Alle Artikel mit dem Schlagwort: Master

Eva Heuft studiert im Master Germanistik: Dynamiken der Vermittlung. Neben der literaturwissenschaftlichen Komponente gefällt ihr besonders die Interdisziplinarität ihres Studiengangs. Foto: René Lang

Germanistik: Dynamiken der Vermittlung – mit Interdisziplinarität zum Ziel

Der Master-Studiengang Germanistik: Dynamiken der Vermittlungen schreibt neben den Themenfeldern der Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft auch die Interdisziplinarität sehr groß. Eva Heuft studiert diesen vielfältigen Studiengang in Koblenz und berichtet uns davon, wie nicht nur die Kulturwissenschaft und die Philosophie ihren Studiengang beeinflussen, sondern auch die Biologie. Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach Germanistik-Dynamiken der Vermittlung? Ein gute Frage, die ich mir selbst auch schon oft gestellt habe. In erster Linie bin ich literaturbegeistert. Sich auf wissenschaftlicher Ebene damit auseinanderzusetzen, ist in meinen Augen super spannend. Durch das Studium lernt man neue Methoden und Herangehensweisen an die Literatur kennen, auf die man als Hobby-Leser oder Hobby-Leserin vielleicht gar nicht gekommen wäre. Entsprechend vorprogrammiert ist es dann aber auch, dass jeder Film und jedes Buch sofort analysiert wird. Für Freunde und Familie vielleicht manchmal etwas nervig, für mich aber total interessant (lacht). Warum haben Sie sich für den Studienort Koblenz entschieden? Ich habe zuvor schon einen Doppelabschluss am Standort Koblenz im Bachelor of Education in Anglistik und Germanistik und im Zwei-Fach-Bachelor ebenfalls in Anglistik und Germanistik, …

Anne Schlüter hat ein Auslandssemester in Wien verbracht. Die Stadt bot der Sozial- und Kommunikationswissenschaftlerin eine lebendige Kulturlandschaft. Fotos: Rebecca Singer

Viel mehr als nur Sissi

Anne Schlüter studierte während ihres Masters der Sozial- und Kommunikationswissenschaften ein Semester in Wien. Dort hat sie ihre Kurse an der Universität gemeistert, mit dem Kammerorchester unter den Gemälden des berühmten Malers Gustave Klimt gespielt, sich in die malerischen Gässchen Wiens verliebt und ist über kleine Weihnachtsmärkte geschlendert. Mit dem ERASMUS-Programm nach Wien zu gehen, ist gar nicht schwer. Man muss früh dran sein und darf keine Fristen verpassen, das ist die Hauptsache. Ich habe mich Ende Januar beworben, dann musste das Learning Agreement – der Plan für die Kurse, die besucht werden sollen – bis April abgegeben werden. Die Bewerbung für ein Wohnheim habe ich auch frühzeitig verschickt. So hatte ich direkt eine Zusage und somit eine Wohnung im Zentrum Wiens mit Proberäumen und Flügel im Keller. Die Kurse wählte ich passend zu meinem Schwerpunkt hier am Campus Landau. Soziologie war kein Problem, bei fachfremden Kursen war zunächst unklar, ob ich diese belegen kann. Für Masterstudierende gibt es allerdings genug Plätze, somit hatte sich das schnell erledigt. Weihnachtskonzert unter den Gemälden Klimts Und tschüss… …

Bei ihrem Praktikum für das Magazin "Emotion" konnte Maria Preuß nicht nur Redaktionsluft schnuppern, sondern auch aktiv an Artikeln mitarbeiten. Foto: Philipp Sittinger

Schwarz auf Weiß: Praktikum in einer Zeitschriftenredaktion

Print-Medien sind eigentlich vom Aussterben bedroht. Psychologiestudentin Maria Preuß hat trotzdem ein Faible für Zeitschriften. Bei einem redaktionellen Praktikum hat sie nicht nur erlebt, wie das Magazin Emotion entsteht. Sie konnte am Ende sogar ihren Namen in der gedruckten Zeitschrift lesen. Für sie war das Praktikum ein lang gehegter Traum, der wahr wurde. Als Teenager habe ich Frauenzeitschriften verschlungen. Ich sammelte sie und verglich die verschiedenen Ausgaben miteinander: An welcher Stelle steht das Editorial, wo das Impressum, wo die Interna? Welche Themen werden behandelt, wie sind diese aufgemacht, in welchen Farben sind die Artikel präsentiert? Ich war fasziniert von Optik und Haptik dieses Mediums, das unterhält und informiert. Mein Traum war es schon immer, selbst bei der Entstehung einer Zeitschrift mitzuwirken. 15 Jahre später habe ich mir diesen Traum mit einem Praktikum bei der Zeitschrift Emotion verwirklicht. Ich musste erst einen Bachelor in Psychologie machen, um zu begreifen, dass ich wirklich in die Welt der Medien gehöre. Zum Glück fand ich den Masterstudiengang Medien- und Kommunikationspsychologie am Campus Landau, mit dem ich auf meinem Bachelorabschluss …

