Alle Artikel mit dem Schlagwort: Internationale Studierende

Dr. Steffen Staab war maßgeblich an der Entwicklung des internationalen Studiengangs "Web Science" beteiligt. Foto: Teresa Schardt

Unsere Profs: Steffen Staab

Professor Dr. Steffen Staab brennt für sein Fach Informatik. Mit dem Studiengang Web Science will er seinen Studierenden sowohl technische Kenntnisse als auch multidisziplinäre Ansätze vermitteln. In unserem Interview verrät er außerdem, was das Geheimnis in der Zusammenarbeit von Dozenten und Studierenden ist und was einen guten Professor ausmacht. Sie haben letztes Jahr den Akademie-Preis gewonnen. Wie fühlen Sie sich? Das ist natürlich schön. Persönlich freut man sich, dass die eigene Leistung anerkannt wird, aber was mich auch gefreut hat, ist, dass Koblenz dadurch aufgestiegen ist. Der Universitätstandort Koblenz geht im Land ja oft unter, insofern war das auch eine Möglichkeit zu sagen “Hey, uns gibt es und wir leisten gute Arbeit”. Diese gute Arbeit hängt ja nicht nur an mir als Person, sondern auch am Team und am Fachbereich. Der Professorenberuf ist mit einigen Klischees behaftet: Lange über Büchern brüten, Zerstreutheit, Einsiedlertum, chaotische Tafelbilder. Was trifft davon auf Sie zu? Wenig. Ich verbringe viel Zeit damit, mich mit anderen Personen auszutauschen, sei es in der Arbeitsgruppe oder mit Projektpartnern. Wir machen viele europäische Projekte …

Charlotte Roggenbruck studiert Kulturwissenschaft und hat für sich den perfekten Nebenjob gefunden: Im Welcome Center sammelt sie spannende Berufserfahrungen. Foto: René Lang

Eine Ansprechpartnerin für Internationals

Charlotte Roggenbuck arbeitet in ihrem Job international: Als Mitarbeiterin des Welcome Centers der Universität in Koblenz betreut sie ausländische Studierende, die an den Campus Koblenz kommen und lernt so interessante Menschen aus aller Welt kennen. Offenheit und Toleranz sind ihr dabei besonders wichtig. Wer sind Sie? Mein Name ist Charlotte Roggenbuck, ich bin 27 Jahre alt und studiere im sechsten Mastersemester Kulturwissenschaft am Campus Koblenz. Zuvor habe ich meinen Bachelor in Skandinavistik und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin gemacht. Was für einen Nebenjob machen Sie? Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Bisher erschienene Artikel finden sie hier.   Ich bin seit September des vergangenen Jahres im Welcome Center am Campus Koblenz als studentische Hilfskraft tätig. Dabei geht es hauptsächlich um die Unterstützung von internationalen und Erasmus Studierenden …

Das Incoming Team unterstützt internationale Studierende bei vielen oraganisatorischen Angelegenheiten wie Behördengängen, lädt aber auch zu gemeinsamen Ausflügen und Veranstaltungen ein. Foto: Natalia Ustyuzhanina

Incoming-Team unterstützt und vernetzt internationale Studierende

Ob Behördengänge, Ausflüge oder gemeinsame Veranstaltungen: Das Incoming-Team am Campus Koblenz unterstützt internationale Studierende dabei, schnell Anschluss an der Uni zu finden und sich am Campus wohl zu fühlen. Das Betreungskonzept hat eine Gruppe von Studierenden, darunter Natalia Ustyuzhanina, ins Leben gerufen. Sie kommen aus allen Teilen der Welt: Internationale Studierende verbringen inzwischen nicht nur ein oder zwei Semester an unserer Universität, sondern bleiben immer öfter für das gesamtes Bachelor- oder Masterstudium. Ein Großteil davon ist derzeit im Fachbereich 4 vertreten, vor allem im Masterstudiengang Web-Science, da Seminare und Vorlesungen hier in englischer Sprache abgehalten werden, weiß  Natalia Ustyuzhanina, Bachelor-Studentin im Fach Informationsmanagement. Die gebürtige Russin ist im Sommersemester 2011 selbst als internationale Studierende an den Campus gekommen. Das Incoming-Team gründete sie im Auftrag des Akademischen Auslandsamtes mit Unterstützung von Teilstipendien im Wintersemester 2012/2013 zusammen mit anderen Studierenden. Das Ziel: Internationals besser miteinander zu vernetzen. “Es gab damals neben dem Akademischen Auslandsamt leider keine Anlaufstelle für die internationalen Studierenden”, erinnert sich Ustyuzhanina. “Da ich schon vor Antritt meines Studiums die Sprache beherrschte, konnte ich schnell …