Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ehrenamt

Der Koblenzer AStA stellt sich vor. Foto für Collage: Fotolia

Koblenzer AStA stellt sich vor

Hand in Hand: So arbeitet der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) am Campus Koblenz. Unter dem Vorsitz von Marco Böhm kümmern sich Mitarbeiter in insgesamt 13 Referaten um die Anliegen von Erstsemestern, von Themen wie Ökologie und Mobilität bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement ist alles dabei. Im Uniblog geben einige AStA-Referenten Einblick in ihre Arbeit. Sport, Ökologie und Mobilität Ob als ehrenamtliche Helferin bei Greenpeace oder Aktivistin für den Umweltschutz, Isabelle Mierau ist mit ganzem Herzen dabei. Und das seit Juni 2016 auch am Campus Koblenz als Referentin für Sport, Ökologie und Mobilität. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem die Wettkampfanmeldungen der Sportler, das Organisieren von Veranstaltungen oder Vorträgen und die Betreuung des Unigarten-Arbeitskreises. An ihrem neuen Posten schätzt sie besonders die Zusammenarbeit mit verschiedenen Tier- und Umweltschutzorganisationen. Gemeinsam können so tolle Projekte auf die Beine gestellt werden, wie beispielsweise ein veganer Weihnachtsmarkt. Internationales Um alleine ins Ausland zu gehen, braucht man schon ein wenig Mut und meist auch viel Organisation. Das hat auch Natascha Neises während ihres Auslandssemesters gemerkt und sich nach ihrer Rückkehr dazu entschieden, anderen …

Mike Simonsen engagiert sich im Koblenzer AStA und ist Ansprechpartner für die O-Phase. Foto: Greta Rettler

Im Einsatz für Koblenzer Erstsemester

Mike Simonsen ist Student der Pädagogik und seit November 2014 Mitglied des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) am Campus Koblenz. Angefangen als Referent für Mobilität, bekleidet er nun das Referat für Erstsemester. Dabei kommt es vor, dass er in der Orientierungswoche der Erstsemester zwischen 60 und 100 Stunden arbeitet. “Ich komme quasi vor Sonnenaufgang und gehe erst wieder, wenn sie untergegangen ist”, berichtet Mike Simonsen. Außerhalb der ‘heißen’ Orientierungsphase reduziert sich seine Stundenzahl auf zehn bis 15 Stunden in der Woche. In dieser Zeit kann er sich wieder mehr auf sein Pädagogik-Studium konzentrieren. Angefangen hat der Student sein Engagement beim AStA im Mobilitätsreferat und im Arbeitskreis der Orientierungsphase. Während dieser Zeit lernte er den AStA-Alltag kennen und schätzen und sein Interesse für die Hochschulpolitik wurde geweckt: “Ich dachte mir, was die können, kann ich noch besser.” Aber nicht nur im AStA ist Simonsen engagiert dabei, er sitzt außerdem im Verwaltungsrat des Studierendenwerks Koblenz: “Irgendwann hat sich bei mir die Denkweise eingestellt: Machen statt meckern”, erklärt Simonsen. Als offizieller Ansprechpartner der Erstsemester fällt die Gesamtplanung der O-Phase in seine Hände. Dazu …

Ist ein echtes Urgestein am Koblenzer Campus und schreibt Ehrenamt in seinem Leben groß: Personalratsvorsitzender Hans-Josef Becker. Foto: Marius Adam

Im Namen des Volkes: Ehrenamt als Richter

Hans-Josef Becker schreibt ehrenamtliches Engagement in seinem Leben groß: Der 61-jährige Personalratsvorsitzende am Standort Koblenz engagiert sich seit seiner Jugend in Vereinen und Verbänden. Nicht ohne Folgen: Dank seiner Erfahrung wurde ihm 2011 der Posten eines ehrenamtlichen Richters am Sozialgericht angeboten. Eine Aufgabe, die auch für seinen Job an der Universität ein Gewinn ist.  Schon immer war er engagiert, wollte die Gesellschaft mitgestalten und Gutes für seine Mitmenschen tun. Als Jugendlicher war Hans-Josef Becker in der katholischen Jugend aktiv, später dann im Vorstand des Turnverbands Mittelrhein. „Ich setze mich einfach gerne für andere ein und möchte Dinge verändern“, erklärt der 61-jährige Universitätsmitarbeiter. Letzteres hat ihn schon früh in seinem Berufsleben dazu veranlasst, Gewerkschaftsmitglied bei ver.di zu werden. Heute ist er dort ehrenamtlicher Vorsitzender im Landesbezirk Rheinland-Pfalz, Koblenz, für den Bereich Bildung, Wissenschaft und Forschung. Ein Urgestein am Campus in Koblenz Beckers Engagement hatte auch Auswirkungen auf seine Arbeit an der Universität Koblenz-Landau: Eingestellt wurde Becker 1989 als Projektassistent im Fachbereich Informatik, als der Standort Koblenz noch eine Erziehungswissenschaftliche Hochschule war. Nach fünf Jahren übernahm er sein erstes Ehrenamt an der Universität: Er …

