Monate: Juni 2013

Dieses Plakat wirbt für das Studium in der IT-Stadt Koblenz.

Plakate werben für IT-Karriere

Sie hängen an 50 Standorten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen: Um Abiturienten für ein Informatikstudium zu motivieren, macht die Universität auf ihr Studienangebot in diesem Bereich großflächig aufmerksam. Leitmotiv der Aktion „Karriere in Koblenz“ sind die guten Berufsperspektiven. Die Plakate werden von der neuen Internetseite www.karriere-in-koblenz.de flankiert.  

Ein Eis und Wasser - so lässt sich die Hitze aushalten. Foto: Nono Weinzierl

SommerUni macht mal Hitzefrei

Sachen machen – darum ging es heute Mittag im Workshop von Conrad Szudra zur SommerUni. Die Teilnehmer haben sich passend zu den Temperaturen für eine Wasserbombenschlacht entschieden und Planschbecken aufgestellt. Bei den Temperaturen eine willkommene Abwechslung. Finden auch diese beiden Studentinnen, die mit einem Eis in der Hand und Füßen im kühlen Nass der Hitze trotzen. Giovanna Marasco-Albry Mehr Fotos von der SommerUni gibt es ab morgen im UniBlog.    

Posterausstellungen, Podcasts und selbst produzierte Filme, der Tag der Kulturwissenschaft hat viel zu bieten

Am 18. Juni die Vielfalt der Kulturwissenschaft entdecken

Der Tag der Kulturwissenschaft feiert dieses Jahr seinen dritten Geburtstag. Jedes Jahr wird die Organisation dieses Tages als Kulturmanagement-Projekt für Studierenden ausgeschrieben. Dieses Jahr organisieren elf Studentinnen den Tag, der voller interessanter Programmmöglichkeiten steckt. Ab 14 startet der Tag der Kulturwissenschaft mit einer Posterausstellung zu den verschiedenen Kulturmanagement-Projekten, Studieninformationen sowie zu bereits absolvierten Auslandsemestern. Hier können sich Interessenten über mögliche Orte für Auslandssemester informieren, mit anderen Studierenden in Kontakt treten und hilfreiche Tipps für die Organisation von Praktika bekommen. Auch der Verein Stadttuni e.V. der unter anderem das Kaleidoskop Festival organisiert, sowie das Weitwinkel Filmfestival, welches dieses Jahr seine Premiere hatte, stellen sich vor. Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführenden Leiter Prof. Dr. Michael Klemm werden die medienpraktischen Arbeiten der Studierenden präsentiert. Ob ethnographische Dokumentarfilme zu religiösen Gemeinschaften in Koblenz, Podcast-Beiträge zum Thema „Berufskulturen“, Imagefilme oder selbstgestaltete Märchenbücher, das Angebot ist vielfältig. „Die Image-Filme werden für alle gezeigt, da sie einen zusätzlichen Einblick in das Studium geben und daher für alle interessant sind. Danach kann sich jeder nach eigenem Interesse die ethnographischen Filme, die Märchenbücher …

Beim KaleidosKOp-Festival zeigte die Theatergruppe einen kurzen Ausschnitt aus dem Stück. Foto: Uni-Theatergruppe

Schon Shakespeare konnte Seifenoper

Eigentlich ist Shakespeares „Viel Lärm um Nichts” gestrickt wie eine Seifenoper: Zwei Hochzeiten, Intrigen, ein Schlagabtausch jagt den nächsten, skurrile Gestalten und natürlich Liebe, Hass und Versöhnung. Allerdings ist der Text viel besser als in einer Seifenoper. So jedenfalls kündigt die Koblenzer Uni-Theatergruppe “Nichts als Theater” ihr neustes Stück an, das am 18. Juni in der Kulturfabrik Premiere feiert. UniBlog-Reporterin Hannah Wagner war bei den Proben dabei. Für acht Leute ist der kleine Seminarraum im E-Gebäude am Campus in Koblenz fast etwas zu klein. Stühle und Tische sind an den Rand gerückt. „Wir treffen uns kurz vor der Premiere fast täglich, da ist es schwer, einen Raum zu bekommen“, erklärt Kathrin Schäfer. Die Studentin ist seit 2010 die Leiterin der Uni-Theatergruppe, die am 18. und 21. Juni ihr Stück „Viel Lärm um nichts“ in der Kulturfabrik in Koblenz-Lützel aufführt. „Das Stück ist vor allem witzig und bietet Raum für Albernheiten und Variationen”, beschreibt sie die Inszenierung. Es sollte ein leichtes Stück entstehen, eine Liebeskomödie, die trotzdem Tiefe aufweist. Aktuell sind von 13 Mitwirkenden nur zwei …

