Alle Artikel mit dem Schlagwort: Erfahrungen

Dorina Hauck arbeitet neben ihrem Masterstudium in Gymnasiallehramt als PES-Kraft an einer Schule. Foto: Philipp Sittinger

Als PES-Kraft im Klassenzimmer

Dorina Hauck arbeitet als PES-Kraft an einem Gymnasium und sammelt erste Erfahrungen für den Lehrerberuf. Die Interaktion mit den Schülern und ihr persönlicher Lerneffekt stehen dabei für sie im Vordergrund. Wer sind Sie? Mein Name ist Dorina Hauck. Ich bin 23 Jahre alt und studiere im ersten Mastersemester Gymnasiallehramt mit den Fächern Kunst und Geographie am Campus Landau. Was für einen Nebenjob machen Sie? Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Bisher erschienene Artikel finden sie hier. Ich bin als PES-Kraft am Gymnasium Edenkoben angestellt. Das ist eine Bezeichnung für Vertretungslehrkräfte, die von Schulen bei Bedarf angerufen werden können, um für kranke oder anderweitig verhinderte Lehrer einzuspringen. Wie ist das zeitlich geregelt? Ich habe an zwei Tagen in der Woche Bereitschaftsdienst, an denen die Schule mich jederzeit anrufen kann. …

Das Team der Auslandsmesse beantwortet sämtliche Fragen zum Thema Auslandsaufenthalt im Studium. Foto: Jan Reutelsterz

Mit Mut ins Ausland

Wohin soll es gehen? Welche Kosten kommen auf mich zu? Was muss ich beachten? Ein Semester im Ausland zu organisieren, kann für viele Studierende eine Herausforderung darstellen. Die Auslandsmesse der Universität Koblenz-Landau bietet dabei Hilfestellung. Stolpersteine aus dem Weg zu räumen und neue Perspektiven aufzuzeigen, sind die Ziele des Projekts. Zum Erfolg der Veranstaltung trägt ein interdisziplinäres Team aus mehreren universitären Einrichtungen bei. Und tschüss… ! Sie möchten während Ihres Studiums gern ins Ausland gehen? Dann informieren Sie sich über die Möglichkeiten an unserer Universität und lassen Sie sich von Erfahrungsberichten unserer Studierenden inspirieren.  “Wer ins Ausland möchte, sieht sich mit vielen Herausforderungen konfrontiert”, weiß Constanze Juchem-Grundmann. Neben ihrer Anglistik-Professur leitet sie das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL), Universitäre Sprachenzentrum (USZ). und das Komepetenzzentrum für Studium und Beruf (KSB). Die vielen Fragen der Studierenden zum Thema Auslandsaufenthalt, die je nach Kontext in den unterschiedlichen Einrichtungen eingehen, sind ihr nicht fremd. Aus diesen Erfahrungen heraus fand 2014 erstmals die Auslandsmesse unter dem Motto Ich bin dann mal weg am Campus Koblenz statt. Professionelle Beratung auf Augenhöhe steht dabei im …

Studieren und dabei die Welt erkunden: Isabella Fettich verbrachte ein Auslandssemester an der Macquarie University in Sydney. Fotos: Privat

Australien: Die Sonne im Gesicht

Isabella Fettich zog es für ihr Auslandssemester auf die andere Seite der Welt: Nach Australien, in das Land von Kängurus, Sonne und Meer. Die Kulturwissenschaftstudentin aus Koblenz verbrachte fünf Monate in Sydney. Im Uniblog berichtet sie vom australischen Campusleben und gibt Empfehlungen für diejenigen, die es auch ins Ausland zieht. Und tschüss… ! Sie möchten während Ihres Studiums gern ins Ausland gehen? Dann informieren Sie sich über die Möglichkeiten an unserer Universität und lassen Sie sich von Erfahrungsberichten unserer Studierenden inspirieren. Eigentlich wollte ich nach Spanien. Mit diesem Vorsatz bin ich zur Info-Veranstaltung für Auslandsaufenthalte gegangen, wo Rückkehrer von ihren Erfahrungen berichteten. Schnell tauschte ich Spanien gegen Australien. Ich habe nicht lange gezögert, Pläne geschmiedet und Informationen von GOstralia angefordert, einer Organisation, die über das Studium in Australien informiert. Wenig später ging es für uns dann auch schon los: Eine Kommilitonin und ich stiegen in den Flieger, der uns auf die andere Seite der Welt brachte. Ein bunter Campus Das studentische Leben in Australien war ganz anders als wir es von Deutschland kennen. Wir waren an der …

