Alle Artikel mit dem Schlagwort: Berufsleben

Jana Willenbacher schaffte über ein Praktikum den Einstieg in ihren heutigen Beruf als Personalsachbearbeiterin beim Frauenhofer ITWM. Foto: Jana Willenbacher

Auf den Spuren von… Jana Willenbacher, Personalsachbearbeiterin und -entwicklerin beim Fraunhofer ITWM

Jana Willenbacher hat geschafft, wovon viele träumen: Über ein Praktikum beim Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ist die 27-Jährige in die Berufswelt gestartet. Ihr Studium absolvierte Sie im Zwei-Fach-Bachelor in der Anglistik und Betriebspädagogik am Campus Landau. Heute fördert Sie das Personal Ihres Unternehmens und spricht allen Studierenden Mut zu, die Ihren Weg noch nicht gefunden haben. Sie arbeiten am Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik der Fraunhofer Gesellschaft. Was wird da erforscht? Die Fraunhofer Gesellschaft ist die größte Forschungsorganisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa und besteht derzeit aus 72 Instituten. Unsere Forschungsfelder richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen: Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt. Wir beschäftigen uns mit aktuellen Fragestellungen und versuchen, diese praxisorientiert umzusetzen. Das Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik – kurz ITWM – hat seinen Hauptsitz in Kaiserslautern. Hier konzentrieren wir uns vor allem auf Aspekte aus der Informatik, Mathematik und Physik. Wir zählen zu den größten mathematischen Forschungsinstituten weltweit und sehen unsere Aufgabe darin, Mathematik als Schlüsseltechnologie weiterzuentwickeln, innovative Anstöße zu geben und gemeinsam mit Industriepartnern praktisch umzusetzen. Methodisch basieren …

(Symbolbild) Sarah Maria Kollenberg hat Erziehungswissenschaft studiert und ist heute für die Optimierung von Prozessen innerhalb des Unternehmens Symrise zuständig. Foto: Rawpixel/Unsplash

Auf den Spuren von… Sarah Maria Kollenberg, Global Director Efficiency and Productivity bei Symrise

Mit alten Routinen brechen, um Platz für Verbesserungen zu schaffen. Alumna Sarah Maria Kollenberg weiß: Wer etwas verändern will, muss andere begeistern können. Als Global Director of Efficiency and Productivity arbeitet Sie mit Ihrem Team weltweit an innovativen Ideen, um die Arbeitsabläufe ihres Arbeitgebers zu optimieren. Sie arbeiten bei der Symrise AG. Womit beschäftigt sich dieses Unternehmen? Kurz gesagt: Die Symrise AG ist ein globaler Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen, kosmetischen Grund- und Wirkstoffen sowie funktionalen Inhaltsstoffen. Firmen, die beispielsweise Körperpflegeprodukte wie Shampoos, Duschgel oder Zahncreme, Haushaltsmittel wie Waschmittel und Putzmittel oder aber Nahrungsmittel wie süße oder salzige Snacks herstellen, kaufen diese, um sie in ihren Produkten zu verarbeiten. Ihre Berufsbezeichnung klingt beeindruckend: Sie sind Global Director of Efficiency and Productivity der Division Scent and Care. Aber was bedeutet das? Im Deutschen würde man darunter eine Abteilungsleitungs-Funktion verstehen. Da wir ein internationales Unternehmen sind und sich mein Team auf fast alle Kontinente verteilt, kommt der globale Aspekt noch hinzu. Der Zusatz der Effizienz und Produktivität weist auf meinen Verantwortungsbereich hin: Die Optimierung von Prozessen innerhalb des Unternehmens. …

Christian Dietze hat Informatik in Koblenz studiert und arbeitet heute für ein Tochterunternehmen der Telekom in Abu Dhabi. Im Interview erzählt er von seinem Weg in die Unternehmensberatung. Foto: Privat

