Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kulturwissenschaft Koblenz

Eva Heuft studiert im Master Germanistik: Dynamiken der Vermittlung. Neben der literaturwissenschaftlichen Komponente gefällt ihr besonders die Interdisziplinarität ihres Studiengangs. Foto: René Lang

Germanistik: Dynamiken der Vermittlung – mit Interdisziplinarität zum Ziel

Der Master-Studiengang Germanistik: Dynamiken der Vermittlungen schreibt neben den Themenfeldern der Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft auch die Interdisziplinarität sehr groß. Eva Heuft studiert diesen vielfältigen Studiengang in Koblenz und berichtet uns davon, wie nicht nur die Kulturwissenschaft und die Philosophie ihren Studiengang beeinflussen, sondern auch die Biologie. …

Tim Rönz studiert nicht nur Kulturwissenschaft, sondern ist auch der Sänger seiner Band Frank-Einstein. Und auch als Solokünstler hat er erste Erfolge. Foto: Jan Reutelsterz

Ein Leben für den Rock

Er macht Musik, weil sie ihn begeistert: Tim Rönz ist seit seinem 13. Lebensjahr Frontsänger der Rockband Frank-Einstein. Daneben ist der 20-jährige Kulturwissenschaftler auch solo unter dem Namen Timas erfolgreich. Seine Coverversion Sun Is Shining lief bereits im litauischen Radio. Wie kamen Sie zur Musik? Ich habe schon immer gerne Musik gehört. Frank Zappa, Nirvana und Green Day waren die Idole meiner Kindheit. Von Letzteren konnte ich mich sogar auf einem Livekonzert in Mönchengladbach selbst überzeugen. Mit etwa 13 Jahren nahm ich mir vor, nicht nur Musik zu hören, sondern selbst aktiv zu werden. Kurzerhand schnappte ich mir meine alte Gitarre, startete meinen Computer und verbrachte Stunden mit YouTube-Tutorials, um ein besserer Gitarrist zu werden. Einer meiner besten Freunde fing zu dieser Zeit ebenfalls an, Gitarre zu spielen, während sein kleiner Bruder auf dem Schlagzeug lernte. Nachdem wir einen Bassisten gefunden hatten, gründeten wir zusammen unsere Band Frank-Einstein, die bis heute existiert. Frank-Einstein? Gibt es dazu eine Geschichte? Ursprünglich wollten wir mal eine Misfits-Coverband sein. Auch wenn wir es nie schafften, ausschließlich im Punk zu bleiben, wurden …

Matagalpa ist der zweitgrößte Verwaltungsbezirk in Nicaragua und der Sitz von Grupo Venancia. Fotos: Privat

Freiwilligendienst in Nicaragua

Kurz nach der Abgabe ihrer Bachelorarbeit tritt Solveig Velten die Reise ihres Lebens an: Die Kulturwissenschaftlerin geht mit dem internationalen Friedensdienst Eirene nach Nicaragua, um sich für die Rechte der Frauen einzusetzen. Doch nicht nur für die Menschen vor Ort ist der Freiwilligendienst eine Chance, auch Velten spürt, dass sie in Mittelamerika jeden Tag etwas dazulernt.

Am 2. August 2017 verabschiedete ich mich am Flughafen Frankfurt von Freunden und Familie und trat die Reise nach Nicaragua an: 14 Monate Freiwilligendienst lagen vor mir. Gemeinsam mit den anderen Mitfreiwilligen reiste ich über Costa Rica nach Nicaragua und wurden dort von den Koordinatoren von Eirene am Flughafen abgeholt. …

Conrad Szudra studierte Kulturwissenschaft in Koblenz. Heute ist der 28-jährige Projektmanager und Teilhaber einer Marketing-Agentur. Foto: Privat

Auf den Spuren von… Marketing-Projektmanager Conrad Szudra

Mit gerade einmal 28 Jahren ist Conrad Szudra bereits Teilhaber einer Agentur für Marketing und visuelle Kommunikation. Nach seinem Master in Kulturwissenschaft am Campus in Koblenz zog es den gebürtigen Berliner nach Leipzig, wo er heute als Projektmanager bei annodare arbeitet. Zu den Kunden der Agentur zählen unter anderem Die Zeit und die Koblenzer Universitätsmusik.  Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma mater und an Ihre Studienstadt zurückdenken? Für mich war Koblenz immer eine tolle Stadt. Ich habe unglaublich schnell viele Leute kennengelernt und einen neuen Freundeskreis aufgebaut. Dazu beigetragen haben vor allem die Überschaubarkeit am Campus, kurze Wege und der persönliche Kontakt zu den Lehrenden. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Die Serie Wie soll es nach dem Abschluss weitergehen? Inspiration bieten Alumni der Universität Koblenz-Landau: In unseren Porträts erzählen sie von Karriere, Arbeitsalltag und Erinnerungen an die Studienzeit. Nach meinem Abitur wollte ich etwas studieren, was in dieser Form nicht allzu verbreitet auf dem Studienmarkt ist. Mein Bruder lebte damals in Koblenz und machte mich auf …

