Alle Artikel mit dem Schlagwort: Stress

Ursula Reither ist verantwortlich für die Raumplanung an der Universität. Das ist besonders vor neuen Semestern eine große Herausforderung. Foto: Philipp Sittinger

Die Herrin der Räume

Ursula Reither begleitet die Raumplanung der Universität seit 18 Jahren. Egal, was in der Lehre oder der Forschung passiert: Wird dafür ein Raum benötigt, geht die Anfrage über ihren Schreibtisch.  Was ist ihre Aufgabe in der Raumplanung? In der Raumplanung sorge ich dafür, dass die Räume sinnvoll mit Veranstaltungen belegt werden. Ich vermeide Doppelbelegungen und wähle je nach Seminargröße die richtigen Räume für die jeweiligen Veranstaltungen aus. Zu meinen Aufgaben gehört aber auch das Erstellen von Nutzungsvereinbarungen. Die werden von Studierenden oder externen Akteuren benötigt, um an der Universität Räumlichkeiten nutzen zu können. So betreue ich nicht nur die Studierenden und Dozierenden bei ihren Raumanfragen, sondern auch die Stadt oder andere Institutionen bis hin zu Firmen, die Veranstaltungen an der Universität durchführen. Wann ist die stressigste Zeit in Ihrem Job? Das ist die Planungsphase für das folgende Semester. So wird es um den Wechsel von Januar zu Februar öfter mal sehr stressig. Ein ähnliches Aktivitätslevel fahren wir zwischen Mitte Juni und Anfang Juli. Die Raumbelegungen für das kommende Semester müssen meistens schon in der letzten …

Heute schreibt Campus-Reporterin Lisa Engemann. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Als ich vergaß, wie man ausatmet

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute denkt Lisa Engemann darüber nach, was passiert, wenn der Alltag uns zu sehr in Atem hält. Im Frühjahr sehnte ich eine Entscheidung über meine Zukunft herbei, auf die ich keinen Einfluss hatte. Ich dachte, alles wird leicht sein, wenn diese eine Sache klar ist. Im Sommer entschied es sich. Ich freute mich – für einen Moment. Denn im nächsten kamen mir all die Dinge in den Kopf, die damit zusammenhingen und um die ich mich kümmern musste: Eine Wohnung musste gefunden werden. Ich dachte, wenn das erstmal sicher ist, kann ich aufatmen. Ein und aus Ich fand eine tolle Wohnung. Ich holte Luft, doch dann hielt ich sie wieder an: Die Wohnung musste eingerichtet werden. Das war vor einem Monat. Ich halte immer noch die Luft an, denn es ist noch nicht alles fertig. So vieles ist noch zu tun, nicht nur in der Wohnung. Es hört niemals auf. Ist das Eine erledigt, folgt das Nächste. Vor jeder …

Heute schreibt Campus-Reporter René Lang. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Ist das klausurrelevant?

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute beschreibt René Lang seine Gefühle in der Prüfungsphase. Es ist mal wieder soweit: Das Wintersemester neigt sich dem Ende, die Zeit der Klausuren und Abschlussprüfungen rückt näher. Langsam, aber sicher verfalle ich in einen Zustand des Dauerstresses. Bücher, Blätter und Karteikarten und stapeln sich auf meinem Schreibtisch. Ich entwickle einen Tunnelblick, der sich ausschließlich auf das zu Lernende beschränkt. Freunde, Familie und Freizeitaktivitäten bleiben zwangsweise auf der Strecke. Dabei läuft meine Vorbereitung auf anstehende Klausuren jedes Semester gleich ab: Ich durchlebe die fünf Phasen der Trauer in angepasster Form. “In einer Welt, in der Trump Präsident werden und Pietro Lombardi ein Buch schreiben kann, wirst du es auch schaffen, deine Prüfungen zu bestehen. #prüfungsphase” Quelle: JODEL Es beginnt mit der Verleugnung. Ich habe noch mehr als genug Zeit. Soviel ist es dieses Mal auch nicht. Morgen starte ich wirklich, aber dann den ganzen Tag. Diese und ähnliche Gedanken hindern mich daran, frühzeitig mit dem Lernen zu beginnen. Mit …

Heute schreibt Campus-Reporterin Lisa Leyerer. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Besinnliche Vorweihnachtszeit? Eigentlich!

