Jahr: 2018

Foto: Philipp Sittinger

Campusbilder der Woche

Wir präsentieren Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Heute: Unsere beiden sonst so farbenfrohen Standorte in schwarz-weiß. Studierende laufen in ihrer Zeit an der Universität zahllose Treppen. Eigentlich nichts Besonderes, doch unsere Campus-Reporter zeigen heute, wie unterschiedlich dieser alltägliche Gang aussehen kann. Während Teresa Schardt in Koblenz einen Studierenden fotografisch festhält, wie er die Treppe hinaufrennt… lichtete Uniblog-Fotograf Philipp Sittinger in Landau den urigen Treppenaufgang des Frank-Loebschen-Haus ab.   Stimmen Sie ab! Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welches Bild hat das Zeug zum Campusbild des Monats? Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Das nächste Voting findet am 6. Februar statt.

Rebecca Singer unternahm während ihres Erasmus-Semester in Prag einige Ausflüge. So zum Beispiel in die ungarische Hauptstadt Budapest. Fotos: Rebecca Singer

Prag: Politik, Freiheit und Karl der Große

Neben neuen Erkenntnissen im Studium lernte Rebecca Singer während ihres Auslandssemesters fremde Länder, Menschen und Kulturen kennen. Sie verbrachte im Zuge ihres Masterstudiums der Sozial- und Kommunikationswissenschaften ein Semester an der Karlsuniversität in Prag. Anfang 2017 bewarb ich mich für ein ERASMUS-Auslandssemester an der Karlsuniversität – benannt nach Karl dem Großen, der in Tschechien als Held verehrt wird. Ich entschied mich für diesen Standort, da durch die Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau schon vieles vorab organisiert werden konnte. Es gibt in Prag passende Kurse zu meinem Studium und ich musste mir wegen des ERASMUS-Stipendiums weniger Sorgen um Geld machen. Außerdem war ich auf ein aufstrebendes, europäisches Land gespannt, das früher der Sowjetunion angehörte und von seiner Geschichte hinter dem Eisernen Vorhang noch immer gezeichnet ist. Mit der Tram durch Prag Die Vorbereitungen waren zwar aufwendig, doch auch von der Vorfreude auf die Reise begleitet. Aus einer Laune heraus bewarb ich mich für einen dreiwöchigen Intensiv-Tschechischkurs an der Universität Prag. Das erleichterte mir den Beginn ungemein. Mit Englisch kommt man im touristischen Teil der Stadt und …

Fotos: Jan Reutelsterz, Theresa Schardt, Philipp Sittinger

Verlosung: Wählen Sie das Campusbild des Monats November

Die Campusbilder des Monats November standen ganz im Zeichen des Herbstes. Egal ob fallendes, goldbraunes Laub, Regen oder die letzten Sonnenstrahlen, der Herbst sorgte sowohl in Koblenz als auch in Landau für tolle Momentaufnahmen. Nun ist es wieder soweit: Sie dürfen über das Campusbild des Monats abstimmen. Posten Sie dazu einen Kommentar unter diesem Beitrag hier im Uniblog mit der Bildnummer Ihres Favoriten. Zu gewinnen gibt es einen Gutschein in Höhe von 20 Euro für den Unishop in Landau oder einen Gutschein für einen Kurs bis 35 Euro beim AHS Koblenz – je nachdem, an welchem Campus Sie studieren oder arbeiten. Mitmachen können Sie bis einschließlich 9. Dezember. Die Verlosung erfolgt mit freundlicher Unterstützung des Unishops und des AHS. Wir wünschen allen Teilnehmenden viel Glück! UPDATE 10. Dezember: Die meisten Stimmen hat das Bild Nummer 4 von Teresa Schardt, Herbstliches Mittagessen in Koblenz, bekommen. Von den Teilnehmern darf sich Michael Homann über den Gewinn des AHS-Gutscheins freuen. Herzlichen Glückwunsch! Nummer 1: Der Farbklecks an einem grauen Regentag in Landau Nummer 2: Das fallende Laub in …

Außerhalb ihres Studiums der Sozial- und Kommunikationswissenschaften arbeitet Caroline Zielbauer bei der Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg, Foto: Philipp Sittinger

