Alle Artikel in: Abschlussarbeiten

Juliana Siemes beschäftigt sich in ihrer Bachelorarbeit mit dem Thema Bildung im Kontext des Tabuthemas Tod. Foto: Esther Guretzke

Sterbebegleiter im Hospiz: Vom Tod für das Leben lernen

In ihrer Bachelorarbeit erforscht Juliana Siemes die Bildungsprozesse ehrenamtlicher Sterbebegleiter und beschreibt, welche Auswirkungen die Grenzerfahrungen haben, die Sterbebegleiter im Hospiz machen, während sie Menschen auf der Schwelle zwischen Leben und Tod zur Seite stehen. Die Serie: Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen?  Wer sind Sie und was studieren Sie? Ich bin Juliana Siemes und ich habe Pädagogik am Campus Koblenz studiert. Was ist das Thema Ihrer Abschlussarbeit? Meine Bachelorarbeit Bildungsprozesse in der Sterbebegleitung befasst sich damit, inwiefern bei den ehrenamtlichen Sterbebegleitern Bildungsprozesse im Rahmen ihrer Tätigkeit ablaufen und wie sie ablaufen. Ich habe dafür Interviews mit Sterbebegleitern geführt, sie transkribiert und ausgewertet. Es geht in der Arbeit um die Frage, welche Auswirkungen das Ehrenamt als Sterbebegleiter auf den Menschen hat und ob dadurch Bildungsprozesse angestoßen werden. Bildungsprozesse werden durch das Moment der transformatorischen Bildung charakterisiert. …

Maxi Fleiter (links) und Doro Loch erforschen für ihre Masterarbeit in Psychologie die Determinanten des Wohlbefindens. Foto: Greb

Extraversion: Macht gute Laune gesprächiger und aktiver?

Extravertierte Menschen verhalten sich nach außen gewandt, sie kommunizieren und interagieren also gern mit ihrer Umwelt. Die Psychologiestudentinnen Doro Loch und Maxi Fleiter haben im Rahmen ihrer Masterarbeiten gemeinsam eine Studie durchgeführt und untersucht, inwiefern sich positive Stimmung auf den Grad der Extraversion auswirkt. Die Serie: Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen?  Wer sind Sie und was studieren Sie? Wir sind Doro Loch und Maxi Fleiter und studieren beide im vierten Mastersemester Psychologie. Was ist das Thema Ihrer Masterarbeiten? Loch: Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen guter Stimmung und Extraversion. Extravertiert heißt nach außen gewandt. Damit sind menschliche Eigenschaften wie gesprächig, aktiv, energisch, enthusiastisch oder auch abenteuerlustig gemeint. Bisher wurde viel dazu geforscht, dass Menschen, die extravertierter sind, auch glücklicher sind. Es gibt jedoch nur wenige Informationen darüber, ob das auch umgekehrt funktioniert: Wenn ich besser gelaunt …

Psychologie-Studentin Annika Raff hatte Mut zu einem brisanten Thema und beschäftigte sich in ihrer Abschlussarbeit mit Sexting. Foto: Schreiner

Abschlussarbeiten: Sexting unter Jugendlichen

Geflirtet wird heute nicht mehr nur im persönlichen Gespräch mit Worten und Blicken, sondern auch digital über Snapchat, E-Mail und WhatsApp. Die Psychologiestudentin Annika Raff hat sich in ihrer Bachelorarbeit mit dem Thema Sexting, dem digitalen versenden freizügiger Bilder, beschäftigt. Dazu hat sie fast 300 Jugendliche befragt. Die Serie: Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen?  Wer sind Sie und was studieren Sie? Mein Name ist Annika Raff und ich studiere Psychologie. Mittlerweile bin ich im letzten Semester des Masters Psychologie. Was ist das Thema Ihrer Abschlussarbeit? In meiner Bachelorarbeit habe ich mich mit Sexting unter Jugendlichen beschäftigt. Sexting war dabei definiert als das Verschicken freizügiger Fotos per Handy oder E-Mail an Freunde und Bekannte. Dazu gibt es bisher nicht viel Forschung, da es ein junges Phänomen ist. Mich hat auch interessiert, ob es dabei einen Zusammenhang mit …

Florian Witzler befasst sich in seiner Abschlussarbeit mit Menschen mit Behinderung in der professionellen Tanzbranche. Foto: Esther Guretzke

