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Auf den Spuren von… Referendarin Veronique Jakobs

Unsere Alumni: Referendarin Veronique Jakobs. Foto: Adrian Müller Unsere Alumni: Referendarin Veronique Jakobs. Foto: Adrian Müller

Alumna Veronique Jakobs (26) aus Wassenach am Laacher See hat im vergangenen Jahr ihr Studium abgeschlossen. Nun ist sie Referendarin in einem kleinen Gymnasium in Linz und unterrichtet die Fächer Deutsch und Biologie.

Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma Mater und an Ihre Studienstadt zurückdenken?

Da will ich nochmal hin.

Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden?

Der Campus ist sehr übersichtlich, ich mag die freundliche Atmosphäre und dass man sich untereinander kennt. Weil ich gerne in der Heimat bleiben wollte, hatte ich die Wahl zwischen Koblenz und Köln, was beides eine halbe Stunde Autofahrt bedeutete. Entschieden habe ich mich für Koblenz.

Wussten Sie schon zu Studienbeginn, was Sie später machen wollen? Was war Ihr Traumjob?

Mein Traumjob war immer Astronautin. Deshalb habe ich auch erst am Rhein-Ahr-Campus der Hochschule in Remagen angefangen, Lasertechnik zu studieren, weil man damit in die Raumfahrttechnik einsteigen kann. Ich wollte jedoch etwas abwechslungsreiches machen, wo man viel mit Menschen zu tun hat – und da hat man als Lehrer am Gymnasium ja die ganze Bandbreite.

Was sind Ihre Aufgaben im Referendariat?

Zu den Hauptaufgaben gehören auf jeden Fall die Planung des eigenverantwortlichen Unterrichtes und die Ausarbeitung von Stundenentwürfen und Seminaraufgaben.

Was ist die größte Herausforderung in Ihrem Job?

Im Referendariat ist es wichtig, sich selbst organisieren zu können, um die Fülle an Aufgaben ordentlich und termingerecht zu erledigen. Ich kann mir darüber hinaus auch vorstellen, dass Referendare mit manchen Schülern hin und wieder vor Herausforderungen stehen. Ich selbst bin an einer recht kleinen Schule mit sehr lieben Schülern, die gerne etwas lernen möchten.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag aus?

Ich stehe sehr früh auf, da ich mit der Fähre über den Rhein zur Arbeit gelange. Während man morgens am Kopierer ansteht, habe ich kurz Zeit für Gespräche mit Kollegen oder einen Kaffee. Dann halte ich vormittags meinen Unterricht oder hospitiere bei anderen Lehrern, nachmittags ist noch dreimal die Woche Seminar. Dazwischen und danach werden noch Unterrichtsstunden geplant, Entwürfe ausgearbeitet und Arbeiten der Schüler korrigiert.

Wie sind Sie an den Job gekommen?

Ich habe mich nach meinem Master of Education für einen Platz im Vorbereitungsdienst online bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz beworben und habe im Nachrückverfahren einen Platz erhalten.

Generalist oder Spezialist – auf was sollten Studierende Ihres Faches bei der Wahl der Schwerpunkte achten?

Sie sollten auf jeden Fall darauf achten, dass ihnen ihre Fächer Spaß machen. Denn wenn man den selbst nicht hat, wie will man das Fach dann den Schülern vermitteln?

Was haben Sie im Studium gelernt, was nicht in den Lehrbüchern zu finden ist?

Selbstdisziplin.

Ihr schönstes Erlebnis an der Universität Koblenz-Landau?

Meine schönsten Erlebnisse hatte ich immer als Teamerin für die neuen Erstsemester. Schon die Vorbereitung auf die Erstiwoche mit dem Basteln und den Kostümen hat immer Spaß gemacht, man lernt viele neue Leute kennen und kann ihnen zu einem guten Start an der Uni verhelfen.

Was raten Sie unseren Studierenden, die sich für Ihre Berufsbranche interessieren?

Auf jeden Fall Fächer zu wählen, die einem selbst Spaß machen. Und speziell für das Referendariat rate ich, sich gut zu organisieren und Kritik nicht zu persönlich zu nehmen, sondern als das zu werten, was es ist: Feedback.

Interview: Adrian Müller

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