Madeleine Becker und Erhan Ayan haben sich im Rahmen von Take.IN fit für die Zukunft gemacht und ihre Kompetenzen im Bereich Integration erweitert. Fotos: Lisa Leyerer

Take.IN: Botschafter der Vielfalt

Für manche Studierende ist der Start an der Universität schwieriger als für andere – zum Beispiel, wenn sie einen Migrationshintergrund haben oder als erste in ihrer Familie studieren. Damit sich Betroffene schneller im universitären Umfeld einleben können, bündelt das Projekt Take.IN Unterstützungsangebote und schult die integrativen Kompetenzen von Studierenden. Madeleine Becker und Erhan Ayan sind Teilnehmer des Projekts und erzählen von ihrem Schritt aus der Komfortzone. Der Integrationsfokus von Take.IN zielt auf Studierende mit Orientierungsbedarf ab: Erstakademiker, Studierende mit Migrationshintergrund sowie ausländische und beruflich Qualifizierte werden im Rahmen vielfältiger Angebote begleitet. “Wir möchten den Studierenden ein Gefühl von Onboarding auf eine wertschätzende Art und Weise geben”, erklärt Dr. Irene Lamberz. Sie ist Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums für Studium und Beruf (KSB), an das Take.IN angegliedert ist. Das Projekt bündelt einzelne Einrichtungen und Angebote der Universität Koblenz-Landau und bietet Studierenden die Möglichkeit, als studentische Begleiter aktiv zu werden. Das Besondere daran: Die Studierenden können wichtige Integrationskompetenzen erwerben und diese in Form von ECTS-Punkten vergüten lassen. Student Advisor und Buddy-Programm Die Ausbildung zum Student Advisor ist in drei …

Die 19-jährige Annika Böhmer studiert BioGeowissenschaften. Für ein Praktikum war sie in Oldenburg und berichtet für Uniblog von ihren Erfahrungen. Foto: Greta Rettler

Ein Büro im Wald: Praktikum in einem Planungsbüro

Wo möchte ich nach dem Studium arbeiten? Ein guter Weg, eine Antwort auf diese Frage zu finden, sind Praktika. Sie geben nicht nur Einblick in mögliche Berufsfelder und zeigen, wo es nach dem Studium hingehen soll, sondern können auch als Sprungbrett dienen. Annika Böhmer durfte während eines sechswöchigen Praktikums in einem Planungsbüro für regionale Struktur- und Umweltforschung das machen, was sie am meisten interessiert: Tiere beobachten. Ich war schon immer gerne in der Natur unterwegs, habe Pflanzen gesucht und Tiere beobachtet. Da lag es für mich nahe, BioGeowissenschaften zu studieren und diese Leidenschaft zu meinem späteren Beruf zu machen. Der Studiengang in Koblenz bietet eine gute Mischung aus Umweltwissenschaft, Natur- und Landschaftsschutz und ist sehr praktisch ausgerichtet. So ist auch ein Praktikum vorgesehen, das ich in den letzten Semesterferien absolviert habe. Sechs Wochen habe ich in Oldenburg bei der ARSU – Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung in die Arbeit eines Planungsbüros reingeschnuppert. Das Unternehmen hat 21 Mitarbeiter und ist auf Gutachten zur Umweltverträglichkeit von Bauprojekten spezialisiert. Außerdem bieten es ökologische Baubegleitung und Regionalmanagement für Kommunen und private …

Juliana Siemes beschäftigt sich in ihrer Bachelorarbeit mit dem Thema Bildung im Kontext des Tabuthemas Tod. Foto: Esther Guretzke

Sterbebegleiter im Hospiz: Vom Tod für das Leben lernen

In ihrer Bachelorarbeit erforscht Juliana Siemes die Bildungsprozesse ehrenamtlicher Sterbebegleiter und beschreibt, welche Auswirkungen die Grenzerfahrungen haben, die Sterbebegleiter im Hospiz machen, während sie Menschen auf der Schwelle zwischen Leben und Tod zur Seite stehen. Die Serie: Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen?  Wer sind Sie und was studieren Sie? Ich bin Juliana Siemes und ich habe Pädagogik am Campus Koblenz studiert. Was ist das Thema Ihrer Abschlussarbeit? Die Serie Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen? Bereits erschienene Artikel Meine Bachelorarbeit Bildungsprozesse in der Sterbebegleitung befasst sich damit, inwiefern bei den ehrenamtlichen Sterbebegleitern Bildungsprozesse im Rahmen …

