Monate: Juli 2016

Franziska Hiel unterstützt Erwachsene mit Behinderung, damit diese möglichst selbstständig leben können. An ihrer Arbeit in der Wohngruppe schätzt sie das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Foto: Höffner

Nebenjob-Serie: Betreuerin für Menschen mit Behinderung

Die Vorteile einer WG sind groß: Hier lernt man, auf eigenen Beinen zu stehen, sich Aufgaben und Pflichten zu teilen und es ist immer jemand zum Reden da. Auch für Menschen mit Behinderung bedeutet das Leben in einer Wohngruppe ein hohes Maß an Selbstbestimmung, ohne das Gefühl, allein zu sein. Die Psychologiestudentin Franziska Hiel arbeitet als Betreuerin in einer Einrichtung für Erwachsene mit Behinderung. Sie unterstützt die Bewohner in ihrem Alltag und steht ihnen bei Problemen als Ansprechperson zur Seite. Wer sind Sie? Mein Name ist Franziska Hiel, ich bin 20 Jahre alt und studiere Psychologie im zweiten Semester in Landau. Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Bisher erschienene Artikel finden sie hier. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich arbeite als Aushilfe bei Bethesda Landau, einer Einrichtung, die …

André Schneider ist Stipendiat des Deutschlandstipendiums. Foto: Marius Adam

Deutschlandstipendium: Unterstützung für engagierte Studierende

Ein voller Stundenplan an der Uni, Nebenjob und ehrenamtliches Engagement – viele Studierende arbeiten nicht nur an ihrer fachlichen Ausbildung, sondern nutzen die Studienzeit, um Praxiserfahrungen zu sammeln und sich für soziale Projekte einzusetzen. Das Deutschlandstipendium unterstützt engagierte Studierende mit einem monatlichen Betrag von 300 Euro. André Schneider ist einer von ihnen. Sie sind Stipendiat des Deutschlandstipendiums. Wie kam es dazu? Ein guter Freund aus der Schulzeit hat mich darauf angesprochen, dass er sich an seiner Universität für das Deutschlandstipendium beworben hat. Daraufhin habe ich mich im Internet erkundigt, ob es das Stipendium auch an unserer Universität gibt und mich zum nächstmöglichen Termin beworben. Für wen eignet sich das Stipendium? Das Deutschlandstipendium eignet sich besonders für Studierende mit überdurchschnittlichen Studienleistungen, die gleichzeitig außerhalb ihres Studiums besonderes Engagement zeigen. Ich würde als potenzieller Bewerber aber trotzdem keine Angst haben, mich zu bewerben, man muss kein Überflieger in allen Bereichen sein, um das Stipendium zu bekommen. Wie engagieren Sie sich? Ich engagiere mich vor allem an der Universität. Ich bin seit April 2015 Mitglied in der Fachschaftsvertretung für …

Abwechslungsreiche Feldforschung zwischen Euphrat und Tigris: Zuhal Gültekin untersucht für ihre Doktorarbeit am Koblenzer Institut für Integrierte Naturwissennschaften den Status quo der Wasserqualität im Osten der Türkei. Foto: Privat

Forschung zur Wasserqualität zwischen Euphrat und Tigris

Zuhal Gültekin hat eine besondere Beziehung zum Osten der Türkei, denn es ist ihre Heimat. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit engagiert sie sich für die Region: Seit 2013 erforscht Sie in der Arbeitsgemeinschaft für Angewandte Fließgewässerökologie am Campus Koblenz die Wasserqualität in den Gebieten um Euphrat und Tigris. Die Serie: Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In unserer Serie “Promovierende im Interview” berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. Die Serie Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In unserer Serie “Forschung vorgestellt” berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Ich untersuche in der Türkei im Einzugsgebiet um Euphrat und Tigris die Wasserqualität und möchte langfristig ein Bewertungsverfahren für die dortigen Gewässer entwickeln. In Europa gibt es solche Bewertungsskalen …

Wusste schon früh, was er mal studieren möchte und hat es bis heute nicht bereut: Informatik-Student Felix Engelmann. Foto: Marius Adam

