Studis & ihre Nebenjobs
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Aushilfe beim Möbelschweden

Ava Rasper bei der Arbeit im Kundenservice von IKEA. Foto: Privat. Ava Rasper bei der Arbeit im Kundenservice von IKEA. Foto: Privat.

Zwischen Kötbullar, Billy-Regalen und Smaland-Bällchenbad: Die Koblenzer Studentin Ava Rasper arbeitet als Aushilfe beim schwedischen Möbelriesen Ikea und schätzt neben den spannenden wechselnden Aufgaben die unkomplizierte Arbeitsatmosphäre.

Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei.

Wer sind Sie?

Mein Name ist Ava Rasper, ich bin 20 Jahre alt und studiere Kulturwissenschaft im 3. Semester.

Was für einen Nebenjob machen Sie?

Ich arbeite neben dem Studium bei Ikea in Koblenz. Zwei Mal in der Woche bin ich dort für jeweils vier Stunden in der Abteilung Kundenservice tätig.

Was sind Ihre Aufgaben?

Meine Aufgaben sind sehr vielseitig, weshalb meine Arbeit auch nie langweilig, aber durchaus auch mal stressig wird. Je nachdem, in welchem Bereich ich eingeteilt bin, betreue ich die Kinder im Smaland, besetze den Infostand, um Fragen von Kunden zu beantworten, gebe Ware aus, organisiere Lieferungen, nehme beschädigte oder falsch gekaufte Ware an oder helfe an den Kassen aus.

Was bereitet Ihnen am meisten Freude bei dieser Arbeit?

Ich finde es unglaublich schön, wenn man von Kunden positive Rückmeldung bekommt. Wenn Kunden zufrieden den Laden verlassen und gerne wiederkommen, ist das eine Bestätigung. Außerdem ist das Arbeitsumfeld bei Ikea super entspannt. Sowohl zu meinen Kollegen als auch zu meinen Vorgesetzten habe ich ein unkompliziertes Verhältnis.

Wie kamen Sie an Ihren Nebenjob?

Über meine Mutter, die ebenfalls bei Ikea arbeitet.

Was verdienen Sie bei diesem Nebenjob?

Ich verdiene 10,70 Euro pro Stunde. Bei circa 40 Stunden im Monat ist das genug um mein Studium und meine Freizeit zu finanzieren.

Kann man diesen Job weiter empfehlen? Braucht man bestimmte Voraussetzungen dafür?

Ich bin sehr zufrieden. Im Vergleich zu vorherigen Arbeitgebern ist das Arbeitsumfeld sehr viel angenehmer, ich verdiene mehr und habe bessere Chancen, mich weiterzubilden, wenn ich das möchte. Erfahrungen im Einzelhandel und Stressresistenz sind natürlich hilfreich. Man wird aber gut eingearbeitet. Ich habe den Job schon einigen weiterempfohlen.

Wie „studienkompatibel“ ist Ihre Arbeit? Bitte vergeben Sie Sterne von 1 bis 5 (5 Sterne = super kompatibel)

4-5 Sterne! Mein Einsatzplan wird immer einen Monat im Voraus erstellt, sodass ich meine Freizeit und mein Lernen problemlos planen kann. Außerdem ist mein Stundenplan hinterlegt – ich muss also nie eine Veranstaltung wegen der Arbeit ausfallen lassen.

Clara Jung

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