Alle Artikel mit dem Schlagwort: Studieren in Koblenz

Natalie Felkl will durch ihr Studium der Kulturwissenschaften Menschen verstehen, die anders sind. Sie selbst freut sich, wenn jemand sich wirklich für die Religion interessiert, die sie lebt. Foto: Esther Guretzke

„Ich habe das Glaubensbekenntnis für mich allein gesprochen“

Natalie Felkl zieht Aufmerksamkeit auf sich, denn sie trägt ein Kopftuch, sieht aber ansonsten nicht so aus, wie sich viele die typische Muslima aus dem arabischen Raum vorstellen. Die Geschichte einer aufgeklärten Konvertitin. „Zunächst hat es mich nur interessiert. Dann habe ich irgendwann erkannt: Das ist die Wahrheit, ich glaube daran“, erzählt Natalie Felkl. Sie wurde atheistisch erzogen, ihre ganze Familie ist nicht religiös. Mit etwa 16 Jahren begann sie, sich für den Islam zu interessieren. Felkl hatte zwar muslimische Bekannte, beschäftigte sich aber eher im Stillen mit der Religion. Je mehr sie darüber lernte, desto klarer wurde die Bedeutung des Glaubens für sie persönlich: „Was Islam für mich bedeutet, kann ich nicht in einer Stunde erklären, das ist sehr komplex.“ Kurz vor ihrem 17. Geburtstag konvertierte sie. Nicht durch ein großes Ritual in einer Gemeinde, sondern ganz für sich allein in ihrem Zimmer. „Ich habe das Glaubensbekenntnis für mich allein gesprochen. Ich brauchte keine Zeugen, das war eine Sache zwischen mir und Allah“, erinnert sich die heute 19-Jährige. Eine Entscheidung mit Konsequenzen Felkl ist …

Austsauschstudentin Min Ke hat den weiten Weg von China nach Koblenz gewagt. Die weg Design-Studentin kommt aus einer Millionenstadt am ostchinesischen Meer und mag das kleine Koblenz sehr - vor allem zur fünften Jahreszeit. Foto: Felix Bartsch

Aus dem Reich der Mitte nach Koblenz

Von der Millionenstadt Fuzhou am ostchinesischen Meer in das beschauliche Koblenz: Min Ke ist als Austauschstudentin für den Master in Web Science an der Universität Koblenz-Landau. Sie ist eine der ersten, die von der Fuzhou Universität nach Koblenz gekommen ist, und absolviert zeitgleich einen chinesischen und einen deutschen Master. Die Stadt hat sie schnell ins Herz geschlossen, gerade die heimische Esskultur vermisst sie jedoch. Min Kes Augen glänzen, als sie vom Meer und den tropischen Temperaturen in ihrer Heimat erzählt. Eineinhalb Jahre ist es nun her, dass sie Fuzhou verlassen hat, um am Koblenzer Campus Web Science zu studieren. Eine große Umstellung war das Klima: In ihrem Heimatort im Osten Chinas herrschen gute drei Monate Sommer mit durchgehenden Temperaturen über 30 Grad. „Wir tragen dort immer Schirme, weil wir nicht braun werden wollen“, erzählt Ke. In der chinesischen Kultur gilt eine bleiche Haut als Schönheitsideal – ganz anders, als bei ihren Freunden in Deutschland. „Hier wollen alle im Sommer immer zum StattStrand, um sich zu bräunen“, sagt sie und grinst. Es sind diese Unterschiede, die …

Wusste schon früh, was er mal studieren möchte und hat es bis heute nicht bereut: Informatik-Student Felix Engelmann. Foto: Marius Adam

Informatik: Die Praxis macht den Unterschied

Felix Engelmann brachte sich die Grundkenntnisse in Informatik eigenständig bei und baute schon als Schüler Webseiten für Vereine. Die Wahl des Studiengangs fiel ihm deshalb nicht schwer: Mittlerweile studiert er im siebten Semester am Campus Koblenz Informatik.  Die Serie: Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor.  Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach Informatik? Um ehrlich zu sein, begann alles mit einfachem Ausprobieren. Ich habe mir Kenntnisse über HTML verschafft und meine eigene Homepage ins Leben gerufen. Seit der achten Klasse beschäftige ich mich mit Web-Entwicklung. Schon in der Oberstufe habe ich Aufträge von Vereinen bekommen und ein bisschen Geld verdient. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Warum haben Sie sich für Koblenz entschieden? Bevor ich mich entschloss, in Koblenz zu studieren, habe ich mir von einem Cousin Informationen zum Studium, zur Stadt und zur Mentalität der Koblenzer eingeholt. Neben den angebotenen Studieninhalten half mir seine positive Rückmeldung bei meiner Entscheidungsfindung. Seit meinem ersten Semester …

Persönlicher Kontakt: Beim Tag der offenen Tür am Koblenzer Campus können sich Studieninteressierte über ein Studium an der Universität Koblenz-Landau informieren. Fotos: Adrian Müller

Video-Reportage: Tag der offenen Tür am Campus Koblenz

Wirbellose Tiere bestimmen, Luftballons zum Schrumpfen bringen oder der Selbsttest zur Eignung für den Lehrerberuf: Am Wochenende gehörte der Koblenzer Campus den zahlreichen Studieninteressierten, die in Scharen den Campus bevölkerten, um sich über ein Studium an der Universität Koblenz-Landau zu informieren.  Aber sehen Sie selbst: Uniblog-Reporter Adrian Müller, Sandra Erber, René Lang und Esther Bauer haben den Tag mit der Videokamera begleitet.

Schätzt die vielen verschiedenen Blickwinkel, die ihr Studiengang auf den Alltag und das Leben bietet: Kulturwissenschaft-Studentin Johanna Puth. Foto: Privat.

Kulturwissenschaft: Den Alltag untersuchen

Johanna Puth studiert Kulturwissenschaft in ihrer Heimatstadt Koblenz. Im Uniblog erzählt sie, warum es so spannend ist, den menschlichen Alltag aus wissenschaftlicher Perspektive unter die Lupe zu nehmen und wie sie als “Kuwi” aktiv das Koblenzer Kulturleben mitgestaltet. Die Serie: Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor.  Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach Kulturwissenschaft? Sie gründet zum einen darin, dass es sich nicht nur um ein Fach handelt, sondern um eine Vereinigung einer Vielzahl an Fächern. Zum anderen hilft mir mein Studium, besser zu verstehen, warum unsere Welt so ist, wie sie ist, und dies kritisch zu reflektieren. So bekomme ich nicht nur in beruflicher Hinsicht, sondern auch privat zahlreiche Impulse. Warum haben Sie sich für Koblenz entschieden?  Obwohl ich mich in erster Linie für den Studiengang entschieden habe, bin ich sehr froh, dass meine Heimatstadt Koblenz auch meine Studienstadt geworden ist, obwohl ich zunächst auf keinen Fall …