Tanzen ohne Grenzen

Mit Menschen mit Behinderung setzen sich Sportstudierende meistens aus therapeutischer Perspektive auseinander. Florian Witzler interessiert sich hingegen für deren berufliche Perspektiven im Bereich Sport. Für seine Masterarbeit beschäftigte sich der Lehramtsstudent mit dem professionellen Tanz bei Menschen mit Behinderung. Die Serie: Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen?  Wer sind Sie und was studieren Sie? Mein Name ist Florian Witzler, ich bin 25 Jahre alt und habe Englisch und Sport auf Lehramt für die Realschule Plus studiert. Was ist das Thema Ihrer Abschlussarbeit? Es geht um den professionellen Tanz bei Menschen mit Behinderung, bei dem weder Freizeit noch ein therapeutischer Charakter im Vordergrund stehen. Der Fokus liegt auf dem sportlich-künstlerischen Aspekt. Ich diskutiere Begriffe wie Ästhetik und Tanz und biete neue Auslegungen an. Die Arbeit zeigt aber auch, wie dünn der aktuelle Forschungsstand ist. Ein Signal für den Stellenwert des Thema und das Bild …

Adrian Willems untersuchte in seiner Masterarbeit Breaking Bad-Protagonist Walter White und seine Betrachtungen im Spiegel. Foto: Adrian Müller

Walter White im Spiegel

In Serien spielt nicht nur die Handlung eine Rolle. Durch filmisch-künstlerische Elemente werden dem Zuschauer verdeckte Botschaften übermittelt. Eines dieser Stilmittel untersuchte Adrian Willems in seiner Abschlussarbeit. Sein Thema: Breaking Bad-Protagonist Walter White und seine Spiegelreflexionen.  Die Serie: Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen?  Wer sind Sie und was haben Sie studiert? Ich heißt Adrian Willems, habe Englisch und Chemie auf Lehramt studiert. Momentan befinde ich mich im Referendariat an einer Berufsschule und studiere Informatik als Drittfach. Was war das Thema Ihrer Abschlussarbeit? Das Thema meiner Masterarbeit bezog sich auf Reflexionen in der Serie Breaking Bad. In Filmen oder Serien werden neben der eigentlichen Handlung und den Dialogen durch Kameraeinstellung und Schnitt noch weitere Dinge kommuniziert. Speziell habe ich mich mit der Bildkomposition beschäftigt, wobei der Fokus auf den Spiegelbildern und Reflexionen der Hauptfigur lag. Wie kamen Sie auf dieses Thema? Was …

Vampir oder Zauberer? Samira Hepperle untersucht, wie Geschichten den Menschen beeinflussen. Foto: Kati Greb

Wie Geschichten unsere Selbstwahrnehmung beeinflussen

Samira Hepperle ist fasziniert von der Kraft von Geschichten, Büchern und Erzählungen und ein großer Harry Potter-Fan. In ihrer Bachelorarbeit im Fach Psychologie untersucht sie, wie sich das Lesen von Buchkapiteln auf die Selbstwahrnehmung auswirkt. Die Serie: Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen?  Wer sind Sie und was studieren Sie? Ich bin Samira Hepperle, 23 Jahre alt und studiere im Bachelor Psychologie im 6. Semester am Campus Landau. Was ist das Thema Ihrer Bachelorarbeit? Es geht darum, wie uns Geschichten beeinflussen und wie wir durch Erzählungen unsere Selbstwahrnehmung verändern. Ich wiederhole die Studie von Gabriel und Young “Becoming a Vampire without being bitten: the narrative collective-assimilation hypothesis”. Im Veröffentlichungsjahr 2011 hat diese Studie sehr viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dabei mussten die Versuchsteilnehmer entweder zwei Kapitel aus Harry Potter oder ein Kapitel aus Twilight lesen und anschließend wurde gemessen, …

Arielle, Hercules und Co.: Schon als Kind begeisterte sich Kalnicki für Disney-Filme und hat auch ihre Bachelorarbeit dem Thema gewidmet. Foto: Esther Bauer

Wie Disney unser Bild von Familie prägt

Schon als kleines Mädchen liebte Jennifer Kalnicki die märchenhaften Filme von Walt Disney. Diese Leidenschaft ließ die heutige Studentin der Kulturwissenschaft nicht los. In Ihrer Bachlorarbeit untersucht sie, wie Disney-Filme unser Bild von Familie prägen. Die Serie: Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen?  Wer sind Sie und was studieren Sie? Mein Name ist Jennifer Kalnicki, ich bin 29 alt und ich studiere jetzt den Master of Arts Kulturwissenschaft am Campus Koblenz. Was ist das Thema Ihrer Bachelor-Abschlussarbeit? In meiner Bachlorarbeit habe ich aus soziologischer Perspektive Vater-Kind-Beziehungen in verschiedenen Disney-Filmen analysiert. Mein Erkenntnisinteresse liegt darin, zu zeigen, mit welchen Stereotypen, Idealen und Vorbildern die Geschichten arbeiten. Durch Disney-Filme werden Kindern Werte vermittelt. Meine Arbeit legt den Fokus auf Familienwerte und die Wertschätzung von guten Familienbeziehungen. Das spielt bei Disney eine große Rolle. Der Vater ist zwar häufig nur ein Part der Nebenhandlung, hat aber dennoch …