Aylin Yüksek (rechts) und Senderkollegin Jeannine Dorenkamp bei einer Aufzeichnung. Foto: Yüksek

Uni-Geschehen auf der Mattscheibe: CampusTV ist gestartet und sucht Mitstreiter

Fernsehen von mittendrin: Im Juni ist CampusTV an den Start gegangen. Betreut wird das Projekt von Aylin Yüksek. Die Kulturwissenschaftlerin volontiert neben ihrem Studium am Campus Koblenz bei DRF1 Deutsches Regionalfernsehen. Unterstützung erhält sie von Kollegin Jeannine Dorenkamp. Und es ist noch Platz im Team: Wer Lust hat, Medienluft zu schnuppern und praktisch zu arbeiten, sollte sich bewerben. Und dieses Interview lesen. Für Studierende, die später Fuß in den Medien fassen wollen, ist es wichtig, sich schon frühzeitig mit den verschiedenen Formaten auseinander zu setzen. Praxisluft schnuppern können sie ab sofort auch bei CampusTV. Was kann man sich darunter vorstellen? Unter CampusTV muss man sich ein Fernsehformat vorstellen, das sich inhaltlich mit dem Geschehen rund um die Uni auseinandersetzt. Dabei sollen die Studierenden die Möglichkeit bekommen, erste praktische Erfahrungen mit dem Medium Fernsehen zu sammeln und das Programm mitzugestalten. Die Studierenden erlernen also das Filmemachen von der Pike auf… Nein, ums Filmemachen geht es nicht, sondern ums Fernsehen machen. Das ist ein Unterschied. Die Studierenden werden Einblicke bekommen, wie man eine Sendung redaktionell plant und Fernsehbeiträge erstellt. Sie …

Mehr als nur ein Schreibtischjob: Dennis Maxeiner ist Bürgermeister der Gemeinde Dahlheim. Foto: Dennis Maxeiner

Als Student in Amt und Würden: Dennis Maxeiner ist Bürgermeister der Gemeinde Dahlheim

Am Morgen die Ortsbegehung mit einem Architekten, am Mittag die Ratssitzung und dazwischen noch den Bürgern ein offenes Ohr schenken:  Das Ehrenamt des Bürgermeisters ist ein Fulltime-Job. Dennis Maxeiner, 27 Jahre alt und Student der Kulturwissenschaften in Koblenz, ist seit 2009 Ortsbürgermeister in der Gemeinde Dahlheim, die zum Rhein-Lahn-Kreis gehört. “Eigentlich bin ich mehr oder minder zufällig in mein jetziges Amt reingerutscht”, erinnert sich der junge Bürgermeister Dennis Maxeiner. Seit fünf Jahren bekleidet der Dahlheimer den Posten, 2009 wurde er bei seiner Erstwahl sogar als jüngster Bürgermeister Deutschlands in Amt und Würden gehoben, wie er gern im lockeren Rheinländisch erzählt: „Bei der damaligen Kommunalwahl hat sich aus dem Gemeinderat leider niemand als Bürgermeisterkandidat aufstellen lassen, also haben die Mitglieder aus ihrer Mitte jemanden wählen müssen. Die meisten Stimmen in der Ratswahl konnte ich zuvor auf mir vereinen“, erklärt der heute 27-Jährige. „Mit der Ernennung zum Bürgermeister mussten wir noch bis zu meinem 23. Geburtstag am 13. August warten, da man gesetzlich erst in diesem Alter das Amt wahrnehmen darf.“ Das eher geringe Interesse an dem …

Die Malteserin Nicole Galea studiert an der Universität Koblenz Kulturwissenschaft. Foto: Andreas Babiak

Malteserin Nicole Galea hat ihre zweite Heimat in Koblenz gefunden

Nicole Galea studiert Kulturwissenschaft am Campus Koblenz. Die 21-jährige ist Malteserin. Malta ist der kleinste Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Im UniBlog berichtet sie von ihrer Heimat und den Unterschieden zu Deutschland. Schon vor ihrem Schulabschluss wusste Nicole Galea, dass sie ins Ausland gehen möchte. Die Studentin erinnert sich: „ Malta hat nur eine Universität und die Auswahl an Studiengängen ist nicht so groß.” Die Entscheidung für Deutschland traf letztendlich die Liebe: „Ich war ein paar Mal nach Deutschland gereist und als ich dann schließlich meinen Freund kennenlernte, bin ich nach Koblenz gezogen.“ Es war einfach Freunde zu finden Galea, deren Nachnamen man ähnlich ausspricht wie das Wort  Gallier, ließ sich von der Agentur für Arbeit beraten und fand dann mit der Kulturwissenschaft den Studiengang, der am besten zu ihr passt. „Es ist super interessant und hat mich neugierig gemacht.“ Und auch am Campus fühlte sie sich schnell wohl: „Ich mag die Uni, sie ist nicht zu groß und überschaubar.“ Auch Freunde fand Nicole Galea schnell: „Ich muss ganz ehrlich sein, ich hatte Glück, dass es so …