Alle Artikel mit dem Schlagwort: Germanistik

Was macht eigentlich ein Archivar? Der Landauer Alumnus Dr. Thorsten Unger hat für den Uniblog aus seinem Berufsalltag erzählt. Foto: Anna Philine Schöpper

Auf den Spuren von… Dr. Thorsten Unger, Hochschularchivar

Magister Artium in Geschichte und Germanistik, später die Promotion zur Geschichte des Stifts Klingenmünster und der Kurpfalz, zu guter Letzt das Archivreferendariat mit abschließendem Staatsexamen. Seit seinem Studium am Campus Landau hat sich für Dr. Thorsten Unger einiges getan. Heute betreut er das gemeinsame Archiv der Universität und Hochschule Osnabrück, das im Niedersächsischen Landesarchiv – Abteilung Osnabrück untergebracht ist. Aber was macht eigentlich ein Archivar?

Die Rheinische Landesbibliothek in Koblenz befindet sich ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs. Foto: LBZ

Recherche, Regionales und Rosenmontag

Du suchst Literatur für deine Abschlussarbeit oder Literaturempfehlungen? Dich interessieren regionale Themen und Artefakte? Vielleicht echte Briefe von Clemens Brentano? Dann ist die Rheinische Landesbibliothek eine gute Anlaufstelle neben der Universitätsbibliothek. Außerdem gibt es viele verschiedene Veranstaltungen. Aktuell eine Ausstellung zum Thema Karneval und Kultur in Kooperation mit den Studierenden des Campus Koblenz. +1

Wie kommt es, dass wir Metaphern gewöhnlich so schnell verstehen? Dieser Frage geht die Germanistin Dariia Orobchuk in ihrer Promotion nach. Foto: Nadja Riegger

Gebäude als Patienten: Metaphern in der Wissenschaft

“Die Wunden der Tempel müssen geheilt werden.” Auch wenn Gebäude keine Wunden haben, ist die Bedeutung klar: Die Tempel sind beschädigt. Dariia Orobchuk interessiert sich für solche metaphorischen Beschreibungen. Für ihre Promotion in Germanistik mit dem Schwerpunkt Sprachwissenschaft am Campus Koblenz untersucht sie die Rolle von Metaphern in Wissenschaftsfilmen.

"Je mehr man sich damit beschäftigt, desto größer wird das Rätsel Sprache", meint Dr. Wolf-Andreas Liebert, Professor am Koblenzer Institut für Germanistik. Foto: René Lang

Unsere Profs: Wolf-Andreas Liebert

Wer seinen inneren Forscher wecken kann, studiert erfolgreich. Diese Ansicht vertrat Dr. Wolf-Andreas Liebert bereits in seinem eigenen Studium der Germanistischen Linguistik und Politischen Wissenschaft in Heidelberg. Seit 2002 ist er als Professor am Institut für Germanistik auf dem Campus Koblenz beschäftigt. Den Forschergeist seiner Studierenden zu fördern, liegt ihm am Herzen.

Eva Heuft studiert im Master Germanistik: Dynamiken der Vermittlung. Neben der literaturwissenschaftlichen Komponente gefällt ihr besonders die Interdisziplinarität ihres Studiengangs. Foto: René Lang

Germanistik: Dynamiken der Vermittlung – mit Interdisziplinarität zum Ziel

Der Master-Studiengang Germanistik: Dynamiken der Vermittlungen schreibt neben den Themenfeldern der Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft auch die Interdisziplinarität sehr groß. Eva Heuft studiert diesen vielfältigen Studiengang in Koblenz und berichtet uns davon, wie nicht nur die Kulturwissenschaft und die Philosophie ihren Studiengang beeinflussen, sondern auch die Biologie.

Kathrin Heintz wagt sich für ihre Doktorarbeit an das anspruchsvolle Werk "Perrudja" von Hans Henny Jahnn. Foto: Sandra Erber

Erzählstrukturen auf der Spur: Kathrin Heintz forscht zu Hans Henny Jahnn

Seit dem zweiten Semester begeistert sich Doktorandin Kathrin Heintz vom Institut für Germanistik am Campus Landau für das Werk des Autors Hans Henny Jahnn. In ihrer Dissertation untersucht sie die komplexe Erzählweise seiner fingierten Autobiografie “Perrudja”. Warum das in Vergessenheit geratene Werk des deutschen Schriftstellers von so großer Bedeutung ist, verriet sie Uniblog. …

Germanistik-Dozentin Dr. Kathrin Heintz möchte nicht nur zeigen, wie sich schwierige Themen wie Flucht in den Unterricht integrieren lassen, sondern sie stellt auch einen Kontakt zwischen Studierenden und Flüchtlingen her. Fotos: Lisa Leyerer

Seminar am Puls der Zeit: Flüchtlingskrise im Schulunterricht

„Krieg, Flucht und Folter“, so heißt das Seminar von Dr.des. Kathrin Heintz (34). Ein zu schwieriges Thema für den Schulunterricht? Nein, findet die Germanistik-Dozentin. Sie zeigt angehenden Lehrern am Campus Landau, wie ernste Themen mithilfe von Kinder- und Jugendliteratur im Schulunterricht besprochen werden können. Ein Flüchtlingskind im Schulunterricht gehört immer häufiger zum Alltag von Lehrkräften. Damit angehende Lehrer für das Thema Flucht sensibilisiert werden, lesen die Teilnehmer im Germanistik-Seminar von Dr.des. Kathrin Heintz Texte wie „Ein Hand voller Sterne“ von Rafik Schami oder „Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor“ von Joke van Leeuwen. Die Dozentin ist überzeugt, dass sich mit Bilderbüchern und Erzählungen die grausamen Ereignisse und Konsequenzen eines Krieges kindgerecht in den Unterricht aller Schulformen einbauen lassen. „Kinder bekommen über die Massenmedien sowieso sehr viel mit, auch die Flüchtlingskrise. Aber Erwachsene reden nicht gern darüber, weil sie denken, es sei zu schwierig für Kinder“, berichtet Heintz. Die große Stärke von Literatur sei, dass Kinder durch Geschichten lernen, in eine fremde Perspektive hineinzuschlüpfen. Thema von hoher Relevanz Das Angebot auf …