Alle Artikel mit dem Schlagwort: interdisziplinär

Eva Heuft studiert im Master Germanistik: Dynamiken der Vermittlung. Neben der literaturwissenschaftlichen Komponente gefällt ihr besonders die Interdisziplinarität ihres Studiengangs. Foto: René Lang

Germanistik: Dynamiken der Vermittlung – mit Interdisziplinarität zum Ziel

Der Master-Studiengang Germanistik: Dynamiken der Vermittlungen schreibt neben den Themenfeldern der Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft auch die Interdisziplinarität sehr groß. Eva Heuft studiert diesen vielfältigen Studiengang in Koblenz und berichtet uns davon, wie nicht nur die Kulturwissenschaft und die Philosophie ihren Studiengang beeinflussen, sondern auch die Biologie. Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach Germanistik-Dynamiken der Vermittlung? Ein gute Frage, die ich mir selbst auch schon oft gestellt habe. In erster Linie bin ich literaturbegeistert. Sich auf wissenschaftlicher Ebene damit auseinanderzusetzen, ist in meinen Augen super spannend. Durch das Studium lernt man neue Methoden und Herangehensweisen an die Literatur kennen, auf die man als Hobby-Leser oder Hobby-Leserin vielleicht gar nicht gekommen wäre. Entsprechend vorprogrammiert ist es dann aber auch, dass jeder Film und jedes Buch sofort analysiert wird. Für Freunde und Familie vielleicht manchmal etwas nervig, für mich aber total interessant (lacht). Warum haben Sie sich für den Studienort Koblenz entschieden? Ich habe zuvor schon einen Doppelabschluss am Standort Koblenz im Bachelor of Education in Anglistik und Germanistik und im Zwei-Fach-Bachelor ebenfalls in Anglistik und Germanistik, …

Dr. Kai Lawonn ist Juniorprofessor am Institut für Computervisualistik. In seinem Büro empfängt er Studierende oder liest wissenschaftliche Artikel in seiner Hängematte. Foto: Teresa Schardt

Unsere Profs: Prof. Lawonn

Juniorprofessor Dr. Kai Lawonn vereint Zielstrebigkeit und Lässigkeit in einer Person. Innerhalb weniger Jahre schließt der 33-Jährige sein Studium, die Promotion sowie Habilitation ab, ohne in Stress zu verfallen. Der Spaß an seiner Arbeit motiviert ihn zur Höchstleistung. Wissenschaftliche Paper liest er am liebsten in seiner Hängematte im Büro am Institut für Computervisualistik. Der Professorenberuf ist mit einigen Klischees behaftet: Lange über Büchern brüten, Zerstreutheit, Einsiedlertum, chaotische Tafelbilder… Was trifft davon auf Sie zu? Professoren grübeln wirklich oft. Dabei lese ich in meinem Fachgebiet eher Paper als Bücher. In meiner Funktion als Leiter der Arbeitsgruppe Medizinische Visualisierung arbeite ich auch viel am Rechner. Ich entwickle Programme, die im medizinischen Bereich angewandt werden und Ärzten dabei helfen, leichter Diagnosen aufzustellen oder Therapien vorzuschlagen. Über diverse Kooperationen stehe ich im interdisziplinären Austausch mit zahlreichen Kollegen. Den Aspekt des Einsiedlertums kann ich also auch verneinen. Was hat es mit Ihrer Bürogestaltung auf sich? Nicht jeder hat eine Hängematte im Büro. Kurz gesagt: Platzprobleme (lacht). Als ich noch in Berlin gewohnt habe, hing die Hängematte in meinem Wohnzimmer. Das ist …

Dr. Steffen Staab war maßgeblich an der Entwicklung des internationalen Studiengangs "Web Science" beteiligt. Foto: Teresa Schardt

Unsere Profs: Steffen Staab

Professor Dr. Steffen Staab brennt für sein Fach Informatik. Mit dem Studiengang Web Science will er seinen Studierenden sowohl technische Kenntnisse als auch multidisziplinäre Ansätze vermitteln. In unserem Interview verrät er außerdem, was das Geheimnis in der Zusammenarbeit von Dozenten und Studierenden ist und was einen guten Professor ausmacht. Sie haben letztes Jahr den Akademie-Preis gewonnen. Wie fühlen Sie sich? Das ist natürlich schön. Persönlich freut man sich, dass die eigene Leistung anerkannt wird, aber was mich auch gefreut hat, ist, dass Koblenz dadurch aufgestiegen ist. Der Universitätstandort Koblenz geht im Land ja oft unter, insofern war das auch eine Möglichkeit zu sagen “Hey, uns gibt es und wir leisten gute Arbeit”. Diese gute Arbeit hängt ja nicht nur an mir als Person, sondern auch am Team und am Fachbereich. Der Professorenberuf ist mit einigen Klischees behaftet: Lange über Büchern brüten, Zerstreutheit, Einsiedlertum, chaotische Tafelbilder. Was trifft davon auf Sie zu? Wenig. Ich verbringe viel Zeit damit, mich mit anderen Personen auszutauschen, sei es in der Arbeitsgruppe oder mit Projektpartnern. Wir machen viele europäische Projekte …

Paula Kirpal studiert den Bachelor-Studiengangs Mensch und Umwelt. Foto: Green Chameleon/Unsplash

Bachelor Mensch und Umwelt: Eine einzigartige Verbindung

Mit Mensch und Umwelt: Psychologie, Kommunikation, Ökonomie bietet die Universität Koblenz-Landau einen neuen und einzigartigen Bachelor-Studiengang am Campus Landau an. Paula Kirpal gehört zu den ersten, die diese innovative Fächerkombination studieren. Die Serie: Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie „Was studieren“ stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach Mensch und Umwelt? Die Serie Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Bereits erschienene Artikel finden sie hier. Ich empfinde ein großes Bedauern darüber, wie schlecht viele Menschen mit der Umwelt umgehen. Durch das Studium hoffe ich, die Zusammenhänge und Auswirkungen dieses Handelns besser nachvollziehen zu können. Deswegen finde ich es auch so wichtig und bemerkenswert, dass die verschiedenen Perspektiven aus Psychologie, Kommunikation und Ökonomie Bestandteil dieses Studiengangs sind. Warum haben Sie sich für Landau …