Studis & ihre Nebenjobs
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Rein ins Klassenzimmer

Fabain Jakobs als PES-Kraft in der Grundschule Emmelshausen. Foto: Privat Fabain Jakobs als PES-Kraft in der Grundschule Emmelshausen. Foto: Privat

In diesem Teil der Serie “Studierende und ihre Nebenjobs” berichtet der Koblenzer Student Fabian Jakobs von seinem Nebenjob als PES-Kraft (Personalmanagement im Rahmen Erweiterter Selbstständigkeit von Schulen) an der Konrad-Adenauer-Grundschule in Emmelshausen.

Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei.

Wer sind Sie?

Mein Name ist Fabian Jakobs, ich bin 24 Jahre alt und studiere im 8. Semester Grundschulbildung.

Was für einen Nebenjob machen Sie?

Ich bin PES-Kraft, besser gesagt Vertretungslehrkraft an der Konrad-Adenauer-Grundschule in Emmelshausen. Meistens werde ich je nach Bedarf eingesetzt, arbeite aber mittlerweile jede Woche eine Stunde fest an der Schule.

Was sind Ihre Aufgaben?

Ob Mathe, Deutsch oder Reli – ich übernehme die Vertretung in allen Unterrichtsfächern der Klassenstufen 1 bis 4. Meistens bekomme ich Vorgaben zu Inhalt und Thema der zu unterrichtenden Stunde. Seit einem Schuljahr leite ich auch ein eigenes Projekt mit Schülern der vierten Klasse. Momentan arbeiten wir an einer Buchvorstellung. Die Kinder erstellen selbstständig ein Plakat und halten anschließend einen Vortrag. Bei diesem Projekt bin ich auch für die Bewertung zuständig.

Was bereitet Ihnen am meisten Freude bei dieser Arbeit?

Ganz klar, die Arbeit mit Kindern macht mir Spaß. Das ist der typische Standardsatz, den wohl jeder angehende Lehrer parat hat.  Für mich ist vor allem neben der ganzen Theorie die Praxiserfahrung wichtig. Es ist super, so viele umfassende Einblicke in mein späteres Arbeitsfeld zu bekommen. Am besten gefällt mir, meine eigenen Projekte zu planen und sie durchzuführen. Das nette Kollegium trägt viel zur Freude an dieser Tätigkeit bei.

Wie kamen Sie an Ihren Nebenjob?

Direkt nach meinem Abi habe ich mein FSJ an dieser Grundschule gemacht und danach als Honorarkraft im Ganztagsschulbereich gearbeitet. Im Anschluss hat die Schule mir die Stelle als Vertretungslehrkraft angeboten. Diese habe ich natürlich dankend angenommen.

Was verdienen Sie bei diesem Nebenjob?

Man kann sich ein angenehmes Leben neben der Uni leisten.

Kann man diesen Job weiter empfehlen? Braucht man bestimmte Voraussetzungen dafür?

Für Lehramtsstudierende kann ich den Job auf jeden Fall weiterempfehlen. Da mir die Stelle angeboten wurde, weiß ich nicht, nach welchen Kriterien Schulen ihre Vertretungslehrkräfte aussuchen. Auf dem Bildungsserver Rheinland-Pfalz gibt es weitere Infos dazu. Über dieses Portal kann man sich auch direkt bei den Schulen bewerben. Ich finde, als persönliche Voraussetzung sollte man unbedingt Engagement und Flexibilität mitbringen. Von Vorteil ist es, mindestens einen Tag in der Woche frei zu haben, an dem man für die Schule verfügbar ist.

Wie „studienkompatibel“ ist Ihre Arbeit? Bitte vergeben Sie Sterne von 1 bis 5 (5 Sterne = super kompatibel).

Ich lege der Schule jedes Semester meinen neuen Stundenplan vor, nach dem die Schulleitung meinen Einsatz planen kann. Deshalb ist die Arbeit für mich persönlich super studienkompatibel, also 5 Sterne.

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