Informatik: Die Praxis macht den Unterschied

Felix Engelmann brachte sich die Grundkenntnisse in Informatik eigenständig bei und baute schon als Schüler Webseiten für Vereine. Die Wahl des Studiengangs fiel ihm deshalb nicht schwer: Mittlerweile studiert er im siebten Semester am Campus Koblenz Informatik.  Steckbrief des Studiengangs   Jetzt bewerben!   Die Serie: Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor.  Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach Informatik? Die Serie Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Bereits erschienene Artikel finden sie hier. Um ehrlich zu sein, begann alles mit einfachem Ausprobieren. Ich habe mir Kenntnisse über HTML verschafft und meine eigene Homepage ins Leben gerufen. Seit der achten Klasse beschäftige ich mich mit Web-Entwicklung. Schon in der Oberstufe habe ich Aufträge von Vereinen bekommen und ein bisschen Geld verdient. Ich habe mein Hobby …

Heute schreibt Kati Greb. Zeichnung: Carolin Höring

Der Weg ist das Ziel

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Zum Ende ihres Studium lässt Katharina Greb Dampf ab über nervige Erlebnisse als Bahnreisende: Hier sind ihre Top-Five. Weder Mitfahrgelegenheiten noch Fernbusse sind das Reisemittel meiner Wahl. In meinen fast fünf Jahren Studium in Landau habe ich meinen Heimweg am liebsten in der Bahn hinter mich gebracht. Warum? Man ist schnell am Ziel und kann dort lesen, schreiben, lernen, hat Strom für mobile Endgeräte und sogar eine Toilette! So viel zu den positiven Seiten der Bahn. Meistens führten mich meine Fahrten in Richtung Norden. Da Landau keine Anbindung an den Fernverkehr hat, tuckert man erst einmal mit Panoramablick auf das Hambacher Schloss bis nach Neustadt und nimmt von da aus die S-Bahn nach Mannheim. Oder man fährt gen Süden und startet seine Fahrt ab Karlsruhe. Denn erst dort kann man sich, den Koffer und Pfälzer Wein- und/oder Lewwerworscht-Mitbringsel für die Familie in den schnelleren IC- oder ICE verfrachten. Man kann über Bahnfahrten ja sagen was man will, aber eins …

Hanka Pohontsch arbeitet neben dem Studium im Museum und leitet Workshops und Führungen. Foto: Marius Adam

Pädagogin im Ludwig Museum

Lehramtsstudentin Hanka Pohontsch arbeitet an einem Ort, an dem das Ergründen eines Kunstwerkes zu einem gemeinsamen Erlebnis werden kann: Im Koblenzer Ludwig Museum unterstützt sie das museumspädagogische Team bei der Kunstvermittlung, die alle Generationen umfasst. Wer sind Sie? Ich bin Hanka Pohontsch, 25 Jahre alt und studiere Kunst, Biologie und Darstellendes Spiel auf Lehramt an Gymnasien. Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Bisher erschienene Artikel finden sie hier. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich arbeite im Ludwig Museum, ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Koblenz. Dort bin ich seit 2011 Teil des museumspädagogischen Teams, das für die Kunstvermittlung an Kinder, Jugendliche und Erwachsene zuständig ist. Da ich sowohl mit jungen als auch mit älteren Menschen arbeite, umfasst mein Arbeitsspektrum nicht nur die pädagogisch-praktische, sondern auch die theoretische …

Das Reiseportal Amavido der Koblenzer Studentin Marie-Janet Calzone vermittelt nachhaltigen Tourismus in unentdeckten Dörfern Italiens. Foto: Mariuccia Preziuso

Karrierestart mit dem Reiseportal Amavido

Club-Urlaub und „all inclusive“ sind in der Tourismusbranche schon längst Schnee von gestern. Marie-Janet Calzone, Studentin der Kulturwissenschaft in Koblenz, hat mit Familie und Freunden Amavido gegründet. Das Reiseportal vermittelt nachhaltigen Tourismus in unentdeckten Dörfern Italiens. Wer über Amavido nach Piemont oder in die Toscana reist, der kommt nicht als Tourist, sondern als Gast, davon ist Marie-Janet Calzone überzeugt. „Mit unserem Reiseportal wollen wir weg vom herkömmlichen Erlebnis- und Massentourismus in Italien und Urlaubern die authentische Lebenswelt und den Alltag in der jeweiligen Urlaubsregion nahe bringen“, erzählt die Gründerin des Portals. So sollen Reisende beispielsweise die kulinarischen Gepflogenheiten und die Ursprünglichkeit des Dorflebens innerhalb einer lokalen Community kennen lernen können. Für die Menschen in Italien biete dies im Gegenzug die Möglichkeit, sich wirtschaftlich unabhängiger zu machen. “In Italien grassiert, wie in vielen dörflichen Regionen Europas, eine starke Landflucht. Unser Ansatz wirkt dem entgegen, indem wir die Ressourcen der Dorfgemeinden bündeln und ein Netzwerk bilden”, erläutert Calzone die Geschäftsidee. Die Idee für das neuartige Tourismuskonzept kam der der Halb-Italienerin, als sie und ihre Familie vor drei Jahren ein altes Haus in Kalabrien erbten und beschlossen, es wieder herzurichten. „Das war für …