Richard Diery arbeitet als Aushilfe im Schlaflabor. Bei seinen Nachtschichten behält der Lehramtsstudent die Patienten im Auge. Foto: Philipp Sittinger

Nachtschicht im Schlaflabor

Um sein Studium zu finanzieren, arbeitet Richard Diery vor allem nachts. Im Schlaflabor geht es meistens ruhig zu, Diery verkabelt Patienten und beobachtet Messwerte. Doch manchmal gibt es Komplikationen und der Lehramtsstudent hat es plötzlich mit kaputten Betten oder verzweifelten Patienten zu tun. Es ist 3 Uhr morgens, rund um das Vinzentius-Krankenhaus in Landau ist es ruhig. In einem Nebengebäude des Krankenhauses sitzt Richard Diery im vierten Stock und blickt auf vier Bildschirme. Bunte Linien tanzen über die Monitore, ab und zu blinkt etwas rot auf. Dann überprüft er alle Werte – manchmal ist es nur ein Wackelkontakt, manchmal muss er schauen, ob bei den Patienten alles in Ordnung ist. Richard Diery arbeitet neben dem Studium im Schlaflabor in Landau. Die bunten Linien auf den Bildschirmen zeigen verschiedene medizinische Messwerte der Patienten. Sie schlafen unbehelligt vom Treiben in Dierys Büro in vier benachbarten Räumen, die wie minimalistisch eingerichtete Hotelzimmer aussehen. Die meisten Patienten, die hier untersucht werden, leiden unter Schlafapnoe. Das äußert sich in Atemstörungen, also kurzen Atemstillständen während des Schlafes. Patienten kommen normalerweise für …

Abed Naseri und sein Team haben eine App entwickelt, die Studierenden aus Koblenz im Alltag helfen soll. Foto: Teresa Schardt

DoBeeDo: Die Helfer-App

Beim zweistündigen Besuch im Möbelhaus entstand die zündende Idee zum Start-Up von Abed Naseri: Der 26-jährige Web Science-Student war so genervt von der Dauer des Einkaufs, dass er die App DoBeeDo entwickelt hat. Die Idee: Hilfe geben und nehmen.  Was ist DoBeeDo?  DoBeeDo ist eine lokal basierte App, die Studierenden aus Koblenz das Leben erleichtern soll, indem sie schnell und effektiv kleine Probleme löst. Jeder User kann über das Forum der App um einen Gefallen bitten oder selbst einen Gefallen anbieten. Vergisst jemand beispielsweise die Tomaten beim Einkauf, postet er eine Nachricht in das Forum. Wenn ein Nutzer zufällig gerade im Supermarkt ist und den Aufruf liest, kann er ihm die Tomaten mitbringen. Zur Belohnung erhält der Helfer Punkte, die er wieder gegen Gefallen einlösen kann. Nach erster Registrierung der App verfügt jeder Nutzer über 50 Punkte, sozusagen ein Startguthaben. Wie kamen Sie auf die Idee der App? Eines Tages benötigte ich zwei Gläser für einen Abend mit Freunden. Mein Ausflug zum Einrichtungshaus dauerte zwei Stunden – für einen kleinen Einkauf. Ich konnte es nicht fassen …

Heute schreibt Campus-Reporterin Hannah Wagner. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Liebe Universität…

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute erscheint der letzte Text von Hannah Wagner, da sie ihr Studentenleben gegen eine Vollzeitstelle eintauscht. Ein Liebesbrief an die Universität.  Liebe Universität, immer wenn es zu Abschieden kommt, denke ich an das Lied Gute Nacht, Freunde von Reinhard Mey: „Gute Nacht Freunde, es wird Zeit für mich zu gehen. Was ich noch zu sagen hätte, dauert eine Zigarette und ein letztes Glas im Steh’n…“ Was habe ich dir zu sagen? Viel mehr, als es für ein Getränk braucht, denn seit über acht Jahren gehen wir gemeinsame Wege. Dennoch will ich es versuchen in Worte zu fassen: Vieles hast du mir in dieser Zeit gebracht, Positives wie Negatives. Du hast mein Leben bestimmt und mich zu dem Menschen gemacht, der ich ich heute bin. Auf der langen Liste an Erinnerungen und Freuden stehen vor allem beste Freunde und mein Freund, wilde Parties, hitzige Diskussionen, Tage in der Sonne auf deinen Wiesen und etliche Seminare und Vorlesungen, die meine Bildung haben …

Heute schreibt Campus-Reporterin Nina Seel. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Home is where your heart is

