Alle Artikel mit dem Schlagwort: Master

Florian Witzler befasst sich in seiner Abschlussarbeit mit Menschen mit Behinderung in der professionellen Tanzbranche. Foto: Esther Guretzke

Tanzen ohne Grenzen

Mit Menschen mit Behinderung setzen sich Sportstudierende meistens aus therapeutischer Perspektive auseinander. Florian Witzler interessiert sich hingegen für deren berufliche Perspektiven im Bereich Sport. Für seine Masterarbeit beschäftigte sich der Lehramtsstudent mit dem professionellen Tanz bei Menschen mit Behinderung.

Heute schreibt Marius Adam über die Vor- und Nachteile der Freiheiten im Studium. Zeichnung: Carolin Höring.

Ein neues Teil für den Biografie-Baukasten?

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute berichtet Marius Adam vom Umgang mit großen Entscheidungen. Der Bachelor steht mehr oder weniger vor der Tür. Mehr, weil ich nur noch wenige Seminare zu belegen habe und weniger, weil doch noch einige Hausarbeiten und Prüfungen bis zur Bachelorarbeit zu absolvieren sind. Ein bisschen fühle ich mich wie kurz vor dem Abi, als ich viel zu spät und total unkoordiniert anfing zu lernen. Und über allem schwebt wie damals die Frage: Ist das eigentlich das Richtige für mich? Und was mache ich danach? Führe ich mein Lehramtsstudium wie vorgesehen mit dem Master fort oder fange ich mit einem neuen Bachelor nochmal ganz von vorn an? Oder verschaffe ich mir mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr Zeit und verschiebe die Entscheidung? Warum fällt es mir so schwer, mich festzulegen? Studienzeit ist Entscheidungszeit Vielleicht liegt es an der geringen Übung, da die wirkliche Entscheidungsvielfalt erst mit dem Studium beginnt. Während der Schulzeit sind viele Dinge vorgegeben und die eigenen Entscheidungen begrenzen …

Heute schreibt Kati Greb. Zeichnung: Carolin Höring

Party oder Sofa? Sofa!

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Katharina Greb erzählt, wie ihr im Laufe der Semester die Feier-Wut abhanden kam und warum sie ihre Abende nun lieber auf dem Sofa verbringt. „Gehen wir zur Fachschaftsparty, Kati?“, fragte mich eine Freundin neulich vorfreudig. Meine Antwort: „Nee, lass uns was Gemütliches machen. Filme gucken oder so.“ Es ist ja nicht so, als würde ich es nicht selbst bemerken. Von Semester zu Semester ist mir schleichend die Feierlaune abhanden gekommen. Aber wo ist sie hin? Früher standen zwei Partys pro Woche auf der Tagesordnung meines Erstsemester-Ichs. Damals hatte ich keine Probleme, mich in unbequeme Strumpfhosen zu zwängen, ein Kleid über das Ganze zu werfen und mit entschlossenem Schritt in die Nacht zu marschieren. Den Sekt geköpft, die Freunde getroffen und schließlich zu den immer gleichen, wild gemischten Playlists auf der Tanzfläche losgelegt. Wenn im Kellerclub der Stadt um drei Uhr das Licht anging, beschwerte ich mich kurz – denn ich war ja längst noch nicht fertig mit tanzen – …