Politische Diskussion auf Augenhöhe

Caroline Zielbauer studiert am Campus Landau Sozial- und Kommunikationswissenschaften. Außerhalb des Uni-Alltags arbeitet sie bei der Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg und macht in Schulen Demokratie erlebbar. Wie läuft eigentlich eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates ab und welche Aufgaben übernimmt die World Trade Organisation? Solche Fragen möchte die Landeszentrale für Politische Bildung (LPB) nicht nur anschaulich beantworten, sondern auch mit Schülern gemeinsam erarbeiten. Dazu führen sogenannte Multiplikatoren an Schulen Aktionstage durch und behandeln mit ganzen Klassen ein politisches Thema. Caroline Zielbauer ist so eine Multiplikatorin. Seit vier Jahren ist sie für die LPB tätig und fährt drei bis vier Mal im Monat an Schulen im Karlsruher Raum. “Ich finde, politische Bildungsarbeit ist eine gute Sache. Es ist wichtig, dass wir über Demokratie reden und miteinander diskutieren”, erzählt sie. Dabei achtet sie darauf, nicht ihre eigene Meinung vorzugeben. “Wenn in Diskussionen Ansichten aufkommen, die ich nicht teile, gebe ich das erstmal zurück an die Klasse und frage, was sie dazu sagt”. Der Austausch mit den Jugendlichen ist für sie sowohl Bereicherung als auch Herausforderung. “Durch die Uni …

René Lang absolvierte im vergangenen Sommersemester ein Praktikum bei RPR1 in Koblenz. Foto: Teresa Schardt

Radio GaGa: Praktikum bei RPR1 Koblenz

Von wegen “Video Killed The Radio Star”: Das Radio ist noch immer fester Bestandteil unseres Alltags. Der Kulturwissenschaftler René Lang absolvierte im vergangenen Sommersemester ein Praktikum bei RPR1 in Koblenz. Dabei hat er gelernt: Wer Radio verstehen will, muss die Leistung hinter den einzelnen Beiträgen erkennen. Ob unter der Dusche, bei der Autofahrt oder während der Arbeit: Das Radio ist unser ständiger Begleiter. Wir verabreden uns zwar nicht mehr zum Radio hören, dennoch spielt das Medium bis heute für viele Menschen eine wichtige Rolle. Die Stimmen unserer Lieblingsmoderatoren erscheinen uns vertraut, ohne dass wir ihnen jemals gegenüberstanden. Täglich lachen, raten und diskutieren wir mit ihnen, obwohl sie uns nicht hören können. Dieser Umstand fasziniert mich seit langem. Während meines Praktikums habe ich einen Eindruck davon erhalten, wie Radio funktioniert. Die Rheinland-Pfälzische Rundfunk GmbH & Co. KG – besser bekannt als RPR1 – ist einer der erfolgreichsten privaten Radiosender des Landes. Das Sendegebiet reicht von der südlichen Pfalz bis nach Köln, wobei sich in allen größeren Städten Studios befinden. Diese Lokalredaktionen sammeln ihre Beiträge innerhalb der Region, …

Michael Lenz forscht zum Thema Gamification. In seinen Seminaren verzaubert er die Studierenden mit Hilfe von Harry Potter & Co. Foto: Jan Reutelsterz

Lernen und Lehren wie in Hogwarts

Wie wäre es, wenn Seminare von einem Tagespropheten zusammengefasst oder die Leistungen mit Hauspunkten bewertet würden? Oder der Campus Landau einmal im Studium in Hogwarts verwandelt wird? Dr. Michael Lenz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft, und derzeit Vertretungsprofessor am Campus Koblenz hat es ausprobiert. Wenn Michael Lenz die Studierenden zur ersten Sitzung des Seminars Hogwarts als schulische Lernumgebung? begrüßt, steht er im Umhang im Festsaal der Außenstelle Bürgerstraße. “Ich will die Studierenden von der ersten Sitzung an begeistern, dafür lasse ich mir gerne etwas einfallen”, erzählt er. Der Umhang ist dabei nur eines von vielen Mitteln, die die Studierenden aus ihrem Uni-Alltag reißen sollen. “Lernen soll die Lebenswirklichkeit der Lernenden berücksichtigen”, sagt Lenz. Die meisten Studierenden sind mit den Harry Potter-Büchern und -Filmen aufgewachsen und kennen den Zauberlehrling. Daher eignet sich diese Welt gut, um die Möglichkeiten und Potenziale einer alternativen Lernumgebung zu demonstrieren. Das Seminar, das mit dem Lehrpreis 2018 der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle ausgezeichnet worden ist, wird im Studiengang Bildungswissenschaften angeboten und zeigt zukünftigen Lehrkräften, wie mit etwas Kreativität und Einsatz der Unterricht …

Kaffee ist für Bastian Stock im Studium genauso wichtig, wie die Luft zum atmen. Foto: Go to Nolan Issac's profile Nolan Issac/Unsplash