Vampir oder Zauberer? Samira Hepperle untersucht, wie Geschichten den Menschen beeinflussen. Foto: Katharina Greb

Wie Geschichten unsere Selbstwahrnehmung beeinflussen

Samira Hepperle ist fasziniert von der Kraft von Geschichten, Büchern und Erzählungen und ein großer Harry Potter-Fan. In ihrer Bachelorarbeit im Fach Psychologie untersucht sie, wie sich das Lesen von Buchkapiteln auf die Selbstwahrnehmung auswirkt. Die Serie: Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen?  Wer sind Sie und was studieren Sie? Ich bin Samira Hepperle, 23 Jahre alt und studiere im Bachelor Psychologie im 6. Semester am Campus Landau. Was ist das Thema Ihrer Bachelorarbeit? Die Serie Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen? Bereits erschienene Artikel Es geht darum, wie uns Geschichten beeinflussen und wie wir durch Erzählungen unsere Selbstwahrnehmung …

Für eine Promotion braucht es Selbständigkeit und Mut, findet Alexandra Merkert. Sie forscht zur schriftsprachlichen Kompetenz von Grundschülern im Mathematikunterricht. Foto: Lisa Leyerer

Sprachliche Kompetenz im Reich der Zahlen

Auch im Reich der Zahlen sind sprachliche Kompetenzen wichtig: Im Rahmen ihrer Dissertation entwickelt Alexandra Merkert, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Landauer Institut für Bildung im Kindes- und Jugendalter eine Ratingskala zur Messung der schriftsprachlichen Kompetenzen von Grundschülern im Mathematikunterricht. Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In unserer Serie „Promovierende im Interview“ berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. Die Serie Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In unserer Serie “Forschung vorgestellt” berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Ich untersuche die sprachliche Ausdrucksfähigkeit bei Grundschülern im Fach Mathematik. Hierfür entwickele ich eine Ratingskala zur Messung ihrer fachsprachlichen Kompetenzen. Dabei untersuche ich nicht nur die verbalen Äußerungen der Schüler, sondern auch die numerisch-symbolischen und grafischen Mittel, mit denen sie Zusammenhänge und Gedanken ausdrücken, …

Nick Oestreich studiert in Landau den Zwei-Fach-Bachelor. "Ich finde es gut, dass ich diese Zeit hatte, mich zu orientieren." Foto: Lisa Leyerer

Was studieren: Doppeltes Wissen im Zwei-Fach-Bachelor

Wenn die eigenen Interessen breit gefächert sind, fällt die Entscheidung für ein Studienfach manchmal nicht leicht. Hier bietet der Zwei-Fach-Bachelor viele Möglichkeiten: In diesem Studiengang können zwei Hauptfächer frei miteinander kombiniert werden, über ein Wahlfach lassen sich zusätzliche Kompetenzen erwerben. Nick Oestreich hat sich für den Zwei-Fach-Bachelor in Landau entschieden und fühlt sich dank seiner Fächerkombination optimal auf das Berufsleben vorbereitet. Zum Studiengang Zum Bewerbungsportal Die Serie: Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Sie studieren im Zwei-Fach-Bachelor Betriebspädagogik, Wirtschaftswissenschaften und das Wahlfach Interkulturelle Bildung. Was ist das Besondere am Zwei-Fach-Bachelor? Man hat die Möglichkeit, zwei Fächer, die einen interessieren, relativ frei miteinander zu kombinieren. Außerdem ist der Zwei-Fach-Bachelor ein Studiengang, durch den man sich bereits nach dem Bachelor qualifiziert und fit für den Arbeitsmarkt fühlt. Man kann aber selbstverständlich auch ein Master-Studium anschließen. Woher kommt Ihre Begeisterung für Ihre Fächer? Warum diese Kombination? Die Serie Abiturienten stehen viele Möglichkeiten …