Angelique Lagerpusch (rechts) hat 2015 den Arbeitskreis Refugees ins Leben gerufen. Foto: Hannah Wagner

Refugees: Grüße in der Box

Seit acht Monaten gibt es am Campus Koblenz den “Arbeitskreis Refugees”. Ins Leben gerufen hat ihn die Studentin Angelique Lagerpusch. Die derzeitige Hauptaktion der Initiative ist das Packen von WelcomeBoxen für junge Flüchtlinge. Über 150 Pakete konnten in Koblenz schon verteilt werden. Kaum etwas steht derzeit so im Mittelpunkt des öffentlichen Diskurses wie das Thema Flüchtlinge. Es wird viel analysiert und diskutiert, die rein geistige Auseinandersetzung mit der Thematik war der Studentin Angelique Lagerpusch jedoch nicht genug. Als damalige Referentin für Politische Bildung des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) am Campus Koblenz gründete die 27-Jährige im August 2015 die studentische Initiative “Arbeitskreis Refugees”. “Es kamen unglaublich viele Anfragen und Hilfsangebote von verschiedenen Stellen rund um das Thema Flüchtlinge”, erinnert sich Lagerpusch. “Ich habe gesehen, dass bei vielen Leuten ein großes Interesse besteht, aktiv etwas in diesem Bereich anzugehen und sich für Menschenrechte einzusetzen.” Bis zu 15 Personen nehmen an den regelmäßigen Treffen teil: “Wichtig ist uns, dass wir nicht nur für, sondern auch mit den Flüchtlingen arbeiten”, erklärt Lagerpusch. Deshalb gestalten nicht nur Studierende der Koblenzer Hochschulen und Bürger, sondern …

Dilara Karadag gibt Flüchtlingen Deutschunterricht und ist auch bei Alltagsfragen für sie da. Fotos: Privat

Patin in der Flüchtlingshilfe

Zahlreiche Studierende der Universität Koblenz-Landau arbeiten in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Wo man sich überall engagieren kann, welche Herausforderungen ein Ehrenamt mit sich bringt und wie kompatibel Studium und Ehrenamt sind, beleuchtet unsere Serie. In diesem Teil berichtet Dilara Karadag von ihrer ehrenamtlichen Arbeit in der Flüchtlingshilfe. Kommunikation ist alles, heißt es oft. Doch wenn die Kommunikationspartner nicht dieselbe Sprache sprechen und aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen, ist Kreativität gefragt. Das weiß auch Dilara Karadag. Sie arbeitet ehrenamtlich in der Flüchltingshilfe und kennt die Herausforderungen der Sprachbarriere: „Mit Hand und Fuß kann man sich verständigen, aber erklären Sie mal ein offizielles Schreiben bürokratischer Natur auf diese Art.“ Karadag studiert im fünften Fachsemester Pädagogik am Campus Koblenz. Durch ein Praktikum beim Jugendmigrationsdienst in Köln wurde das Interesse der 22-Jährigen an der Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund geweckt. Besonders die Herzlichkeit einiger Flüchtlinge, die sie während des Praktikums kennenlernte, blieb ihr in Erinnerung. Ehrenamt im Patenprojekt der Caritas Für Karadag stand schnell fest, dass sie nach ihrem Praktikum weiter in der Flüchtlingshilfe tätig sein wollte. Sie meldete sich bei der Caritas …

Marcel Boden bringt in seiner Freizeit Kindern kreativ seinen Glauben näher. Foto: Esther Bauer

Die Bibel visuell und kindgerecht verpacken

Zahlreiche Studierende der Universität Koblenz-Landau arbeiten in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Wo man sich überall engagieren kann, welche Herausforderungen ein Ehrenamt mit sich bringt und wie kompatibel Studium und Ehrenamt sind, beleuchtet unsere Serie. In diesem Teil berichtet der Student Marcel Boden, wie er seinen Glauben und die Arbeit mit Kindern zusammenbringt.  Manchmal trügt der Schein. Marcel Boden, 21 Jahre alt, trägt Basecap und ein weites T-Shirt, hat ein Piercing und jede Menge Festivalbändchen am Arm. Dass der Koblenzer Pädagogik-Student sich in seiner Freizeit ehrenamtlich dafür einsetzt, Kindern die Bibel nahezubringen, würde man auf den ersten Blick sicher nicht vermuten. Doch genau das ist der Fall: Über die Organisation “Kirche mit Kindern” arbeitet er zusammen mit anderen Ehrenamtlichen daran, Bibelstellen, die im Gottesdienst behandelt werden, kindgerecht zu verpacken. „Wir wollen die Bibel visuell darstellen, damit man als Kind besser versteht, was gemeint ist“, erklärt Boden. Dabei zeigen er und seine Kollegen viel kreativen Einsatz: Um beispielsweise die 40-jährige Reise von Moses und seinen Anhängern durch die Wüste darzustellen, verteilen die Betreuer Sand auf dem Boden und lassen die Kinder die …

Viktoria Schäfer (l.) und Jennifer Retz (r.) konnten schon viele Studierende zum Mithelfen motivieren. Foto: privat.