Wie werden wir in Zukunft kommunizieren und welche Technologien werden wir dazu nutzen? Wer aktiv und kreativ die Kommunikation der Zukunft gestalten möchte, der sollte beim Wettbewerb "Zukunftspreis Kommunikation" mit dabei sein. Foto: Gerd Altmann/Pixelio.de

Die beste Zukunftsvision gewinnt

Bereits zum 8. Mal wird der „Zukunftspreis Kommunikation“ vergeben. Studierende, egal aus welcher Fachrichtung und von welcher Hochschule, sind eingeladen, mit ihren Ideen und Projekten rund um das Thema moderne Kommunikation am Wettbewerb teilzunehmen. Exposées können bis zum 1. September eingereicht werden. Musik fühlbar machen für Gehörlose, Einkaufen an der informativen Frischetheke oder Katastrophenschutz verbessern mit einem Lauffeuer – die Themenpalette der bisherigen Preisträger des „Zukunftspreises Kommunikation“ ist bunt. Jetzt sind wieder Studierende eingeladen, ihre Visionen rund um die Kommunikation der Zukunft zu präsentieren. Dabei wird kein fertig ausgearbeitetes und funkionstüchtiges Projekt erwartet. Im Vordergrund steht die gute Idee. Und ein Umsetzungsansatz, gleich ob technischer, künstlerischer oder gestalterischer Art. Neben Preisgeldern im Wert von 12.000 Euro gibt es noch weitere Gründe, um am Wettbewerb teilzunehmen. So besteht die Gelegenheit, eigene Ideen zu präsentieren und andere davon zu überzeugen, diese in den Medien bekannt zu machen und Kontakte für die berufliche Weiterbildung zu knüpfen. Initiator des Wettbewerbs ist der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V.. Die Schirmherrschaft haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie …

Weltrekord: mit 310 Menschen der größte Schmetterling der Welt. Foto: AStA Campus Koblenz

Wir sind Weltrekord!

Der inoffizielle Auftakt der SommerUni 2013 steht jetzt bald im Guinnes-Buch der Rekorde: 310 Menschen haben sich zur Form eines Schmetterlings aufgestellt – glatte 60 mehr als beim aktuellen Rekordhalter. Aber warum ausgerechnet ein Schmetterling? Die Antwort liegt auf der Hand: Der Schmetterling ist das Logo der SommerUni. Guinness World Records hat dem Arbeitskreis der SommerUni versichert, dass ab der 251. Person der Weltrekord für das größte aus menschengeformte Insekt sicher sei. Wie das ganze abgelaufen ist, haben die Campus-Reporter Nono Weinzierl und Hannah Wagner in einem Video festgehalten. Weltrekord! Die Organisatoren vom Arbeitskreis SommerUni strahlen nach dem geglückten Rekord-Versuch und posieren lächelnd für das Erinnerungs-Gruppenfoto. Nach dem ereignisreichen Vormittag eröffnete Prof. Dr. Peter Ullrich dann auch offiziell die SommerUni 2013. UniBlog wünscht viel Spaß bei einer Woche voller interessanter Workshops und Aktionen. Nono Weinzierl und Giovanna Marasco-Albry

Eine bunte Reise durch die Kunstgeschichte mit der Sommerferien-Betreuung. Foto: Fotolia

Kleine Leute, große Kunst

In den Ferien in die Kunstgeschichte reisen: Für Kinder von Studierenden und Mitarbeitern bietet das Frauenbüro in Koblenz gemeinsam mit dem Gleichstellungsbüro der Hochschule Koblenz und dem Atelier mobil e.V. eine zweiwöchige Sommerferien-Betreuung der künstlerischen Art an. Unter dem Motto „Kleine Leute, große Kunst!“ lädt Atelier mobil die Kinder zwischen 6 und 12 Jahren zu einer Reise in die Welt großer Künstler ein. Gerade von den großen Bildhauer, Konstrukteuren und Querdenkern können sich die Kinder Techniken abschauen, um selbst Skulpturen, Figuren und Kollagen zu schaffen. Sie werden sich einmal quer durch die Kunstgeschichte hämmern, sägen und kleckern. Das Kinderatelier von Atelier mobil e.V. findet vom 8. bis 12. Juli 2013 und vom 15. bis 19. Juli 2013 jeweils zwischen 9 und 16 Uhr statt. Das Mittagessen können die Kinder in der Mensa der nahe gelegenen Hochschule einnehmen. Für Kinder von Hochschulangehörigen beträgt der Teilnahmebeitrag 80 Euro pro Woche und Kind. Dieser Beitrag kann für Kinder von Studierenden durch den AStA um jeweils 40 Euro bezuschusst werden. Interessierte können sich per E-Mail unter frauenb@uni-koblenz.de anmelden.   …

