Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lehramt

Das Brückenprojekt Informatik hilft beim Start ins Studium. Florian Kähne (zweiter von links) berichtet von dem Angebot, das den Einstieg an der Uni erleichtern soll. Foto: René Lang

Brückenkurs Informatik: Hilfe für den Studienstart

Das Projekt Brückenkurs Informatik am Campus Koblenz soll den Studienstart erleichtern und die Basis für ein erfolgreiches Informatikstudium schaffen. Einer der Initiatoren des Projekts ist der Student Florian Kähne, der sich selbst noch gut an die Erwartungen und Herausforderungen im ersten Semester erinnert. Mit dem Einstieg ins Studierendenleben stürmt viel Neues auf Erstsemester ein: Stundenplan erstellen, am Campus und in einer neuen Stadt orientieren, umziehen, neue Menschen kennenlernen. Hinzu kommt jede Menge Lernstoff in den Vorlesungen und Seminaren, der gepaukt werden muss. So war es auch für Florian Kähne, als er 2012 an den Campus Koblenz kam, um Informatik und Mathematik auf Lehramt zu studieren. “Im ersten Semester sind die Vorkenntnisse im Informatik-Bereich sehr unterschiedlich, nicht jeder hatte das Fach in der Oberstufe”, erklärt der 24-Jährige, der inzwischen im Master studiert. “Daraus ist die Idee zu dem Projekt Brückenkurs Informatik entstanden, das Schüler und Studienbeginner im Fachbereich 4 besser auf die fachlichen Anforderungen vorbereiten soll.” Auf dieser Grundlage entwickelte Kähne gemeinsam mit zehn Kommilitonen im Rahmen eines studienbegleitenden Projektpraktikums das Konzept zur Erstellung einer Plattform, die …

Kinder in der Grundschule können schon über Sprache nachdenken und sprechen. Wie sie dies tun, analysiert Sebastian Krzyzek in seiner Dissertation. Foto: Philipp Sittinger

Über Sprache sprechen: Sprachbewusstheit in der Grundschule

Sebastian Krzyzek hat einen komplizierten Nachnamen. Immer wieder wird er gefragt: “Wie wird der ausgesprochen?” Seine Gegenüber zeigen in solchen Momenten ihre sogenannte Sprachbewusstheit. Schon Grundschulkinder denken und sprechen über Sprache. Wie sie dies tun, analysiert Krzyzek in seiner Dissertation. In diesem Bereich zum Experten zu werden, ist seine persönliche Challenge. …

Seit 18 Jahren lehrt Dr. Iris Brandenburger am Campus Landau. Mit der Eröffnung des neuen Gebäudes verlagerte sie ihre Kurse in Ernährungs- und Verbraucherbildung vom Haus der Familie in Landau in die neue Lehrküche. Foto: Philipp Sittinger

Zu Besuch in der Landauer Lehrküche

Betritt man am Campus Landau das K-Gebäude rechts der Haupttreppe, schwebt einem manchmal der Duft von frisch gekochtem Essen entgegen. Wer ihm folgt, gelangt in die Lehrküche von Dr. Iris Brandenburger, in der sie unter anderem Studierenden aus dem Förderschullehramt zeigt, wie man Schüler für das Thema Ernährung begeistert. In der Lehrküche am Campus Landau steht neben der Nahrungszubereitung vor allem die Didaktik im Vordergrund. Hier lernen die Studierenden im Rahmen des Fachs Ernährungs- und Verbraucherbildung, wie sie ihre Schüler im Unterricht anleiten und welches Handwerkszeug sie ihnen mitgeben können. Geleitet werden die Stunden in der Lehrküche von Dr. Iris Brandenburger: „Die Studierenden lernen in diesem Wahlpflichtmodul ihrer Lehramtsausbildung nicht primär das Kochen. In unserer Lehrveranstaltung geht es darum, sich zu überlegen, wie man Inhalte aus dem Ernährungs- und Verbraucherbereich für die Schüler aufbereiten und umsetzen kann.“ Ihre Erfahrungen aus der Lehrküche nehmen die Studierenden während ihres Praktikums mit in die Realschule Plus oder Förderschule und geben sie im Fach Hauswirtschaft und Soziales an die Schüler weiter: „Es kommt vor, dass ein Kind noch nie eine Kiwi …

Gleiche Bildungschancen für jeden Schüler dank digitaler Lernhilfen: Die Lehr- und Lernmaterialien von Learning Level Up sind dynamisch und interaktiv. Sie können wie Bausteine zusammengesetzt und so dem individuellen Lernprozess jedes Schülers angepasst werden. Grafik: Learning Level Up