Koblenz lernt e.V.: Ehrenamtliche Nachhilfe für Schüler

Mehr Bildungschancen und eine bessere Zukunft für alle – das ist das Ziel von „Koblenz lernt“. Von Studierenden ins Leben gerufen, ermöglicht der Verein Schülern mit Lernschwierigkeiten einmal wöchentlich kostenlose Nachhilfe. Die Idee, ehrenamtliche Nachhilfe anzubieten, kam den Vereins-Gründerinnen Jennifer Retz und Viktoria Schäfer bereits im zweiten Studiensemester. Beide absolvierten vor Studienbeginn ein Auslandssemester in den USA: „Dort arbeitete ich ehrenamtlich an einer Schule. Als ich wieder zurück in Koblenz war, musste ich feststellen, dass es diese Möglichkeit hier nicht gab“, berichtet Retz. Während des ersten Schulpraktikums an einer Realschule plus fiel den beiden auf, dass viele Schüler Schwierigkeiten im Unterricht und bei den Hausaufgaben haben. Darum gründeten Retz und Schäfer im März 2013 den Verein „Koblenz lernt“, der Schülern bei Lernproblemen hilft. Das nötige Wissen und die Kompetenz haben sich die beiden Studentinnen neben dem Studium selbst angeeignet. Schäfer kümmert sich hauptsächlich um das Marketing und die Finanzen, Retz um die Kontakte zu den Schulen und Kindern. Mit ihrem Kommilitonen Michael Meixner fanden sie einen engagierten Helfer, der die Personalabteilung des Vereins sowie die Sponsoren …

Steffen Leist engagiert sich mit viel Spaß ehrenamtlich und reiste schon mehrfach nach Afrika, um dort zu helfen. Foto: Esther Bauer

Steffen Leist baut eine Wasserfilteranlage in Uganda

Zahlreiche Studierende der Universität Koblenz-Landau arbeiten in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Wo man sich überall engagieren kann, welche Herausforderungen ein Ehrenamt mit sich bringt und wie kompatibel Studium und Ehrenamt sind, beleuchtet eine neue Serie. Zum Auftakt berichtet der Koblenzer Student Steffen Leist über sein Ehrenamt in Afrika. In Uganda half er beim Bau einer Wasserfilteranlage für eine Schule. „Ehrenamt ist eine Grundhaltung“, erklärt Steffen Leist. Er studierte bereits mehrere Semester Bauingenieurwesen in Karlsruhe, als ihm klar wurde, dass ihm etwas fehlt. Schon in seiner Jugend war er beim Deutschen Roten Kreuz aktiv und wollte sich auch im Studium mehr für soziale Projekte engagieren. Mit dem Karlsruher Verein Engineers Without Borders des Institute of Technology e.V. fand er gleichgesinnte Studierende aus verwandten Fachrichtungen, die ihr technisches Wissen einsetzen, um anderen Menschen zu helfen. Hauptsächlich führt der Verein Infrastrukturprojekte in Entwicklungsländern wie Haiti, Srilanka, Uganda, Ruanda und anderen Ländern durch. Leist reiste 2013 nach Uganda und half dem Verein, in einem kleinen Dorf Trockentoiletten für ein Waisenhaus zu bauen. Anders als bei Latrinen, die in der ländlichen Bevölkerung Afrikas weit …

Auch beim Tag der offenen Tür im Landauer Tierheim gab es 2014 einen Informationsstand. Foto: Privat

Ein Herz für Stupsnasen: Anna Halmburger hilft Kaninchen

Schlappohren, Stupsnase und Kuschelfell: Kaninchen sind beliebte Haustiere. Vermeintlich pflegeleicht und platzsparend, schaffen sich viele Menschen einen kuscheligen Langohren an, ohne über die richtige Haltung Bescheid zu wissen. Um für bessere Aufklärung zu sorgen, engagiert sich Anna Halmburger neben ihrer Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Psychologie an der Universität Koblenz-Landau für den Verein „Kaninchenhilfe Deutschland e.V.“. Im UniBlog erzählt sie, wieso ihr der Tierschutz am Herzen liegt. Nach ihrer Arbeit am Campus Landau in der Arbeitsgruppe Diagnostik, Differentielle- und Persönlichkeitspsychologie, Methodik und Evaluation (DDPME) investiert Anna Halmburger täglich rund eine Stunde in ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei der Kaninchenhilfe Deutschland. „Am Wochenende können es schon mal bis zu fünf Stunden am Tag sein“, berichtet die Diplom-Psychologin, die aktuell zum Thema „Vertrauen in Politiker“ forscht und promoviert. Halmburger kennt sich mit den flauschigen Tieren bestens aus, denn sie schaffte sich in ihrer Studienzeit selbst zwei Kaninchen an. Inzwischen hoppeln fünf Tiere in einem 15 Quadratmeter großen Gehege durch ihren Garten. Die Tierfreundin lernte den Verein erstmals kennen, weil sie selbst Beratung benötigte. „Die Kaninchenhilfe hat mich beraten, …