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Diesmal versucht Nina Seel zu ergründen, wieso Heimweh weh tut und was eigentlich Heimat bedeutet. Vier Jahre Bachelor hier, ein halbes Jahr Erasmus dort, zwei Jahre Master im Westen, drei Monate Praktikum im Osten. Immer wieder wechselt man als Student seinen Standort und verlagert seinen Lebensmittelpunkt, in der Hoffnung, dass es sich an jedem neuen Ort möglichst schnell nach Zuhause anfühlt. Die Ortswechsel führen unweigerlich dazu, dass man sich irgendwann in einer Art Heimat-Ellipse bewegt. Eine Umlaufbahn voller Stationen, an denen man gelebt hat und die man in unregelmäßigen Abständen immer wieder besucht. Aber wo genau ist eigentlich das richtige Zuhause? Bei den Eltern? In den eigenen vier Wänden? Oder dort, wo man sich am wohlsten fühlt? Heimat vs. Zuhause Wie inflationär man den Begriff Zuhause verwendet, fällt mir immer im Urlaub auf. Nach zwei Nächten in der Unterkunft geht man bereits nach Hause. Immer dort, wo man sich über kurz oder lang aufhält, hat man ein Domizil, in das man …

Conrad Szudra studierte Kulturwissenschaft in Koblenz. Heute ist der 28-jährige Projektmanager und Teilhaber einer Marketing-Agentur. Foto: Privat

Auf den Spuren von… Marketing-Projektmanager Conrad Szudra

Mit gerade einmal 28 Jahren ist Conrad Szudra bereits Teilhaber einer Agentur für Marketing und visuelle Kommunikation. Nach seinem Master in Kulturwissenschaft am Campus in Koblenz zog es den gebürtigen Berliner nach Leipzig, wo er heute als Projektmanager bei annodare arbeitet. Zu den Kunden der Agentur zählen unter anderem Die Zeit und die Koblenzer Universitätsmusik.  Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma mater und an Ihre Studienstadt zurückdenken? Für mich war Koblenz immer eine tolle Stadt. Ich habe unglaublich schnell viele Leute kennengelernt und einen neuen Freundeskreis aufgebaut. Dazu beigetragen haben vor allem die Überschaubarkeit am Campus, kurze Wege und der persönliche Kontakt zu den Lehrenden. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Nach meinem Abitur wollte ich etwas studieren, was in dieser Form nicht allzu verbreitet auf dem Studienmarkt ist. Mein Bruder lebte damals in Koblenz und machte mich auf die Kulturwissenschaft aufmerksam. Die Inhalte sagten mir sofort zu und es passte einfach perfekt zu meiner Idee: Der Bachelor war damals noch ganz neu an der Universität, ich war also quasi …

Studentin Gerlind Lohff schätzt die internationalen beruflichen Möglichkeiten und die Praxisnähe, die sich im Master Ecotoxicology ergeben. Foto: Lisa Leyerer

Master Ecotoxicology: Internationaler Studiengang zur Umweltforschung

Gerlind Lohff kam aus Lübeck in die Pfalz, um sich im englischsprachigen Master Ecotoxicology mit den Auswirkungen von Schadstoffen auf die Umwelt zu befassen. Nach ihrem ersten Semester berichtet die 25-Jährige im Interview von der praktischen und forschungsorientierten Ausrichtung ihres Fachs. Die Serie: Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie „Was studieren“ stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach Ecotox? Die Serie Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Bereits erschienene Artikel finden sie hier. Ich habe meinen Bachelor in Agrarwissenschaften gemacht und mich damit beschäftigt, welche Schwierigkeiten die Ernährung einer Bevölkerung durch Landwirtschaft nach sich zieht. Mit den Auswirkungen der Agrarwirtschaft wollte ich mich in meinem Master weiter befassen, um erforschen zu können, wie die Bereitstellung von Nahrung gewährleistet werden kann, ohne dass …

Syed Nabil Afaraz Bukhari (24) fühlt sich wohl in Koblenz. Seit dem Sommersemester 2016 studiert er hier Web Science. Foto: Marius Adam

From Pakistan to Germany: Like apples and oranges, but still fruits

Nicht nur Studierende aus Deutschland sammeln im Ausland Erfahrungen. Die Universität Koblenz-Landau hat viele ausländische Studierende, die ihren Weg an die zwei Standorte gefunden haben. Syed Nabil Afraz Bukhari ist einer von ihnen. Der 24-jährige Pakistani studiert seit dem Sommersemester 2016 am Campus Koblenz. Im Uniblog berichtet er über seine Erfahrungen und sein Leben in Deutschland. Not only students from Germany are going abroad to gain experiences. A lot of foreign students from different countries make their way to the University of Koblenz-Landau. One of them is Syed Nabil Afaraz Bukhari. Since 2016 the 24-year-old student from Pakistan studies in Koblenz. For Uniblog he gives an insight into his experiences and his current life in Germany. I’ve always seen myself as a citizen of the world so it was obvious to leave my country for studying abroad. Before the decision of going to Germany, I studied Computer Engineering at the Sir Syed University of Engineering and Technology in Karachi, nowadays the biggest city of Pakistan. Computer technology has become a part of everyday life, it was quite …