landau die Möglichkeit, sich kreativ zu entfalten. Fotos: Leyerer

Auf den Spuren von… Malbegleiterin Helen Sahm

Alumna Helen Sahm (26) hat im vergangenen Jahr ihr Studium der Erziehungswissenschaften abgeschlossen. Direkt im Anschluss erfüllte sich die Diplom-Pädagogin mit der Eröffnung des Mal Raums Landau einen ganz persönlichen Traum. Im UniBlog erzählt sie, wie sie als Malbegleiterin kleine und große Besucher mit Pinsel und Farbe glücklich macht. Was ist ein Mal Raum überhaupt? Ein Ort, an dem freies Malen im Mittelpunkt steht. Das ursprüngliche Konzept kommt von Arno Stern, dem Begründer des Mal Orts. Das ist im Grunde eine Methode der Kunsttherapie. Hinter dem Begriff verbirgt sich, dass man beim Malen frei von Interpretationen, Erwartungen, Zwängen und Bewertungen ist. Im Mal Raum male ich nur für mich. Es geht dort nicht um das Endprodukt, sondern um den Prozess des Malens an sich. Das Ziel ist es, sich im kreativen Prozess selbst zu erleben, Spaß zu haben und daran zu wachsen. Die Malenden sollen entspannt und glücklich nach Hause gehen. Das Konzept des Mal Raums besteht darin, dass man sofort loslegen kann. Hier sind alle Hürden abgebaut, denn die Besucher finden bereits alles vor, was sie …

Vor bald zehn Jahren entstand in der Landauer Unikneipe "Fatal" die Band "Oku and the Reggaerockers". Foto: Musopia Music

Auf den Spuren von… Sonderschullehrer und Reggaerocker Markus Okusea

Markus Okuesa ist passionierter Sonderschullehrer. Doch eigentlich wollte er nie Lehrer werden. Nach einem Praktikum hat er es sich anders überlegt. Der heute 37-Jährige begann im Jahr 2000 sein Studium der Grundschul- und Sonderpädagogik am Campus Landau. Neben der Arbeit mit seinen Schülern gibt es für „Oku“ eine weitere Leidenschaft in seinem Leben: Die Musik. Ein Absolvent im Porträt. Okuesa beschreibt sich selbst rückblickend als schwierigen Schüler. „Ich werde niemals Lehrer“, sagte er sich damals. Aufgewachsen in Nigeria, kam Okuesa nach dem Abitur nach Deutschland. Er versuchte sich als Immobilienmakler, studierte Maschinenbau. „Bei einem Praktikum im Kindergarten hat es Klick gemacht“, erinnert er sich. Vor rund zehn Jahren machte er sein Examen am Campus Landau. Neben dem Unterrichten hat Oku noch eine zweite Leidenschaft: Ebenfalls vor fast zehn Jahren gründete der Pädagoge in der Landauer Uni-Kneipe „Fatal“ die Band „Oku and The Reggaerockers“. Ihr erstes Konzert gaben sie in der Landauer Diskothek „Logo“. „Das war der Hammer“, erzählt er lachend. Am Anfang sei es mehr ein Spaß-Projekt gewesen, dann kamen Festivalauftritte und die Band feierte …