Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bewerbung

Die erste Kontaktaufnahme zum Wunschunternehmen kostet oft Überwindung, zahlt sich aber meistens aus. Foto: Eduardo Sánchez/ Unsplash

Job-Tipps: Wie nehme ich Kontakt zu meinem Wunschunternehmen auf?

Die erste Bewerbung schreiben, den Lebenslauf formulieren, zum Bewerbungsgespräch gehen oder gleich am Assessment-Center teilnehmen: Wer in die Jobwelt einsteigen möchte, muss einige Hürden nehmen. Mit ein wenig Vorbereitung und Hilfe sind diese aber gar nicht so hoch. Damit auch dein erster Karriereschritt klappt, gibt dir das Women Career Center in einer neuen Serie Tipps für deine Bewerbung. In der ersten Folge geht es darum, wie du mit deinem Wunschunternehmen in Kontakt trittst. Das persönliche Telefonat ist wohl die effektivste Variante, Kontakt zu der Person aufzunehmen, die für deine Bewerbung zuständig ist. Wirklich zum Hörer zu greifen, kann aber etwas Überwindung kosten. Wenn du aber die folgende Tipps beachtet, bist du schon mal einen guten Schritt weiter: 1. Vorbereitung Die Serie Die Arbeitswelt kennenlernen und Perspektiven ausleuchten – wer hier schon im Studium aktiv wird, dem fällt der Berufseinstieg oft leichter. Unsere Serie „Karriere“ informiert zu Möglichkeiten, sich auf den Lebensweg nach der Uni vorzubereiten. Ganz wichtig: Zunächst solltest du den Ansprechpartner herausfinden. Das klingt simpel, ist aber manchmal gar nicht so einfach. Im Idealfall sind die Kontaktdaten in …

Als Bewerber aus der Menge herausstechen - wie das gelingt, verraten Anna Schmidt vom Women Career Center und Anna Lauermann vom KSB im Interview. Foto: Unsplash/Veronica Benavides

Job Skills: Wissen, was man kann

Was kann ich besonders gut? Wie präsentiere ich meine Stärken im Bewerbungsgespräch und welche Erwartungen haben Arbeitgeber? Diese Fragen beschäftigen Studierende am Ende des Studiums, wenn es um den Start ins Berufsleben geht. Anna Schmidt vom Women Career Center und Anna Lauermann vom Kompetenzzentrum für Studium und Beruf der Universität Koblenz-Landau geben Antworten. Die Frage nach persönlichen Stärken ist ein Klassiker im Bewerbungsgespräch. Mal ehrlich: Interessiert das den Arbeitgeber wirklich? Anna Schmidt: Ja definitiv, man will ja wissen, mit wem man es zu tun hat. Aber eine Standardantwort möchte keiner hören, deshalb sollte man als Bewerber auf sein Alleinstellungsmerkmal hinweisen, also auf die Kompetenzen, die einen ausmachen. Anna Lauermann: Innovationen kommen im Bewerbungsgespräch inzwischen fast immer gut an. Da kann man als Bewerber auch mal den Spieß umdrehen und fragen, welche Werte und Kompetenzen dem Arbeitgeber wichtig sind. Stichwort Kompetenzen: Woher weiß ich, was ich kann? Die Serie Die Arbeitswelt kennenlernen und Perspektiven ausleuchten – wer hier schon im Studium aktiv wird, dem fällt der Berufseinstieg oft leichter. Unsere Serie „Karriere“ informiert zu Möglichkeiten, sich auf den …

Stereotype spielen eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung unseres Gegenübers. Prof. Melanie Steffens erforscht, wie tief sie in unseren Köpfen verankert sind und welche Auswirkungen sie auf unser Leben haben, zum Beispiel bei einer Bewerbung. Foto: Fotolia/Anna Frajtova

Sozialpsychologin Melanie Steffens: “Wir brauchen Vorurteile, um die Welt zu strukturieren”

Einstellungsentscheidungen können unfair sein. Und zwar immer dann, wenn statt der Qualifikation des Bewerbers andere Merkmale wie sein Geschlecht oder seine Herkunft zu voreiligen Entscheidungen führen. Vorurteile und Gruppenstereotype können der Grund dafür sein. Sozialpsychologin Prof. Melanie Steffens untersucht am Campus Landau, welche Konsequenzen Vorurteile haben und wie man ihnen begegnen kann. Frau Steffens, Sie beschäftigen sich in Ihrer Forschung mit Vorurteilen. Was versteht man darunter überhaupt? Die Serie Was gibt es Neues in der Wissenschaft? Wir stellen Personen und Projekte vor, die im Dienst der Universität Koblenz-Landau die Forschung voranbringen. Alle Artikel aus dieser Serie Mit Vorurteilen meinen wir immer die positiven und negativen Bewertungen. Vorurteile haben ein schlechtes Image, nämlich, dass man Menschen schon beurteilt oder Eindrücke von Personengruppen hat, bevor man sich näher mit ihnen befasst hat und sich ein ganz individuelles und zutreffendes Bild machen konnte. In der Forschung gehen wir davon aus, dass wir Vorurteile und auch Gruppenstereotype benötigen, um die Umwelt besser strukturieren zu können. Stellen Sie sich vor, bei jedem einzelnen Menschen, dem man begegnet, hat man keine Möglichkeit einzuschätzen, …