Alle Artikel mit dem Schlagwort: Masterarbeit

In seiner Abschlussarbeit hat Jakob Janßen die Einflüsse der afrikanischen Kultur auf die europäische Kunst untersucht. Für seine Drucke dienten ihm afrikanische Masken als Inspiration. Fotos: Philipp Sittinger

Mehr als ein Souvenir

Jakob Janßen hat in seiner Masterarbeit die Einflüsse afrikanischer Kultur auf europäische Kunst untersucht. Für seinen Abschluss im Master of Education mit den Fächern Sport und Kunst fertigte er neben der theoretischen Arbeit auch Druckgrafiken an, die er in seiner Abschlussausstellung zeigte. Die Inspirationsquelle: afrikanische Masken. Worum geht es in Ihrer Masterarbeit? Es geht um transkulturelles künstlerisches Schaffen von deutschen Künstlern, die den kulturellen Kontakt in ihrer Kunst thematisieren. Gewählt habe ich das Thema, da ich selbst schon mit dieser Thematik gearbeitet habe. In der schriftlichen Arbeit geht es nicht nur um Ihre Kunst? Die schriftliche Arbeit umfasst einerseits eine Reflektion über meine eigene Arbeit: Was waren die Einflüsse, welche Techniken verwende ich und was ist die Intention hinter der Arbeit? Das setze ich wiederum in Bezug zu Künstlern, die ähnlich gearbeitet haben. Ich selbst war zwei Mal in Afrika und untersuche deshalb deutsche Künstler, die in Afrika gearbeitet haben. Umgekehrt schaue ich mir Werke afrikanischer Künstler an, die nach Deutschland gekommen sind und analysiere, wie das ihre Kunst beeinflusst hat. Was haben Sie in …

Das Projekt "Den Wandel gestalten – Visionen ermöglichen“ von Michael Klemm und Eckhard Braun hilft freien Kultureinrichtungen bei einer Neuorientierung. Foto: Teresa Schardt

Frischer Wind für rheinland-pfälzische Kultureinrichtungen

Den Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“ hört man im beruflichen Kontext häufig. Besonders dann, wenn es darum geht, Veränderungen einzuleiten. Ein Umdenken ist bei festgefahrenen Strukturen eine Herausforderung, denn Arbeitsweisen und strukturelle Mängel verschwinden nicht von Heute auf Morgen. Oft sind Impulse von außen nötig, um angesichts des gesellschaftlichen Wandels nicht den Anschluss zu verlieren. Kultureinrichtungen, die vor diesen Herausforderungen stehen, greifen die Kulturwissenschaftler Professor Michael Klemm und Dr. Eckhard Braun unter die Arme. Sie leiten ein Projekt, mit dem sie der freien Szene in Rheinland-Pfalz helfen, sich zu modernisieren. Das Pilotprojekt, das Ende 2015 an den Start ging, heißt Den Wandel gestalten – Visionen ermöglichen und hat zum Ziel, mit neuen Formen der Kulturförderung einen Transformationsprozess in Kultureinrichtungen einzuleiten. Typische Probleme, die Veränderungsprozesse erforderlich machen, sind strukturelle Mängel in der Organisation, verkrustete Arbeitsabläufe, veraltete Programmangebote oder ein Generationenwechsel. Die jeweilige Einrichtung wird beraten, wie sie sich konzeptionell, strukturell und organisatorisch neu ausrichten, wie sie ihren Mitarbeitenden neue Perspektiven geben und ihren Nutzern zeitgemäße Angebote machen kann. „Um ein neues Konzept zu …

Heute schreibt Campus-Reporterin Rebecca Singer. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Meine verrückte Sehnsucht nach Prüfungen

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute wünscht sich Rebecca Singer eine Prüfung. Ich habe Sehnsucht nach einer schriftlichen Prüfung. Ja, ich bin Studentin und sage so etwas. Und ich wette: Jeder, der einmal eine Abschlussarbeit schreiben musste, hat das zumindest schon mal gedacht. Wenn meine Freunde von Klausuren erzählen, von benoteten Referaten und Sprechstunden zur Vorbereitung, freue ich mich immer ein bisschen. „Wenn ihr sowas erzählt, bin ich froh, dass ich nie wieder eine Prüfung habe“, sage ich dann. Doch dieser Satz ist nur die halbe Wahrheit. Prüfungen sind natürlich anstrengend und kraftraubend, aber nach einigen Wochen Lernen und einigen Tagen Zittern ist es einfach vorbei. Meine Freunde genießen danach ihre Semesterferien und ich sitze tagein, tagaus in der Bibliothek und texte an meiner Abschlussarbeit. Es fühlt sich an, als würde ich an einem riesigen Zahnrad drehen. Ich drehe und drehe, und es hat scheinbar kein Ende. Mein Rad besteht aus einem gigantischen Berg aus Büchern, Zeitschriftenartikeln und Webseiten. Es sind leere Seiten, die …