Auf den Spuren von… Christian Dietze, Partner bei Detecon in Abu Dhabi

Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Christian Dietze stieg nach seinem Abschluss als Diplom-Informatiker am Campus Koblenz zunächst als Trainee bei der Deutschen Telekom ein. 16 Jahre später sitzt der 41-Jährige in seinem Büro in Abu Dhabi und koordiniert Telekommunikationsprojekte für die Telekom-Tochterfirma Detecon International.  Sie sind Partner bei der Detecon International GmbH: Wie sind Sie an den Job gekommen? Bei der Deutschen Telekom fing alles an. Nach meinem Abschluss in Informatik habe ich dort für 15 Monate an einem internationalen Führungs-Nachwuchsprogramm teilgenommen. In dieser Zeit habe ich viele verschiedene Unternehmensbereiche in Deutschland und im Ausland kennengelernt. Ich war in Bonn angestellt, hatte aber zum Beispiel eine dreimonatige Station bei T-Mobile in London. Im Anschluss an das Traineeprogramm konnte ich im Konzern bleiben und hatte in meinen Arbeitsbereichen immer einen starken Bezug zu den Themen Prozessmanagement und IT. Vor zehn Jahren habe ich dann bei der Firma Detecon angefangen – das steht für Deutsche Telekom Consulting. Als Unternehmensberatung der Telekom beraten wir sowohl unseren Mutterkonzern als auch Automobilunternehmen wie BMW, Porsche und Audi, aber auch Banken, …

Katharina Schoof liebt an ihrem Job besonders die Internationalität. Nach ihrem Studienabschluss in Erziehungswissenschaft und Bertiebspädagogik ging sie jeweils drei Monate nach London und Argentinien, um ihr Englisch und Spanisch aufzubessern - davon profitiert sie heute noch. Foto: Privat

Auf den Spuren von…Katharina Schoof, Director Leadership Campus an der Bertelsmann University

Katharina Schoofs beruflicher Werdegang ist das, was man eine erfolgreiche Karriere nennt: Von der Personalreferentin in Neustadt zum Director Führungskräfteentwicklung bei Bertelsmann. Dazwischen liegen rund zwanzig Jahre Erfahrung, stets begleitet von dem Wunsch, Erwachsene bei ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen und selbst nie mit dem Lernen aufzuhören. Im Interview erinnert sich die 45-Jährige an ihr Studium der Erziehungswissenschaften und der Betriebspädagogik am Campus Landau und verrät, wie sie ihren roten Faden im Berufsleben gefunden hat. Sie sind Director Leadership Campus bei der Bertelsmann University: Wie sind Sie an den Job gekommen? Mein Weg zu Bertelsmann beinhaltet einige Stationen. Nach meinem Abschluss 1996 bin ich in Neustadt in die Personalberatung eingestiegen, wollte zwei Jahre später aber in die große weite Welt und ging als Personalreferentin nach Berlin zu Pixelpark, einem Unternehmen, das damals zu Bertelsmann gehörte. Aus privaten Gründen verschlug es mich für ein Jahr nach Frankreich, wo ich die Gelegenheit hatte, an einer Business School in der Nähe von Paris im Career Management zu arbeiten. Nach einer weiteren Station bei ProSiebenSat.1 habe ich meine Bertelsmann-Kontakte …

Christina Runkel-Horre hat Germanistik und Kunstwissenschaft am Campus in Koblenz studiert und dort auch promoviert. Heute leitet sie die Stadtgalerie in Neuwied. Foto: Hannah Wagner

Auf den Spuren von… Kuratorin Christina Runkel-Horre

In der Neuwieder Stadtgalerie stapeln sich Kisten und Kartons mit Werken, die auf die neueste Ausstellung warten. Dazwischen steht die 29-jährige Christina Runkel-Horre mit dem guten Gefühl, hier ihren Traumjob gefunden zu haben. Die promovierte Kunstwissenschaftlerin ist seit vergangenem Jahr Kuratorin der Stadtgalerie und spricht im Uniblog von ihren Zielen, Durchhaltevermögen im Studium und dem Berufsalltag, den es bei ihr eigentlich gar nicht gibt. Sie sind seit Juni 2017 Kuratorin der Stadtgalerie Neuwied: Wie sind Sie an den Job gekommen? Das war tatsächlich ein längerer Weg: Schon während meines Studiums der Kunstwissenschaft und Germanistik am Campus in Koblenz habe ich die Theorie in die Praxis umgesetzt und im Mittelrhein-Museum gearbeitet. Leider ist es aber so, dass es im kulturellen Bereich oft wenig finanzielle Mittel gibt und die Stellen begrenzt sind. Deshalb musste ich nach meiner Promotion 2016 erst einen Umweg über einen Verwaltungsjob nehmen. Als ich dann die Ausschreibung für die Kuratorenstelle in der Stadtgalerie Neuwied sah, wusste ich direkt: Das bin ich. Tatsächlich wurde ich zum Gespräch eingeladen und hatte drei Tage später die Zusage. Ich war …

Heute schreibt Campus-Reporterin Esther Guretzke. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Wonach riecht Glück?