Engagiert, fröhlich und motiviert: Das sind die AStA-Vorsitzenden Luisa Horsten und Katharina Schmidt am Campus Landau. Foto: Lisa Leyerer

Doppelspitze im Einsatz für Landauer Studis

Sie sind die Spitze der Studierendenschaft am Campus Landau: Katharina Schmidt und Luisa Horsten leiten seit Mai 2016 gemeinsam den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Ihre Terminkalender sind voll und ihre Wochen straff geplant. Die beiden setzen sich täglich für die Studierenden und die Universität ein, immer mit dem Ziel, etwas zu bewegen. 13:15 Uhr. Zwischen zwei Veranstaltungen treffen sich Luisa Horsten und Katharina Schmidt in ihrem kleinen Büro. Inmitten voller Regale, Umzugskisten und einem Sofa haben sie sich ihren Arbeitsplatz mit Blick über den Campus eingerichtet. „Wenn wir nicht gerade auf Terminen unterwegs sind, kommen wir hier unseren Aufgaben nach“, sagt Schmidt und zeigt auf ihren Schreibtisch. Ihre Aufgaben sind vielfältig: „Wir kümmern uns um all jenes, für das es kein Referat gibt“, ergänzt die Psychologie-Studentin Horsten und schmunzelt. Die beiden AStA-Vorsitzenden vertreten sowohl den Ausschuss als auch die Studierenden der Universität am Campus Landau in der Öffentlichkeit. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit unseren Referenten und Referentinnen, der Hochschulleitung, der Stadt Landau, dem Studierendenparlament (StuPa) und anderen Studierendenschaften in Rheinland-Pfalz“, erzählt Horsten. Eine Herausforderung: „Kommunikation und Koordination …

Heute schreibt Campus-Reporterin Esther Guretzke. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Einfach mal machen

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Diese Woche macht sich Esther Bauer Gedanken über die Zeit und fragt: Wie planbar ist unser Leben? Zeit. Alles im Leben dreht sich um Zeit. Mal haben wir zu wenig von ihr, mal zu viel. Der Tag fliegt nur so vorbei. Wir eilen und hetzen und rennen durch das Leben. Ich höre meinen Mitmenschen zu, wie sie Pläne schmieden für den klassischen Lebenslauf: Schule, Studium, Arbeiten, Hochzeit, Hausbau und Kinder. Am besten aber nicht zu viele davon. Kinder fressen nämlich Zeit und Geld. Und die Zeit braucht man schließlich, um Geld zu verdienen. Was die wenigsten sich bewusst machen: Das Leben passiert, während wir darauf warten, dass es endlich losgeht. In der Schule machen wir viele wichtige Erfahrungen. Wir dürfen Kind sein. Langsam werden wir älter. Wir machen das Seepferdchen im Schwimmunterricht. Und wir lernen Menschen kennen, von denen wir annehmen, dass die Freundschaft zu ihnen niemals zerbrechen kann. Durchgetaktetes Erwachsenwerden Die Erfahrungen, die wir im Studium machen, sind …

In Seoul, der Hauptstadt von Südkorea, verbrachte die 21-jährige Lena May ihr Auslandssemester. Foto: Privat

Auslandssemester in Südkorea

Lena May ist 22 Jahre alt und studiert Kulturwissenschaft am Campus in Koblenz. Ihr 5. Semester verbrachte sie in Südkorea, an der Ewha Womans University in Seoul. Zurück in Deutschland berichtet sie an dieser Stelle von ihren Eindrücken, von Vorurteilen, Kuriositäten des Alltags und dem Studium im Ausland. „Südkorea? Da willst du hin? Musst du dann auch Hund essen? Oder noch schlimmer – Insekten?“ Fragen, die ich mehr als einmal zu hören bekam, als ich mich zu einem Auslandssemester in Seoul entschloss, der blühenden Metropole Südkoreas. Um es gleich vorwegzunehmen: Die Vorstellung, Hund zu essen, ist für die meisten Koreaner ebenso abwegig wie für uns. Und Insekten? Nun ja, es gibt Bondaegi, das sind Larven der Seidenraupe, aber auch die stehen glücklicherweise nicht auf dem täglichen Speiseplan. Nichtsdestotrotz hat Korea einiges an Kuriositäten zu bieten, die bei mir immer wieder für Verwunderung und Schmunzeln sorgten. Selbst Alltägliches wie eine Fahrt mit der U-Bahn ist in Seoul ein kleines Abenteuer: Erstmal die koreanischen Schriftzeichen entschlüsseln, T-Money Card auf die Schleuse legen, dann mit der Rolltreppe zum …