Mein Kaffee und ich

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute zeichnet Bastian Stock eine Chronik seines langjährigen Kaffeegenusses. Kaffee ist wichtig. Sehr wichtig sogar. Ohne wäre einiges in meiner akademischen Karriere schief gelaufen. Mein Konsum hat sich in den letzten sieben Jahren drastisch verändert, fast revolutioniert. Meine ersten Erfahrungen mit Kaffee habe ich schon vor dem Studium gemacht. Allerdings nur mit Filterkaffee – ohne Schaum, ohne Crema, einfach Kaffee. Doch das änderte sich, als die Padmaschine kam. Die Padmaschine war ein Geschenk meiner Schwester zum Einzug in meine erste WG. Sie wusste sehr genau um die Vorzüge dieses Produktes, schließlich war es ihre alte Maschine. So gab es für mich keinen Filterkaffe mehr, sondern kompliziert filtrierten Kaffee aus kleinen Papierpads, die durch eine Verwirbelung der Ausflussdüse eine Crema bilden – ja, mich hat diese technische Spielerei beeindruckt. Mit der Maschine habe ich viel erlebt. Die ersten Hausarbeiten für mein Studium der Umweltwissenschaften, die hastigen Trink-Momente, weil ich den Wecker schon wieder überhört hatte und die immer gleichen Debatten …

Foto: Phillip Sittinger

Campusbilder der Woche

Wir präsentieren Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Heute: Unsere beiden Standorte und ihre Besucher in der Dunkelheit. Wenn man klein und weiß ist, vier Pfoten hat und die Dunkelheit hereinbricht, braucht es ein wenig neonfarbene Unterstützung, um gesehen zu werden. Diesen beiden kleinen Besuchern begegnete Campus-Reporter Jan Reutelsterz auf dem abendlichen Campus in Koblenz.  In Landau fotografierte Uniblog-Fotograf Philipp Sittinger in der Unibibliothek Studierende, die bis spätabends noch fleißig über den Büchern sitzen.    Stimmen Sie ab! Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welches Bild hat das Zeug zum Campusbild des Monats? Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Das nächste Voting findet am 5. Dezember statt.

Daniel Zacharaias studiert Informationsmanagement in Koblenz. Mit Freunden entwickelte er die Schulapp "Sdui". Foto: Teresa Schardt

Wenn aus dem Schulprojekt ein eigenes Unternehmen wird

„Stay hungry, stay foolish“, sagte Steve Jobs einmal. Der ehemalige Apple-Chef ist das Vorbild des 21-jährigen Gründers Daniel Zacharias. Er ist CEO des Unternehmens Sdui mit Sitz im TechnologieZentrum Koblenz. Mit seinem Team entwickelt und vermarktet Zacharias eine Schul-App, die als WhatsApp-Alternative den Alltag zahlreicher Schüler und Lehrer verändern soll. Wie kommt man auf die Idee, eine Schul-App zu entwickeln? Die allermeisten Bildungseinrichtungen haben keine Affinität zu Technik oder können nicht damit umgehen. Darüber ärgern sich die Schüler oft. Niemand steht gern um 6 Uhr morgens auf, um dann in der Schule zu erfahren, dass der Lehrer krank ist und die ersten beiden Stunden ausfallen. An diesem Punkt setzten wir an. Die App ist eine Art Whatsapp-Alternative für die Kommunikation in der Schule. Schüler, Lehrer und Eltern sollen mit Sdui schneller informiert werden. Als Sie die App entwickelten, waren Sie selbst noch Schüler… Stimmt. Gemeinsam mit meinen besten Freunden Jan und René nahm ich 2016 an dem Wettbewerb Jugend forscht teil. Sdui konnte zu diesem Zeitpunkt aber nur den individuellen Stundenplan der Schüler unseres Gymnasiums anzeigen. …

Dana Kölsch ist Jugendreiseleiterin. Sie arbeitet dort, wo andere Urlaub machen und betreut Jugendliche im Alter von 13 bis 19 Jahren. Foto. Philipp Sittinger

Studis und ihre Nebenjobs: Als Reiseleiterin quer durch Europa

Mal eben nach Spanien ans Meer und dabei auch noch Geld verdienen? Lehramtsstudentin Dana Kölsch arbeitet als Jugendreiseleiterin dort, wo andere Urlaub machen. Sie betreut Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren und scheut dabei auch keine 14-Stunden-Schichten. Wer sind Sie? Mein Name ist Dana Kölsch. Ich bin 25 Jahre alt und studiere im zweiten Mastersemester Förderschullehramt am Campus Landau. Was ist ihr Nebenjob? Ich arbeite seit gut vier Jahren als Jugendreiseleiterin bei einem großen Reiseveranstalter, der sich auf Jugendreisen spezialisiert hat. Für die Gäste bedeutet es meist den ersten Urlaub ohne Eltern. Ich kann bei der Destinations- und Saisonplanung vorab drei Prioritäten setzten, wohin es für mich in der Sommersaison gehen soll. Der Veranstalter bietet europaweite Reisen an, deshalb können zum Beispiel Länder wie Kroatien, Bulgarien und Italien als bevorzugte Reiseziele angegeben werden. Auch Fernreisen in die USA oder nach Australien sind möglich. Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr …