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Weiterbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten

Das Landauer WiPP-Team um Geschäftsführerin Frau Dr. Zaby (3.v.r.). Foto: Privat. Das Landauer WiPP-Team um Geschäftsführerin Frau Dr. Zaby (3.v.r.). Foto: Privat.

Die Psychotherapeutische Universitätsambulanz am Campus Landau bietet seit einiger Zeit einen Weiterbildungsstudiengang im Bereich der Psychologischen Psychotherapie (WiPP) an. Absolventen mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie haben hier die Möglichkeit, ihre Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten zu erhalten.

„Ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Selbstreflexion ist unabdingbar für die Arbeit im psychotherapeutischen Bereich“, erklärt Frau Dr. Zaby, Geschäftsführerin des WiPP. Wer mit dem Gedanken spielt, sich für den Weiterbildungsstudiengang im Bereich der Verhaltenstherapie für Erwachsene zu bewerben, sollte diese persönlichen Voraussetzungen mitbringen. Es ist auch von Vorteil, wenn Interessenten über praktische Erfahrungen im klinischen Bereich verfügen, denn während des Studiums geht es schnell in die Praxis.

Praktische Ausbildung und Selbsterfahrung

Die Studierenden arbeiten während ihrer Studienzeit als Psychotherapeuten in Ausbildung (PiAs) in kooperierenden Kliniken und Praxen sowie in der hauseigenen Universitätsambulanz. Dort lernen sie stationäre und ambulante Umgebungen kennen und dürfen früh selbst therapeutisch tätig werden: Schon im dritten Semester führen die Studierenden selbstständig Behandlungen von Patienten durch und werden von anerkannten und erfahrenen Therapeuten unterstützt. Die geleisteten Therapiestunden werden vergütet und geben einen ersten Einblick ins spätere Berufsleben. Das WiPP-Team steht den Studierenden in dieser Zeit zur Seite und vermittelt wichtige theoretische Inhalte. In Wochenendseminaren erarbeiten die Studierenden therapeutische Kenntnisse im Bereich der Verhaltenstherapie.

Ein weiterer Studienteil ist die Selbsterfahrung in Gruppen- und Einzelsitzungen, in denen die persönlichen Voraussetzungen für die therapeutische Arbeit reflektiert werden. Die Studierenden setzen sich mit ihrer eigenen Biografie und Handlungsweisen in Bezug auf ihre Ausbildung auseinander.

Früher Start

Seit Oktober bietet WiPP das Programm „Früher Start“ an, das den Studierenden einen flexibleren Ausbildungsbeginn ermöglicht. Von Anfang an können sie mit ihrer praktischen Tätigkeit starten und werden durch Theorieveranstaltungen und Supervisionen unterstützt. Die reguläre theoretische Ausbildung und die Selbsterfahrung beginnt dann erst zum allgemeinen Starttermin des Studiengangs im April des Folgejahres. „Vorteil des Frühen Starts ist neben einer gewissen Entzerrung des Studiums auch die Erleichterung der Arbeit als PiAs (Psychotherapeuten in Ausbildung)“, betont Zaby.

Wer mehr über das Studienangebot und den „Frühen Start“ erfahren möchte, findet Infos auf der Homepage und der Facebookseite von WiPP. Bei konkreten Fragen steht Frau Dr. Zaby unter Tel. 06341-280356-00 oder per E-Mail unter zaby@uni-landau.de zur Verfügung.

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