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau unplugged aus ihrem Alltag. Heute nimmt Lisa Leyerer die Vorweihnachtszeit genauer unter die Lupe und plädiert für das, was wirklich wichtig ist: sich Zeit zu nehmen. Eine Kolumne über die Vorweihnachtszeit. Eigentlich könnte ich euch erzählen, wie schön die Vorweihnachtszeit ist und wie sehr ich mich auf diese Zeit freue. Wenn der Duft von frischgebackenen Zimtwaffeln alle Zimmer im Haus durchflutet. Wenn im Radio “Last Christmas” ertönt und ich lauthals mitsinge. Wenn die Übergangsjacke in den Schrank verstaut wird und Schal, Mütze und Handschuhe griffbereit liegen. Diese Zeit, in der man morgens eine Viertelstunde länger einplanen muss, um das Auto von Eis und Schnee zu befreien. Wenn die Kürbisse weggepackt werden und es sich Engel, Schneemänner und Leuchtketten auf den Fensterbänken gemütlich machen. Wenn die erste Kerze angezündet wird und sich das Gefühl breit macht: Bald ist es soweit. Organisation ist alles Eigentlich. Doch dann kehre ich zurück in die Realität und das Bild, das ich sehe, passt überhaupt nicht zu diesem Gefühl …

Heute schreibt Campus-Reporter Andreas Babiak. Zeichnung: Carolin Höring.

Der erste Glühwein und die Sache mit den Geschenken

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute berichtet Andreas Babiak über den ersten Glühwein des Jahres und über den Stress, den er alljährlich in der Vorweihnachtszeit erlebt. Jetzt geht es langsam wieder los: Der Geruch von gebrannten Mandeln, der erste Glühwein, der erste Schnee. Die Adventszeit beginnt, die Stadt erscheint in einem weihnachtlichen Gewand. Nur blöd, dass ich noch gar nicht in Weihnachtsstimmung bin. Und wenn ich an 2014 zurückdenke, habe ich auch gar nicht so viel Lust auf den ganzen Stress. Schneechaos im Schwarzwald Sitzt man am Heiligen Abend erst unter dem Baum, dann ist alles gut. Aber der Weg dahin ist lang. Der Zug, mit dem ich in den heimatlichen Schwarzwald fahren wollte, kam im vergangenen Jahr mit Verspätung. Und natürlich war er übervoll. Menschen saßen auf ihren Koffern, jeder wollte nach Hause. Aber so muss das an Weihnachten wohl sein. Die geplante Rückfahrt nach dem Fest konnte ich erst gar nicht antreten. Sie fiel aus, weil die Strecke aufgrund starken Schneefalls und …

Volle Geschäfte, volle Terminkalender, wenig Zeit: In der Vorweihnachtszeit ist Stress vorprogrammiert. Foto: Fotolia

Oh du stressige Vorweihnachtszeit: Entspannt unterm Tannenbaum

Von wegen besinnliche Vorweihnachtszeit: Volle Innenstädte oder die Suche nach dem passenden Geschenk für die Liebsten sind nicht nur anstrengend, sie können sich zum richtigen Stressfaktor auswachsen. UniBlog hat die Diplompädagogin Claudia Hochdörffer von der AWW gefragt, wie man möglichst entspannt durch die Vorweihnachtszeit kommt. Claudia Hochdörffer ist die Ruhe selbst. „Stress gebe ich mir überhaupt nicht“, sagt die Leiterin der Arbeitsstelle für die Weiterbildung der Weiterbildenden (AWW) am Campus Landau. Neben ihrer Tätigkeit an der Universität arbeitet Hochdörffer als Systemische Beraterin und Coach. Die Expertin rät: „Am besten schafft man sich erst einmal eine entspannte Atmosphäre zu Hause.” Stressfrei bis zum Weihnachtsfest – mit den richtigen Strategien kann das gelingen. Stressfaktor 1: Das richtige Geschenk Das richtige Geschenk für Freunde, Familie oder die Arbeitskollegen zu finden, kann sich zu einer heiklen Angelegenheit entwickeln, wenn man nicht auf Anhieb weiß, was dem Gegenüber Freude bereitet. „Nehmen Sie eine Liste und notieren darauf alle Namen der Personen, die Sie beschenken möchten“, rät Hochdörffer. „Bloß nicht in Panik ausbrechen, sondern lümmeln Sie sich auf Ihr Sofa“, erklärt …