Wohin geht das Kreuz? Foto: http://www.sxc.hu/

AStA-Vorsitz ist noch frei

Bei der Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa)am Montag, 10. Juni, konnte kein neuer AStA-Vorsitzender gewählt werden. Das teilte Jonas Priester vom AStA-Landau auf Anfrage von UniBlog mit. Die Stelle ist demnach vakant. Das bisherige Team führt die Geschäfte erst einmal kommissarisch weiter. Michael Hübscher, der als einziger Kandiat für den Posten des AStA-Vorsitzenden vorgeschlagen wurde, hat in zwei Wahlgängen nicht die erforderliche Mehrheit erreichen können. Nun liegt es beim Studierendenparlament, innerhalb von vier Wochen einen neuen Vorsitzenden zu bestimmen. Andernfalls muss sich das bestehende Studierendenparlament laut Satzung auflösen und es käme zu Neuwahlen. Das neue StuPa müsste dann einen neuen Vorsitzenden wählen. Studierende am Campus Landau können sich noch bis zum 24. Juni auf die Stelle des AStA-Vorsitzenden bewerben. Für Fragen steht der noch Vorsitzende Jakob Wagner zur Verfügung. Sarah Ochs

"Achtung, jetzt kommt der Witz!" Marvin Ruppert konnte zwar (gewollt) keinen guten Witz erzählen, dafür aber das Publikum für sich begeistern. Seine Texte handeln von Frauen, dem Verlassen werden und dem alltäglichen Humor.

Mit Liebe hoch aufs Siegertreppchen

Zum Auftakt der SommerUni präsentierten am Dienstagabend acht Künstler ihre selbst geschriebenen Texte beim ersten Koblenzer Poetry Slams – ein kleiner Vorgeschmack auf die Landesmeisterschaft Rheinland-Pfalz/Saarland im Oktober. „Alles was ich in meinem Leben erreicht habe, habe ich durch Mitleid erreicht!“ Eine La-Ola-Welle des Mitleids geht durch die Reihen des Publikums, es folgt ein trauriges “Ohhhh”. „Bisher war ich mehr so der sensible Mensch“, berichtet Jan Möbus weiter aus seinem Leben. Er wird persönlich, beleuchtet Beziehungen und Trennungen, tiefgründig und doch humorvoll und sarkastisch. Herzlich willkommen beim Poetry Slam. Rund 350 Menschen sitzen im Audimax. Sie warten auf acht renommierte deutsche Slammer: Jan Möbus (Remscheid), Stafan Dörsing (Wetzlar), Florian Cieslik (Köln), Marvin Ruppert (Marburg), Beatrice Wypchol (Bochum), Lasse Samström (Bonn), Anke Fuchs (Bonn) und Indiana Jonas, der am Campus in Landau studiert. Was folgt, sind zwei Stunden gefüllt mit Prosa, Lyrik, verschnörkelten Wortwitzen, Humor, Sarkasmus, Ironie und allem, was die deutsche Sprache zu bieten hat: Ein selbsternannter pädagogisch-psychologischer Lehrtext, Ausschweifungen über Sprachgebrauch, Beziehungen, Frauen und das Leben, Heimatgefühle, Kindererziehung, Liebeserklärungen und Schüttelprosa. Indianer Jonas aus …

Eva Borries hat einen medienpädagogischen Workshop für den präventiven Jugendmedienschutz entwickelt. Für ihre Diplomarbeit erhielt sie den 3. Preis des medius 2013. Hier im Bild mit Laudator Kai Hanke. Foto: (c) Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e. V.

Studentin erhält Preis für Arbeit über Pornografie und Jugendschutz

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. (DKHW) und die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) haben in Potsdam-Babelsberg zum sechsten Mal den medius vergeben. Der 3. Preis des medius 2013 ging an Eva Borries, eine Studentin der Universität Koblenz-Landau. Der Preis würdigt wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit innovativen Aspekten der Medien, Pädagogik oder des Jugendmedienschutzes auseinandersetzen. Eva Borries erhielt den 3. Preis des medius für ihre an der Universität Koblenz-Landau eingereichte Diplomarbeit „Generation Porno…? Jetzt entscheide Ich! Entwicklung eines medienpädagogischen Workshops für den präventiven Jugendmedienschutz“. Laudator Kai Hanke (DKHW) zollte der von Dr. Uli Gleich betreuten Abschlussarbeit größten Respekt: „Beeindruckend ist, wie der aktuelle Stand zur Pornografie- und Mediennutzungsforschung hier konstruktiv zur Entwicklung eines eigenen pädagogischen Ansatzes genutzt wird.“ Als ein Fazit der Arbeit hält Borries präventive Workshops zum Thema Pornografie im Netz für notwendig, – auch in der Schule. Ab 2014 werden die GMK, das DKHW und die FSF zusammen mit der Medienanstalt Berlin Brandenburg (mabb) den Preis verleihen. Es können Arbeiten von Fachhochschulen …