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute philosophiert Esther Guretzke über ihre Zukunft nach dem Bachelorstudium. Lustlos klicke ich mich durch endlose Stellenanzeigen. Ich vergleiche die Anforderungen, mein Profil, ich überlege, was ich von meinem Job erwarte und was potenzielle Arbeitgeber erwarten. Nach fünf Minuten stelle ich fest, dass ich keine eierlegende Wollmilchsau bin, aber, dass ich mich mit ein paar Kompetenzbegriffen sicherlich als solche zeigen kann. Ja, ich arbeite gerne. Ja, ich bin lernfähig und eine meiner größten Stärken: Ich bin begeisterungsfähig. Schnell und effizient kann ich mich in neue Jobs reinfinden. Die Frage, die ich mir stelle, ist jedoch: Will ich das? Der Bachelor ist beendet und ich stehe vor dieser riesigen Frage, was nun eigentlich passiert. Während ich mir darüber Gedanke mache, dreht sich die Zeit weiter. Sicherlich gibt es Studierende, die genau wissen, was sie nach dem Studium machen möchten. Vielleicht arbeiten sie sogar gezielt auf den einen Job hin. Bei mir ist das nicht so. Ich habe im Urlaub erfahren, …

Torben Furkert zog für sein Masterstudium von Hamburg in die Pfalz. Foto: Lisa Leyerer

Master SoKo: Kommunikation in allen Facetten

Wer mehr über Kommunikation, PR und Medien erfahren will, der sollte sich den Master Sozial- und Kommunikationswissenschaften am Campus Landau genauer anschauen. Auch Torben Furkert hat sich nach einem Bachelor in Politikwissenschaft für diese Fächerkombination entschieden. Für den 26-Jährigen gehören Politik und Kommunikation untrennbar zusammen. Die Serie: Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie „Was studieren“ stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach Sozial- und Kommunikationswissenschaften? Die Serie Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Bereits erschienene Artikel finden sie hier. Der besondere Reiz liegt für mich im Bereich der Kommunikationswissenschaften. Ich habe zwar Politikwissenschaft im Bachelor studiert, hatte aber während meines Praktikums in einer PR-Agentur mehr mit der Kommunikation zu tun. Mit ihr wollte ich mich noch intensiver in der Theorie beschäftigen. Schließlich haben …

Arielle, Hercules und Co.: Schon als Kind begeisterte sich Kalnicki für Disney-Filme und hat auch ihre Bachelorarbeit dem Thema gewidmet. Foto: Esther Bauer

Wie Disney unser Bild von Familie prägt

Schon als kleines Mädchen liebte Jennifer Kalnicki die märchenhaften Filme von Walt Disney. Diese Leidenschaft ließ die heutige Studentin der Kulturwissenschaft nicht los. In Ihrer Bachlorarbeit untersucht sie, wie Disney-Filme unser Bild von Familie prägen. Wer sind Sie und was studieren Sie? Mein Name ist Jennifer Kalnicki, ich bin 29 alt und ich studiere jetzt den Master of Arts Kulturwissenschaft am Campus Koblenz. Was ist das Thema Ihrer Bachelor-Abschlussarbeit? Die Serie Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen? Studierende berichten. Alle Artikel aus dieser Serie In meiner Bachlorarbeit habe ich aus soziologischer Perspektive Vater-Kind-Beziehungen in verschiedenen Disney-Filmen analysiert. Mein Erkenntnisinteresse liegt darin, zu zeigen, mit welchen Stereotypen, Idealen und Vorbildern die Geschichten arbeiten. Durch Disney-Filme werden Kindern Werte vermittelt. Meine Arbeit legt den Fokus auf Familienwerte und die Wertschätzung von guten Familienbeziehungen. Das spielt bei Disney eine große Rolle. Der Vater ist …