Esther Kerkhoff ist großer Fan von Harry Potter. Doch was macht einen Fan aus? Damit beschäftigte sich die Kulturwissenschaftlerin in ihrer Bachelorarbeit. Foto: Jan Reutelsterz

Was macht einen Fan zum Fan?

Esther Kerkhoff ist 24 Jahre alt und studiert im ersten Mastersemester Kulturwissenschaft. In ihrer Bachelorarbeit hat sie sich mit der Frage befasst, was einen Fan eigentlich ausmacht und anhand der Beispiele Harry Potter und Die Chroniken von Narnia analysiert. Wie kamen Sie auf dieses Thema? Ich finde, Fan von etwas zu sein, ist einfach schön. Ich bin selbst Fan von Harry Potter und wollte unbedingt eine größere Arbeit darüber schreiben. Auf Die Chroniken von Narnia kam ich, weil beide inhaltlich und strukturell gut vergleichbar sind. Was sind Ihre Ergebnisse? Die Serie Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen? Studierende berichten. Alle Artikel aus dieser Serie Die Grounded Theory, die mir mein Betreuer als Analysehilfe vorgeschlagen hat, war sehr wichtig für meine Arbeit. Grob gesagt führt man dazu Interviews und stellt anschließend eine These auf. Danach führt …

Heute schreibt Campus-Reporterin Nina Seel. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Wundertüten-Momente

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute sinniert Nina Seel über falsche Vorsätze, komplizierte Lebensweisheiten und ein neues Jahr 2017 voller Bausteine und Ungewissheiten. Silvester. Anstoßen auf ein neues, frisches Jahr, frei von Altlasten. Bereit die Welt zu erobern. Dieses Jahr ganz bestimmt! Ich könnte jetzt etwas über gute Neujahrsvorsätze schreiben, über Vorhaben, die man immer wieder hat und die im Laufe eines Jahres doch wieder vergessen gehen. Pläne, die nicht gelingen wollen und uns letztlich enttäuscht zurücklassen, können wir viele schmieden. Zu den Klassikern gehören sicherlich Gewicht verlieren, sich gesünder ernähren, mehr Sport machen, mehr Zeit für die Familie haben, gelassener werden, öfter mal Nein sagen. Diese Liste an Ideen, die das Leben im Ratgeber-Jargon besser machen, könnte man endlos fortführen. Ich für meinen Teil habe derzeit noch keine konkreten Vorstellungen vom kommenden Jahr. Meine Jahresplanung gestaltet sich weniger in guten Vorsätzen, denn in definitiv zu erledigenden Aufgaben. Bislang kenne ich lediglich die Bausteine, die mich erwarten und die noch mit Inhalt gefüllt werden …

Maxi Fleiter (links) und Doro Loch erforschen für ihre Masterarbeit in Psychologie die Determinanten des Wohlbefindens. Foto: Greb

Extraversion: Macht gute Laune gesprächiger und aktiver?

Extravertierte Menschen verhalten sich nach außen gewandt, sie kommunizieren und interagieren also gern mit ihrer Umwelt. Die Psychologiestudentinnen Doro Loch und Maxi Fleiter haben im Rahmen ihrer Masterarbeiten gemeinsam eine Studie durchgeführt und untersucht, inwiefern sich positive Stimmung auf den Grad der Extraversion auswirkt. Wer sind Sie und was studieren Sie? Wir sind Doro Loch und Maxi Fleiter und studieren beide im vierten Mastersemester Psychologie. Was ist das Thema Ihrer Masterarbeiten? Die Serie Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen? Studierende berichten. Alle Artikel aus dieser Serie Loch: Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen guter Stimmung und Extraversion. Extravertiert heißt nach außen gewandt. Damit sind menschliche Eigenschaften wie gesprächig, aktiv, energisch, enthusiastisch oder auch abenteuerlustig gemeint. Bisher wurde viel dazu geforscht, dass Menschen, die extravertierter sind, auch glücklicher sind. Es gibt jedoch nur wenige Informationen darüber, ob …