Learning Level Up: Einsatz für digitale Bildung

Das Gleiche lernt jeder anders – vor dieser Herausforderung stehen viele Lehrer bei der Vorbereitung ihrer Unterrichtsmaterialien. Wie kann man Schülern ein Thema am besten vermitteln? Nicht nur auf eine Weise, würde Stefan Pietrusky sagen. Der ehemalige Lehramtsstudent will der Über- und Unterforderung in Schulklassen entgegenwirken. Sein Mittel: Digitale Bildung. Er gründete das E-Learning-Portal Learning Level Up. Es bietet digitale Unterrichtsmaterialien, die individuell angepasst werden können. Die Serie Vom eigenen Konzept zum eigenen Unternehmen – In unseren Gründergeschichten stellen wir Studierende und Absolventen vor, die den Schritt in die Selbständigkeit gewagt haben. Stefan Pietrusky hat Biologie und Chemie auf Lehramt studiert. Dabei wurde ihm die Problematik um die Wissensvermittlung in den Schulen bewusst und er begann, sich mit den Chancen digitaler Bildung auseinanderzusetzen. Zurzeit ist er Doktorand am Institut für naturwissenschaftliche Bildung am Campus Landau. Er forscht zum Thema “Förderung des selbstregulierten Lernens durch das Lernen mit digitalen Medien”. Vor zwei Jahren gründete Pietrusky Learning Level Up. Als alleiniger Gründer war es schwierig für ihn, eine Förderung zu erhalten, da für viele Förderungsmaßnahmen mehrere Gründer …

Jan-Nicklas Stollberg hat eine abgeschlossene Schreinerausbildung. Seit Oktober 2016 studiert er am Campus Koblenz und möchte Berufsschullehrer werden. Foto: Greta Rettler

Ohne Abitur in den Hörsaal

Studieren ohne Abitur ? Seit 2014 geht das in allen deutschen Bundesländern, auch an der Universität Koblenz-Landau. Das Projekt Ressourcen² des KSB unterstützt und fördert alternative Wege zum Hochschulstudium, etwa über eine berufliche Qualifizierung als Meister oder einen Fachschulabschluss. Einer dieser Studierenden ist der 24-jährige Jan-Nicklas Stollberg, der seit letztem Wintersemester am Campus Koblenz Berufsschullehramt studiert. Im Gespräch mit Uniblog berichtet der Schreinermeister wie es ist, von der Werkstatt in den Hörsaal zu wechseln. Sie sind von der Werkstatt in den Hörsaal gewechselt. Was war Ihre Motivation? Angefangen hat alles nach dem Realschulabschluss mit meiner Ausbildung als Schreiner. Da ich mich gerne weiterbilden wollte, habe ich nach zwei Jahren als Geselle meine Fortbildung zum Meister gemacht. Anschließend wurde ich Werkstattleiter und habe während dieser Zeit Auszubildende betreut und angeleitet. Das Weitergeben und Vermitteln von Wissen hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe mich nach Alternativen in diesem Bereich umgeschaut. Nach einem Praktikum an der Schule war mir klar: Ich werde Berufsschullehrer. Warum haben Sie sich für die Uni Koblenz-Landau entschieden? Ich habe verschiedene Angebote von Universitäten abgewogen, aber Koblenz war für …

Jan Magg arbeitet bereits seit fünf Jahren als Zoopädagoge in der Zooschule und übt sich im Lehrer-Dasein. Foto: Lisa Leyerer

Tierische Nachbarn: Zu Besuch in der Landauer Zooschule

Auf dem Weg zum Campus Landau wird man täglich von Vogelgezwitscher und mit einem Blick auf die Geparden des Landauer Zoos begrüßt. Mit auf dem Gelände befindet sich seit fast 25 Jahren die Zooschule, gegründet von Dr. Gudrun Hollstein. Im Interview erläutert die Leiterin der Zooschule die besondere Kooperation zwischen Uni und Zoo. Im Video gibt Zoopädgoge Jan Magg einen Einblick in das einzigartiges Praxisfeld für Studierende. Welches Konzept steht hinter der Zooschule? Es handelt sich um eine Kooperation zwischen der Universität und dem Landauer Zoo. Der Grundgedanke besteht darin, mit der Zooschule ein Praxisfeld vor allem für angehende Lehrer anzubieten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein Studium sehr praxisfern sein kann. Ich arbeite als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Bildung im Kindes- und Jugendalter an der Uni und empfand die örtlichen Gegebenheiten mit der unmittelbaren Nähe zwischen Campus und Zoo als eine tolle Möglichkeit, im Zoo ein pädagogisches Veranstaltungsprogramm einzurichten. Da es wichtig ist, sich auszuprobieren und Erfahrungen im Unterrichten von Kindern zu sammeln, wollte ich mit der Gründung der Zooschule 1992 eine Plattform dafür …

Florian Witzler befasst sich in seiner Abschlussarbeit mit Menschen mit Behinderung in der professionellen Tanzbranche. Foto: Esther Guretzke

Tanzen ohne Grenzen

Mit Menschen mit Behinderung setzen sich Sportstudierende meistens aus therapeutischer Perspektive auseinander. Florian Witzler interessiert sich hingegen für deren berufliche Perspektiven im Bereich Sport. Für seine Masterarbeit beschäftigte sich der Lehramtsstudent mit dem professionellen Tanz bei Menschen mit Behinderung. Wer sind Sie und was studieren Sie? Mein Name ist Florian Witzler, ich bin 25 Jahre alt und habe Englisch und Sport auf Lehramt für die Realschule Plus studiert. Was ist das Thema Ihrer Abschlussarbeit? Die Serie Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen? Studierende berichten. Alle Artikel aus dieser Serie Es geht um den professionellen Tanz bei Menschen mit Behinderung, bei dem weder Freizeit noch ein therapeutischer Charakter im Vordergrund stehen. Der Fokus liegt auf dem sportlich-künstlerischen Aspekt. Ich diskutiere Begriffe wie Ästhetik und Tanz und biete neue Auslegungen an. Die Arbeit zeigt aber auch, wie dünn der aktuelle …